Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Bildinformationen anzeigen
www.atomium.be - SABAM 2011 - Alexandre Laurent (AERIAL) - VISITFLANDERS Bildinformationen anzeigen
WBT-J.P. Remy Bildinformationen anzeigen
Tomas Kubes - VISITFLANDERS Bildinformationen anzeigen
www.milo.profi.be - VISITFLANDERS Bildinformationen anzeigen
WBT-J.P. Remy Bildinformationen anzeigen
WBT- A.Brancart Bildinformationen anzeigen
RSI Malmedy - eastbelgium.com Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen

www.atomium.be - SABAM 2011 - Alexandre Laurent (AERIAL) - VISITFLANDERS

WBT-J.P. Remy

Tomas Kubes - VISITFLANDERS

www.milo.profi.be - VISITFLANDERS

WBT-J.P. Remy

WBT- A.Brancart

RSI Malmedy - eastbelgium.com

BELZ on tour


Das BELZ erklärt unseren Nachbarn im Westen

Marie Weyrich erstellt eine Mindmap zum Comic, (c) Johannes-Albers-Bildungsforum gGmbH
Im Vordergrund: der belgische Comickoffer (Valise BD, Belgische stripkoffer), (c) Johannes-Albers-Bildungsforum gGmbH
Assoziationen der Teilnehmenden zu Belgien, (c) Johannes-Albers-Bildungsforum gGmbH

Im Rahmen des europapolitischen Seminars "Unser Nachbar im Westen: Belgien", das vom 09.04.2018 bis zum 13.04.2018 von der Johannes-Albers-Bildungsforum gGmbH organisiert wurde und im Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter stattfand, gaben Prof. Sabine Schmitz, Marie Weyrich und Donato Morelli in den ersten beiden Tagen des Seminars verschiedene Workshops. Diese umfassen die Erinnerungsorte Belgiens (Schmitz / Morelli), den Islam in Belgien (Schmitz) und den belgischen Comic (Weyrich). Sowohl bei den Lehrenden als auch bei den Teilnehmenden stießen die Workshops auf eine positive Resonanz.

Hier finden Sie das vollständige Programm des Seminars: "Unser Nachbar im Westen: Belgien. Europapolitisches Seminar" (PDF)

 

 

 

Tomographische Untersuchungen von Rektifikationskolonnen in Liège

Ein Forschungsschwerpunkt am Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik von Prof. Kenig ist die Untersuchung von Apparaten, die in der Prozessindustrie eingesetzt werden, um einzelne Stoffe aus Gemischen abzutrennen. Ein dazu häufig verwendeter Apparat ist die Rektifikationskolonne, in der eine Flüssigkeit und ein Dampf aneinander vorbeiströmen und die einzelnen Komponenten aufgrund ihrer unterschiedlichen Siedetemperaturen sich in einem der beiden Ströme anreichern. Um einen möglichst effizienten Kontakt der beiden Phasen zu gewährleisten, werden die Ströme durch besondere Einbauten, sog. strukturierte Packungen, geleitet. Die Leistung einer Rektifikationskolonne ist stark von der Strömung der Flüssigkeit innerhalb dieser Packung abhängig. Die Strömung kann jedoch nur sehr schwer experimentell untersucht werden, da sie von Messsensoren beeinflusst wird.

Eine Kooperation mit Prof. Dominique Toye an der Université de Liège ermöglicht es uns den dort befindlichen Röntgentomograph zur Untersuchung von Rektifikationskolonnen zu nutzen. Im Gegensatz zu konventionellen Messmethoden stellt die Röntgentomographie ein nichtinvasives Analyseverfahren zur Identifizierung des Strömungsverhaltens der Flüssigkeit im Inneren von Rektifikationskolonnen dar. Anhand von Querschnittsbilder können typische Strömungsmuster in Packungen abgebildet werden, wie beispielweise in Abbildung 1 zu sehen.

 

 

In der Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik (Paderborn) und dem Team von Prof. Toye (Liège) wurde untersucht, wie sich verschiedene Einflussgrößen, z. B. die Viskosität der Flüssigkeit, auf die Strömung auswirken [1]. Auch in einem derzeit aktuellen DFG-Projekt wird der Tomograph wieder für die Forschung an Rektifikationskolonnen genutzt. Es wird untersucht, wie sich die Strömungen verändern, wenn die Viskosität der Flüssigkeit signifikant erhöht wird. Um eine bessere Vergleichbarkeit mit für die Prozessindustrie relevanten Stoffgemischen zu gewährleisten, wird außerdem die Oberflächenspannung der Flüssigkeit durch die Zugabe von Tensiden deutlich abgesenkt.

Quelle:

[1] Janzen, A., Steube, J., Aferka, S., Kenig, E. Y., Crine, M., Marchot, P., Toye, D., Chemical Engineering Science (2013) 102, 451–460.


IODA project collaboration between the Paderborn University and the Von Karman Institute for Fluid Dynamics

IODA (Industrial Optimal Design using Adjoint CFD) is Marie Sklodowska-Curie Innovative Training Network funded by European Commission from January 2015 to December 2018, under Grant Agreement No. 642959. Within this network, 15 PhD students ('Early Stage Researchers') are working at universities, research institutes and industries, and collaborating with each other to develop new methods mostly in the area of aerodynamic shape optimization of industrial components. One of such collaborations is between the Paderborn University and the Von Karman Institute for Fluid Dynamics (VKI) in Sint-Genesius-Rode, Belgium.

VKI develops the in-house Computer Aided Design (CAD) tool named 'CADO' that is used to design and manipulate the geometry of turbomachinery components. To incorporate CADO into optimization workflows using the derivative-based methods, one requires the calculation of geometrical derivatives. To retrieve this information, a technique named automatic differentiation (AD) has been applied to the CADO source code. In particular, the AD software tool being used by VKI's researchers to differentiate the CADO sources is called ADOL-C (Automatic Differentiation by OverLoading in C++) and it has been developed in the group of Prof. Dr. Andrea Walther.

In January 2018, Mladen Banovic visited VKI for two weeks to investigate possibilities of improving the differentiated code efficiency using the advanced ADOL-C capabilities. To achieve that, the original CADO code structure has to be modified and this is an ongoing process continued at the Paderborn University. Finally, the results will be described in a form of a conference paper.

Mladen Banovic (PhD student), Prof. Dr. Andrea Walther

 

 

Prof. Dr. Sabine Schmitz zu Gast in Louvain-la-Neuve: Veranstaltungen an der UCL im Dezember 2017

 

Im Dezember vergangenen Jahres wurde Prof. Sabine Schmitz an die Université catholique de Louvain (UCL) in Louvain-la-Neuve (Belgien) eingeladen, um dort in Zusammenarbeit mit verschiedenen Instituten der Partneruniversität die zwei folgenden Veranstaltungen anzubieten:

Am 05.12.2017 fand der Workshop (atelier) mit dem Titel "Le théâtre comme machinerie émotionnelle. La mise en scène du Sabinus (1695) par François Passerat sur la base de l'édition bruxelloise de Georges de Backer" statt, welcher auch durch Ralph Dekoninck von der GEMCA (Group for Early Modern Cultural Analysis) ermöglicht wurde.

Am 07.12.2017 hielt Prof. Sabine Schmitz einen Vortrag zu dem Thema "Des identités musulmanes dans la littérature contemporaine en Belgique et en France: des narrations explicites", welcher in Zusammenarbeit mit CISMOC (Centre interdisciplinaire d'études de l'Islam dans le monde contemporain) und LaRHis (Laboratoire de recherches historiques) an der UCL angeboten wurde.

Ferner traf sich Prof. Sabine Schmitz unter der Leitung von Dr. Geneviève Warland mit Vertretern der Praktikumsbörse der Université catholique de Louvain und der deutschen Botschaft in Belgien, um über den Austausch von Praktikanten, die Einwerbung von Praktikumsplätzen und weitere Kooperationen des Belgienzentrums zu sprechen.

Weitere Informationen können Sie den Veranstaltungsplakaten (siehe oben) entnehmen.

 

 

 

Allez, venez à Bruxelles, une fois! Ein Erfahrungsbericht über die „Cours de vacances“ der Université Libre de Bruxelles

v.r. Kirsten Behr und zwei Teilnehmerinnen des Cours de vacances vor der ULB, (c) Kirsten Behr

Wer nach Brüssel geht, wird drei Dinge schnell zu schätzen wissen: Seinen Regenschirm, knusprige Fritten und ausdauernde Gastfreundschaft.

Drei Wochen habe ich in diesem Sommer in der belgischen Hauptstadt verbracht: An einem Sprach- und Literaturkurs für ausländische Studierende teilgenommen, Land und Leute vor Ort studiert, mein Französisch kräftig aufpoliert. Die Université Libre de Bruxelles bietet seit vielen Jahren einen „Cours de vacances de perfectionnement en langue et littérature françaises“ an. Als eine von 80 Teilnehmern aus insgesamt 27 Nationen zog es im Juli 2017 auch mich an die ULB, um Einblick in die belgische Kultur und Literatur zu gewinnen. Unterstützt wurde mein Aufenthalt von der „Wallonie-Bruxelles-International“, die auf der ganzen Welt Stipendien an belgieninteressierte Studierende vergibt. Aufmerksam geworden bin ich auf Kurs und Stipendium über das Belgienzentrum der Universität Paderborn.

Mein belgisches Interesse konnte bei den „Cours de Vacances“ auf drei Ebenen ausgelebt werden: Neben der kulturellen und kulinarischen Entdeckung der Stadt und des Landes spielte das Kennenlernen belgischer und Brüsseler Spracheigenheiten des Französischen eine große Rolle. Das erste Wort, das wir nicht nur erlernen, sondern auch erleben durften, war der drache, mit dem der frankophone Belgier den typischen, andauernden und fadenziehenden Regen seines Landes beschreibt. Einen Regenschirm dabei zu haben – das ist in Brüssel Pflicht. Gut, dass die Regenzeiten zumeist am Vormittag und Nachmittag waren, wenn wir ohnehin im Unterricht saßen. Aufgeteilt wurden wir nach einem schriftlichen und einem mündlichen Test in drei Kenntnisstufen. Ich habe an der Perfectionnement 3 Gruppe teilnehmen dürfen. Für uns stand nur wenig grammatikalischer brols, sondern viel mündliche Sprachpraxis, kreatives Schreiben sowie Literatur- und Kulturgeschichte auf dem Programm. So haben wir Debatten, Moderationen und Vorträge geübt, spannende Kriminalgeschichten im wohl belgischsten Viertel Brüssels – den Marolles – geschrieben, Texte berühmter belgischer Literaten gelesen und uns mit der belgischen Chanson-Tradition, der Erzählweise der Bande Dessinée und der Interkulturalität des Landes auseinandergesetzt. Eh bien, ça c’était tof!

Daneben galt es natürlich, Brüssel kulinarisch zu erleben und sich in den Wettstreit um die besten baraques à frites der Stadt zu stürzen. (Die sich übrigens gar nicht weit von der Universität am Place Flagey oder hinter der Bourse verbergen.) Da wir in den kot der Studentenwohnheime untergebracht waren, hatten wir aber auch die Möglichkeit vor Ort zu kochen. Die Einzelzimmer mit eigenem Bad boten für die drei Wochen einen absolut ausreichenden Komfort.

Nach dem Unterricht und an den wéék-ends stand die Erkundung der Stadt im Vordergrund. Ein besonderes Erlebnis war der belgische Nationalfeiertag am 21. Juli, der vor allem in Brüssel groß gefeiert wird. Konzerte, Straßenkünstler und eine Militärparade prägten das Stadtbild. Nicht nur hier galt die Maßgabe: Sobald wir einen Brüsseler in ein Gespräch verwickelt hatten, verwickelte seine oder ihre Gastfreundschaft uns – au vogelpijk – in einen langen Abend, an dem bereitwillig nicht nur eine pintje ausgegeben wurde. Und das waren sicher die lehrreichsten und spannendsten Momente des Aufenthalts!

Deshalb bleibt mir nur eines hinzuzufügen: „Allez, venez à Bruxelles, une fois!“, wie die Belgier sagen würden, um sich über ihre eigenen sprachlichen Besonderheiten zu amüsieren. Informationen zur ULB und den „Cours de vacances“ finden sich auf: Stipendien und Sprachkurse wird außerdem regelmäßig auf den Seiten des BELZ informiert!

Kirsten Behr

 

 

 

Spreek je al Nederlands? Ein Erfahrungsbericht über einen Niederländischkurs in Flandern

Universitätsbibliothek von Löwen, (c) Donato Morelli, 2017

Belgien hat drei Landessprachen, von denen eine das Niederländische ist, welches in Flandern und neben dem Französischen in der Hauptstadt Brüssel gesprochen wird. In meinen bisherigen Tätigkeiten, die sich mit der Kultur und Literatur unseren Nachbarlandes befassen, gebrauchte ich bisher nur das Französische. Doch kann ich behaupten, Belgien zu kennen, wenn ich das Niederländische nicht beherrsche? Während des Sommersemesters fasste ich einen Entschluss und meldete mich für einen Niederländischintensivkurs an, der vom 28.07.2017 bis zum 25.08.2017 am Sprachinstitut (Institut voor levende talen) der KU Leuven stattfand.

Ich wohnte für vier Wochen in der Innenstadt von Löwen und hatte montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr Unterricht. Die anderen TeilnehmerInnen des Kurses kamen aus unterschiedlichen Ländern, doch in der Klasse sprachen wir einzig und allein Niederländisch. Die Tatsache, dass wir regelmäßig Hausaufgaben aufbekamen, jeden Donnerstag einen Test schrieben und am Ende des Kurses an einer Prüfung (schriftlich und mündlich) teilnehmen mussten, ließ mich in die Rolle eines Schülers zurückversetzen. Allerdings war der Unterricht mit solch einer Vielseitigkeit organisiert, dass alle verschiedenen Sprachfertigkeiten (Lesen, Schreiben, Sprechen, Hören) gleichermaßen ausgebildet wurden. Ein positives Klassenklima sowie motivierte und kompetente Dozenten trugen dazu bei, dass das Erlernen der Sprache zu einer schönen Erfahrung werden konnte.

Allerdings lernten wir nicht nur im Klassenraum. Das Sprachinstitut legte ebenfalls Wert darauf, dass wir die Kultur Flanderns kennenlernten. Darum wurden u.a. Workshops (z.B. zu flämischen Volkstänzen), eine Führung durch Löwen oder eine Exkursion nach Mecheln (Provinz Antwerpen) inklusive Bootstour angeboten. Somit konnten wir mit dem Niederländisch, das wir nach und nach erlernt haben, auch nach und nach die Vielseitigkeit dieser Region entdecken und die Freundlichkeit ihrer Menschen kennenlernen.

Als ich am Ende mein Zertifikat in den Händen hielt, war ich traurig, dass die vier Wochen so schnell vergangen waren, aber ich blickte und blicke sogar heute noch auf ein wundervolles Erlebnis zurück, das ich im nächsten Jahr gern wiederholen möchte.

Falls Sie in Erwägung ziehen, in den Semesterferien Niederländisch zu lernen, kann ich Ihnen die Kurse des Sprachinstituts der KU Leuven dringend weiterempfehlen. Auf der Homepage wird stets über neue Angebote informiert. Es lohnt sich!

Hier finden Sie den Link zum Sprachinstitut: http://ilt.kuleuven.be/

 

Veel plezier met het leren van het Nederlands!
Donato Morelli

Die Universität der Informationsgesellschaft