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Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011)

Photo: Privat

Gegenstand des Faches / didaktische Ausrichtung

Gegenstand des Faches

Die Alte Geschichte beschäftigt sich mit der griechisch/römischen Antike, die im weitesten Sinne von der Entstehung der mykenischen Kultur ab ca. 1500 v. Chr. bis zum Untergang des römischen Imperiums Ende des 5. Jhs. n. Chr. reicht. In regionaler Hinsicht steht dementsprechend der Mittelmeerraum im Blickpunkt des Interesses von Althistorikern, wobei nicht unterschlagen werden darf, dass der Einfluss der Griechen und Römer von Britannien im Norden bis nach Indien im Osten ausstrahlte.

Die (grob verkürzte) Entwicklungslinie der Antike reicht von der mykenischen Palastkultur, der griechischen Polis in archaischer und klassischer Zeit (mit der athenischen Demokratie als Extremform) über die Verbreitung der griechischen Kultur durch hellenistische Staaten bis hin zur römischen Herrschaft über den mediterranen Raum, die während der römischen Republik begann und im Laufe der Kaiserzeit ihre größte Ausdehnung erfuhr. Wesentliche Phänomene der Antike wie etwa die Polis, die Demokratie, die Philosophie oder das römische Recht, aber auch das Christentum bilden noch heute wichtige Orientierungspunkte europäisch-westlicher Identität, so dass die Alte Geschichte nicht nur in chronologischer Hinsicht den Anfangspunkt des Faches Geschichte bildet.

 

Didaktische Ausrichtung

Die Paderborner Alte Geschichte fühlt sich bei der Vermittlung fachlicher Inhalte und wissenschaftlicher Methoden einem handlungs- und quellenorientierten Ansatz verpflichtet: Studierende erlernen und vertiefen methodische Fähigkeiten anhand konkreter historischer Beispiele, die aus den Quellen erarbeitet werden. Als Ziel steht hierbei nicht so sehr die reine Wissensvermittlung, sondern vielmehr die Hinführung zum wissenschaftlich-fragenden Denken im Vordergrund. In besonderem Maße versuchen wir, bei den Studierenden die wissenschaftliche Neugier zu wecken und auf gehobenem Niveau zu entfalten. Aus diesem Grund steht die Arbeit mit den Quellen im absoluten Mittelpunkt; die Ergebnisse der aktuellen Forschung dienen demnach nicht als gesichertes Wissen, sondern als Bezugspunkt des selbständigen und forschenden Lernens der Studierenden anhand der Quellen.

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