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Mediencoaches für das Berufsfeld Pflege. Entwicklung, Erprobung und Etablierung eines Qualifizierungskonzepts (MeCoPflege)
Praxis- und Evaluationsforschungsprojekt

Gefördert vom Bundesministerim für Bildung und Forschung im Rahmen der Ausschreibung: „Stärkung der digitalen Medienkompetenz für eine zukunftsorientierte Medienbildung in der beruflichen Qualifizierung"


Laufzeit: August 2012 – Juli 2015

Leitung: Prof. Dorothee M. Meister

Projektmitarbeit: Dr. Anna-Maria Kamin, Tobias Hester, Sabine Bade

Kooperationspartner: Universität Bremen, Institut für Public Health, Arbeitsbereich Didaktik der Informatik der Universität Paderborn, Diözesan Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.; Bremer Krankenpflegeschule e.V. Integratives Bildungszentrum am Klinikum Bremen Mitte

Projektverantwortliche und -mitarbeiter MeCoPflege

Obwohl das Berufsfeld Pflege sehr wissensintensiv ist, haben Bildungsmedien in diesen Bereich bislang kaum Eingang gefunden. Ziel des Verbundvorhabens ist es daher, die Medienkompetenzen von beruflich Pflegenden zu stärken.

Das Vorhaben umfasst drei Komponenten: Das Projektteam konzipiert eine Qualifizierungsmaßnahme zum „Mediencoach für das Berufsfeld Pflege“, an der Pflegende und Lehrende aus kooperierenden Praxiseinrichtungen teilnehmen. Darüber hinaus werden in den Praxiseinrichtungen sogenannte Medienpoints implementiert, worunter eine räumlich und technisch arbeitsplatznahe Infrastruktur zur Nutzung digitaler Lerngelegenheiten zu verstehen ist. Drittens wird eine Online-Plattform eingerichtet und sukzessive inhaltlich angereichert. Durch eine formative und eine summative Evaluation werden Verbesserungspotenziale der entwickelten und erprobten Maßnahmen identifiziert und ihr Nutzen für die Berufspraxis überprüft. Im Anschluss erfolgt eine Überführung und Verstetigung der Qualifizierungsmaßnahme in ein wissenschaftliches Weiterbildungsangebot an den beteiligten Universitäten.

Das Teilvorhaben der Universität Paderborn umfasst die Konzeption des Curriculums der Qualifizierungsmaßnahme sowie der Implementation der Medienpoints und der Online-Plattform ause mediendidaktischer und medienbildender Perspektive. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen gemeinsam mit dem Kooperationspartner Universität Bremen Schulungen und Hospitationen durch und unterstützen und betreuen die Teilnehmenden an der Qualifizierungsmaßnahme im Raum Paderborn.

Link zur Homepage

Aktuelles:

Die Fotoreihe des Projekt-Kick-offs am 23.08.2012 ist nun unter dem folgenden Link einsehbar:

MeCoPflege Kick-off

                            

 
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Paderborner-Recycling-PC für benachteiligte Kinder (pb.re.pc.)
Praxisforschungsprojekt 

Laufzeit: seit Oktober 2011

Leitung: Dr. Anna-Maria Kamin; Prof. Dr. Dorothee M. Meister

Kooperationspartner: Heike Masan, Medien und Technik für Kinder (MTKJ) e.V., Jugendamt der Stadt Paderborn; Schulmaterialkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.v.; Paderborner Tafel e.V.; Caritasverband Paderborn

In dem Kooperationsprojekt werden Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren aus bildungsbenachteiligten und deprivierten Familien hinsichtlich der Inklusion durch digitale Teilhalbe unterstützt. Die erfolgreiche Teilnahme an medienpädagogischen Projekttagen ist Voraussetzung für den Erhalt eines voll funktionsfähigen und mit Open-Source-Software ausgerüsteten gebrauchten Computers mit entsprechendem Zubehör. Die Geräte stammen aus den zahlreichen Spenden von Unternehmen, Behörden und Privathaushalten.

Die Mitglieder des MTKJ  e. V. sorgen für die Akquise, Instandsetzung und Aufbereitung der Computer und beteiligen sich an der Schulung aus informatischer Sicht. Studierende der Universität Paderborn führen im Rahmen eines Praktikums unter Anleitung die medienpädagogische Schulung durch. Die Auswahl der für das Projekt in Frage kommenden Kinder erfolgt durch das Jugendamt und die beteiligten Wohlfahrtseinrichungen.

Am 24. November 2012 wurde dem Projekt im Rahmen des Dieter Baacke Preis eine besondere Anerkennung ausgesprochen.

Die Jury beurteilte die Konzeption in Bezug auf Förderung von Medienkompetenz und Bereitstellung/Vermittlung von Technik für Kinder und Jugendliche als "herausragend".

Gefördert von:

    Volksbank Paderborn Stiftung

 

 

 


 
 
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Karrierewege von Frauen in der Games-Industrie
Empirisches Forschungsprojekt

Laufzeit: Oktober 2012 – voraussichtlich Sommer 2015

Leitung: Dr. Sonja Ganguin

Projektmitarbeit: Dr. Sonja Ganguin, Anna Hoblitz

Kooperationspartner: kanadisches Forschungsnetzwerk „Feminists in the Games“ (http://www.ludicjunk.com/fig/)

Die Gamesindustrie ist nach wie vor sehr männerdominiert. Nur wenige Frauen arbeiten in diesem kreativen und interessanten Berufsfeld. Als mögliche Ursachen dafür werden die langen und wenig flexiblen Arbeitszeiten vermutet sowie ein geringes Interesse an MINT-Fächern. Dieses Projekt widmet sich nun den Frauen, die in der Computerspielindustrie Karriere gemacht haben oder machen und widmet sich den Fragen, wie sie selbst ihren Beruf beschreiben würden und wie sie in diese Industrie und in ihre führenden Positionen gelangt sind. Um Antworten auf diese Fragen zu finden, werden Experteninterviews mit Frauen geführt, die in der Games-Industrie arbeiten und ihre Perspektive in den Mittelpunkt stellen.

Ziel der Experteninterviews ist es, die einzelnen Erwerbsbiographien ebenso wie Schlüsselerlebnisse auf dem Weg in die Spielebranche (Ausbildungen, Soziale Netzwerke, Praktika etc.) nachzuzeichnen und damit Anregungen, Orientierungspunkte und Einblicke für den interessierten Nachwuchs zu schaffen. So ist in mehreren vorausgegangen informellen Gesprächen, die die Initiatorinnen dieses Projekts mit Frauen aus der Computerspielbranche geführt haben, deutlich geworden, dass das Interesse eines solchen Projekts sehr groß ist. Entsprechen wurden bereits 20 Expertinnen angeschrieben, die ihre Beteiligung zugesagt haben. Dabei wurde darauf geachtet, dass unterschiedliche Bereiche der Branche berücksichtigt werden, wie etwa Entwicklung, Publishing, der Bereich der Off- und Online-Spiele sowie Public Relations und Verbandsarbeit.

 
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Empirische Forschungspraxis (PEFP)

Laufzeit: ab Juli 2012

Projektmitarbeit: Bianca Meise

mithilfe des Projekts empirische Forschungspraxis möchten wir – der Lehrbereich Medienpädagogik und empirische Forschungspraxis – die Studierenden des Fachbereichs Medienwissenschaften der Universität Paderborn dazu ermutigen, sich intensiver mit Themen, praktischen Methoden und Vorgängen der empirischen Forschung auseinanderzusetzen. Ausschlaggebend hierfür waren Erfahrungsberichte der Dozenten, insbesondere bezogen auf gemeinsame Gespräche mit Studierenden, die den Wunsch geäußert haben, mehr über empirische Forschung zu erfahren, um einen vertieften Einblick in die Thematik zu erhalten.

Ziel ist daher sowohl die Vermittlung von fundiertem Wissen über existierende Theorien, als auch die Vermittlung von empirischen und ergänzenden Methoden (wie z.B. Film- oder Textanalyse). Die Stärkung und Schulung ihrer grundlegenden Methoden- und Handlungskompetenzen wie auch wichtigen Schlüsselqualifikationen wie z.B. Recherchearbeit oder ein strukturiertes, analytisches Vorgehen ist hierbei ausschlaggebend. Darüber hinaus unterstützen wir sie durch einen Ansprechpartner, an den sie sich stets wenden können und der ihnen auch Experten zur Seite stellt. Ebenfalls ist eine Einführung in Auswertungswerkzeuge wie z.B. Software in quantitative Datenerhebung und -berechnung geplant.

Im Vordergrund steht ein stark personen- und prozessorientiertes Lernen der Studierenden, um ein hohes Maß an Erkenntnisgewinnung  und Selbstregulation zu sichern. Hierzu wird die Portfolioarbeit hinzugezogen, die das strukturierte, analytische und selbstregulierte Lernen der Teilnehmer unterstützt.

Raum bietet dabei PEFP sowohl für Einzelarbeit als auch für Gruppenarbeit, für das Interesse an einer BA- oder MA-Arbeit oder allgemein für freiwillige Projekte, die ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten schulen sollen. Es handelt sich hierbei um ein eLearning-Konzept, das auf der Lernplattform KoaLA aufbaut, welches hierfür und für alle anderen notwendigen Informationen wie z.B. Organisation, Ablaufpläne, Kommunikation,  oder Literaturrecherche ausgebaut wurde. Der Zugang ist unter  der ID: EXT-98 in der Filtersuche unter KoaLA zu finden (gegenwärtig noch unter dem SS1112, demnächst unter jedem Semester). Anmelden können sich alle interessierten Studierende.

Als Ansprechpartner für Studierende steht Bianca Meise zur Verfügung, die auch für die Weitervermittlung an Experten bereitsteht.

 
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Chancen und Potenziale digitaler Medien zur Umsetzung des Bildungsauftrags in Kindertageseinrichtungen
Quantitatives Forschungsprojekt

Laufzeit:  Oktober 2011 – April  2012

Leitung: Prof. Dr. Dorothee M. Meister

Projektmitarbeit: Henrike Friedrichs, Katharina Riechers, Karolina Keller, Jana Eichmann

Kooperationspartner: Jürgen Lauffer, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)

Ermöglicht durch: die NRW-Bank

Primäres Ziel des Forschungsprojekts „Chancen und Potenziale digitaler Medien zur Umsetzung des Bildungsauftrags in Kindertageseinrichtungen“ war die Erhebung und Analyse des Ist-Stands der Medienerziehung in Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen. Die vorrangige Fragestellung hierbei war, inwiefern die Chancen und Potenziale, die digitale Medien bieten, von den Kindertageseinrichtungen wahrgenommen und genutzt werden. Hintergrund für die Studie ist die hochgradig mediatisierte Welt von Kindern und damit verbunden die aktuell stattfindende Implementierung der Grundsätze zur Bildungsförderung für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen.

Näheres zum Forschungsbericht und den Umfrageergebnissen finden Sie hier:

Kurzbericht zur Umfrage

Forschungsbericht

 
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Ältere Projekte finden Sie im Archiv

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