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Foto: Prof. Dr. Sabiene Autsch

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Kunst/Kunstgeschichte und ihre Didaktik

Der Lehrbereich „Kunstgeschichte und ihre Didaktik“ verbindet Geschichte, Theorie und Praxis von Kunst der Moderne und Gegenwart. Unterschiedliche Lehrformate ermöglichen die wissenschaftliche Auseinandersetzung von Inhalten, Themen und Kontexten von Kunstgeschichte praxisnah zu vertiefen. Die wechselseitigen Bezugnahmen von Praxis- und Tätigkeitsfeldern der Kunstgeschichte durch Museum und Curatorial Studies verbindet die kunstwissenschaftliche Zugangsperspektive in interdisziplinärer Weise mit kultur- und mediengeschichtlichen Ansätzen. 

Ausgehend von der Kunst und Kunstgeschichte des späten 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart bilden die historischen Auswirkungen von Modernisierung und Industrialisierung und die Einflüsse der Globalisierung auf die Kunsttheorie und Kunstpraxis den Rahmen, in dem sich ästhetische Mentalitäten und Konstellationen zwischen Kunstwerk, Raum und Öffentlichkeit ausbilden. Die Themen beziehen sich auf die kritische Reflexion von Moderne, Postmoderne und Gegenwart, auf die Entwicklungen von Sammlung, Museum, Ausstellung und Atelier sowie den Wandel des künstlerischen Selbstverständnisses. Diese Orientierung schließt die kritische Sichtung der ästhetischen Kategorie des „Modernen“ wie auch des „Zeitgenössischen“ in der Kunst mit ein.
In Einführungen und Proseminaren werden fachwissenschaftliche Grundlagen gelegt und durch begleitende Tutorien wissenschaftliche Arbeitsweisen und Methoden exemplarisch vertieft. Seminare im Grund- und Hauptstudium wenden sich verstärkt interdisziplinären Themen zu, suchen nach inhaltlichen Vernetzungen und finden vielfach in Kooperation mit Dozentinnen und Dozenten aus Musik, Komparatistik, Literatur- und Kulturwissenschaft statt. Kuratorische und künstlerische Projekte verbinden Theorie und Praxis ebenso die Seminar- und Atelierarbeit und motivieren zu experimentellen Denk- und Arbeitsweisen in innovativen Lehr- und Lernformaten. Mehrtägige Exkursionen ins In- und Ausland (Gallery-Weekend Berlin, Documenta Kassel, Biennale von Venedig, Manifesta) sowie eintägige Übungen vor dem Original in Museen und Ausstellungen werden regelmäßig durchgeführt. Sie zielen ab auf das gemeinsame Erkunden, Erforschen und Analysieren von Museumsarchitekturen, Ausstellungssettings, Displays und Hängungen, auf das Sprechen über und mit Kunst und die Erprobung von Vermittlungskonzepten vor Ort. Durch zusätzliche Lehraufträge von Kuratoren/Künstlern und Kuratorinnen/Künstlerinnen und in enger Kooperation mit Institutionen aus unterschiedlichen kulturellen Feldern können Themenreihen aufeinander abgestimmt, Inhalte erweitert und mit Blick auf berufliche Qualifikationen perspektiviert werden. 

 „Mit meinem Team möchte ich die Studierenden für Fragen des Ästhetischen sensibilisieren, sie in ihren wissenschaftlichen und künstlerischen Suchbewegungen ein Stück begleiten und ihnen einen Baukasten an die Hand geben, der Werkzeug zum eigenständigen ästhetischen Handeln und zur Orientierung in aktuellen künstlerischen Feldern bereithält. Die 2007 initiierte Plattform „Silogespräche“, der „Open Space“ und die Zeitschrift „Impulse“ bilden die vielfältigen Aktivitäten im Lehrbereich Kunst, Kunstgeschichte und ihre Didaktik ab und laden zu einem Denken in Konstellationen ein.“

Die Universität der Informationsgesellschaft