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Einblicke in die Lehre.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

"Liebling!" - Dozentenkonzert des Fachs Musik

Foto: Lukas Adrian
Foto: Lukas Adrian
Foto: Lukas Adrian

Am Mittwoch,  dem 10.05., gaben mehrere Dozenten des Fachs Musik vor einem begeisterten Publikum einige ihrer Lieblingsstücke zum Besten.
Das einmal im Jahr stattfindende Dozentenkonzert lockte auch dieses Mal wieder viele interessierte Zuschauer in das Audimax der Universität Paderborn und stand unter dem Motto „Liebling“. So präsentierten alle Teilnehmer ein oder mehrere Stücke die ihnen am Herzen liegen. Sowohl Soloauftritte, z.B. von Thorsten Drücker  oder Eckhard Wiemann, als auch Ensemble-Darbietungen  sorgten für Begeisterung im Publikum.

Unterhalten wurde das beinah komplett ausgefüllte Audimax mit folgenden Stücken:
Debussy, „La Puerta del Vino“ – Marton Keönch (Klavier)
Schubert, „Der Hirt auf dem Felsen“ – Leonore v. Falkenhausen (Gesang), Britta Jones (Klarinette), Marianne Wiemann (Klavier)
Mozart, 3. Satz der Klaviersonate F-Dur KV 533/494 – Eckhard Wiemann (Klavier)
Brahms, 1. Satz des Trios für Klarinette, Cello und Klavier – Britta Jones (Klarinette), Marianne Wiemann (Klavier), Claus Hütterott (Cello)
Werner R. Heymann, „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ – Leonore v. Falkenhausen (Gesang), Eckhard Wiemann (Klavier)
 Contigo en la Distancia – Leonore v. Falkenhausen (Gesang), Thorsten Drücker (Gitarre), Heinrich Klingmann (Percussion), Angelika Miesenberger (Kontrabass), Ulrich Lettermann (Saxophon)
Britney Spears, Toxic – Thorsten Drücker (Gitarre)
Zugabe: Dave Brubeck, Take Five – Eckhard Wiemann (Klavier), Ulrich Lettermann(Saxophon)
Durch den Abend führte Fachleiter Prof. Dr. Thomas Krettenauer.

Popstudierende mischen beim AStA Festival 2017 mit.

Foto: Sabrina Friedel

Das AStA Sommerfestival der Universität Paderborn ist mit seinen 15.000 Besuchern bis heute das größte Unifestival Deutschlands. Bereits zum zweiten Mal können Pop-Studierende im Seminar „Eventmanagement: Theorie und Praxis am Beispiel des AStA-Festivals 2017“ (Jun. Prof.in Dr.in phil. Beate Flath & Dominik Nösner) dabei die DJ-Bühne mitgestalten, planen und managen. Dabei werden unter anderem Aufgaben in den Bereichen der Technik- und Künstlerbetreuung, Durchführung und Sicherheit, Werbung und Marketing sowie Foto- und Videoproduktion übernommen. Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit Gero Puls von der Agentur VIBRA aus Bielefeld statt.

"Support your local Heroes!" Popmusikförderung und Kulturpolitik

Foto: Lukas Adrian
Foto: Lukas Adrian
Foto: Lukas Adrian

Unter diesem Thema veranstaltete das Fach populäre Musik und Medien vergangenen Montag dem 24.4. eine Podiumsdiskussion in Hörsaal H3.
Gast und Hauptredner war Prof. Dieter Gorny. Der Mitbegründer von VIVA, Beauftragter für „Kreative und Digitale Ökonomie“ und Vorstandsvorsitzender des Bundesmusikverbands setzt sich stark für die Förderung von Popmusik und deren Gleichstellung im Vergleich zu anderen Musikrichtungen, wie z.B. Klassik und Jazz, ein. Darüber hinaus ist Gorny auch Vorsitzender des Aufsichtsrats der zentralen Fördereinrichtung der deutschen Musikwirtschaft, Initiative Musik GmbH.
Unter dem Auge der interessierten Öffentlichkeit verfolgten sowohl Studierende, Dozierende als auch Mitarbeiter der Universität Paderborn aufmerksam Gornys Vortrag und stellten Fragen bezüglich der aktuellen Popkultur.

Moderiert wurde die Diskussion von den Veranstaltern Prof. Dr. Christoph Jacke, Leiter des Fachs populäre Musik und Medien, und Jun. Prof. Dr. Beate Flath, welche für eine spannende Diskussion zwischen Gorny und dem Publikum sorgten.

Gorny fordert Unterstützung der Politik in Form von Subventionierung. Besonders die lokale Popmusikkultur solle durch Schaffung von Bühnen und Räumen gefördert werden um zukünftigen Nachwuchskünstlern musikalische Entfaltungsmöglichkeiten bieten zu können. Denn diese sind, so Gorny, unentbehrlich für die Popmusikindustrie.

Aus dem Publikum kam die interessierte Frage, ob es sich bei Popmusik im Generellen über ein wirtschaftliches oder kulturelles Phänomen handle und wie man diese beiden Aspekte im universitären und politischen Rahmen behandeln solle. Gorny wies der Unterscheidung keine große Bedeutung zu; man könne Pop von beiden Seiten betrachten und müsse stets nur die richtigen Ansprechpartner für seine Anliegen finden und sich ein breites Netzwerk über konventionelle Grenzen hinaus aufbauen.

Der Universität spricht Gorny dabei eine besondere Rolle zu: hier wäre der Raum, in dem diskutiert und geforscht werden könne und müsse, um Zahlen und Fakten zu schaffen, die eine Förderung von populärer Musik legitimieren. Ein Studiengang wie „Populäre Musik und Medien“ wäre das ideale Zentrum, um solche Forschung und Diskurse anzustoßen. Diese Anregung nahmen sich Dozierende und Studierende sofort zu Herzen. Noch in diesem Semester werden innerhalb eines Seminars einige der Leitfragen Gornys zum Thema „Pop in NRW“ erforscht, um die Diskussionen um Popmusikförderung durch wissenschaftlich fundierte Tatsachen zu untermauern.

Status quo vadis Musikjournalismus

Foto: Johannes Pauly
Foto: Johannes Pauly
Foto: Johannes Pauly

Der Musikjournalist und Labelbetreiber Thomas Venker hat sich als Seminargast bei Prof. Dr. Christoph Jacke im Wintersemester 2016/2017 am Mittwoch, 18. Januar 2017, gemeinsam mit Studierenden des Studiengangs „Populäre Musik und Medien“ dem Thema „Status quo vadis Musikjournalismus“ gewidmet. Der ehemalige Chefredakteur der „INTRO“ und aktuelle Chefredakteur des prämierten Online-Magazins „KAPUT – Magazin für Insolvenz & Pop“ zeigte die Vor- und Nachteile der Digitalisierung auf: So sei es heute so einfach wie nie zuvor, einen Film zu produzieren und direkt im Internet zu veröffentlichen. Auch seien Künstler heute in der Lage, über Soziale Medien ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit zu machen – was ein viel größeres Angebot für Musikjournalisten bedeute. Insgesamt seien Musik und Musikjournalismus viel internationaler geworden. Gleichzeitig sei es aber immer schwieriger geworden, an Informationen von erfolgreichen Künstlern zu kommen – oft stecken große PR-Agenturen hinter der Vermarktung und die heutzutage verbesserte Kommunikation lasse eine stärkere Kontrolle der Künstler über ihre Texte zu, erläuterte Venker.

Das allgemeine Problem sinkender Etats spüre man, so Venker, auch im Musik-journalismus. Es gebe aber nach wie vor eine hohe Nachfrage an Fachmagazinen. Zum Ende der gemeinsamen Diskussion ermutigte Venker die jungen Studierenden, selber aktiv zu werden und sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen.

Im Anschluss veranstaltete der Studiengang in der Paderborner Szene-Kneipe Sputnik die 11. POP-KRITIK zum Thema „Schrottlachen und doppelter Boden: Witz und Ironie“. Wieder auf dem Podium vertreten war Thomas Venker: Gemeinsam mit Thorsten Drücker, Kristina Flieger und Ina Heinrich, alle vom Fach Musik der Fakultät für Kulturwissenschaften, stritt er um kontroverse und satirische Texte in Musikstücken. Die Teilnehmer präsentierten je einen Song und verrissen die Auswahl des jeweils anderen auf charmante Art und Weise – mit viel Witz und Kommentaren aus dem Publikum: „Ist das Kunst – oder kann das weg?“ „Kann man oder darf man darüber lachen?“

Venker erhält im kommenden Sommersemester einen Lehrauftrag an der Uni Paderborn. In einem Seminar des Studiengangs „Populäre Musik und Medien“ werden sich Studierende mit aktuellen musikjournalistischen Texten aus mehreren Ländern auseinandersetzen und sollen schließlich selbst zum Schreiben animiert werden. 

Uni Paderborn – Das sagen die Studenten

Foto: BR
Foto: BR

Neben ihrem Schwerpunkt Informatik, will die Universität Paderborn ihre Studenten auch in allen anderen Studiengängen auf die Informationsgesellschaft vorbereiten. Im TV-Beitrag der ARD /BR-alpha vom 9.1.2017 über die Universität Paderborn berichtet Popstudentin Lisa Kaiser dabei über den Studiengang Populäre Musik und Medien (ab 8:33min).

Zum Video

„Und dann würde ich gerne mal Musik von EUCH hören!“

Foto: Kristina Flieger
Foto: Kristina Flieger
Foto: Kristina Flieger

Michael Rother im Gespräch mit Dozierenden und Studierenden des Studiengangs Populäre Musik und Medien im Wintersemester 2016/2017 an der Universität Paderborn

Gesundheitlich angeschlagen sei er, und eigentlich hätte er, wie immer, gar keine Zeit. Aber trotz Smog geschundener Bronchien nach einem China-Aufenthalt und eines zermürbend engen Proben-Plans für die Aufführung seines Erfolgsalbums „Flammende Herzen“ in einer Konzertreihe im legendären Düsseldorfer Club „ZAKK“ (mit u.a. Die Goldenen Zitronen, Fehlfarben und The Notwist) nahm sich Michael Rother (Kraftwerk, NEU!, Harmonia) am 23.11.2016 die Zeit, sich auf Einladung von Studiengangsleiter Prof. Dr. Christoph Jacke den Fragen von Dozierenden und Studierenden des Studiengangs Populäre Musik und Medien an der Universität Paderborn zu stellen.

Mit viel Witz, Selbstironie und auch Selbstkritik (obwohl er nach eigenen Aussagen angeblich nicht ausgeprägt selbstkritisch sei) bot der musikalische Vollblutprofi dem interessierten Publikum Einblicke in eine lange, höhen- aber auch tiefenreiche Karriere, wie er selbst sagte.

Die Zusammenarbeit mit Kraftwerk, die zwar schon nach wenigen Monaten wieder beendet wurde, überstrahlt bis zum heutigen Tag das musikalische Gesamtwerk des Künstlers. Mit NEU! hingegen feierte Rother weitaus größere und langfristigere Erfolge, unter anderem bedingt durch den Einsatz Herbers Grönemeyers, der die Band auf seinem Label zur Jahrtausendwende wiederveröffentlichte und die laut Rother seither mehr verkauft hat als bei den Erstveröffentlichungen in den Siebzigern. Ganz anders als bei seiner Band Harmonia, die kommerziell eher floppte. Nach diesen erlebnisreichen, teilweise durchwachsenen Erfahrungen in den diversen Bandprojekten verschrieb sich Rother immer mehr der Musikproduktion und fasste 20 Jahre die Gitarre nahezu nicht mehr an.  

Geboren in Hamburg, lebt der 66-jährige mittlerweile im beschaulichen Bevern-Forst im Weserbergland, wo er sein eigenes Tonstudio unterhält und in der beschaulichen Umgebung die passende Ruhe und Energie für seine musikalischen Werke findet.

In dem an das Interview mit Thorsten Drücker (Dozent für Musikproduktion und Gitarre) und Prof. Dr. Jacke anschließenden, offenen Gespräch mit Studierenden berichtete Rother über seine üppige E-Gitarren-Sammlung und Studiotechnik, wie es war mit Ex-Red Hot Chili Peppers-Mitglied John Fruiscante eine spontane Live-Jam-Session vor knapp 20.000 Zuschauern in Hamburg zu spielen und seine Tätigkeiten als Musikproduzent. Die Frage, ob er nicht selbst an das Dozieren denke, verneinte er mit einem kleinen Schmunzeln. Doch seine Neugierde und musikalische Offenohrigkeit sind beim sympathisch-neugierigen Rother ungebrochen: „Ich komme gerne wieder, und möchte dann aber bitte auch mal Musik von Euch Studierenden hören!“

2. Summer Institute der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung “Developments for Musicpreneurs: 14. – 20. September 2016, Porto, Portugal“

Foto: Holger Schwetter

Zum bereits zweiten Mal bot die Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung (GMM) mit ihrem „Summer Institut“ in Porto etablierten Musikforscher_innen, Branchenvertreter_innen sowie vor allem jungen Wissenschaftler_innen eine ausgeruhte Plattform des interdisziplinären Austausches. Im Fokus standen dabei in diesen Jahr zunächst die „Musicpreneure“, also die ökonomisch tätigen Musikschaffenden und deren Innovationspotentiale, insbesondere innerhalb einer sehr dynamischen, unübersichtlichen Musikwirtschaft. Aus Paderborn mit dabei: Prof. Dr. Christoph Jacke, Jonas Gödde und Dominik Nösner

Weitere Infos:

musikwirtschaftsforschung.de

Pop-Studenten übernehmen Teil-Planung des AStA-Sommer-Festivals 2016

Gruppenbild der Teilnehmer und Leiter des Seminars „Eventmanagement: Theorie und Praxis am Beispiel des AStA-Festivals 2016“
Fotomaterial, entstanden im Rahmen des Kurses.
Fotomaterial, entstanden im Rahmen des Kurses.
Fotomaterial, entstanden im Rahmen des Kurses.
Fotomaterial, entstanden im Rahmen des Kurses.

Im Rahmen des Seminars „Eventmanagement: Theorie und Praxis am Beispiel des AStA-Festivals 2016“ hatten im Sommersemester 2016 23 Studierende des Studiengangs „Populäre Musik und Medien“ die Möglichkeit die DJ-Bühne beim diesjährigen AStA-Sommer-Festival mitzugestalten. Die Studenten nahmen dabei Aufgaben in den Bereichen der Technik- und Künstlerbetreuung, Durchführung und Sicherheit, Werbung und Marketing sowie Foto- und Videoproduktion wahr. Die Konzeption, Durchführung und Nachbereitung der DJ-Bühne am G-Hörsaal, die dieses Jahr den Namen „G-Punkt“ („G.“) trug, fand in Zusammenarbeit mit Event-Manager Gero Puls, AStA-Kulturreferent Dominik Nösner sowie Seminarleiterin Jun.-Prof.in Dr.in phil. Beate Flath statt.

Popkritik X: Fußball ist unser Leben (mit Markus Kavka)

Am 27. Mai 2016 fand bereits zum zehnten Mal die Popkritik im Sputnik statt - dieses Mal mit TV Moderator Markus Kavka. Kavka, der bereits zum zweiten Mal die Popdozentur im Studiengang Populäre Musik und Medien angetreten hat, diskutierte mit Prof. Christoph Jacke sowie den Studierenden Julia Silko und Yasmin de Lappé zum Thema "Fußball ist unser Leben"

Rock Hard Festival 2016 in Zusammenarbeit mit dem WDR Rockpalast

Im Rahmen des Seminars "Erstellen von Videoclips beim Rock Hard Festival 2016 in Zusammenarbeit mit dem WDR Rockpalast" hatten sechs Studierende des Studiengangs "Populäre Musik und Medien" im Sommersemester 2016 die Möglichkeit auf dem Rock Hard Festival mit dem WDR Rockpalast Beiträge zu produzieren und diese auf der WDR Rockpalast Internetseite, sowie der Facebookseite zu veröffentlichen. Mit Hilfe des Dozenten Jörg Maas, der auf dem Rock Hard Festival als Regisseur tätig war, bekamen die Studierenden einen guten Einblick in Kameraführung und Interviewtechnik und konnten so die Atmosphäre des Festivals in ihren Beiträgen einfangen, indem sie Impressionen der Festivalbesucher aufnahmen.

Popkritik IX: SEX!

Am 25.11.2015 fand im Sputnik Paderborn die erste Popkritik des Wintersemesters 2015/16 statt. Thema diesmal: SEX!

Teilnehmende:Beate Flath, Heinrich Klingmann, Nils Kirschlager & Lisa Kaiser

Moderation: Thorsten Drücker

AStA Festival 2015

Die Studenten des Seminar "Artistcoaching" bei ihrer Live-Improvisation Foto: Robin Laufenburg
Die Band Hooray Sun während ihres Auftrittes Foto: Robin Laufenburg
Die Band Klar während ihres Gigs. Foto: Robin Laufenburg

Am 03.06.2015 fand das beliebte AStA Festival der Universität Paderborn auf dem Campus der Universität statt. Wie jedes Jahr hatte das Campusradio L'Unico seine eigene Bühne, auf der verschiedene Acts des Studienganges Populäre Musik und Medien ihr Können unter Beweis stellten. Unter anderem improviserten einige Studenten des Seminars "Artistcoaching" unter der Leitung Thorsten Drückers live auf der Bühne.

Gastwissenschaftler Dr. Mike Jones aus Liverpool zu Gast im Studiengang Populäre Musik und Medien im Sommersemester 2015

Dr. Mike Jones, Kristina Flieger, Nils Kirschlager und Prof. Dr. Christoph Jacke beim AStA- Festival. Foto:Kristina Flieger
Dr. Mike Jones und Prof. Dr. Christoph Jacke während des Beatles-Vortrags. Foto: Kristina Flieger
Dr. Mike Jones während des Seminars. Fotos: Jonas Gödde
Veranstaltungsflyer

Dr. Mike Jones vom renommierten Institute for Popular Music an der Universität Liverpool (UK) war vom 26.05. bis 04.06.2015 für zehn Tage zu Gast am Fach Musik im Studiengang Populäre Musik und Medien der Universität Paderborn.

Mike Jones leitet in Liverpool am berühmten Institute for Popular Music den Master-Studiengang "Music Industry Studies" und ist Songwriter der britischen Band Latin Quarter, die vor allem in den achtziger Jahren große Hits wie "Radio Africa", "America for Beginners" oder "Modern Times" hatten und 2011 ein Comeback starteten.

Jones hat an der Universität Paderborn auf Einladung von Prof. Dr. Christoph Jacke für die Studierenden ein Blockseminar zum Thema "Internet and Music Industry" gegeben, an mehreren Gesprächsrunden mit Forschern und Studierenden zum Thema Internationalisierung und Popular Music Studies teilgenommen und am 2.6. an der Universität Paderborn einen Vortrag zur Bedeutung der Beatles für die Stadt Liverpool gehalten.

Jones arbeitet derzeit an einer aufwendigen wissenschaftlichen Studie für die Stadt Liverpool, die erwägt, die 2030 auslaufenden Rechte an den Songs der Beatles zu erwerben.

Darüber hinaus freute sich Jones sehr über seinen Rundgang über das AStA-Sommerfestival und das kulturelle Leben der Stadt Paderborn, zumal seine Band Latin Quarter in Deutschland ihre größten Erfolge feierte.

Popkritik VIII: Trash

Am Mittwoch den 01.07.2015 fand nach langer Pause die achte Popkritik im Sputnik statt. Gäste waren: Thorsten Drücker, Andreas Heye, Kristina Flieger.

Thema des Abends: TRASH

“Egomanen” (Konzert) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Kunst, Musik, Textil: Kunst[be]griffe 3: ICH

Foto: Sabiene Autsch
Foto: Sabiene Autsch

Im Rahmen der Ringvorlesung „Kunst[be]griffe 3: ICH“ des Instituts für Kunst, Musik, Textil  fand am Mittwoch, 20.05.2015 das Konzert “Egomanen” statt.

An Egomanen gibt es in der Musikgeschichte wie auch im aktuellen Musikbusiness keinen Mangel. Franz Liszt war, wenn man so will, der Michael Jackson am Flügel, Richard Wagner war zeitlebens von seiner Bestimmung als Musikgenie durchdrungen, und ohne Verdis Opern wären Diven um glanzvolles Repertoire ärmer. Der etwas provozierende Titel des Konzerts soll darauf hindeuten, dass eine an sich eher negativ konnotierte Charaktereigenschaft sich nicht nur künstlerisch produktiv auswirken kann, sondern evtl. sogar genuin mit dem Musikberuf verbunden ist.

Leonore von Falkenhausen (Gesang), Thorsten Drücker (Gitarre), Barny Bürger (Schlagzeug) sowie Eckhard Wiemann (Piano) gaben sich die Ehre und haben nach bestemVermögen die „Rampensau“ rausgelassen. Moderiert wurde der Abend von Prof. Dr. Thomas Krettenauer.

"Der Dirigent der Party"- Remix Culture, Medientechnologien und Eventisierung. Ein Gespräch zur Zukunft der Technomusik und Clubkultur mit DJ WESTBAM, Kristina Flieger und Prof. Dr. Christoph Jacke im Sommersemester 2015

Foto: Nils Kirschlager
Foto: Nils Kirschlager

Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der elektronischen Musik, ist DJ, Musiker, Autor und Mayday-Vater: WESTBAM.

Der gebürtige Münsteraner und heutige Wahl-Berliner Maximilian Lenz, so mit bürgerlichem Namen, hat aus der Undergrounderscheinung Techno ein Massenphänomen gemacht.

"Deutschlands klügster DJ" (Die Welt), der seine ersten musikalischen Gehversuche in der Punk-Szene unternommen hat, war Mitte der Achtzigerjahre in Berlin Mitgründer des erfolgreichsten deutschen Techno-Labels, Low Spirit, Gesellschafter der berühmten Techno-Partyreihe Mayday und seit jeher eines der steten Highlights auf der Love Parade. Nicht nur musikalisch, auch literarisch hat Lenz seinen unverkennbaren Fußabdruck hinterlassen, als er 1997 gemeinsam mit dem Literaten Rainald Goetz Mix, Cuts und Scratches (Merve Verlag) veröffentlichte:

"Westbam spricht. - In eigenen Texten, im Interview mit Rainald Goetz. Es geht um die Kunst, die Arbeit, die Praxis, die Musik, das Leben des DJ. Gedanken, Anekdoten, Aufgesprochenes, Gefundenes und Ausgedachtes.“ (Merve Verlag)

2013 erschien das Album Götterstraße, auf dem WESTBAM mit Künstlern wie Richard Butler (The Psychodelic Furs), Lil Wayne, Katt Rockell, Iggy Pop, Bernard Sumner (New Order), Inga Humpe, Brian Molko, Kanye West, Afrika Baby Bam und Hugh Cornwell (The Stranglers) zusammenarbeitete; für 2015 steht eine LP-Veröffentlichung mit Produktionspartner Hardy Hard an.

Zu seinem fünfzigsten Geburtstag hat er dieses Jahr seine Autobiographie Die Macht der Nacht veröffentlicht; eine chronologische Erzählung, die mit dem vierjährigen Max, Sohn eines Kunstpädagogikprofessors und einer Kunstlehrerin beginnt, und in den nuller Jahren mit dem Tod seines DJ-Kollegen Lupo, bekannt aus dem Münchner P1, schließt.

Am 05.05.2015 hat WESTBAM sich an der Seite von Studiengansgleiter Prof. Dr. Christoph Jacke den Fragen des studentischen Publikums gestellt. Diskutiert wurde über die wahre Macht der Nacht, Partyleben vs. Popmusikstudium, und die Entwicklung der Erlebnisgesellschaft des 21. Jahrhunderts. 

 Weitere Infos unter: www.westbam.de

Paderkultour 2015

Ausgelassene Stimmung bei den diversen DJ-Sets. Fotos von Niklas Wilhelm.

Im Seminar "Paderkultour - Einblick in städtische Seminararbeit" konnten einige Studierende der Populären Musik und Medien hinter die Kulissen eines städtisch organisierten Kulturprojekts schauen. Die Studierenden halfen bei der Planung, der Werbung und der Umsetzung des Events und überlegten nach Möglichkeiten die Stadt Paderborn und seine Studierende näher zusammen zu bringen.

Bei wunderschönem Wetter besuchten Paderborner aller Altersklassen die 4.Paderkultour. Ob im Paderquellgebiet, den Paderauen, am Padersee oder am Schloss in Schloss Neuhaus, überall tummelten sich die Kulturinteressierten auf dem vier Kilometer langen Weg. Für Fahrradfahrer war zwischenzeitlich gar kein Durchkommen mehr. Besondere Highlights der Strecke waren unter anderem die Karikaturistin Floh, die sich vor Aufträgen kaum retten konnte, die Kräuterfrau Beate von Robbe, die über Paderborner Heilkräuter aufklärte.

Der von den Studierenden der Populären Musik und Medien organisierte "Tanz im Grünen", mit einem Poetry Slam des Ubiquitären Quintetts und mehreren DJ-Sets lud auf der großen Wiese an den Paderauen zum Entspannen ein. Auch der klassische Teil des Kulturlaufs im und um das Schloss in Schloss Neuhaus, bei welchem die Popstudenten ihre Planung umgesetzt haben und verschiedene Musiker präsentierten, wurde von vielen Paderbornern besucht. Die "Riverside-Bühne" im Paderquellgebiet war Schauplatz eines Abschlusskonzertes, welches ebenfalls von Studierenden der Populären Musik und Medien realisiert wurde, außerdem waren auch viele die Bands die an diesem Abend spielten Teil des Studiengangs.

Rock Hard Festival 2015

Frank Diesfeld von Fender im Interview mit Seminarteilnehmerin Sabrina Thielgen.
Kameramann Wei Jiang mit Festivalgästen. Fotos von Andy Zhu.

Am Pfingstwochenende fand das Rock Hard Festival im Amphitheater in Gelsenkirchen statt. Aufgabe in dem  Seminar „open air festival: Kurzfilme für den WDR Rockpalast“ war es, Impressionen des Festivals und von den Besuchern einzufangen.

So machte sich die Seminargruppe an allen drei Festivaltagen auf den Weg, filmte und befragte Besucher auf dem Campingplatz, dem Festivalgelände und bei den Konzerten. Die Bilder wurden noch auf dem Festivalzusammengeschnitten und bearbeitet, so dass fünf verschiedene kurze Clips, unter anderem zum Thema Anreise und Zeltaufbau und Merchandise und Essen entstanden. Das Seminar ermöglichte es den Studierenden, nicht nur eine guten Einblick in die Kameraführung und Interviewtechnik, sondern auch in die Postproduktion und dem Umgang mit „final cut“ zu bekommen. 

Die beiden Dozenten Jörg Maas und Thorsten Sellheim haben viele ihrer Erfahrungswerte weitergegeben und den Seminarteilnehmern sowohl vor dem Festival, als auch bei ihrer Arbeit während der Veranstaltung unterstützt.

Beiträge der Studierenden zu finden unter: 

http://www1.wdr.de/fernsehen/kultur/rockpalast/videos/rock-hard-festival-fuenfzehn-impressionen100.html

"Die letzten Tanzenden"- Filmpremiere und Konzert

"Blassfuchs" Indie-Rock im Schatten provinzieller Idylle.
"Bloodowork - Metal Made In Paderborn" Die Geschichte der Paderborner Metalband Bloodwork.
"Heisskalt" Ein Interview und Livemitschnitt der aufstrebenden Band Heisskalt.
"Nikki" Über das divergente Leben des Sozialarbeiters und Hairmetal-Fans Nikki.
"Timm Völker - bis zur Verwesung" Ein Interview mit dem Sänger der Band 206, einer der letzten Vertreter der Hamburger Schule.
"Bloodowork - Metal Made In Paderborn" Die Geschichte der Paderborner Metalband Bloodwork.
Veranstaltungsflyer

Rockmusik ist seit über 50 Jahren mit dem Aufbegehren gegen Normen und Werte konnotiert. Dabei ist die Geste des Rock'n'Roll zur Pose verkommen. Echte Auflehnung findet nicht statt, eher ein maktkonformes Versprechen dessen, was im Besonderen Jugendliche anspricht und als Kult verkauft wird. Musiker und Bands, die ihre Musik aber tatsächlich als ernstgemeintes Ausdruckmittel verstehen, haben es schwer, sich Gehör zu verschaffen.

Das Seminar "Die letzten Tanzenden" beleuchtete im Wintersemester 14/15 eben dieses Phänomen. Unter der Leitung von Kameramann und Regisseur Oliver Schwabe wurden in Kleingruppen fünf Bandportraits realisiert, die nun ihre Premiere am 10.05.2015 in der Kulturwerkstatt in Paderborn feierten.

Die porträtierte Band Blassfuchs sorgte für die musikalische Untermalung des Abends.

Weiterführende Links: 

Seminarergebnisse

Fotos des Festivalfotografen Roland Owsnitzki

Bericht mit Kommentaren der Studierenden (ab Minute 9)

Popkultur und Digitalität - Madeiradig Festival 2014

Impressionen der Performances von Katharina Meinert.
Impressionen der Insel von Katharina Meinert.
Gruppenfoto von Roland Owsnitzki.

Im Wintersemester 2014/2015 bot sich zehn Masterstudierenden des Studienganges "Populäre Musik und Medien" die Möglichkeit, an einer Exkursion zum renommierten Musikfestival "Madeiradig" in Ponto Do Sol, Madeira teilzunehmen. Angeknüpft an das zugehörige Seminar "Digitalität, Musik und Festival: Madeiradig 2014", ging es, abseits vom Erlebnischarakter der Veranstaltung, um eine Vielfalt wissenschaftlicher Fragestellungen zum Verhältnis von Popkultur und Digitalität, Performance, Ästhetik, Kunst und dem - in der kontextuellen Rahmung des Festivals mehr als augenfälligen - Zusammenhang zwischen Natur und Kultur.
Im Laufe des fünftägigen Festivals besuchten die Studenten zahlreiche Veranstaltungen, vor allem Konzertaufführungen zwischen Pop und Kunst - unter Anderem von Tony Conrad oder Lawrence English, aber auch Klanginstallationen wie "Transflora" des portugiesischen Künstlers Suga waren Teil des vielfältigen Programms. Neben dem musikalischen Aspekt galt es in Wanderungen die außergewöhnliche Flora und Fauna der Vulkaninsel Madeira kennenzulernen, als auch in diversen Tagesausflügen deren soziokulturellen Hintergrund zu erkunden.

Die Studierenden und Prof. Dr. Jacke bedanken sich recht herzlich bei der Universität Paderborn für die finanzielle Unterstützung als auch bei Organisator Michael Rosen von Digital In Berlin für diese außergewöhnliche Möglichkeit und einen äußerst zuvorkommenden und unkomplizierten Umgang im Laufe des gesamten Festivals.

Ergebnispräsentation des Markus Kavka Seminars im Deelenhaus

Fotos des Seminars von Adelheid Rutenburges

Am Freitag, dem 6. Februar 2015, findet im Deelenhaus Paderborn die Ergebnispräsentation des von Markus Kavka geleiteten Seminars "I Want My MTV" statt. Im Rahmen der ersten Paderborner Popdozentur hat sich der TV-Moderator gemeinsam mit Studierenden des Bachelor-und Masterstudiengangs "Populäre Musik und Medien" der Universität Paderborn im Wintersemester 2014/2015 mit den verschiedenen Facetten des Musikfernsehens beschäftigt. Im Anschluss daran haben die Seminarteilnehmer mit Kavkas Hilfe eigene Musikfernsehsendungen konzipiert und realisiert. Die Resultate, vier jeweils circa 20-minütige Sendungen, sollen nun der Öffentlichkeit präsentiert werden. Kavka selbst wird durch den Abend führen und die einzelnen Projekte vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr in der Krämerstraße 8-10. Der Eintritt ist frei.

 

 

"Kaffeeoperprojekt" des Musikinstituts in Kooperation mit dem Historischen Institut

Mo, 26.01.2015 | 20:00 Uhr | Hörsaal C1

Am Montag den 26.01.2015 präsentiert das Musikinstitut in Kooperation mit dem Historischen Institut Universität Paderborn das gemeinsame Projekt "Kaffeeoper" im Hörsaal C1. Man darf gespannt sein auf einen unterhaltsamen Abend unter dem Motto "Schlaglichter aus der Paderborner Kaffeekrieg-Oper von 1882. Eine karnevalistische Maskerade des Teufels in der modernen Welt".

Weitere Informationen: Flyer Programm

Tagung des IBFM unter dem Motto "Musik studieren und Abitur machen: Doppelbelastung im gesundheitlich-gesellschaftlichen Kontext"

Fr, 20.02. | Sa, 21.02. 2015 

Tagungsort: Hochschule für Musik Detmold

Das Symposium thematisiert die vielfältigen Herausforderungen, die sich für besonders begabte junge Musiker/innen und ihr Umfeld aus der Situation ergeben, einerseits bereits an einer Musikhochschule zu studieren und andererseits noch an einer weiterführenden Schule zu sein, um das Abitur zu machen. Diese Doppelbelastung wird im Lichte wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie aus der Sicht praktischer Erfahrungen beleuchtet mit dem Ziel, Mittel und Wege zu finden, erfolgreich mit Doppelbelastungen umzugehen. Dazu werden aktuelle Erkenntnisse aus den Bereichen Musikpsychologie und Leistungssport herangezogen und auf Korrespondenzen untersucht. Aus der Sicht der Kinder-und Jugendmedizin sowie der Musikermedizin werden Aspekte der Gesundheit und Prävention in den Vordergrund gerückt. Der Austausch von Erfahrungen auf der Ebene von Studierenden, Lehrenden, Eltern, Schule und Schulbehörden soll die Vernetzung zwischen Hochschule, allgemeinbildender Schule, Schulbehörde und Musikschule und Eltern ausbauen und Kooperationen innerhalb des Systems Studierende – Schule – Familie – Lehrende stärken. In diesem Zusammenhang werden auch der Stellenwert der Musik und ihre Rolle in Kultur, Bildung und Gesellschaft diskutiert. Schließlich soll das Symposium Impulse geben für die interdisziplinäre Forschung zum Thema Doppelbelastung durch Studium und Schule sowie für die Entwicklung von Bewältigungsstrategien in der künstlerisch-pädagogischen Praxis.

Veranstalter: 

Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) Universität Paderborn 

Detmolder Jungstudierenden Institut (DJI) Hochschule für Musik Detmold

Erste „Pop-Dozentur“ an der Universität Paderborn im Wintersemester 2014/15 mit Markus Kavka

(Quelle: UNIVERSAL, jt)
(Quelle: Neue Westfälische)
(Quelle: Neue Westfälische, 28.11.14)
(Quelle: Paderborn am Sonntag, 29/30.11.14)

Ab dem Wintersemester 2014/15 werden an der Universität Paderborn in regelmäßigen Abständen prominente Persönlichkeiten aus dem Bereich der Popmusikkultur als Dozierende zu Gast im Bachelor- und Masterstudiengang „Populäre Musik und Medien“ sein. Gestartet wird die Paderborner Pop-Dozentur mit Markus Kavka, einem der bekanntesten Akteure des Musikfernsehens und Musikjournalismus in Deutschland.

Die Initiatoren Prof. Dr. Christoph Jacke (Studiengangsleitung) und Uli Lettermann (künstlerischer Bereich) vom Fach Musik betonen, dass ihnen für die Mitarbeit im Studiengang das inhaltliche Engagement und die wissenschaftliche Anbindung wichtiger als die Prominenz seien. Die Paderborner Pop-Dozentur möchte erfahrene Gäste aus allen Gebieten der Popmusikbranchen fester in den universitären Ablauf einbinden, als dies etwa Gastvorträge oder andere punktuelle Besuche tun, die im Studiengang bereits seit mehreren Jahren durchgeführt werden. Christoph Jacke: „Wir möchten den Studierenden die Möglichkeit bieten, einmal ganz nah mit reflektierten Persönlichkeiten an konkreten Projekten zu arbeiten, und den Pop-Dozenten, ihre Erfahrungen aus dem Business an die Universität zu bringen. Die Paderborner Pop-Dozentur soll eine etablierte Schnittstelle zwischen akademischer Ausbildung und popmusikalischen Bühnen werden. Dabei darf eine Portion Glam und Spaß durchaus sein. Markus Kavka scheint uns dafür der ideale Kandidat, zumal er bei seinem ersten Besuch sehr schnell sagte, ‚dass er diesen Studiengang absolut gerne selbst studiert hätte’“.

In diesem Wintersemester 2014/15 gibt Kavka eine Lehrveranstaltung zur Konzeption, Produktion und Reflexion einer Musikfernsehsendung für 20 Studierende . Die Veranstaltung fand letztes Wochenende zum ersten Mal statt und war innerhalb weniger Minuten ausgebucht.Die Ergebnisse des Seminares werden am 6.2. im Rahmen einer kleinen Veranstaltung präsentiert. Näher Informationen hierzu folgen. 

Darüber hinaus und somit auch für alle leider nicht ins Seminar aufgenommenen Studierenden fand am Samstag, den 29.11.2014 in der Residenz Paderborn ein DJ-Abend mit Kavka statt. Zusammen mit "schwarz&zimmermann" und "Herr Kapitän" aus dem Studiengang Populäre Musik und Medien legte er dort auf. Näher Informationen und Bilder des Events findet man auf der Homepage der Residenz.

Paderborner Studierende erhalten den Förderpreis 2014 für junge Forscherinnen und Forscher der Gesellschaft für Popularmusikforschung (GfPM)

(Quelle: Uni Salzburg)
(Quelle:Privat)

In diesem Jahr gehen zwei der drei Förderpreise der Gesellschaft für Popularmusikforschung (GfPM) an einen ehemaligen und einen aktiven Studenten des Studiengangs "Populäre Musik und Medien" der Universität Paderborn. Der Preis dient zur Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Kontext der interdisziplinären Erforschung populärer Musik, welche durch einen Geldbetrag (Platz 1) und eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft in der größten deutschsprachigen Vereinigung für Popularmusikforschung (Platz 1-3) gewährleistet werden soll. Ferner werden die entstandenen Beiträge im Online-Journal Samples (www.gfpm-samples.de) veröffentlicht. Die fünfköpfige Jury aus Reihen der Fachgesellschaft beurteilte eingereichte unveröffentlichte Beiträge aufgrund ihrer Wissenschaftlichkeit, Thematik, Stringenz, Argumentation und Sprache. 

Der erste Platz des Förderpreises geht an Jonas Menze, Bachelorabsolvent des Studienganges "Populäre Musik und Medien", derzeit Doktoratsstudent an der Universität Salzburg. Sein Beitrag "Musical-Fantum. Eine Charakterisierung von Musical-Fans anhand ihrer kulturellen Praktiken" nähert sich dem Themenfeld des Fantums mithilfe einer qualitativen Studie in Form einer Online-Befragung an. Dies geschieht aus einer rezeptionsanalytischen Perspektive und zeigt auf, dass die Befragten vor allem durch ihre kulturellen Praktiken als Fans definiert werden. Besonders gelobt wurde hierbei von der Jury Menzes Reflektiertheit bezüglich der Aussagekraft der Daten.

Den zweiten Platz belegt in diesem Jahr Robert Henschel, aktueller Masterstudent des Studienganges "Populäre Musik und Medien" sowie Tutor am Fach Musik. Seine Arbeit "Andere Orte, andere Körper. Zum Verhältnis von Affekt, Heterotopie und Techno im Berghain" verbindet einen auf Felix Guattari und Gilles Deleuze gründenden Ansatz mit einer subjektiv-ethnografischen Beschreibung des Ortes Techno-Club sowie des konkreten menschlichen Empfindens und Verhaltens im Berliner Berghain. Besonders hervorgestochen ist hierbei laut Jury die gelungene sprachliche Form des Beitrages.

Der Studiengangsleiter Prof. Dr. Christoph Jacke gratuliert den beiden Studierenden und hebt deren sehr unterschiedliche Beiträge hervor: "Wir sind natürlich erst einmal stolz auf unsere beiden Preisträger. Besonders freuen mich die sehr unterschiedlichen Thematiken, Fragestellungen und Herangehensweisen von Jonas Menze und Robert Henschel, die für die wissenschaftliche Multiperspektivität und thematische Spannbreite des Studiengangs stehen.

Studentisches Video-Projekt auf dem Serengeti-Festival in Schloß Holte-Stukenbrock

Foto entstanden im Rahmen des Projektes
Foto entstanden im Rahmen des Projektes

Im Sommersemester 2014 wurde erneut das Seminar "Serengeti Festival: Videoblog für den WDR Rockpalast" unter der Leitung von Thorsten Sellheim angeboten. Diesmal als Headliner auf dem Festival dabei: Acts wie Biffy Clyro, Jan Delay und Casper. Mittendrin: eine Handvoll Studenten der Universität Paderborn. Ihr Auftrag: Impressionen, Interviews und interessante Geschichten aufspüren, filmen und zu kleinen Clips komprimieren. Diese werden über den WDR-Rockpalast im Netz veröffentlicht und spiegeln das Treiben jenseits der großen Bühnen wieder. Der hier zu sehende Clipist ein 

ebensolcher, der in knappen zwei Minuten dreißig zeigt, was eigentlich so auf dem Campingplatz des Serengeti Festivals abgeht.

Popkritik VII: Groove

Foto: Sputnik
Foto: Sputnik

Am Mittwoch, den 25.06.2014 fand bereits zum siebten Mal die „Popkritik“ im Sputnik statt. Dieses Mal diskutierten die Dozenten Uli Lettermann und Thorsten Drücker gemeinsam mit den Studierenden Alicia Lopez-Moreno, Lisa Riepe und Jonas Gödde angeregt über das diesmalige Thema „Groove“. Unter der Moderation von Christoph Jacke wurden dabei Stücke von Kakkmaddafakka, Breakbot oder auch Die Antwoord genaustens betrachtet und kritisch diskutiert.

Never Mind Nirvana in der Kulturwerkstatt

Am 17.06.2014 fand in der Kulturwerkstatt Paderborn ein Konzert unter dem Motto" Never Mind Nirvana" statt, bei dem diverse musikalische Projekte aus den Seminaren "Musikproduktion" (Neuinterpretierte Nirvana Songs), "Stilkopie" und "Artist und Perfomance" (Sommersemester 2014) vorgestellt wurden. 

POPKONGRESS 2014 - Managing Popular Culture? Zur Entstehung des Populären zwischen Emergenz und Strategie.

Foto: Sandra Adler
Foto: Sandra Adler
Foto: Sandra Adler
Foto: Sandra Adler

Die 6. Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien der Gesellschaft für Medienwissenschaft fand vom 30.01. - 02.02.2014 an der International Karlshochschule bei Prof. Dr. Martin Zierold (Arts Management & CUltural Studies) in Karlsruhe mit ca. 60 Teilnehmenden statt. Neben einem Abendgespräch zwischen dem u.a. Paderborner Lehrbeauftragten Roger Behrens und Prof. Dr. Christoph Jacke zum Trostlosen der Popkultur und einer studentischen Exkursion zweier Paderborner Master-Seminare gab es auch einen Vortrag zum Theatermanagement von den Paderborner Matser-Absolventen Katharina Ruf und Maximilian Zindel. Eindrücke der Tagung in Karlsruhe:

Weitere Informationen zur Tagung und zum Programm unter: www.popkongress.de

Rückblick: 27 - Songs for the Devil

Foto: Simon Lehnert
Foto: Simon Lehnert

Am vergangenen Donnerstag dem 6. und Freitag dem 07. Februar haben die Aufführungen des Musicals „27 – Songs for the Devil“ stattgefunden. In dem selbstgeschriebenen Stück wurde den Theaterbesuchern des Theaters Paderborn dabei die „wahre“ Geschichte über den sogenannten Club 27, den Club der Musiker, die bereits mit 27 Jahren starben erzählt. Die drei ausverkauften Vorführungen sorgten nicht nur beim Publikum für Begeisterung, sondern auch für ein sehr positives Medienecho. So schreibt Ulla Meyer in der Neuen Westfälischen vom 10.02.2014: 

„[...]Und so schlüpften die Musikstudierenden in großartige Rollen und waren fast so gut wie die Originale, der legendäre Robert Johnson mit starker Bluesstimme von Johannes Assmann, Amy Winehouse super gesungen und wunderbar prollig herausgespielt von Seda-Yeter Hüner, Kurt Cobain, der natürlich immer Tagebuch schreibt, in Gestalt von Manuel Westermann, Jimi Hendrix (Thomas Mangold) und Janis Joplin (Femke Meyer) wie man sie sich schon immer vorgestellt hat, begleitet von einer richtig guten Band (René Pauls, Jesley Nickstedt, Miriam Braun, Tim Albrecht, Jonas Fischer und Dennis Millack).“.

Ihr Fazit: „Eine gelungene Inszenierung mit dankbaren Rollen und dankbarem Publikum.“.

Der große Erfolg des Musicals ist eine große Freude für das gesamte Fach Musik. Über eine Wiederaufnahme wird nachgedacht.

Markus Kavka zu Besuch im Studiengang

Am Mittwoch, den 13.11.2013 war TV Moderator, Autor und DJ Markus Kavka zu Gast in Paderborn. Bei seinem Besuch stellte er sich zunächst in einer offenen Podiumsdiskussion in der Universität den Fragen der interessierten Studierendenschaft. Am Abend war Markus neben Prof. Dr. Jacke und Ulrich Lettermann Diskutant in der traditionellen Veranstaltung "Popkritik" im Sputnik Paderborn.

Prof.Dr. Christoph Jacke bei "Die Deutschen Meister 2013" in der ARD

Foto: ARD
Foto: ARD
Foto: ARD

Am Donnerstag, den 31.10.2013 um 20:15 Uhr war  Prof. Dr. Christoph Jacke als Experte/Kandidat in der ARD-Show "Die deutschen Meister" mit Kai Pflaume zu sehen. Prof. Dr. Jacke musste dabei sein Können in einer obskuren, witzigen popmusikalischen Disziplin unter Beweis stellen: Musik einer Schallplatte mit dem Kartoffelchip erkennen. Für den Einzug in die Finalshow hat es leider nicht gereicht, ein riesen Spaß war es dennoch.

Podiumsdiskussion mit Frank Spilker (Die Sterne): "Popmusik zwischen Garage, Major und eigenem Label"

Am Donnerstag, den 17.10.2013 fand im Seminarraum auf H8 die Podiumsdiskussion "Popmusik zwischen Garage, Major und eigenem Label" statt. Zu Gast war Frank Spilker (Die Sterne), der u.a. von seinen Erfahrungen in der Musikindustrie berichtete. 
Anschließend fand um 20:00 Uhr eine Lesung und Konzert mit Frank Spilker im Sputnik statt.

Panelteilnahme von Prof. Dr. Christoph Jacke: Berlin Music Week

Diversity I - Interdisziplinärer Wissenstransfer

Verknüpfung Wissenschaft und Praxis in der Popmusik

In diesem Panel wurden VertreterInnen der musikalischen Berufspraxis und der Wissenschaft zusammen gebracht, um gemeinsame Interessen, mögliche Schnittstellen und optionale Synergien zwischen diesen Bereichen festzustellen und praktisch weiter zu denken.

Wie kann man einen überfälligen Wissenstransfer in beide Richtungen praktisch umsetzen und etablieren? Welche Kommunikationsformen müssen gefunden werden um einen gemeinsamen Diskurs und dadurch eine effektive Zusammenarbeit zu ermöglichen? Wie kann man die Nachwuchsförderung im Sinne von Aus-und Weiterbildungsangeboten focieren und weiter entwickeln? Welche Relevanz haben wissenschaftlich unabhängige Studien für die berufliche Praxis und welche Bedeutung haben Praktiker in internationalen Musik Szenen und Industrien für die Wissenschaft? Kann man gemeinsam kulturpolitische, finanzielle und technologische Rahmenbedingungen verbessern? Wie sähe generell eine Zusammenarbeit mit nachfolgender win/win Situation aus?

Speakers: Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, Dimitri Hegemann, Katja Hermes, Prof. Dr. Christoph Jacke, Sandra Passaro (Moderation)

Prof. Dr. Christoph Jacke zu Gast in 1LIVE

Am Dienstag, 06.08.2013 war Prof. Dr. Christoph Jacke in der 1LIVE-Sendung "Plan B" zu hören. 
Thema "ZENSUR": 
Zensur hat oft gute Gründe. Aber manche Menschen fasziniert sie auch. Aktuell sind es Bushido und K.I.Z., die anecken. Damals waren es Die Ärzte, die auf dem Index landeten. Dem öffentlichen Interesse hat das Überschreiten von Grenzen - sei es absichtlich oder unabsichtlich - in keinem dieser Fälle geschadet. Nicht zu vergessen sind all die Bücher, all die Games, die irgendwann mal niemand mehr sehen sollte. Wer entscheidet, was zensiert wird? Wieso spielen manche Künstler ganz bewusst mit diesen Grenzen? Was fasziniert daran, wenn Regeln gebrochen werden? War das immer so? Wie ist das woanders?

Artikel zur "ShePOP"-Austellung in der taz erschienen

Quelle: TAZ

Am Freitag, den 12. Juli 2013 erschien in der taz ein Artikel zur Sonderausstellung "ShePOP - Frauen. Macht. Musik." des Rock'n'Pop Museums Gronau. Die Ausstellung läuft noch bis zum 08. September 2013.
Zum vollständigen Artikel bitte auf das Vorschaubild klicken.

Popkritik V: Überraschungsabend

Diese Popkritik stand unter dem Motto "Überraschungsabend". Moderiert wurde der Abend im Café Sputnik von Thorsten Drücker, Dozent für Gitarre und Musikproduktion. Über folgende Titel wurde diskutiert und gestritten: 

Black Sabbath - Live foreverJaga Jazzist -Kitty WuK.I.Z. - Adolf HitlerD.J. Bobo - FreedomDie Diskutanten des Abends waren:Laura Johanna AhaChristoph JackeJan Peter HerbstUli Lettermann

Symposium: ShePop - Inventur, Standpunkte und Perspektiven der Erfroschung des einen Geschlechts in populärer Musik

Das internationale Symposium SHEPOP ‐ Inventur, Standpunkte und Perspektiven der Erforschung des einen Geschlechts in populärer Musik widmet sich gendertheoretischen Forschungen im Kontext populärer Musik und Musikkulturen aus historischer, aktueller und transdisziplinärer Perspektive. Mit einem speziellen Blick auf die Rolle von Frauen und Mädchen wird ein Aspekt hervorgehoben, der im musikkulturellen Alltag noch immer von hoher politischer Brisanz ist, auch wenn die akademischen Diskurse zur „Frauenforschung“ gegenwärtig durch die Ausdifferenzierung der Gender Studies eher an „die Ränder“ des Forschungsfeldes gedrängt sind. Es ist an der Zeit zu resümieren und aus der Analyse bisheriger Forschungsergebnisse und des Forschungsstandes Fragen für weitere theoretische und methodische Anforderungen aufzuwerfen. Das Symposium geht in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen den spezifischen Bedeutungskonstruktionen auf Seiten der Musikerinnen und Rezipienten wie auch der produzierenden und vermittelnden Instanzen nach und wird an zwei Abenden durch ein Rahmenprogramm ergänzt. Die Diskussionen finden im unmittelbaren Kontext der Ausstellung ShePOP. Frauen Macht Musik! statt und berühren sowohl die historischen Bedingungen und aktuelle Situation für „Frauen auf, vor und hinter Bühne“ wie auch das Potential von Musikforschungen (hier insbesondere der populären Musik) und angrenzenden Fachdisziplinen als Beitrag zu den Gendertheorien.

Glaube. Liebe. Hoffnung -Barockkonzert mit Studierenden des Fachs Musik am 3. Juni

Unter dem Motto „Glaube, Liebe, Hoffnung“ präsentierten die Studierenden des Fachs Musik der Universität Paderborn am Montag, 3. Juni 2013, in der Kapuzinerkirche um 19:30 Uhr ein sogenanntes Pasticcio – ein bunt gemischtes Programm aus Highlights der Barockmusik.
Zu Gehör gebracht wurden Werke aus dem goldenen Zeitalter der Kammermusik in England von Dowland bis Purcell, ebenso wie Arien aus Händels populären englischen und damit „volkssprachigen“ Oratorien wie dem Messiah.
Mit Pergolesis „Stabat Mater“ und den Kammerkantaten von Emanuele d’Astorga streiften wir die opernnahe Musikkonzeption der neapolitanischen Schule und erlebten in den Flötensonaten von W. F. Bach wie formale Züge der Sinfonik ins barocke Solokonzert Einzug halten.
Die Trompete als Hauptinstrument des solistischen Konzertierens kam in einer Trompeten-Suite von Arcangelo Corelli ebenso zur Geltung wie in der berühmten Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ von J. S. Bach.

Gründungsworkshop des deutschsprachigen Zweigs der International Association for the Study of Popular Music (IASPM D-A-CH) in Bern

Die IASPM-D-A-CH (Deutschland, Österreich, Schweiz)  ist hervorgegangen aus der Vernetzung junger und etablierter Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen und ist offen für alle an der akademischen Auseinandersetzung mit populärer Musik Interessierten. Sie widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung populärer Musik weltweit und in all ihren Facetten, von ihren Anfängen im ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, in ihren lokalen, regionalen und transnationalen Spezifiken und ihrer Prägung durch Globalisierungs- und Medialisierungsprozesse.

Die IASPM D-A-CH sieht sich als Mittlerin der Erforschung populärer Musik im deutschsprachigen und nicht-deutschsprachigen Raum. Dies betrifft die Vielfalt von Methoden wie auch die Diskussion um Begriffe und Theorien. Sie richtet regelmäßig alle zwei Jahre in Abstimmung mit der IASPM Tagungen aus, organisiert Workshops und initiiert Forschungsprojekte. In ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit populärer Musik sucht die IASPM D-A-CH ausdrücklich auch den Austausch mit Vertretern und Vertreterinnen der künstlerischen Praxis, der Kulturpolitik, der Musikwirtschaft und der Medien.

Ein zentrales Ziel der IASPM D-A-CH ist die nachhaltige Verankerung populärer Musik in Forschung und Lehre an Universitäten, Musikhochschulen und Hochschulen der Künste sowie in den Gremien der Forschungsförderung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dafür nutzt sie die Erfahrungen im nationalen wie auch internationalen wissenschaftspolitischen Raum. Ihr besonderes Interesse gilt der internationalen und interdisziplinären Vernetzung ambitionierter Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen.

Tagung "Hyper! Hyper! Popkultur der 1990er Jahre" in Meinerzhagen

Die 1990er Jahre sind nicht nur politisch und kulturell mit dem Ende des Ostblocks und der deutschen Wiedervereinigung ein bewegtes Jahrzehnt, sondern haben auch kulturell viel zu bieten. Für den Poptheoretiker Dietrich Diederichsen markieren sie das Ende der Phase des subkulturellen "Pop I" und den Beginn des konsensuellen "Pop II", die für ihn das "Ende der Jugendkultur (wie wir sie kennen)" bedeutet. Doch bekanntlich leben totgesagte länger und so können die 1990er Jahre u.a. mit Grunge, Riot Grrrls und der Raving Society, der neuen deutschsprachigen Popliteratur und virtuellen Netzkulturen aufwarten.

Positionen zu allgemeinen Aspekten populärer Kultur der 1990er Jahre und den spezifischen Bereichen Literatur, Musik, Film, bildende Kunst und Journalismus werden in Vorträgen und in Workshops praktisch erschlossen. Abgerundet wird das Programm durch eine Lesung sowie Musik- und Filmpräsentationen, die Popkultur auch sinnlich erfahrbar machen.

 

Ausstellung "ShePop - Frauen. Macht. Musik!" in Kooperation mit der Universität Paderborn

Pressekonferenz Ausstellung ShePop Rock'n'Popmuseik Gronau, 01.03.2013: Geschäftsführer Rock'n'Popmuseum Thomas Albers, KuratorInnen-Team, Doro Pesch (v.l., Foto: Frank Schürmann).
Eröffnung Ausstellung ShePOP Rock'n'Popmuseum Gronau, 01.03.2013: Prof. Dr. Christoph jacke, Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, Doro Pesch, Sonja Eismann, Dr. Monika Bloss, Dr. Thomas Mania (v.l., Foto: Frank Schürmann).

Vom 1. März bis 8. September findet in Gronau im "Rock'n'popmuseum" die Sonderausstellung "ShePOP - Frauen, Macht Musik!" statt. In einer Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenchaftlern sowie Studierenden der Universitäten Paderborn (Prof. Dr. Christoph Jacke, Projektmitarbeiterin Sonja Eismann, beide Studiengang Populäre Musik und Medien/Fach Musik) und Oldenburg (Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, Dr. Monika Bloss) werden Facetten von Frauen und Mädchen in der Popmusik aufgearbeitet und gezeigt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Beiträgen von u.a. Prof. Dr. Sheila Whiteley, Prof. Dr. Birgit Richard, Prof. Dr. Rebecca Grotjahn, Prof. Diedrich Diederichsen und PD Dr. Jochen Bonz. Ferner wird im Juni in Gronau ein wissenschaftliches Symposium zum Thema veranstaltet.

Links zum Thema:
>> Link zur Ausstellung
>> Link zum Ausstellungskatalog

Pressereaktionen:
>> Christoph Jacke über die Ausstellung im Deutschlandradio
>> Stern
>> Westfälische Nachrichten
>> ShortNews
>> WAZ

 

Popstudenten Band zu Gast auf internationalem Country-Festival

Bereits zum dritten Mal gastiert die Country Band Jolanda Hunter & The Freedom Fries auf dem Country Music Meeting in Berlin. Zusammen mit internationalen und nationalen Bands durften sie ihre Musik auf der Hauptbühne im Abendprogramm präsentieren. Mehr über die Band, Videos, Bilder, Veröffentlichungen und Auszeichnungen, die sie seit Bandgründung im Jahr 2007 gesammelt haben, gibt's auf ihrer Facebook-Seite.

Lehrpreisträger und Seminarbands beim Tag der Lehre

"Lehre in Zeiten großer Studierendenzahlen" - unter diesem Motto stand der Tag der Lehre 2013 an der Universität Paderborn. In Vorträgen, Workshops und einer Poster-Session präsentierten Lehrende der Uni Paderborn sowie der Fachhochschule Düsseldorf, der Universität Bielefeld und der PH Heidelberg ein facettenreiches Sprektrum innovativer Konzepte. 
                              

Bei der Poster-Session waren aus dem Fach Musik die beiden Lehrpreisträger Jan Herbst und Stefanie Jäger vertreten. Die Bandprojekte Miles to Santa Anna, Journey to Jah ft. Lady Jamila und Grey Elephant, die in den beiden Seminaren entstanden, gestalteten das musikalische Rahmenprogramm.

5. Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien

Unter dem Titel "Was erzählt Pop?" fand am vergangenen Wochenende (10.-12.01.) die 5. Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien der Gesellschaft für Medienwissenschaft in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin und der Humboldt-Universität Berlin statt.

Ausführliche Informationen zur Tagung (Programm etc.) gibt es unter folgendem Link: 
www.popkongress.de.

Weiterhin berichtete die taz über die Tagung: 
Artikel vom 15.01.2013

Offizieller Tagungsbericht von Florian Hadler:
Zum PDF-Download

Popkritik IV: Was wir wirklich lieben!

Das vierte Duell der Fachleute: Popkritik im Sputnik!

Teilnehmer:
Olaf Karnik
Uli Lettermann
Max Zindel 
Kathi Ruf 

Thema : “Was wir wirklich lieben.”.

Workshop mit Siegfried J. Schmidt zum Thema "Kulturbeschreibung - Beschreibungskultur"

Das Graduierten Kolleg "Automatismen" veranstaltete am 19.11.2012. im Jenny-Aloni-Haus Paderborn in Kooperation mit Prof. Dr. Christoph Jacke vom Fach Musik einen ganztägigen Workshop zum Thema "Kulturbeschreibung - Beschreibungskultur".

Laut Schmidt haben die Kulturwissenschaften bis heute kein konsensuelles Konzept von "Kultur" erarbeiten können. Eine Einsicht aber hat sich durchgesetzt: Jede Beschreibung von Kultur setzt eine Beschreibungskultur voraus. Mit anderen Worten: eine kultur-unabhängige Konzeption von Kultur ist aus logischen Gründen nicht möglich. Schmidts Vorschlag geht dahin, Kulturen als Problemlösungsprogramme sozialer Systeme welcher Art auch immer zu konzipieren. Diese Programme entstehen ohne Intention und Blaupause im sozialen Handeln, werden sozialisatorisch an die Aktanten weitergegeben und orientieren als operative Fiktionen, deren Handeln und Kommunizieren. Die Kontingenz ihrer Entstehung und Geltung wird dabei invisibilisiert, mit dem Erfolg, dass sie von den Programmen zur Verfügung gestellten Orientierungen als Wir-Normalität empfunden werden, die wie Automatismen wirken. Im Einzelnen geht es dann um eine Klärung der Fragen nach der Geltung, den Funktionen, der Dynamik, der Zugänglichkeit, der veränderbarkeit und der Analysierbarkeit von Kulturprogrammen. 

Die praktische Anwendung dieses Theorieentwurfs wurde am Thema Unternehmenskultur demonstriert und auf die Bereich Medien, Werbung, Pop und Politik übertragen.

Studierende der Universität Paderborn mit WDR-Rockpalast und Produktionsfirma FKP Scorpio bei Festival „Area 4“ vom 17.-19. August 2012 auf dem Flugplatz Borkenberge

Fünf Studierende des Studiengangs „Populäre Musik und Medien“ der Universität Paderborn nehmen als Berichterstatter am großen „Area4“-Musikfestival teil. Viele tausend Menschen werden auch dieses Jahr wieder zum Flugplatz Borkenberge bei Dülmen pilgern, um u. a. die Beatsteaks, Donots, Kettcar, Bullet For My Valentine, Gaslight Anthem oder alte Helden wie Social Distortion oder Slime live unter freiem Himmel zu erleben. Die Studierenden aus Paderborn werden dabei exklusiv auf dem Festival Filmbeiträge u. a. für die Vidi-Walls des Festivals und die Rockpalast-Homepage erstellen, angeleitet vom Lehrbeauftragten und ehemaligen Rockpalast-Moderator Thorsten Sellheim.

Bereits im letzten Jahr hatten der WDR-Rockpalast, die Konzertproduktionsfirma „FKP Scorpio“ und Prof. Dr. Christoph Jacke vom Studiengang „Populäre Musik und Medien“ der Universität Paderborn zum ersten Mal offiziell kooperiert. Wegen des großen Erfolgs luden die Veranstalter wieder fünf Studierende aus Paderborn ein, mit den Profis vor und hinter den Kulissen zusammenzuarbeiten. Es ist geplant, die Kooperation dauerhaft fortzuführen.

Im Wintersemester werden die Aufnahmen und Interviews mit anderen Studierenden in einem Blockseminar an der Universität Paderborn zu einem kleinen Image-Film zusammengeschnitten, der u. a. öffentlich und auf der Homepage des Fachs Musik präsentiert werden soll. Weitere Informationen zur ersten Runde der Kooperation in 2011 finden sich unter Aktivitäten auf der Webseite des Fachs Musik: www.upb.de/musik.

Populäre Musik ohne Medien

Außer der Wurst hat bekanntlich alles ein Ende. Auch das Sommersemester anno 2012. Das allein ist zwar kein Grund zum Feiern, aber die Verantwortlichen des Studiengangs „Populäre Musik und Medien“ haben aus der Not eine (Party-)Tugend gemacht. Also bat man am, Donnerstag zur Sommersause in die Kulturwerkstatt, wo das eigene Können der Öffentlichkeit anheim gestellt wurde.

Unter dem Motto „Pop is not for Pussies“ (Pop ist nichts für Weicheier) standen acht Bands

und acht Vorgruppen ihren Mann beziehungsweise ihre Frau, was in ein akademisch unterfüttertes Festival vollerhörenswerter Musikprodukte mündete. Egal, ob Pop, Indie-Rock, Soul, Funk, Country oder Rap: Sämtliche Songs entstanden im Rahmen eines Praxis-Seminars und wurden von den Studenten eigenhändig komponiert und arrangiert.

Exzellente Arbeitsnachweise füllten den Kleinkunstsaal, gewährleisteten ein mehrstündiges, ungeheuer abwechslungsreiches Event. Verantwortlich für das positive Geschehen waren neben den Vorgruppen die Formationen Softporn, Pills Killed Kevin, 3 two 5, Bow Tie, Sinnflut, Generation Strg C, Grey Elephant und Air & Sea.

„Die Gruppen hatten während des zurückliegenden Semesters Zeit sich zu finden und auf das Abschlusskonzert vorzubereiten“ sagte Dozentin Stefanie Jäger, die das Happening gemeinsam mit Jan Herbst organisierte. Herbst indes zeigte sich „hocherfreut über den großen Zuspruch“, der den Rahmen beinah sprengte. Grund genug für die beiden Veranstalter, das zum ersten Mal auf großer Bühne abgehaltene Event „im Sommersemester 2013 zu wiederholen“.

Studi-Festival mit Soul, Funk und Fliege

Mit eigenen Songs haben Paderborner Studenten die Kulturwerkstatt gerockt und für ein unvergessliches Live-Erlebnis gesorgt. Zum Ende des Sommersemesters konnten sie unter dem Motto »Pop Is Not For Pussies« das Publikum restlos begeistern.

Die Freude und die Leidenschaft an der Musik war den Studenten sofort anzusehen. Vielfältige musikalische Stilrichtungen sorgten für ein abwechslungsreiches und spektakuläres Musikereignis und elektrifizierten das Publikum in der ausverkauften Kulturwerkstatt von Beginn an. Von Rap mit rhythmischen Balkanbrass-Elementen über deutschenPop bis hin zu klassischem Indie-Rock und Reggae wurde ein breites· Spektrum feinster Popmusik auf die Bühne gebracht. Insgesamt 16 Bands, bestehend aus Studenten des Studiengangs »Populäre Musik und Medien« präsentierten ihre eigenen Stücke in bunten und auch abstrusen Kostümen, die der jeweiligen Musikrichtung angepasst waren.

Höhepunkt im ersten Teil der vielseitigen Show war die Band »Journey to Jah feat. Lady Jamila«, die mit origineller Reggae-Musik überzeugte. Sehr unterhaltsam vermischte sie unterschiedliche musikalische Stilelemente und ergänzte den typischen Reggae-Sound mit einer Querflöte. Dass deren Einsatz in der Rockmusik funktioniert, beweisst die Progressive-Rockband »Jethro Tull« seit vielen Jahrzehnten, dass sie auch den Reggae-Sound bereichern kann, stellten die Studenten jetzt unter Beweis. »Alle Songs der Bands entstanden im Rahmen eines Praxis-Seminars an der Universität Paderborn und wurden von den Popmusikstudenten selbst geschrieben und arrangiert«, sagte Steffi Jäger, Mitorganisatorin des Konzerts. »Es ist fantastisch, was unsere Studenten in diesem Semester auf die Beine gestellt haben.«

Als Opener des Abends präsentierten sich zunächst die Bands aus einem Musikstilkopien-Seminar. Im Anschluss daran begann das Konzert der Bands aus einem musik- und medienpraktischen Seminar. Das abwechslungsreiche Line-Up bildeten »Generation Strg C«, »Grey Elephant«, »Softporn«, »Air & Sea«, »Sinnflut«, »Pills Killed Kevin«, »3 two 5« und »Bow Tie«. Letztere standen in diesem Jahr bereits beim AStA-Sommerfestival auf der Bühne. Mit Soul, Funk und Fliege konnten sie auch diesmal wieder überzeugen.

Bei der anschließenden Popper-Party sorgten die DJs »Chrispop« und »Cut Spencer« für ausgelassene Stimmung und schickten das Publikum erst zum Katerfrühstück wieder nach Hause.

Pop is not for Pussies!

Pünktlich zum Ende des Sommersemesters lässt der Studiengang „Populäre Musik und Medien“ (Universität Paderborn) am 05. Juli die Katze aus dem Sack. In der Kulturwerkstatt/Paderborn präsentieren die Studenten musikalische Highlights aus den eigenen Reihen: acht Live-Bands statt sieben Leben und Schallwellen statt Rumgeschnurre, getreu dem Motto „POP IS NOT FOR PUSSIES“!

Als Opener des Abends präsentieren sich zunächst die Bands aus einem Musikstilkopien-Seminar. Im Anschluss daran beginnt das Konzert der Bands aus einem musik- und medienpraktischen Seminar. Das abwechslungsreiche Line-Up bilden hier Generation Strg C, Grey Elephant, Softporn, Air & Sea, Sinnflut, Pills Killed Kevin, 3.two.5 und BowTie. Letztere standen in diesem Jahr bereits beim AStA-Sommerfestival auf der Bühne. Mit Soul, Funk und Fliege werden sie auch in der Kulturwerkstatt für ein unvergessliches Live-Erlebnis mit Ohrwurmgarantie sorgen. Alle Songs der Bands wurden von den Popmusikstudenten selbst geschrieben und arrangiert: Von Rap mit rhythmischen Balkanbrass-Elementen über deutschen Pop bis hin zu klassischem Indie-Rock wird an diesem Abend ein breites Spektrum feinster Popmusik auf die Bühne gebracht. Bei der anschließenden Popper-Party sorgen die DJs Chrispop und Cut Spencer für die passende Schwingung und schicken euch erst zum Katerfrühstück wieder nach Hause.

Die Karten sind limitiert, deswegen solltet ihr euch nicht erst an der Abendkasse eines der begehrten Tickets sichern. Wäre doch ein Katzenjammer diesen Abend zu verpassen, wenn es ab 18:00 Uhr in der Kulturwerkstatt heißt: „POP IS NOT FOR PUSSIES“!

Der Vorverkauf startet am 2. Juli im Mensa-Foyer der Universität Paderborn. Die Tickets kosten 3 € im Vorverkauf und 4 € an der Abendkasse.

Popkritik III: Coversongs

Die dritte Runde der inzwischen im Sputnik etablierten Zusammenkunft von Dozenten des Studiengangs Populäre Musik und Medien lief unter dem Thema "Coversongs". Bedingung: Das Original muss allgemein bekannt sein, das Cover entweder möglichst gut oder möglichst schlecht - was auch immer das bedeuten mag in der jeweiligen Sicht der Dinge.

Und genau darüber wurde diskutiert, diesmal mit inzwischen altgedienten Popkritikern wie Olaf Karnik, Michael Ahlers und Uli Lettermann sowie Moderator Christoph Jacke, und - eine Neuerung im Konzept, die auch weiterhin beibehalten werden soll - einer "studentischen Vertretung" auf dem Podium, diesmal war es Jessica Schröter.

Auch diesmal durften sich Sputnik und die Diskutierenden über viele Besucher und vor allem engagierte Mitdiskutierer freuen. Die nächste "Popkritik" findet voraussichtlich im Wintersemester 2012/13 statt, dann unter dem Motto "Was wir wirklich lieben".

Weltweit größte Studie mit Orchestermusikern vorgestellt

Das Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn hat soeben gemeinsam mit der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) die weltweit umfangreichste Studie zum Beruf des Orchestermusikers in Berlin vorgestellt. Schwerpunkt der Studie, an der 2.536 Orchestermusiker aus allen 133 deutschen Orchestern teilgenommen haben, ist das Thema "Älter werden im Orchester". Ziel der Studie war es, grundlegende Erkenntnisse über die oft jahrzehntelange Berufstätigkeit im Orchester zu sammeln. Dabei wurden Untersuchungsaspekte wie altersbezogene Entwicklungen in der Leistungsfähigkeit und Gesundheit sowie Veränderungen in den Interessen und Bedürfnissen der Musiker besonders berücksichtigt.

Projektleiter Prof. Dr. Heiner Gembris, Chef des Instituts für Begabungsforschung in der Musik: "Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, offen über die Konsequenzen des Älterwerdens im Musikerberuf zu sprechen und nach Möglichkeiten zu suchen, die Leistungsfähigkeit auf dem Instrument möglichst lange aufrecht zu erhalten." Wichtig sei beispielsweise, diese Thematik bereits in der Ausbildung von Musikerinnen und Musikern zu berücksichtigen, ein langfristiges Denken zu fördern und den hohen Stellenwert der gesundheitlichen Prävention durch entsprechende Angebote zu verdeutlichen.

Kooperation mit dem Area 4-Festival

Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Universität Paderborn, dem WDR und der FKP Skorpio als Veranstalter ergab sich im letzten Sommer für fünf Studierende des Pop-Studiengangs die Möglichkeit, auf dem Area 4-Festival unter der Betreuung von Thorsten Sellheim Interviews, Impressionen und Emotionen in Form von Videos einzufangen. Diese wurden direkt während des Festivals auf Videowalls präsentiert.
In zwei Wochenendworkshops mit dem Titel "Videoproduktion im Rahmen eines Musik-Festivals in NRW" an der Universität Paderborn wurde aus den Aufnahmen ein Imagefilm gestaltet und Video- und Bild-Content für die ASPM-Tagung in Paderborn aufbereitet:


>>> Video 1

>>> Video 2

>>> Artikel Area 4-Festival

>>> WDR Rockpalast

>>> Area 4-Festival

>>> FKP Scorpio

Popkritik II: Musik der 1970er Jahre

In der zweiten Auflage der Veranstaltung "Popkritik im Sputnik" trafen die Dozenten Prof. Dr. Christoph Jacke, Prof. Dr. Michael Ahlers, Uli Lettermann und Steffi Jäger aufeinander und lieferten sich eine fulminante Diskussionsrunde über Popmusik. 

Der Abend stand musikalisch unter dem Motto "Musik der 1970er Jahre". Die Dozenten brachten dementsprechend einen aus ihrer Sicht besonders relevanten Song mit. Nach gemeinsamen Hören mit dem Publikum im Sputnik wurde im Anschluss kontrovers unter den Dozenten diskutiert.

Zum Nachhören:

Black Sabbath – Iron Man

Queen – Bohemian Rhapsody 

The Human League – Being Boiled 

Abba – Thank you for the Music (live) 

Das Sputnik und die Diskussionsrunde freute sich über einen gelungen Abend bei vollem Haus. 
Die nächste "Popkritik" findet voraussichtlich im Sommersemester 2012 statt.

"Populäre Inszenierungen/Inszenierungen des Populären"

Veranstalter der Tagung, die vom 18.-20.11.2011 in Paderborn stattfand, war der Arbeitskreis Studium Populärer Musik e.V. in Zusammenarbeit mit dem Fach Musik/Populäre Musik und Medien (Uni Paderborn) sowie der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Universität Osnabrück und Universität Augsburg.

Inszenierungen, egal ob auf der Bühne, im Musikvideo oder auf der Homepage waren stets 
zentraler Bestandteil populärer Musikkultur. Im Rahmen der musik- und medienwissenschaftlichen Tagung wurde von internationalen Popforschenden ein breites Spektrum an Vorträgen zu dieser Thematik gehalten. Bei den insgesamt 32 Referenten spielte die Frage nach Authentizität ebenso eine wichtige Rolle wie Genderthematiken, Imagekonstruktionen und Klischees, mal eher  grundlegend, mal an ganz konkreten Beispielen wie aus dem Schlager, aus Geistermusiken, am Mashup oder dem Woodstock-Festival. 

Als besonderes Highlight für die ca. 130 Tagungsgäste konnte der international renommierte Musiksoziologe Simon Frith als Referent zum „Live-Business“ gewonnen werden. Zudem bereicherten Vorträge von Prof. Dr. Gabriele Klein (Tanzwissenschaft, Universität Hamburg), Prof. Dr. Philip Auslander (Performance Studies, Universität Georgia), Dr. Ian Inglis (Communication Studies, Universität Newcastle) und Dr. Christian Jooß-Bernau (Journalist, München) das Programm.

Zur Zerstreuung hatte der Studiengang "Populäre Musik und Medien" zusammen mit zwei lokalen Clubs ein Freitagabend-Programm auf die Beine gestellt; der Schwerpunkt lag auch hier auf der Vielschichtigkeit von Performance. Im Markandu luden The Cave zu einem Acoustic-Live-Set (und schlugen damit die Brücke zur Authentizitäts-Debatte), während im Cube anschließend Jason Forrest (auch bekannt als Lehrbeauftragter für den  Studiengang Populäre Musik und Medien) seine radikalen und darbieterisch sehr agilen Laptop-MashUps zwischen wüster Elektronik und Punk-Attitüde praktizierte.

>>> Interview mit Prof. Dr. Simon Frith

>>> Interview mit Prof. Dr. Philip Auslander

>>> Interview mit Dr. Ian Inglis

>>> Interview mit Dr. Ralf von Appen

>>> Interview mit Prof. Dr. Reinhard Kopiez

>>> Interview mit Dr. Thomas Burkhalter

http://vimeo.com/38091291

"Performing Pop. Pop und Performance beobachten, erleben, diskutieren. In OWL"

Die Veranstaltungsreihe mit Vorträgen, Lesungen, Konzerten, Performances und Diskussionen in Bielefeld, Paderborn und Gütersloh wird am 27.06.2011 im Bunker Ulmenwall Bielefeld mit einem Vortrag von Olaf Karnik zu lokalen und regionalen DJ-Kulturen eröffnet. Das Finale der Reihe bildet ein Vortrag des britischen Popmusikforschers Simon Frith in der Kulturwerkstatt Paderborn am 18.11.2011 mit dem Titel "The Value of Live Music". Eine Fortsetzung der Reihe ist in Planung.

>>> Blog

"Wissenschaft trifft Praxis"

Studierende des Studiengangs Populäre Musik und Medien und der Medienwissenschaften präsentierten am 13. Juli ihre Forschungsprojekte im Heinz-Nixdorf-Institut. Die Ergebnisse ihrer eigenen Studien rund um das Thema „Musik und Werbung“ wurden im Rahmen einer Postersession vorgestellt. Anschließend gaben Tobias Vogel aus Hamburg (www.tobivogel.de) und Lars Hesse von den Lava Studios aus Paderborn (www.lava-studios.com) einen Einblick in die Produktion von Werbemusik. 

"Radical Unplugged"

Mando Diao, Sportfreunde Stiller, die Fantastischen Vier gehörten zu den ersten, und sogar Sido kann sich mittlerweile dazu zählen. Sie alle haben schon mal ein Akustik-Konzert gegeben. In Anlehnung an das Format „MTV-Unplugged“, setzen Studenten der Universität Paderborn diese Künstlerreihe seit diesem Semester fort. „Acoustic Live Sessions“ heißt ein neues Seminar, in dem sich rund 20 Studenten des Studiengangs „Populäre Musik und Medien“ als Konzertorganisatoren versuchen dürfen. Das Ziel: Vier Nachwuchsbands aus der Region zu einem Unplugged-Konzert zu verhelfen (>>> mehr). 

Popkritik I

Dieser Erkenntnis folgt der Studiengang "Populäre Musik und Medien" und geht am Dienstag, den 21. Juni 2011, unter die Leute. Ab 20 Uhr diskutieren im Szene-Lokal "Sputnik" nach dem Vorbild des Literarischen Quartetts vier Experten (Dozenten des Popstudiengangs: Prof. Dr. Christoph Jacke, Olaf Karnik, Uli Lettermann und als Gast Julian Weber, Musikredakteur der taz aus Berlin) über Popmusik: Welche ist gelungen, welche nicht und warum? 

Träumend durch die Sommernacht

Prof. Dr. Thomas Krettenauer, der charmant und informativ durch das Programm führte, konnte zahlreiche Besucher willkommen heißen. Während die erste Hälfte des abwechslungsreichen Konzerts romantisch bis expressionistisch gefärbt war, erklangen im zweiten Teil Nummern aus dem Pop- und Jazzbereich.
Ein »Sommer Nachts Traum« darf selbstverständlich erst um 22 Uhr beginnen. Während man also bei gewöhnlichen Konzerten schon wieder an der Garderobe steht, um seine Jacke abzuholen, eröffnete Marton Keönch die Veranstaltung mit einer inspirierten und feinfühligen Interpretation von Claude Debussys geheimnisvollem »La terrasse des audiences du clair de lune«. Im anschließenden »Moderato« und »Scherzo« aus Charles-Marie Widors Suite für Flöte und Klavier op. 34 demonstrierten Regine Witt (Flöte) und Marianne Wiemann (Klavier) perfekte musikalische Harmonie.

Ihre hervorragenden Begleiter-Fähigkeiten stellte Wiemann weiterhin in den Liedern »Vergebliches Ständchen« (Johannes Brahms) und »Après un Rêve« (Gabriel Fauré) unter Beweis. Den gefälligen Sopran von Gundula Hense setzte sie wunderbar in Szene. Ihr Ehemann Eckhard Wiemann sorgte mit seiner atemberaubenden Interpretation von Claude Debussys »L'Isle Joyeuse« für das musikalische Highlight dieses Abends. Hätte Krettenauer vorher nicht extra darauf hingewiesen - man hätte nicht bemerkt, dass dieses Stück zu den schwersten der Klavierliteratur zählt. So federleicht und unglaublich souverän ging es Wiemann von den Fingern - tosender Applaus. Mit einer atmosphärisch starken Interpretation von Debussys »Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier« verabschiedeten Britta Jones (Klarinette) und Marianne Wiemann das begeisterte Publikum in die Pause.

Im Mittelpunkt der zweiten Konzerthälfte stand Uli Lettermanns (Saxophon) und Eckhard Wiemanns Klasse-Interpretation des Jazz-Standards »Round Midnight«. Eine Menge Temperament versprühte Tim Büchsenschütz' (Konzertgitarre) Darbietung von Astor Piazollas argentinischem Tango »Verano Porteno«. Eckhard Wiemanns Eigenkomposition »Juni« steigerte sich in einen turbulenten Improvisationsrausch. Und der 60er-Jahre-Sommerhit »One Fine Day« von Gerry Goffin und Carole King (Gundula Hense: Gesang; reizende Backing Vocals: Lea Maria Kruse, Miriam Brandtönies) verbreitete ebenso gute Laune wie Bobby Hebbs »Sunny« mit funkiger E-Gitarre (Lettermann: Saxophon; Büchsenschütz: E-Gitarre; E. Wiemann: Klavier; Thomas Krettenauer: E-Bass; Barny Bürger: Schlagzeug).

Sternstunde der Musik

Dass Universitätsdozenten allein im stillen Kämmerlein sitzen und forschen war gestern. Auch das Lehramt ist im weitesten Sinne ein Bühnenberuf und die Paderborner Lehrer der Lehrer zeigten in der Nacht zum Freitag, was da alles geht. „Sommer Nachts Traum“ hieß die eindrucksvolle Performance der Dozenten des Fachs Musik an der Universität, und der Name Claude Debussy stand im ersten Teil gleich vier Mal auf dem Programm. Später Debussy, das ist Impressionismus pur, jene Musik, die sich im ständigen Fluss befindet, sich sämtlicher Stile und ethnischer Zitate bedient, deren Konturen sich somit nicht mehr so recht bestimmen lässt und daher als innerer Soundtrack für Träume aller Art gut ist.

Wer das nette, doch längst musikalischer Mainstream gewordene „Clair de lune“ erwartete, lag falsch. Ein filigranes „Clair de lune“ gab es zwar, doch in Form des Préludes „La terrasse des audiences du clair de lune“, interpretiert von Marton Keönch. Es folgten zwei Sätze aus der Suite für Flöte und Klavier op. 34 von Charles-Marie Widor, gespielt und Regine Witt und weit mehr als „nur“ begleitet von Marianne Wiemann am Klavier. Ein kammermusikalisches Werk mit sinfonischer Dichte, voll witziger Ideen, guten musikalischen Dialogen und gespickt mit allerlei technischen Herausforderungen. Nicht mal der Harrenberg-Kammermusikführer kennt dieses originelle Suite und die Rezensentin kannte sie bis jetzt auch nicht.

Dafür aber Johannes Brahms Vergebliches Ständchen und Gabriel Faurés Aprés un Reve, gesungen von Gundula Hense und wieder Marianne Wiemann am Klavier.

Man soll ja bei Gruppenkonzerten immer den Blick aufs Ganze haben, aber dieser Sommer-Nachts-Traum war eine Sternstunde von Marianne und Eckhard Wiemann. Während Marianne sich als die perfekte Begleiterin erwies, enorme Präzision und Einfühlungsvermögen zeigte, riss Eckhard als Solist seine Zuhörer zu Begeisterungsstürmen hin, und der Applaus prasselte zu Recht. Nicht nur für die quirlige Interpretation von Claude Debussys Llsle de Joyeuse, wo es gegen Ende aussah, als hätte er sämtlichen Kontakt mit dem Klavierstuhl verloren und würde fast im Stehen spielen. Die Entdeckung des Abends war eine Eigenkomposition Wiemanns mit dem Titel „Juni“, bei dem der sonst so eloquente Moderator Prof. Dr. Thomas Krettenauer auf Wunsch des Komponisten auf jede Erklärung verzichtete. Das Werk sprach tatsächlich für sich, ein einfaches verträumtes Thema, das mehr und mehr an Energie und Rhythmus aufnahm, in seinen Spitzenmomenten das trockene Audimax zum Schwingen und Vibrieren brachte, sämtliche Möglichkeiten des modernen Konzertflügels auslotete und Assoziationen zu Keith Jarretts legendärem Köln-Konzert nahe legt.

War das jetzt Popmusik? Der zweite Teil des Abends begann und endete ebenso originell: Der gute alte US-Popsong „One fine Day“ wurde zunächst in der alten, plüschig konzertanten Version interpretiert und am Ende der Veranstaltung als Remake von Natalie Merchand aus dem Jahre 1997 dargeboten. Ein kleiner Blick auf die Entwicklung der Popmusik und super performed von Gundula Hense, Uli Lettermann, Tim Büchsenschütz, Eckhard Wiemann, Thomas Krettenauer und Barny Bürger. Zwischendurch gab es noch gute, alte Standarts wie Verano Porteno von Astor Piazolla (Tim Büchsenschütz), Round Midnight von Theolonius Monk (Uli Lettermann und Eckhard Wiemann) und Sunny, Uli Lettermann, Tim Büchsenschütz, Eckhard Wiemann, Thomas Krettenauer und Barny Bürger. 

Grauen lauert im Blumentopf

Mit dem Erfolgsmusical »Der kleine Horrorladen« sorgen Studierende und Dozenten des Fachs Musik der Uni Paderborn in dieser Woche für Gänsehaut. Die von Prof. Dr. Thomas Krettenauer betreute Inszenierung wurde bei der Premiere am Sonntag in der Studiobühne vom Publikum frenetisch gefeiert.
Den Riesenapplaus nach der zweistündigen Aufführung hatten sich alle Beteiligten redlich verdient. Vor allem dank einer starken fünfköpfigen Rock-Combo, die sich unter den beengten Platzverhältnissen im Hochschultheater nur eingeschränkt Bewegung verschaffen konnte, glückte das gewagte Unternehmen, mit Amateuren ein fast professionell präsentiertes Stück modernen Musiktheaters zu stemmen.

Die in viele Songs verpackte Geschichte ist ebenso simpel wie genial: Seymour, ein verträumter und bisweilen etwas ungeschickter Gehilfe im tristen Vorstadt-Blumengeschäft von Mister Mushnik, bringt den umsatzschwachen Laden mit einer merkwürdigen Pflanzenzüchtung ins Gespräch. Nicht nur die Kundschaft, sondern vor allem auch Medien und Agenturen interessieren sich für das attraktive exotische Grün, das freilich ein brisantes Geheimnis birgt: es benötigt menschliches Blut zum Wachsen. Und so verschwinden allmählich immer mehr Personen unter mysteriösen Umständen von der Bildfläche.

Mit Christian Schmidt als Seymour und Lea Kruse als Blumenhändlerin Audrey, in die ihr Kollege natürlich unsterblich verliebt ist, füllen zwei stimmbegabte und vor allem darstellerisch überzeugende Talente die beiden Hauptrollen aus. Sie dürfen herrlich naiv kleinbürgerliche Zukunftspläne besingen und reißen mit ihrer gewinnenden Spielfreude alle anderen Bühnenpartner mit.

Die dankbarste, weil herrlich überdrehte Aufgabe löst dabei David Müller in der Rolle des sadistischen Zahnarztes Orin Scrivello. Seine Behandlungsnummer unter Drogenkonsum gehört zu den komödiantischen Höhepunkten einer stets kurzweiligen, rasant inszenierten Story, die aber immer wieder auch leise, nachdenklich stimmende Zwischentöne enthält. Arthur Sperling als Blumenhändler Mushnig hat es da nicht leicht, sich in der starken Riege der Hauptdarsteller zu behaupten.

Überraschend, weil zumeist anders gelöst, gelingt die Personifizierung der Horrorpflanze. Während sonst oft ein skurriles Fantasiewesen animiert wird, übernimmt Alisa Derenthal - blumig geschminkt und mit Rankwerk garniert - ganz sichtbar die Rolle der fleischfressenden Pflanze. Furchteinflößend wirkt ihre Gestalt allerdings nicht, und auch die angedachte Komik der Bühnenfigur kann sich nur eingeschränkt entfalten. Das klappt vor der Pause besser, als das noch kleine Pflänzchen per Handpuppentechnik köstlich zum Blutstropfen leckenden Unhold wird.

Einfache, liebevoll dekorierte Stellwände erfüllen die Funktion des wandlungsfähigen Bühnenbildes, dazu werden alle notwendigen Requisiten - darunter ein kompletter Zahnarztstuhl - aufgefahren. Ein Sonderlob verdient die aufwändige Kostümgestaltung. Das Premierenpublikum zeigte sich beifallfreudig schon nach jeder Musiknummer und spendete anschließend reichlich Applaus für alle Beteiligten.

Zu sehen ist »Der kleine Horrorladen« von Howard Ashman und Alan Menken in der Studiobühne noch am Mittwoch, Donnerstag und Freitag dieser Woche (Beginn jeweils 20 Uhr). Wer sich nach Kräften unterhalten lassen möchte, sollte sich unbedingt noch Karten an der Universität reservieren (05251/60-2971). 

Vorsicht vor dem grünen Horror

In den Zeiten von Dioxinskandal und Schweinegrippe findet fleischloses Essen immer mehr Anhänger. Doch auch die Freunde der rein pflanzlichen Ernährung sind nicht ungefährdet – zumindest im Theater. An der Studiobühne verspeist eine Fleischfressende Pflanze gleich das gesamte Bühnenpersonal. Zur Freude der Zuschauer. Der Blumenladen des Mr. Mushnik (Arthur Sperling) läuft nicht sonderlich gut. Das ist schlecht für Seymour Krelborn (Christian Schmidt). Er wird von seinem Chef ausgebeutet und ist zu allem Überfluss auch noch unglücklich in seine Kollegin Audrey (Lea Kruse) verliebt. Eine aussichtslose Situation für den Protagonisten. Doch es soll noch viel schlimmer kommen.

Premiere feierte das Musical „Der kleine Horrorladen“ im Jahr 1982 am Broadway und wurde von den Zuschauern sofort geliebt. Nicht zuletzt dank der eingängigen Melodien, komponiert von Howard Ashman und Alan Menken. Um an diesen Erfolg anzuknüpfen, haben jetzt Ulrich Lettermann (Musikalische Leitung) und Prof. Dr. Thomas Krettenauer (Regie), Dozenten des Faches Musik an der Universität, mehr als 30 Akteure aufgeboten. Allein die Liveband besteht aus sechs Musikern. Sechs Tänzer und 12 Schauspieler tragen zusätzlich zu einer überaus professionellen Bühnenatmosphäre bei.

„In dieser Woche proben wir täglich das Stück, ab morgen beginnen wir dann mit dem Aufbau der Bühnendekoration an der Studiobühne, wo dann auch geprobt wird“, berichtet ein sichtlich vom Stück begeisterter Dozent Ulrich Lettermann. „Es ist einfach eine großartige Geschichte, in der sämtliche Klischees über die 80er Jahre verbraten werden“, schwärmt der Vollblutmusiker.

Nicht ganz so begeistert ist Seymor Krelborn von der Pflanze, die eigentlich die letzte Rettung für den Blumenladen sein sollte. Er hatte sie bei einem ominösen Chinesen gekauft und aus Verzweiflung in das Schaufenster des Blumenladens gestellt – als Attraktion, um mit der ungewöhnlich ausschauenden Pflanze Kunden anzulocken. Seine Rechnung geht auf. Weil das Geschäft nicht geschlossen wird, darf Seymor seiner Herzensdame Audrey nahe bleiben. Denn viele Besucher strömen in den Laden, um die Pflanze im Schaufenster zu bestaunen. Bei der Gelegenheit kaufen sie dann ein paar Rosen oder Stiefmütterchen. Aber die Blätter der exotischen Pflanze vom Chinesen drohen zu verwelken. Das wäre das Ende: Wenn der Laden schließen müsste, würde Seymor seine Angebetete Audrey nicht mehr sehen. Also muss er die Pflanze retten. Schließlich findet er heraus, wie er sie am Leben erhalten kann: Er füttert sie mit einem Tropfen Blut. Der ganz besondere Saft lässt die Pflanze prächtig sprießen. Doch ihr Hunger wird größer . . . 

"Let There Be Pop. Räume und Orte Populärer Musik in Paderborn"

Während Großstädte wie Köln, Berlin oder München sich mit florierenden Musikszenen schmücken, so vermag man im ostwestfälischen Paderborn wohl nicht gerade eine Hochburg von Popkultur vermuten. Dass und inwiefern Popmusik auch in einem solch provinziellen Umfeld tagtäglich und an vielen Orten eine Rolle spielt, soll am kommenden Donnerstag, den 21. Januar 2010 im Musikclub „Cube“ im Rahmen einer Präsentation studentischer Feldstudien demonstriert und im Zuge einer Podiumsdiskussion mit geladenen Experten diskutiert werden. Organisiert wird der Abend von Studierenden des Seminars „Räume und Orte populärer Musik“ unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Jacke, welches im Rahmen des Studiengangs „Populäre Musik und Medien“ der Universität Paderborn stattfindet.

Als Diskutanten eingeladen sind der DJ, Musiker und Grafikdesigner Thomas Bücker (aka Jean-Michel), Dr. Sebastian Jünger, Medienkulturtheoretiker, Musiker und Ex-Kulturcafé-Betreiber sowie der Kölner Journalist, Musiker und DJ Olaf Karnik, der als Lehrkraft für besondere Aufgaben im Studiengang Populäre Musik und Medien an der Universität Paderborn tätig ist. Als weiterer prominenter Gast wird Moderatoren-Ikone Thorsten Sellheim vom WDR-Rockpalast erwartet, der einen Kurzfilm präsentieren wird, den er ebenfalls mit Studierenden des Studiengangs „Populäre Musik und Medien“ zum Thema „Popmusik in Paderborn“ produziert hat.

Im Anschluss an die Präsentationen und Podiumsdiskussion darf im Rahmen der Popper-Party getanzt und gefeiert werden.

Beginn: Präsentation/Podiumsdiskussion ca. 20 Uhr, Eintritt frei!.

>>> ausführlichere Informationen

>>> Videoclip: Sound of Paderborn (Benjamin Weyel/Till Kühr)

"Theorien des Populären"

Die Populärkultur hat sich lange Zeit über ihre ausdrückliche Distanz zum akademischen Diskurs konstituiert und dabei stets darauf beharrt, Selbstbeschreibungen und -reflexionen im eigenen Register des Populären vorzunehmen. Erst in jüngerer Zeit mehren sich Versuche, das Phänomen des Populären ohne wertungsästhetische oder gegenkulturelle Vereinnahmungen als theoretischen Gegenstand ernst zu nehmen – und zwar auch im deutschsprachigen Wissenschaftsraum.

Der Workshop dient zur Diskussion der Möglichkeit, das Populäre begrifflich, methodisch und theoretisch in den Blick zu nehmen: Terminologisch werden die Gebrauchsweisen von Konzepten wie ‚Popularisierungʼ, ‚Popularitätʼ, ‚Popʼ, ‚Popkulturʼ zu differenzieren und in ihrer jeweiligen Partizipation an Medien- und Kunstformen zu beschreiben sein.

Vor allem sollen bislang nur in Ansätzen aufgegriffene medienwissenschaftliche Denkangebote im Mittelpunkt stehen. Sind bestimmte Medien oder Mediengruppen, z.B. Bildmedien, eher affin zum Populären als andere? Wie werden Strategien des Populären durch Mediendifferenz bzw. angenommene Mediendifferenz bestimmt? Und ist Popularisierung vielleicht ein wesentlicher Antrieb der Mediengeschichte?

Um die Heterogenität des Feldes nicht normativ zu beschneiden, erscheint es vielversprechend, populäre Phänomen nicht von vornherein auf übergreifende Eigenschaften festzulegen, sondern die Unterscheidungen zu analysieren, anhand derer Phänomene als populär codiert werden. Genau diese Codes können schließlich als Bausteine einer Theorie des Populären erprobt werden.

Die Beiträge zum geplanten Workshop sollen anhand konkreter Beispiele Vorschläge zu Theoriefiguren machen, die weder der Versuchung erliegen, Theorie selbst zum Pophänomen zu erklären, noch der Anmaßung, das Populäre theoretisch usurpieren zu können.

>>> Tagungssammelband

>>> Artikel taz

>>> Artikel samples

"Too Sexy for Academia?"

„Pops Glück ist, daß Pop kein Problem hat. Deshalb kann man Pop nicht denken, nicht kritisieren, nicht analytisch schreiben, sondern Pop ist Pop leben, fasziniert betrachten, besessen studieren, maximal materialreich erzählen, feiern. Es gibt keine andere vernünftige Weise über Pop zu reden, als hingerissen auf das Hinreißende zu zeigen, hey, super. Deshalb wirft Pop Probleme auf, für den denkenden Menschen, die aber Probleme des Denkens sind, nicht des Pop.“ (Rainald Goetz)

Auch wenn es auf den ersten Blick den Anschein haben mag, dass Pop und Denken, Praxis und Theorie, Faszination und Analyse nicht recht zusammenkommen wollen, so gibt es doch – oder gerade deshalb – zahlreiche kulturwissenschaftliche, soziologische, musik-, kunst und literaturwissenschaftliche Ansätze zu Theorien der Popkultur. Auch die popkulturelle Praxis ist keinesfalls rein intuitiv und unreflektiert, sondern referiert vielfach explizit oder implizit auf theoretische Konzepte. Positionen zu allgemeinen Aspekten populärer Kultur und spezifischen Bereichen wie Literatur, Musik, Film, bildende Kunst etc. werden in Vorträgen und Diskussionsrunden ausgewiesener Expertinnen und Experten thematisiert und in Workshops praktisch erschlossen. Abgerundet wird das Programm durch eine Lesung sowie Musik- und Filmpräsentationen, die Popkultur auch sinnlich erfahrbar machen.

>>> Artikel

"Sex – Popmusik – Medien"

Im Rahmen zweier Seminare im Umfeld des Studiengangs "Populäre Musik und Medien" an der Universität Paderborn wurde der Frage nachgegangen, welche Rolle Sex in der (populären) Musik und welche Bedeutung der (populären) Musik beim Sex zukommt. Die daraus hervorgegangene Studie wurde auf der Jahrestagung des ASPM 2009 in Halle an der Salle vorgestellt und im zugehörigen Tagungssammelband veröffentlicht. Zusätzlich wurden die Studienergebnisse aus didaktischer Perspektive aufgearbeitet und in der medienpädagogischen Fachzeitschrift merz publiziert.

Aus den Veranstaltungskommentaren:

"Sex sells Pop - Ein empirisches Forschungsprojekt"

(Seminarveranstaltung SoSe 2009, Prof. Dr. Michael Ahlers):

"Zu Vorbereitung des diesjährigen Kongresses mit dem Titel "Thema Nr. 1 - Sex und populäre Musik" des Arbeitskreis Studium Populärer Musik werden unter studentischer Beteiligung Pilotstudien durchgeführt, die sich mit der Erfassung eines "erotischen Hörrepertoires" einerseits, andererseits mit der Identifizierung erotischer Elemente von Popmusik im weitesten Sinne befassen. Grundlage der eigenen Konzeption werden hierbei Arbeiten aus der (Musik-)Psychologie und der Soziologie sein."

"Popmusik, Emotionen und Erotik"

(Seminarveranstaltung SoSe 2009, Prof. Dr. Christoph Jacke):

"Dass Popmusik erst durch Emotionen und Erotik für alle möglichen gesellschaftlichen Teilbereiche und insbesondere für den gewöhnlichen Rezipienten hoch interessant werden, ist mittlerweile ein Allgemeinplatz. Dennoch scheint die Emotionsforschung für den Bereich Pop-/Medien-Kultur und insbesondere Musik ein problematisches Feld zu bleiben. Ebenso schwierig ist die Analyse von erotischer Aus-/Wirkung von Popmusik und ihrem dementsprechenden Gebrauch. In Zusammenarbeit mit dem BA-Seminar "Sex Sells Pop - ein empirisches Forschungsprojekt" von M. Ahlers sollen theoretische Grundlagen und Probleme dieses Bereichs erarbeitet und in einer emprischen Studie ausgeübt werden." 

Die Universität der Informationsgesellschaft