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Forschung

Entwicklung und Evaluation eines beratungsorientierten Assessments am Übergang zum Lehramtsstudium im Rahmen des QdL-Projekts "Heterogenität als Chance"

Ziel des QdL-Projekts LehramtsNavi ist es, mit Hilfe eines Online-Self-Assessments & Workshops Lehramtsstudierenden den Übergang von der Schule in das Hochschulstudium zu erleichtern. Dies soll durch den fundierten Einblick in die eigenen überfachlichen Kompetenzen und daran orientierte Hinweise auf individuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten (auch durch Angebote der Universität) geschehen. Im Rahmen der Entwicklung werden insbesondere auch die Themen "Anforderungen im Lehramtsstudium" sowie "Überfachliche Kompetenz für Inklusion" untersucht.

Projektmitarbeiterin:

Susanne Kohlmeyer

 

 

Elternhaus und Schule: Kooperation und Kommunikation

Ziel des Projektes ist es, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus zu untersuchen und zu verbessern. Dabei liegt der Fokus auf der "Family Literacy", dem Umgang mit Sprache und Schrift innerhalb der Familie. In einem Teilprojekt werden Wirkzusammenhänge grundlagenwissenschaftlich untersucht, in einem weiteren Teilprojekt wird ein generationenübergreifendes Interventionsprogramm entwickelt und etabliert.

  • Wir untersuchen Faktoren, die Einfluss auf elterliches Schulengagement, die Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule und letztlich die Schulmotivation und Schulleistung des Kindes haben. Untersuchungsgegenstand sind dabei aufgrund ihrer besonderen Rollen im Kommunikationsprozess u.a. Elternsprechtage.
  • Ziel des Interventionsprogramms "LIFE Lesen in Familie erleben" ist die Förderung familiärer Beteiligung am Schulalltag ab der ersten Klasse, die Stärkung von Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus und somit die Unterstützung des Literacy-Erwerbs im Kindesalter. Wirkprozesse von Family Literacy vor allem im motivationalen Bereich sollen dabei aufgedeckt, beschrieben und analysiert werden.

ProjektmitarbeiterInnen:
Christian Greiner
Johanna Hilkenmeier
Sabrina Wiescholek

 

 

Interdependenz in der Beziehung zwischen Erwachsenen und ihren Eltern

In einem von der DFG geförderten Projekt wird die Interdependenz in der Beziehung von Erwachsenen zwischen 25 und 50 Jahren und ihren Eltern untersucht. Dabei wird Interdependenz gefasst als Geben und Nehmen von Unterstützung wie auch als Einflussnahme auf den anderen/ die andere und innerhalb der Beziehung. Interdependenz wird vorhergesagt durch mentale Repräsentationen der Beziehung sowie gesellschaftlicher Erwartungen. Die kognitive Repräsentation der Beziehung wird in Form von Individuation mit den Parametern der Verbundenheit und der Individuiertheit modelliert. Die individuelle Repräsentation gesellschaftlicher Erwartungen findet ihren Niederschlag in Werten, sozialen Normen und persönlicher Verpflichtung.

Projektmitarbeiterinnen:
Katharina Reinecke
Sabrina Sommer

Erwachsene und ihre Eltern: Vorhersage intergenerationaler Unterstützung

Aufbauend auf dem früheren Projekt zur Eltern-Kind-Beziehung im frühen und mittleren Erwachsenenalter fokussieren wir auf Unterstützungsleistungen innerhalb der Familie: Welche Unterstützungsleistungen benennen die erwachsenen Kinder, welche ihre Eltern? Zentrales Augenmerk liegt dann weiterhin auf der Frage nach Determinanten der Unterstützung, wobei neben der Beziehungsqualität v.a. Reziprozitätserwägungen und Verpflichtungsgefühle sowie die sie beeinflussenden Werte und Einstellungen untersucht werden.

Sozial-kognitive Perspektivenübernahmefähigkeit als Konstituente der Lesekompetenz

Gegenstand der Projekts ist das Verständnis von Lesekompetenz. Aufbauend auf kognitions- und entwicklungspsychologischen Arbeiten wird die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme als eine wesentliche Voraussetzung des Textverstehens betrachtet. Perspektivenübernahme ist erforderlich, um die für eine Aufgabe relevanten Informationen herauszuarbeiten, mit dem Text verbundene Intentionen zu erkennen oder den räumlichen bzw. argumentativen Blickpunkt des Protagonisten einzunehmen. Empirisch finden sich korrelative Zusammenhänge zwischen der Fähigkeit zur Perspektivenübernahme und dem Textverstehen im Vorschul-wie auch im Grundschulalter. Weiterhin konnte in Trainingsexperimenten durch eine Förderung der Perspektivenübernahme indirekt auch das Textverstehen von Vorschulkindern verbessert werden. Im nächsten Schritt soll einerseits der Wirkungszusammenhang von Perspektivenübernahme und Textverstehen im Detail untersucht, zum anderen ein Förderprogramm zur Perspektivenübernahme beim Lesen entwickelt und erprobt werden.

Erwachsene und ihre Eltern: Beziehungsqualität, Individuation und biographische Übergänge

Gegenstand des 1999-2004 von der DFG geförderten und in Teilfragestellungen weiterhin laufenden Projekts ist die Beziehung zwischen Personen im frühen Erwachsenenalter und ihren Eltern. Das Projekt gründet sich auf die individuationstheoretische Konzeption zur Beziehungsentwicklung zwischen Eltern und Kindern, wonach die Beziehung stabil durch hohe emotionale Verbundenheit geprägt ist. Zugleich wird postuliert, dass mit Beginn der Adoleszenz die Partnerschaftlichkeit zwischen Eltern und Kind zunimmt, so dass die Beziehung im Erwachsenenalter in einen Zustand von gleichberechtigter Symmetrie mündet. Im Projekt sollen diese Annahmen geprüft werden. Es wird weiter gefragt, welche Faktoren zu einer Umgestaltung der Beziehung führen, wobei insbesondere an biographische Übergänge, wie den Berufseintritt oder die Elternschaft des Kindes, zu denken ist. Dazu wurden von "Kindern" und Eltern relevante Beziehungsmerkmale in Verbindung mit potenziellen Beziehungsdeterminanten und -folgen erfragt. Um Mechanismen der Beziehungveränderung zu untersuchen, wurden zudem Tagebuchdaten erhoben und verbale Interaktionen beobachtet. Das an sich querschnittliche Vorgehen wurde mit einer kurzen Längsschnittstudie an dem entwicklungsrelevanten Übergang vom Studium in den Beruf kombiniert. Die Auswertungen bestätigen, dass die Eltern-Kind-Beziehung auch im Erwachsenenalter noch Veränderungen unterworfen ist. Diese betreffen zum einen den erwarteten Zuwachs an Symmetrie, zum anderen aber auch Varianz in der Verbundenheit. So nimmt mit dem Übergang in den Beruf die Affektivität zu, die Konflikthaftigkeit ab. In den Tagebuch-Daten zeigen sich vielfältige Formen sozialer Unterstützung in Intergenerationenbeziehungen, die in Zusammenhang mit der durch die Kinder und Eltern erlebten Individuationsmerkmalen gesetzt werden. Leitung: Heike M. Buhl & Peter Noack.

Pädagogische Psychologie & Entwicklungspsychologie

Die Universität der Informationsgesellschaft