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Bücherregal Soziologie
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| Sandra Freise

Anna-Lena Berscheid über Wissensproduktion, Tellerränder und Fortschritt

Wie wird Wissen produziert? Und welche Möglichkeiten bietet der Blick über den Tellerrand des eigenen Fachbereichs hinaus? Diese Fragen beschäftigen Anna-Lena Berscheid, die ihre Dissertation am Fortschrittskolleg "Leicht – Effizient – Mobil" der Universität Paderborn über die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche schreibt. Ihren Bachelor-Abschluss hat sie in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft sowie Nordamerikastudien absolviert. Im Master studierte sie Gender Studies und Wissenschaftsforschung. Im Rahmen der Konferenz "Transformationen – Industrielle Wege zur Nachhaltigkeit" verfasste sie gemeinsam mit Xiaojun Yang, ebenfalls von der Universität Paderborn, eine Publikation. Darin geht es um die Zusammenarbeit mehrerer  Fachbereiche im Leichtbau mit dem Ziel, eine nachhaltige Wertschöpfungskette zu gestalten.

Frau Berscheid, Sie haben während Ihres Studiums Einblicke in verschiedene Fachbereiche erhalten. Was hat Sie an der Fächerkombination Gender Studies und Wissenschaftsforschung gereizt?

Bereits während meines Bachelor-Studiums interessierte ich mich besonders für Geschlechterstudien. Deswegen habe ich immer wieder Veranstaltungen in diesem Themenbereich besucht. Im Rahmen der Nordamerikastudien ging es zum Beispiel um die Frauenbewegungen und den Feminismus  in den Vereinigten Staaten. Im Master spezialisierte ich mich dann auf Gender Studies und wählte das Nebenfach Wissenschaftsforschung hinzu. Die zentrale Frage lautete: Wie funktioniert die Produktion von Wissen? Wissen beruht nämlich nicht nur auf Beobachtung – auch soziale Aspekte sind entscheidend. Menschen ordnen einen Versuch zum Beispiel ganz unterschiedlich an und das beeinflusst unter Umständen auch die Ergebnisse. Dabei spielen auch Geschlechterunterschiede eine Rolle – und Geschlechterunterschiede werden durch wissenschaftliche Forschung häufig essentialisiert und dadurch festgeschrieben, ohne gesellschaftliche Einflüsse in den Blick zu nehmen. Das kritisieren sowohl Gender Studies als auch Wissenschaftsforschung. Durch meine Fächerkombination kamen also Fachrichtungen zusammen, die sich gegenseitig gut ergänzt haben. Das hat den besonderen Reiz ausgemacht.

Auch Ihr beruflicher Weg führte Sie in die Wissenschaft. Bereits während des Studiums haben Sie am Institut Ihrer Universität gearbeitet. Heute verfassen Sie Ihre Dissertation am Fortschrittskolleg "Leicht – Effizient – Mobil". Wie gestaltet sich Ihre Arbeit dort?

Am Fortschrittskolleg forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz verschiedenen Bereichen mit unterschiedlichem Fach- und Methodenwissen....

Hier geht es zum vollständigen Interview auf den Seiten des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Universität der Informationsgesellschaft