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Bildungsverläufe und betriebliche Gatekeepingprozesse

Vor dem Hintergrund eines drohenden Facharbeitermangels und der Flüchtlingskrise gewinnt die Frage, wie Jugendliche mit Migrationshintergrund besser in das System der beruflichen Bildung integriert werden können an Bedeutung. Diese Frage steht im Zentrum des Projektes „Bildungsverläufe und betriebliche Gatekeepingprozesse“, welches im November 2017 am Lehrstuhl für Bildungssoziologie gestartet ist.


Das Projekt wird von Prof. Dr. Bettina Kohlrausch geleitet. Gegenstand des Forschungsvorhabens ist eine detaillierte Analyse der Rolle von betrieblichen Gatekeepingprozessen bei der Integration von geringqualifizierten Jugendlichen (Hauptschüler*innen), insbesondere solchen mit Migrationshintergrund, in eine vollqualifizierende duale Ausbildung. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind nach Beendigung der Schule häufiger als andere Jugendliche im Übergangssystem zu finden und seltener in einer vollqualifizierenden Ausbildung. Bestehende empirische Analysen zeigen, dass diese Jugendlichen nicht (nur) an ihren individuellen Defiziten scheitern, sondern vor allem an Diskreditierungsprozessen, bei denen Betriebe als Gatekeeper eine maßgebliche Rolle spielen. Welche Mechanismen betriebliche Rekrutierungsprozesse genau strukturieren und inwieweit der Auswahl von Auszubildenden, insbesondere solchen mit Migrationshintergrund, auch Diskriminierungsprozesse zugrunde liegen, untersucht dieses Projekt.
Vor dem Hintergrund demografisch bedingter Nachwuchsengpässe als auch der Herausforderung der gesellschaftlichen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sind die Ergebnisse sowohl in den Betrieben als auch bei Praktiker*innen in den Arbeitsagenturen oder Gewerkschaften von großer Bedeutung.  


Das Projekt wird in Kooperation mit dem Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) durchgeführt und von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert.  Projektlaufzeit ist vom 1. November 2017 bis zum 30. Juni 2019. Detaillierte Informationen finden Sie HIER.

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