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Forschungsnachricht

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Geschichten in Bewegung

BMBF-Verbundprojekt zum historischen Lernen in der Migrationsgesellschaft geht an den Start

Mit dem  Projekt „Geschichten in Bewegung. Erinnerungspraktiken, Geschichtskulturen und historisches Lernen in der deutschen Migrationsgesellschaft" (HiLMig) ist an der Universität Paderborn ein neues Forschungsvorhaben zur historischen Bildung an den Start gegangen. Ziel ist es, die vielfältigen Erinnerungsbedürfnisse innerhalb der Migrationsgesellschaft sichtbar zu machen. „HiLMig“, das eine Laufzeit von dreieinhalb Jahren hat, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund einer Million Euro gefördert. Davon gehen 238.000 Euro an die Universität Paderborn.

Prof. Dr. Johannes Meyer-Hamme, Sprecher des Historischen Instituts der Universität Paderborn, nimmt mit seinem Team insbesondere Prozesse der non-formalen historischen Bildung in den Blick: „Die verschiedenen Erinnerungsbedürfnisse innerhalb der Migrationsgesellschaft sind bisher kaum erforscht worden. Aber gerade informelle Bildungsangebote außerhalb von Organisationen sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Das Projekt zielt darauf ab, Konzepte historischen Lernens weiter zu entwickeln, damit Jugendliche befähigt werden, sensibel und kompetent mit den historischen Erinnerungsformen umzugehen“, so Meyer-Hamme. Letztendlich sollen so auch inklusive und zum kritischen Umgang mit einer vielfältigen Geschichts- und Erinnerungskultur befähigende Bildungsmaterialien entstehen.

An dem Verbundprojekt sind außerdem die Universität Hildesheim, die Freie Universität Berlin und das Georg Eckert Institut Leibniz Institut für internationale Schulbuchforschung beteiligt. In Zusammenarbeit mit der Stiftung „Erinnerung - Verantwortung - Zukunft", der Bundeszentrale für politische Bildung sowie verschiedenen Museen, Gedenkstätten und Instituten der Lehrerfortbildung, Akteuren der non-formalen historischen Bildung und dem Schulbuchbereich werden Konzepte für historisches Lernen in der Migrationsgesellschaft entwickelt.

 

Text: Prof. Dr. Johannes Meyer-Hamme, Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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Prof. Dr. Johannes Meyer-Hamme

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