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Bücher im Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies

Foto: Julia Schlepphorst

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Foto: Julia Schlepphorst

Vergangene Veranstaltungen

Gastvortrag "Bilder zu Geschlecht, Sexualität und Körper im Kontext schulischer Sexualerziehung"

Veranstaltung „Gender Terror“ am 6.11.2017 an der Universität Paderborn

In vielen Zeitungen finden sich in letzter Zeit Angriffe und Polemiken gegen Geschlechterforschung und einen vermeintlichen „Gender-Wahn“ – bis hin zur AfD, die „Gender-Ideologie“ und „Gender-Mainstreaming“ gleich ganz verbieten will. Oftmals fehlt diesen Anwürfen jedoch ganz offensichtlich eine solide Sachkenntnis. Die Veranstaltung „Gender Terror“ will deshalb diese Angriffe, Vorbehalte und ablehnenden Haltungen aufgreifen, ernst nehmen und seriös diskutieren. Sie wird veranstaltet vom Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies, der Gleichstellungsbeauftragten und der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn sowie der IAG Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Kassel; die Referent/innen sind Wissenschaftler/innen der Universität und ihrer Partnerhochschule, der Universität Kassel. Diese greifen jeweils einen der Themenbereiche auf, die in Presse und Öffentlichkeit besonders häufig zum Vorwurf gegen den „Gender-Wahn“ erhoben werden: Das Ansinnen, immer männliche und weibliche Sprachformen gleichzeitig zu verwenden („Studentinnen und Studenten“), wird unter der Parole „Der Gender-Wahn verhunzt die Sprache!“ diskutiert; unter der Überschrift „Weg mit diesem Gender!“ wird der Vorwurf beleuchtet, Feministinnen würden sich überall breit machen und zu viel Fördermittel erhalten, und auch die häufig zu lesende These „Schluss mit der Debatte – Frauen sind doch längst gleichberechtigt!“ wird auf ihren Sachgehalt überprüft. Den Abschluss bildet eine zusammenfassende Diskussion („Gender – Fluch oder Segen?“), zu der dann auch das Publikum beitragen kann. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Studierende und KollegInnen sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen, und auch dazu, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Zeit und Ort: Montag 6.11.2017, 14.15-17.15 Uhr, Universität Paderborn, Raum Q 0.101

Ansprechpartnerin: Dr. Claudia Mahs, cmahs[at]mail.upb[dot]de, Tel.: 05251/602730.

„Was bedroht die demokratische Gesellschaft heute?“

Am 10.7. 2017 findet von 14-18 Uhr in der Universität Paderborn eine öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Was bedroht die demokratische Gesellschaft heute?“ statt. Hierzu ist neben den Angehörigen der Universität auch die städtische Bürgerschaft ganz herzlich eingeladen. Die Veranstaltung will die öffentliche Diskussion zu wichtigen aktuellen politischen Entwicklungen aufnehmen und zu weiteren Diskussionen anregen. So möchte sie im Vorfeld der Bundestagswahl dazu beitragen, das eigene Wahlverhalten vor dem Hintergrund aktueller politischer Debatten zu reflektieren. Vier zentrale Themen wurden ausgewählt, die momentan die öffentliche Debatte stark bestimmen und die Politik erheblich beeinflussen: Ein Schwerpunkt wird sich mit rechten Parteien, Gruppen und Stimmungen befassen (Referent: Alexander Häusler), ein zweiter Schwerpunkt mit Populismus und Massenmedien (Referentin: Dr. Paula Diehl); ein drittes Thema ist die Islamfeindlichkeit (Referentin: Dr. Naime Cakir) und der vierte Referent wird die Männer- und Frauenbilder in rechten Parteien analysieren (Referent: Andreas Kemper).

Alle Referenten und Referentinnen haben sich seit vielen Jahren mit diesen Themen wissenschaftlich beschäftigt. Auf die Vorträge zu den Themenschwerpunkten folgt im zweiten Teil der Veranstaltung eine Podiumsdiskussion mit den Beteiligten und dem Publikum.

Zeit: 10.7.2017, 14-18 Uhr. Ort: Hörsaal O 1 (Gebäude O, Eingang Pohlweg).

Verantwortlich: Prof. Dr. Birgit Riegraf, Prof. Dr. Barbara Rendtorff, Dr. Claudia Mahs.

DN 18: Gender Studies meets Diskursforschung meets Gender Studies - Verschränkungen, Berührungspunkte, Spannungsverhältnisse und Fragen ihrer Begegnungen

Wie lässt sich das Verhältnis von Diskursforschung und Gender Studies beschreiben? Welche Perspektiven eröffnen sich die beiden Wissenschaftsfelder gegenseitig und was können sie voneinander lernen? Wo sind sie bereits stark miteinander verwoben und welche Potenziale aber auch Spannungen zeigen diese Verschränkungen? Welche Berührungspunkte werden im Verhältnis beider Wissenschaftsfelder oder vom Blick des einen Wissenschaftsfeldes auf das andere gesehen? Diese Fragen rund um das Aufeinandertreffen von Diskursforschung und Gender Studies stehen im Zentrum der 18. DiskursNetz-Tagung. Ziel ist, sowohl die Ansätze der Gender-Diskurs-Forschung zu präsentieren als auch spezifische Aspekte wie Method(ologi)en, Rezeptionsgeschichte und unterschiedliche disziplinäre Entwicklungen mit Blick auf deren Beitrag für Diskursforschung und Gender Studies ins Licht zu rücken.

How can the relationship between discourse studies and gender studies be described? Which perspectives do these two scholarly fields open up for one another and what can they learn from each other? How are they already closely connected and which potentials and tensions do these entanglements bring to light? Which affinities can be seen between the two fields or  from their mutual  perspectives? These questions – focused on links and overlaps – are the focus of this conference. We aim to present various approaches in these scholarly fields and also to highlight how specific methods, methodologies, histories, disciplinary developments etc. contribute to ongoing debates and issues in both gender studies and discourse studies. 

Mehr Informationen finden Sie hier/For further information please click here.

"Angst vor dem Anderen" Konstruktionen des 'Fremden' und des Sexuellen - Vorträge und Diskussionen

Veranstaltung zum Thema "Angst vor dem Anderen – Konstruktionen des 'Fremden' und des Sexuellen" an der Universität Paderborn. Wir gehen davon aus, dass 'Fremdenangst' verschiedene Funktionen hat – dass sie feindselige (und nicht unbedingt sozial erwünschte) Haltungen gewissermaßen 'legitimieren' und ihnen einen scheinbar angemessenen Grund verleihen soll, aber durchaus auch tatsächlicher Ausdruck von Angst vor etwas (dem 'Anderen') sein kann, das sich hier einen gewissermaßen 'sozial akzeptablen' Ausdruck sucht. Außerdem gehen wir davon aus, dass bei Angst und Abwehr allermeist auch sexuelle Dimension beteiligt ist und diese Verbindung deshalb auch bei der 'Angst vor dem Anderen' als Phantasie oder Unterstellung zum Tragen kommt. Deshalb wird die Geschlechterdimension – in Form von geschlechterbezogenen Zuschreibungen oder sexualisierten Bildern und Vorstellungen –  eine wichtige Rolle bei der Veranstaltung spielen, auch wenn sie nicht unbedingt prominent im Vordergrund stehen muss.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 7.6.2016 von 14-18 Uhr an der Universität Paderborn (Hörsaal O2) statt. Sie soll 4 Vorträge à 30 Minuten und eine abschließende gemeinsame Diskussion umfassen, bei der zu einem übergeordneten Thema noch einmal die verschiedenen Perspektiven mit einander verschränkt werden.

Erkenntnisprojekt Geschlecht. Inter/Disziplinäre Perspektiven

Was sind eigentlich Männer? Was sind eigentlich Frauen? Wie lässt sich das gesellschaftliche Verhältnis zwischen den Geschlechtern bestimmten? Was sind eigentlich Queere Identitäten? Oder anders formuliert: Wie lässt sich die Kategorie Geschlecht theoretisch und empirisch genau fassen? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen die Frauen- und Geschlechterforschung seit Anbeginn und über alle Disziplinen hinweg. Kaum ein anderes Wissensgebiet hat sich in den letzten Jahrzehnten so dynamisch entwickelt, kaum ein anderes Wissensgebiet war so innovativ und hat die Grundlagen der Disziplinen und ihrer Wissensbestände so grundlegend befragt und verändert. Kaum ein anders Wissensgebiet war zugleich so umstritten, weil es sicher geglaubtes Alltagswissen und fraglos Gegebenes im Geschlechterverhältnis so grundlegend zur Diskussion stellt. Inzwischen ist die Frauen- und Geschlechterforschung selbstverständlicher Bestandteil des Wissenschaftssystems und vieler Wissensgebiete geworden und aus der Hochschullandschaft nicht mehr wegzudenken.

Gemeinsame Veranstaltungsreihe der Universitäten Kassel und Paderborn, die sich über zwei Semester hinweg erstrecken wird. 

„Universität, Bürgerschaft und die Flüchtlingsfrage“

Aus aktuellem Anlass und initiiert durch die Fakultät für Kulturwissenschaften führt die Universität Paderborn eine universitätsöffentliche Veranstaltung mit namhaften Expert_innen durch, die sich mit dem Thema „Die Universität, die Bürgerschaft und die Flüchtlingsthematik“ befassen wird.

Die Veranstaltung wird aus kurzen Vorträgen mit anschließender Diskussion und einer längeren Podiumsdiskussion bestehen. Prof. Dr. Andreas Zick (Universität Bielefeld) wird über „Ängste, Vorurteile und Bedenken“ sprechen, Prof. Dr. Naika Foroutan (Humboldt Universität Berlin) über „Nationale Identitäten und Ethnizität“, Prof. Dr. Hannes Schammann (Universität Hildesheim) über „`Legitime´ und `illegitime´ Fluchtgründe und das Handeln der Kommunen“ und Andrea Dernbach (Tagesspiegel) über „Deutsche und europäische Flüchtlingspolitik". In der anschließenden Podiumsdiskussion geht es um die Fragen „Was ist zu tun? Was wird geschehen?“

Die Veranstaltung findet am Montag, 25. Januar 2016 von 14.00 – 18.00 Uhr im Hörsaal O1 statt. Das genaue Programm entnehmen Sie bitte dem Plakat.

Ringvorlesung, veranstaltet von dem Fach Soziologie, dem NRW Fortschrittkolleg, der Gleichstellungsbeauftragten und des Zentrums für Geschlechterstudien/Gender Studies.

Thema: "Geschlecht in den Natur-, Technik- und Ingenieurwissenschaften"

"Kommen die Jungen zu kurz?" - Fortbildung für pädagogische Fachkräfte

Vortragsreihe des Zentrums für Geschlechterstudien/Gender Studies im Sommersemester 2015

Thema: "Sexualität und Macht"

Vergangene Tagungen & Workshops finden Sie im Archiv.

Die Universität der Informationsgesellschaft