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Graduiertentagungen

Graduiertentagung 2017

Das Graduiertenforum der Fakultät für Kulturwissenschaften feiert Jubiläum

Tagungsbericht von Christine Adammek

Zum nunmehr zehnten (!) Mal fand am 6. und 7. Juli 2017 im Jenny-Aloni-Haus die Graduiertentagung der Fakultät für Kulturwissenschaften statt, bei der 16 Nachwuchswissenschaftler*innen ihre Forschungsprojekte präsentierten und sich fächerübergreifend über diese austauschten.

Nach der Begrüßung durch die Graduiertensprecherin, Dr. des. Nerea Vöing, sprach Prof. Dr. Volker Peckhaus, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften, der das Forum 2008 als Anlaufstelle und „Sprachrohr“ für Doktorand*innen der Kulturwissenschaften ins Leben rief, ein Begrüßungswort. Er blickte dabei stolz auf zehn Jahre Graduiertenforum zurück und sprach über aktuelle Chancen und Herausforderungen des heutigen wissenschaftlichen Nachwuchses.

Nach ersten spannenden und breit gefächerten Vorträgen über die Vorstellungen von Grundschulkindern über Zeitzeugenbefragung, Romane der Kriegsenkelgeneration, literar-ästhetisches Lernen mit vereinfachten Texten und globales Lernen im Spanischunterricht, stellten Vertreter*innen der Universitätsbibliothek sowie der Stabstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik ihre Angebote für Doktorand*innen und Lehrende der Universität Paderborn vor.

Es folgte der jährliche Bericht von Graduiertensprecherin Dr. des Nerea Vöing, die Einblicke in die Arbeit des Graduiertenforums gab und von personellen und strukturellen Veränderungen berichtete. An dieser Stelle sei ihr für ihre Bereitschaft gedankt, als Graduiertensprecherin für Maxi Steinbrück, ‚eingesprungen‘ zu sein, die die Universität Paderborn verlassen hat.

Im Anschluss folgte die Wahl der Graduiertensprecherin/ des Graduiertensprechers, moderiert von der stellvertretenden Graduiertensprecherin Claudia Dobrinski. Dr. des. Nerea Vöing erklärte sich bereit, das Amt der Graduiertensprecherin vorerst weiterzuführen; Christine Adammek löst Claudia Dobrinski als stellvertretende Sprecherin ab. Die Anwesenden wurden zudem herzlich zur Mitarbeit im Organisationsteam eingeladen, da mit Fabian Hoya ein langjähriges Teammitglied das Forum verlassen wird. Für ihr Mitwirken und Engagement sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Den Nachmittag füllten Vorträge zu Frauen und Männern in geschlechtsatypischen Studiengängen, zu Bedingungsfaktoren für die Implementierung schulischer Medienkonzepte als Instrument der Schulentwicklung sowie zu einer praxeologischen Perspektive auf eine multiprofessionelle Kooperation in inklusiven Kindertageseinrichtungen, bevor sich Promotionsausschussvorsitzender Prof. Dr. Jörg Steigerwald in einer Sektion mit dem Titel „Nachgefragt“ den Fragen der Teilnehmenden über die Arbeit des Promotionsausschusses stellte, in die er zuvor einen pointierten wie aufschlussreichen Einblick gab.

Aus gegebenem Anlass lud das Organisationsteam am Abend zu einem feierlichen Empfang mit einem reichhaltigen Buffet im Jenny-Aloni Haus ein, der unter anderem als Austauschforum diente und zu dem auch viele ehemalige Mitglieder und Vortragende kamen. In netter Runde wurde die Fotowand mit Bildern vergangener Tagungen begutachtet und Neuigkeiten ausgetauscht, wodurch ein spannender Tag erfolgreich abgerundet werden konnte.

Der Freitagmorgen startete mit drei Vorträgen aus der Schulpädagogik über Schulen im digitalen Zeitalter, der Schnittstelle zwischen ‚Computational Thinking‘ und Problemlösen und einer geschlechterspezifischen Untersuchung von verhaltensbezogenen Prozessdaten bei der Testung computer- und informationsbezogener Kompetenzen und wurde vor der Mittagspause mit einem Vortrag aus der Komparatistik über eugenische Subjekte in gegenwartsliterarischen Beispielen ergänzt.

Besonders erfreulich war, dass Prof. Dr. Volker Peckhaus am frühen Nachmittag ein Jubliäumsband zum zehnjährigen Bestehen überreicht werden konnte, auf den feierlich mit einem Sekt angestoßen wurde. Dr. des. Nerea Vöing und Claudia Dobrinski haben Abstracts, Programme, Namen aller Vortragenden, Fotos und weitere Materialien aus zehn Jahren Graduiertentagung in einem Band zusammengetragen, von dem je ein Exemplar an die Fachbereiche der Kulturwissenschaften sowie an die Universitätsbibliothek übergeben werden.

Den Nachmittag bereicherten Vorträge aus der deutschen und englischen Literaturwissenschaft über literarische und filmische Imaginationen des (ant-)arktischen Raumes, über Identität und Fremdheit in der englischsprachigen und deutschen Literatur sowie über Afrikabilder im Wandel.

Dr. des Nerea Vöing bedankte sich anschließend bei allen Teilnehmenden für eine erfolgreiche Tagung und beendete diese mit dem Hinweis, dass das Forum auch in Zukunft als Anlaufstelle für alle Doktorand*innen der Fakultät für Kulturwissenschaften offen steht.

Das Programm der Tagung ist hier einzusehen.

Graduiertentagung 2016

Wie bereits in den letzten Jahren fand am 7. und 8. Juli zum neunten Mal die Graduiertentagung der Fakultät für Kulturwissenschaften im Jenny-Aloni-Haus der Universität Paderborn statt.

Eröffnet wurde die Tagung am Donnerstagmorgen durch das amtierende Graduiertensprecherteam, bestehend aus Fabian Hoya und Maxi Steinbrück (jeweils Promovierende in der Erziehungswissenschaft) sowie Prof. Dr. Volker Peckhaus, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung begrüßten. 

Auch in diesem Jahr konnte eine Vielzahl an Beiträgen aus den einzelnen Arbeitsbereichen der Fakultät für Kulturwissenschaften die Tagung bereichern und die facettenreiche Forschung der kulturwissenschaftlichen Doktorandinnen und Doktoranden aufzeigen. Dies bot die Möglichkeit, die Vorträge einerseits aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren, andererseits zeigten sich aber auch Berührungspunkte zwischen den Disziplinen, so dass durchaus auch gemeinsame Forschungsfragen der einzelnen Doktorandinnen und Doktoranden deutlich wurden. Neben den zuvor genannten Vorträgen zeichnete sich die Tagung zudem durch ein anregendes Rahmenprogramm aus. Am Donnerstagvormittag präsentierte Iris Neiske Angebote der Stabstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik für Lehrende der Universität Paderborn. Am frühen Nachmittag tauschten sich Gerd Richter und Claudia Kroner von der Universitätsbibliothek Paderborn mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung über bestehende Angebote der Universitätsbibliothek für Doktorandinnen und Doktoranden und entsprechende aktuelle und zukünftige Bedarfe aus. Inhaltlich abgeschlossen wurde der erste Tag im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Traumjob Wissenschaft!?“. Als Diskutantinnen begrüßten die Organisatoren der Tagung hierbei Prof. Dr. Christine Freitag (Institut für Erziehungswissenschaft, Studiendekanin der Fakultät für Kulturwissenschaften), Dr. Andrea Graumann (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft) sowie Dr. Anke Backer (Dezernentin für Forschungsangelegenheiten, Drittmittel, akademische und internationale Aufgaben). Den Ausklang des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Restaurant ‚Osteria’.

Graduiertentagung 2015

Bereits zum achten Mal fand am 09. und 10. Juli 2015 die Graduiertentagung der Fakultät für Kulturwissenschaften im Jenny-Aloni-Haus der Universität Paderborn statt. Auch in diesem Jahr konnte die Vielfalt der wissenschaftlichen Forschungsfacetten der kulturwissenschaftlichen Doktorandinnen und Doktoranden aufgezeigt werden: 15 Promovierende aus unterschiedlichen Disziplinen nutzten die Tagung, um ihre Dissertationsprojekte vorzustellen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung zu diskutieren.

Eröffnet wurde die Tagung am Donnerstagmorgen durch das noch bis Oktober 2015 amtierende Sprecherteam, bestehend aus Thomas Köster (Promovierender in der Geschichtsdidaktik) und Fabian Hoya (Promovierender in der Erziehungswissenschaft), die die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer begrüßten. Weiterhin gab das Sprecherteam Auskunft über die zurückliegenden Aktivitäten des Graduiertenforums und über zukünftige Vorhaben. Hier ist vor allem eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit des Graduiertenforums im Allgemeinen und der Graduiertentagung im Speziellen zu nennen. Zudem soll darauf geachtet werden, dass externe Doktorandinnen und Doktoranden sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten stärker über die Arbeit des Graduiertenforums informiert werden, um die Integration der zuvor genannten Gruppen in den universitären Kontext zu verbessern.

Die Universität der Informationsgesellschaft