Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Bildinformationen anzeigen
Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude Bildinformationen anzeigen
Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011) Bildinformationen anzeigen
Kupferstich von Matthäus Merian (1647) Bildinformationen anzeigen

Foto: CC BY SA Hans Weingartz/Wikicommons

Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude

Foto: Privat

Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011)

Foto: Privat

Kupferstich von Matthäus Merian (1647)

Foto: http://www.zeno.org - Contumax GmbH & Co. KG

Theorie-Kolloquium am Historischen Institut

Ziele

Das Paderborner Theorie-Kolloquium versteht sich als interdisziplinäre Plattform, von der aus aktuelle und klassische Positionen zu kulturwissenschaftlichen Grundsatzfragen in den Blick genommen werden. Es verfolgt weder eine besondere Agenda, noch möchte es eine vorgefertigte Leseliste abarbeiten. Bei der Auswahl der Titel geht es vielmehr um die Interessen und Fragestellungen seiner Mitglieder. Jeder kann Vorschläge einreichen, mit welchem Text sich das Theorie-Kolloquium beschäftigen soll. Fachgrenzen spielen insofern keine Rolle. Das Plenum stimmt daraufhin ab und legt von Sitzung zu Sitzung die zu besprechenden Titel fest. In der Regel tagt das Kolloquium in der Vorlesungszeit alle drei Wochen.

Bisherige Themen und Lektüren – eine Auswahl

Grundlagen der Geschichtswissenschaft

  • Carr, Edward H.: Was ist Geschichte?, übers. von Siglinde Summerer und Gerda Kurz, Stuttgart: Kohlhammer 1963.
  • Hölscher, Lucian: Neue Annalistik. Umrisse einer Theorie der Geschichte, Göttingen: Wallstein Verlag 2003 (Göttinger Gespräche zur Geschichtswissenschaft).
  • Schiller, Friedrich: „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? Eine akademische Antrittsrede“, in: Hahn, Karl-Heinz (Hrsg.): Schillers Werke. Nationalausgabe. 17. Bd.: Historische Schriften. Erster Teil, Weimar: Hermann Böhlaus Nachfolger 1970, S. 359–376.
  • Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. Soziologie. Unvollendet 1919–1920, hrsg. v. Knut Borchardt u. a., Tübingen: Mohr Siebeck 2013 (Max Weber-Gesamtausgabe. Abt. 1: Schriften und Reden).

Was ist Zeit?

  • Augustinus, Aurelius: Confessiones/Bekenntnisse. Lateinisch/Deutsch, hrsg. & übers. v. Kurt Flasch, Stuttgart 2008.
  • Braudel, Fernand: „Geschichte und Sozialwissenschaften. Die lange Dauer“, Schriften zur Geschichte 1. Gesellschaften und Zeitstrukturen, Klett-Cotta 1992, S. 49–87.
  • Ricœur, Paul: Zeit und Erzählung. Bd. 1: Zeit und historische Erzählung, übers. von Rainer Rochlitz, 2. Aufl., Paderborn: Ferdinand Schöningh 2007 (Übergänge. Texte und Studien zu Handlung, Sprache und Lebenswelt).

Spur. Zur Belastbarkeit eines epistemologischen Modells

  • Droysen, Johann Gustav: Historik. Rekonstruktion der ersten vollständigen Fassung der Vorlesungen (1857), Grundriß der Historik in der ersten handschriftlichen (1857/1858) und in der letzten gedruckten Fassung (1882), hrsg. v. Peter Leyh, Stuttgart-Bad Cannstatt: frommann-holzboog 1977.
  • Ginzburg, Carlo: „Spurensicherung. Der Jäger entziffert die Fährte, Sherlock Holmes nimmt die Lupe, Freud liest Morelli – die Wissenschaft auf der Suche nach sich selbst“, Spurensicherung. Die Wissenschaft auf der Suche nach sich selbst, Berlin: Wagenbach 1995 (Kleine kulturwissenschaftliche Bibliothek), S. 7–44.
  • Krämer, Sybille: „Was also ist eine Spur? Und worin besteht ihre epistemologische Rolle? Eine Bestandsaufnahme“, in: Krämer, Sybille, Werner Kogge und Gernot Grube (Hrsg.): Spur. Spurenlesen als Orientierungstechnik und Wissenskunst, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2007, S. 11–33.
  • Rheinberger, Hans-Jörg: Experimentalsysteme und epistemische Dinge: eine Geschichte der Proteinsynthese im Reagenzglas, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2006.

Ein Tagungsbericht zu unserem Workshop findet sich hier.

Was ist ein Ereignis?

  • Barthes, Roland: „Der Wirklichkeitseffekt“, Das Rauschen der Sprache, Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag (Kritische Essays), S. 164–172.
  • Barthes, Roland: „Der Diskurs der Geschichte“, Das Rauschen der Sprache, Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag (Kritische Essays), S. 149–163
  • Carr, David: Time, Narrative and History, Bloomington: Indiana University Press 1986.
  • Derrida, Jacques: Eine gewisse Unmöglichkeit, vom Ereignis zu sprechen, übers. von Susanne Lüdemann, Berlin: Merve Verlag 2003
  • Nietzsche, Friedrich: „Vom Nutzen und Nachtheil der Historie für das Leben“, in: Colli, Giorgio und Mazzino Montinari (Hrsg.): Die Geburt der Tragödie, Unzeitgemäße Betrachtungen I–IV, Nachgelassene Schriften 1870–1873. Kritische Studienausgabe, Berlin, New York: Walter de Gruyter 1988, S. 245–334.

Neuer Realismus

  • Boghossian, Paul: Angst vor der Wahrheit. Ein Plädoyer gegen Relativismus und Konstruktivismus, übers. von Jens Rometsch, 3. Aufl., Berlin: Suhrkamp 2015.
Kontakt

Dr. des. Ramon Voges

Fakultät für Kulturwissenschaften > Historisches Institut > Frühe Neuzeit

Ramon Voges
Telefon:
+49 5251 60-5526
Büro:
N4.140
Web:

Sprechzeiten:

Im WiSe 17/18:
Di, 15:00 - 17:00 Uhr

Die Sprechstunde am 24.10.2017 entfällt.

Die Universität der Informationsgesellschaft