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Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude Bildinformationen anzeigen
Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011) Bildinformationen anzeigen
Kupferstich von Matthäus Merian (1647) Bildinformationen anzeigen

Foto: CC BY SA Hans Weingartz/Wikicommons

Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude

Foto: Privat

Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011)

Foto: Privat

Kupferstich von Matthäus Merian (1647)

Foto: http://www.zeno.org - Contumax GmbH & Co. KG

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Markus Lauert erhält den Preis für herausragende Abschlussarbeiten

Markus Lauert, seit 1. September 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit, erhält den Preis der Universitätsgesellschaft e.V. für herausragende Abschlußarbeiten in der Kategorie Geistes- und Gesellschaftswissenschaften einschließlich Wirtschaftswissenschaften. Ausgezeichnet wird damit seine Masterarbeit „Matthäus Merians Paderborn-Darstellung in der Topographia Westphaliae“. 

Ihr Thema ist die Stadtansicht von Paderborn, die Matthäus Merian 1647 im neunten Band seiner Topographia Germaniae herausgebracht hat. In Paderborn ist das Bild allgemein bekannt. Es bestimmt die Vorstellung, wie die Stadt in der Frühen Neuzeit ausgesehen habe; auch im Kopf dieser Netzseite ist es zu sehen. Dieser Ansicht, die alle zu kennen glauben, entlockt Herr Lauert neue Bedeutung, indem er sie in ihren Kontext zurückholt. Zum einen untersucht er buch- und verlagsgeschichtlich das Gesamtwerk, dem sie entstammt. Zum andern erkundet er wissensgeschichtlich, in welchem Verhältnis sie zu dem Artikeltext steht, dem sie beigegeben ist. Auf diese Weise macht er den Gebrauch klar, für den sie vorgesehen war: Im Gewand einer Wirklichkeitsdarstellung verkauft Merian den Traum von einer Stadt. Am Fallbeispiel der Paderborn-Darstellung hat Herr Lauert Grundsätzliches über den Bildgebrauch in Merians Topographia herausgefunden. Zugleich hat er einen Forschungsansatz entwickelt, der richtungsweisend ist und auf weitere Werke übertragen werden kann. Der Preis wird auf dem Neujahrsempfang der Universität am 21. Januar 2018 verliehen. Wir gratulieren!

Weitere Informationen und die Laudatio finden Sie hier.

Die Universität der Informationsgesellschaft