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Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude Bildinformationen anzeigen
Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011) Bildinformationen anzeigen
Kupferstich von Matthäus Merian (1647) Bildinformationen anzeigen

Foto: CC BY SA Hans Weingartz/Wikicommons

Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude

Foto: Privat

Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011)

Foto: Privat

Kupferstich von Matthäus Merian (1647)

Foto: http://www.zeno.org - Contumax GmbH & Co. KG

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Vortrag von PD Dr. Michael Ströhmer zur Paderborner Wasserkunst am 22. März

Anlässlich des europäischen Kulturerbejahres 2018 (ECHY) lädt die Stadt Paderborn zusammen mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde, Abteilung Paderborn und dem Freunde der Pader e.V. am 22. März, dem Tag des Wassers, zu einer Auftaktveranstaltung unter dem Titel “PaderPower- Wasserkraft im historischen Kontext“ ein.
Die Veranstaltung findet in der Theologischen Fakultät Paderborn, Kamp 6, Raum H2 (Hörsaal 2) statt und beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen der rund 90 minütigen Veranstaltung referieren zwei Experten in Sachen historische Wasserkraft. Dr. Michael Ströhmer von der Universität Paderborn erläutert die europäische Dimension der Paderborner "Wasserkunst" und den internationalen Wissenstransfers im 16. Jahrhundert. Der Ingenieur Christian Seidel von der Technischen Universität Braunschweig berichtet über Wasserkraftmaschinen als die ältesten Energiemaschinen der Menschheit. Er spannt einen Bogen von der Antike über die industrielle Revolution bis in die heutige Zeit, wo Wasserrädern und den effizienten Wasserkraftschnecken im Rahmen der Energiewende wieder eine neue Bedeutung zukommt.
Auf die Auftaktveranstaltung folgt im Rahmen des ECHY in Paderborn über das Jahr verteilt eine umfangreiche, bunte Veranstaltungsreihe, die die Pader und ihren Einfluss auf die Stadtentwicklung aus verschiedenen Perspektiven in den Blick nimmt und immer auch die Bezüge zu Europa beleuchtet. Gemeinsam begeben sich die Veranstaltungsbesucher mit den Referenten auf die Suche nach den Spuren, die die Pader im reichen Paderborner Kulturerbe hinterlassen hat. Die unverwechselbare Lage an den Paderquellen bietet sich an als ideale Bühne für spannende Veranstaltungen aus Kunst, Literatur, Architektur, Archäologie und Geschichte. Über Märchenerzählen im Paderquellgebiet, einen Aktionstag zum Thema Wasser für Kinder und der wundersamen Verwandlung von Wasser in Bier, Wein oder andere feingeistige Zustände, ist für jeden etwas dabei.
Den Abschluss bildet am 14. November, um 18 Uhr ein Vortrag von Prof. Matthias Wemhoff, der als ehemaliger Leiter des Museums in der Kaiserpfalz in den 1990er Jahren maßgeblich zum Aufbau der Paderborner Stadtarchäologie beigetragen hat. Er ist heute Landesarchäologe des Bundeslandes Berlin sowie Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Ein Veranstaltungsprogramm mit allen geplanten Veranstaltung wird in Kürze veröffentlicht.
Das Jahr 2018 hat die Europäische Gemeinschaft zum „Jahr des europäischen Kulturerbes“ ausgerufen. Bei der Gründung nahezu aller europäischen Städte ist Wasser ein zentrales Motiv im Stadtbild, so auch in Paderborn. Ziemlich einzigartig allerdings ist die Entstehung Paderborns an den enorm wasserreichen 200 Paderquellen, einem Naturdenkmal, das in ganz Deutschland seines Gleichen sucht. Vom schützenden Sumpf der Quellen für die ersten Bewohner über die Begründung der Wirtschaftskraft des blühenden Bistums Paderborn bis hin zum beliebten Naherholungsgebiet der Gegenwart - die Pader spielt bei der Gründung und Entwicklung Paderborns eine ganz besondere Rolle und ihre Geschichte steht daher im Zentrum der Veranstaltungsreihe zum Europäischen Kulturerbejahr.

Die Universität der Informationsgesellschaft