Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Bildinformationen anzeigen
Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude Bildinformationen anzeigen
Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011) Bildinformationen anzeigen
Kupferstich von Matthäus Merian (1647) Bildinformationen anzeigen

Foto: CC BY SA Hans Weingartz/Wikicommons

Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude

Foto: Privat

Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011)

Foto: Privat

Kupferstich von Matthäus Merian (1647)

Foto: http://www.zeno.org - Contumax GmbH & Co. KG

|

PD Dr. Jens Ruppenthal (Universität Bremen/DSM): Erhöhtes Reisendenaufkommen. Globaler Seeverkehr und marine Biodiversität

Sowohl der Kreuzfahrttourismus als auch die Containerschifffahrt haben im Laufe des 20. Jahrhunderts rasant zugenommen. Dies führte nicht nur zu einer immer dichteren Vernetzung der Erdteile. Es begünstigt auch die Verbreitung von „blinden Passagieren“: Tiere und Organismen gelangen v.a. im Ballastwasser der Schiffe in Weltregionen, in denen sie normalerweise nicht vorkommen. Diese invasiven Arten (ein prominentes Beispiel ist die Wollhandkrabbe), stellen für „heimische Arten“ eine große Herausforderung dar, führen mitunter zum Kollaps ganzer Ökosysteme. Dies wiederum hat Folgen für die Menschen, die mit dem Meer leben und arbeiten.

In seinem Vortrag stellt Jens Ruppenthal (Universität Bremen/Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven) sein neues Forschungsprojekt vor und fragt nach den historischen Entwicklungszusammenhängen von Schiffbau, Schiffsverkehr und maritimer Infrastruktur einerseits und invasiven Arten und dem Wandel mariner Biodiversität andererseits.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kolloquiums der Neuesten Geschichte/ Zeitgeschichte/Didaktik der Geschichte in Raum L3.204 statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Universität der Informationsgesellschaft