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Bonn 1979 (Foto: CC BY SA Hans Weingartz/Wikicommons)

Foto: CC BY SA Hans Weingartz/Wikicommons

Tagung: Briten in Westfalen

Bis zum Jahr 2020 werden die britischen Streitkräfte aus Westfalen abgezogen sein – damit geht eine Ära zu Ende. Die Einflüsse der Truppenstationierung auf die politischen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Entwicklungen der Länder, Regionen und Städte im ehemaligen britischen Besatzungsgebiet waren vielfältig und werfen zahlreiche Fragen auf: Wie nahmen die eingesetzten Soldaten, Offiziere und ihre Familien die deutschen Städte und Regionen wahr? Welche Möglichkeiten der Begegnung gab es für Deutsche und Briten und wieweit wurden diese genutzt? Welche Konfliktfelder sind in den Garnisonsstädten auszumachen, welche Debatten gab es um die britische Präsenz und wie(weit) konnten Probleme gelöst oder zumindest gemildert werden? Sind hier Unterschiede zur Besatzungs- und Stationierungspraxis der Amerikaner, Franzosen oder Sowjets auszumachen? Eine umfassende und systematische Bearbeitung und Klärung dieser Fragen steht noch aus. Die Tagung „Briten in Westfalen“ ist daher als ein Forum konzipiert, auf dem unterschiedliche Aspekte des britischen Besatzungs- bzw. Stationierungsregimes vorgestellt und diskutiert werden können. Der Zeitrahmen umfasst sowohl die Besatzungsjahre als auch die spä- tere Zeit der Truppenstationierung im Rahmen der NATO-Partnerschaft bis hin zum Abzug der Truppen und der Konversion militärischer Liegenschaften. Damit werden sowohl Fragen nach Handlungsräumen von und der Interaktion zwischen Besatzern und Besetzten gestellt als auch die Frage, wie sich diese nach der Transformation von Besatzungs- zu Stationierungstruppen veränderten und welche Strukturen und Prozesse die Städte und Regionen nachhaltig geprägt haben. Ein räumlicher Schwerpunkt liegt auf Westfalen. Die Tagung bietet die Gelegenheit, neue Forschungsfragen aus historischer, soziologischer, politik- oder kulturwissenschaftlicher Perspektive zu diskutieren – auch im Vergleich zur Situation in den anderen Besatzungszonen bzw. Stationierungsregimen. Es ist geplant, die Tagungsbeiträge in der Reihe „Studien und Quellen zur Geschichte Westfalens“ zu veröffentlichen. 

Informationen

Termin: 9.3 - 11.3.2017
Ort: Universität Paderborn (nähere Informationen folgen)

Die Tagung findet statt im Rahmen des Projekts: Briten in Westfalen. 1945-2020: Forschungs- und Ausstellungsprojekt zu einer 75jährigen Beziehungsgeschichte. Ein Projekt der Stadt Paderborn in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, der Universität Paderborn - Lehrstuhl für Neueste Geschichte / Zeitgeschichte und dem Arbeitskreis ostwestfälisch-lippischer Archive mit Unterstützung der Britischen Streitkräfte. Gefördert von der LWL-Kulturstiftung Westfalen-Lippe und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW – Regionale Kulturpolitik NRW. www.briten-in-westfalen.de 

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Organisation

Professor Dr. Peter Fäßler

Fakultät für Kulturwissenschaften > Historisches Institut > Zeitgeschichte

Peter Fäßler
Telefon:
+49 5251 60-2433
Büro:
N4.329
Web:

Sprechzeiten:

Do, 12:00 - 13:00 Uhr

Scheinausgabe (N 4.125)
Mi, 13.00 - 13.30 Uhr

Florian Staffel

Fakultät für Kulturwissenschaften > Historisches Institut > Zeitgeschichte

Florian  Staffel
Telefon:
+49 5251 60-5509
Büro:
N4.128

Sprechzeiten:

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