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von links nach rechts sind dargestellt: Martin Wagenschein(03.12.1896-03.04.1988), Johann Heinrich Pestalozzi(12.01.1746-17.02.1827), John Dewey (20.10.1859-01.06.1952), Montessori, Maria (31.08.1870-06.05.1952), Anton Semjonowitsch Makarenko (13.01.1888-01.04.1939), Janusz Korczak (22.01.1878-05.08.1942) Bildinformationen anzeigen
von links nach rechts sind dargestellt: Joachim Heinrich Campe(29.6.1746-22.10.1818), Ruth Cohn (27.8.1912-30.01.2010), Platon (428 v.Chr.-348/347 v.Chr.), Adolph Diesterweg (29.10.1790-07.07.1866), Johann Amos Comenius (28.03.1592-15.11.1670), Wilhelm von Humboldt (22.06.1767-08.04.1835)
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von links nach rechts sind dargestellt: Martin Wagenschein(03.12.1896-03.04.1988), Johann Heinrich Pestalozzi(12.01.1746-17.02.1827), John Dewey (20.10.1859-01.06.1952), Montessori, Maria (31.08.1870-06.05.1952), Anton Semjonowitsch Makarenko (13.01.1888-01.04.1939), Janusz Korczak (22.01.1878-05.08.1942)

Foto: Viktor K. Esau und Prof. Dr. Florian Söll

von links nach rechts sind dargestellt: Joachim Heinrich Campe(29.6.1746-22.10.1818), Ruth Cohn (27.8.1912-30.01.2010), Platon (428 v.Chr.-348/347 v.Chr.), Adolph Diesterweg (29.10.1790-07.07.1866), Johann Amos Comenius (28.03.1592-15.11.1670), Wilhelm von Humboldt (22.06.1767-08.04.1835)

Foto: Viktor K. Esau und Prof. Dr. Florian Söll

Computational Thinking (internationale Zusatzoption zu IEA-ICILS 2018)

Erstmalig realisiert die IEA im Rahmen von ICILS 2018 als Zusatzoption (international option) für die an ICILS 2018 teilnehmenden Länder ein Zusatzmodul für den Kompetenzbereich Computational Thinking. Anknüpfend an den vorliegenden Forschungsstand wird im Rahmen der Studie darunter die Kompetenz verstanden, Probleme zu erkennen, die mithilfe von Computern gelöst werden können und diese schließlich in einer Abfolge von geplanten Teilschritten von einem Menschen zu lösen oder von einem Computer  lösen zu lassen und wird wie folgt definiert:

Computational Thinking bezieht sich auf die individuelle Fähigkeit einer Person, eine Problemstellung zu identifizieren und abstrakt zu modellieren, sie dabei in Teilprobleme oder -schritte zu zerlegen, Lösungsstrategien zu entwerfen und auszuarbeiten und diese formalisiert so darzustellen, dass sie von einem Menschen oder auch einem Computer verstanden und ausgeführt werden  können. Die Konzeption und Umsetzung von Problemlösungsstrategien können dabei durch die Strukturierung und weiterführende Verarbeitung vorliegender oder gewonnener Daten unterstützt werden (IEA 2016, eigene Übersetzung). Die Modellierungs- und Problemlösungsprozesse sind dabei von einer Programmiersprache unabhängig.

Deutschland nimmt unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Eickelmann, Universität Paderborn, an diesem Modul teil. In Deutschland werden die Arbeiten an diesem Zusatzmodul von Prof. Dr. Jan Vahrenhold, Westfälische-Wilhelms-Universität Münster, und den Expertinnen und Experten des nationalen ICILS-2018-Konsortiums unterstützt. Für das Zusatzmodul werden separat entwickelte computerbasierte Schülertests entwickelt und eingesetzt. Über die Erweiterung der ICILS-2018-Hintergrundfragebögen werden gezielt Informationen zum Erwerb der Kompetenzen erworben. Die Zielpopulation der Testung ist die ICILS-2018-Schülerpopulation (Jahrgangsstufe 8). Die Berichtlegung erster Ergebnisse ist für November 2019 geplant.

Die Universität der Informationsgesellschaft