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In der schulischen Praxis findet Unterricht immer vor dem Hintergrund verschiedener Lernausgangslagen statt. Dabei lässt sich schulische Heterogenität und Diversität unter anderem in variierenden Lernvoraussetzungen, Lernbedingungen und Lernentwicklungen der Schülerinnen und Schüler fassen – dies gilt umso mehr mit Blick auf inklusive Zugänge im adaptiven Deutschunterricht. Daraus ergibt sich, dass Lernsituationen entsprechend den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der jeweiligen Schülerinnen und Schüler gestaltet werden müssen. Auch die nationalen Bildungsstandards (2005, 12) und die länderspezifischen Lehrpläne zählen diagnostische Kompetenzen zum professionellen Wissen jeder Lehrkraft:

„Die unterschiedlichen Spracherfahrungen und die vorhandenen sprachlichen Kompetenzen der Kinder sind die Ansatzpunkte für die weitere systematische Sprachentwicklung und die individuelle Förderung. Mit Hilfe von Lernstandsdiagnosen erheben die Lehrerinnen und Lehrer die Sprachstände, beobachten die Lernentwicklung und evaluieren die Wirksamkeit der Unterrichtsarrangements und der Fördermaßnahmen.“ (NRW-Lehrplan Deutsch, Qua-LiS NRW)

Die mündlichen und schriftlichen Sprachfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler können in produktive, rezeptive und reflexive Kompetenzen differenziert werden. Die produktiven und rezeptiven Kompetenzen, die in den Lehr-/Lern-/Kompetenzbereichen verankert sind, folgen den vier sprachlichen Grundfertigkeiten:

  • Sprechen
  • Zuhören
  • Schreiben
  • Lesen

Quer dazu liegen die reflexiven Kompetenzen, die die Entwicklung und Förderung der Sprachbewusstheit betreffen und sich z.B. in phonologischer Bewusstheit sowie Bewusstheit auf Wort-, Satz- und Textebene zeigen.

Ziel der Forschungsstelle ist es, den Austausch unter Wissenschaftler/-innen und Studierenden zu Fragen der Diagnostik und Förderung anzuregen, eine Anlaufstelle für Lehrer/-innen in der Region zu sein und Studierenden eine Plattform für forschendes Lernen zu bieten. Die Bedeutung des forschenden Lernens ergibt sich nicht nur mit Blick auf wissenschaftliches Arbeiten (Examen, Bachelor,  Master), sondern auch im Rahmen des Praxissemesters im Master of Education (Begleitseminare, Begleitforschungsseminare).

Die Forschungsstelle „Diagnostik und Förderung“ verfügt über eine eigene „Testothek“, die eine größere Anzahl einschlägiger Diagnoseinstrumente umfasst (z.B. BISC, LiSe-DaZ, HSP, ELFE 1-6, Sprachprofilbögen), und stellt unterschiedliche Fördermaterialien bereit.

Eine Liste mit den Diagnose- und Fördermaterialien der Universität Paderborn finden Sie hier.

Kooperationspartner:
  • Institut für Humanwissenschaften (Psychologie), Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Förderung (Prof. Dr. Katrin Klingsieck)
  • Institut für Erziehungswissenschaft, Grundschulpädagogik (Prof. Dr. Frank Hellmich)
  • Bildungsbüro Lippe (Dr. Berthold Gomm)
Beteiligte WissenschaftlerInnen:
  • Anica Betz
  • Alisa Blachut
  • Elke Düsing
  • Dr. Michael Krelle
  • Dr. Ksenia Kuzminykh
  • Dr. Katharina Köller
  • Susanne Maria Lang
  • Prof. Dr. Sara Rezat
  • Prof. Dr. Elvira Topalovic
  • Dr. Benjamin Jakob Uhl
Leitung der Forschungsstelle

Prof. Dr. Elvira Topalovic
Germanistische Sprachdidaktik

Kontakt

Elke Düsing
Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft
Raum: C4.311
Telefon: 05251/60-3574
E-Mail: Elke.Duesing(at)
uni-paderborn(dot)de

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