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Selbstdarstellung

Sprache dient der Kommunikation und ist eng mit kognitiven Prozessen verbunden. Kommunikation wird durch unser Miteinander, unsere Kultur und Gesellschaft geprägt. Der Blick auf historisches Material kann uns zeigen, wie sich Sprache in Abhängigkeit von neuen Kommunikationsformen – wie etwa Sozialer Medien – verändert. Und auch der Blick auf die Prozesse des Spracherwerbs bei Kleinkindern zeugt von der Wichtigkeit verbaler Kommunikation und Interaktion. 

Unsere Wissenschaft hinterfragt Sprachroutinen und -strukturen, forscht nach ihrer Herkunft und zeichnet die Entwicklung nach. Warum schreibt heute (fast) keiner mehr einen Brief, sondern lieber eine WhatsApp-Nachricht? Warum drücken sich Kinder mittels Gesten aus? Sind unsere Sätze tatsächlich weniger komplex als früher?

Was diese Fragen ansatzweise deutlich machen: Der Nachweis der skizzierten Leistungen von Sprache und anderen Kommunikationsmittel setzt auch voraus, dass diese selbst beschrieben wird. Die Sprachwissenschaft untersucht und seziert dafür Einheiten, die uns vage als Geste, Laut, Buchstabe, Wort, Satz oder Text vorliegen und widmet sich deren Strukturen, Regeln und Funktionen. Sprachwissenschaft zu studieren bedeutet, sich mit dem Gerüst ebenso wie mit den Leistungen von Sprache und Kommunikationsmittel zu beschäftigen, aber auch mit dem, was Sprache begleitet wie Gestik, Bildlichkeit, Raum.

Wir vertreten in Paderborn einen Zugang zum Phänomen „Sprache“, der sich durch Folgendes auszeichnet: 

  1. Wir halten Sprache nicht für ein starres System, sondern für ein wandelfähiges, dynamisches Gebilde, das durch unzählige Interaktionen und Kommunikationssituationen geprägt und von unserer kognitiven Ausstattung abhängig ist, die selbst aber wandelbar ist. Sprache, Kommunikation und Kognition werden in ihrer Verwobenheit betrachtet.
  2. Wir halten die Sprachwissenschaft für eine Disziplin, mit der sich eine Kultur und Gesellschaft und ihre Entwicklung verstehen lassen. So trägt ihre Analyse dazu bei, soziale oder politische Prozesse zu begreifen und den Möglichkeiten und Grenzen neuer Kommunikationsformen nachzugehen. Und: Der Einblick in die Funktionsmechanismen von Sprache gewährleistet auch, dass Sprachwissenschaftlerinnen beratend tätig sein können, etwa bei der Optimierung von Texten oder Interaktionsprozessen.

Mit unseren Studienangeboten gewährleisten wir, dass Sie einen profunden Zugang zu den unterschiedlichen Dimensionen der Sprache erhalten. Dieser Zugang schließt die Kenntnis unterschiedlicher Methoden und Verfahren zur Sprachanalyse ein und stützt sich auf eine Vielfalt von Texten, Gesprächen, Diskursen und Kommunikationsprozessen.

Die Universität der Informationsgesellschaft