Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Autor: Joakim Jardenberg | Lizenz: CC BY 2.0 Bildinformationen anzeigen
Autor: Michal Dočekal | Lizenz: CC BY-SA 2.0 Bildinformationen anzeigen
Autor: Clyde Robinson | Lizenz: CC BY 2.0 Bildinformationen anzeigen
Autor: Harco Rutgers | Lizenz: CC BY-SA 2.0 Bildinformationen anzeigen
Autorin: Janaina C. Falkiewicz | Lizenz: CC BY 2.0 Bildinformationen anzeigen

Autor: Joakim Jardenberg | Lizenz: CC BY 2.0

Autor: Michal Dočekal | Lizenz: CC BY-SA 2.0

Autor: Clyde Robinson | Lizenz: CC BY 2.0

Autor: Harco Rutgers | Lizenz: CC BY-SA 2.0

Autorin: Janaina C. Falkiewicz | Lizenz: CC BY 2.0

Tool Time - Berichte aus der Medienpraxis

Tool Time ist eine Veranstaltungsreihe, die Einblicke in Praxisfelder der aktuellen Medienlandschaft bieten soll. In loser Folge lassen Vorträge von PraktikerInnen und Exkursionen in verschiedene Arbeitskontexte Blicke hinter die Kulissen werfen. Dabei stellen sich sowohl VertreterInnen von Firmen und kulturellen Organisationen aus der Region vor als auch SpezialistInnen von außerhalb.

  • Wie geht es zu bei der Konzeption von Veranstaltungsprogrammen, Webseiten, Bühnenbildern,
  • bei der Produktion von Fernsehtrailern, Ausstellungen, Pressetexten in verschiedenen Medien,
  • in der Arbeit mit Computergrafik, Kinotechnik, Werbung, im Informationsmanagement?
  • Wie verlaufen Berufswege, und welche neuen könnten sich entwickeln?
  • Wo gibt es interessante Praktikumsplätze?

 

Aktuelle Termine

Tool Time Nr. 49, Mo 07.05.2018, 18 Uhr

Gary Vanisian (Filmkollektiv Frankfurt – Projektionsraum für unterrepräsentierte Filmkultur e.V.)

Stirbt das Kino? Unabhängige Kinoprogrammierung und Filmpublizistik im digitalen Zeitalter

Angesichts umfassender Digitalisierung des Kinos stellen sich für das Zeigen von Filmen neue Fragen: Wie kann Filmkultur bewahrt werden bevor sie in die beliebige Heterogenität des ständig verfügbaren „Bewegtbildes“ diffundiert? Warum ist Liebe zum Kino hinsichtlich der „Werke“ und des Publikums wichtig? Wie kann man Vielfalt schaffen in einer Medienwelt, die durch ihre Bilderumwelten auf vielfältigen „devices“ vorgibt, auch eine Vielfalt der Filmwelt abzubilden? Im Vortrag geht es im Besonderen um Film vor seiner scheinbar ständigen technischen Verfügbarkeit durch Digitalität und Mobilität.
Das Filmkollektiv Frankfurt e.V. hat sich 2013 als gemeinnütziger Verein gegründet, um „unterrepräsentiertes“ Kino erlebbar zu machen und Filme zu zeigen, die sonst in keinem Kino (mehr) zu sehen waren. Aus einem spontan entstandenen Liebhaberprojekt ist eine inzwischen mehrjährige, weitverzweigte Tätigkeit geworden, die zu deutschlandweit einmaligen Filmreihen, zahlreichen Publikationen und vielfältigen Synergien mit Kulturbetrieben und Archiven geführt hat.
Der Mitbegründer des Filmkollektivs, Gary Vanisian, möchte veranschaulichen, dass Veränderungen in der Kulturlandschaft, wie im gesellschaftlichen Leben, durch Phantasie, Engagement und Mut entstehen, Eigenschaften, die auch im (bezahlten) Berufsleben unerlässlich sind.

 

Tool Time Nr. 48, Mo 15.01.2018, 18 Uhr

Tamar Noort (Freie Autorin und Producerin)

Wie aus Fakten Geschichten werden. Wissenschaftsjournalismus für TV-Sender

Am Anfang steht eine Idee. Bis daraus ein fertiger Film wird, durchlebt sie etliche Metamorphosen – in der Recherche, beim Dreh, im Schnitt. Die Aufgabe der Autorin besteht darin, diese Metamorphose so behutsam voranzutreiben, dass die Ursprungsidee nicht verloren geht. Eine besondere Herausforderung, wenn es sich um ein wissenschaftliches Thema handelt: Wie werden wissenschaftliche Fakten zu einer Geschichte? Die freie Wissenschaftsjournalistin erzählt anhand konkreter Beispiele aus ihrem Berufsleben wie dem ZDF/Arte Film „Big Earth Data – die digitalisierte Erde“, wie wissenschaftliche Inhalte im Drehbuch verständlich gemacht werden, wie sich daraus Drehkonzepte entwickeln lassen und welche Herausforderungen bei der Regie und im Schnitt auf Autoren zukommen. Zudem berichtet sie davon, wie sicher sich Selbständigkeit anfühlen kann und wieviel Freiheit wirklich im Dasein als Freie steckt.

 

Archiv

Tool Time Nr. 47, Mo 18.12.2017, 18 Uhr

Kathrin Grün (Leiterin Kommunikation der Frankfurter Buchmesse)

Pressearbeit für die Buchmesse oder: „… und was machst du das restliche Jahr über?“

Mit 7.300 Ausstellern aus 102 Ländern, 286.425 Besucherinnen und Besuchern, ca. 10.000 akkreditierten Journalistinnen und Journalisten und rund 4.000 Veranstaltungen in der Messewoche ist die Frankfurter Buchmesse das größte Buch- und Medienevent der Welt. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Das 2016 entwickelte Format THE ARTS+ richtet sich als Messe und Business Festival an die internationale Kultur- und Kreativindustrie. Die zahlreichen Diskussionen rund um Literatur, Politik und Veränderungen in der Branchesorgen stets für viel Aufmerksamkeit beim Fachpublikum und in der Öffentlichkeit. Eine große Aufgabe für die Kommunikationsabteilung, besonders auch in diesem Jahr. Kathrin Grün, Leiterin der Kommunikationsabteilung, gibt einen Überblick über die Aktivitäten der Frankfurter Buchmesse im In- und Ausland und einen Einblick in die Pressearbeit vor und während der Messe.

 

Tool Time Nr. 46, Mo 18.01.2016, 18 Uhr

Alexander Sängerlaub (Chefredakteur und Gründer „Kater Demos“)

„Wie wahnsinnig muss man sein, heute noch ein Printmagazin zu gründen?“

Im Transformationsprozess der Medienlandschaft von analog zu digital sind nicht nur gutdotierte Jobs für den Nachwuchs verloren gegangen, sondern auch Qualitäten. „Clickbaiting“, „Advertorials“ und „postfaktisch“ sind nur drei Schlagwörter einer zunehmenden Entwicklung: Das Digitale scheint überwiegend Raum für hysterischen Schlagzeilenwahnsinn zu sein, der Redaktionen vorrangig Geld kostet, während die „Un-Sozialen Medien“ ihren ganzeigenen Diskurs und eigene Echokammern kreieren. Ein Symptom davon: Brexit, Trump, AfD. Kater Demos besinnt sich „längst vergessener Tugenden“ mittels eines Medienformats der alten Tage: Print. Ein Medium der Ruhe, der langen Gedanken und des tiefen Eintauchens. Dazu: konstruktiver Journalismus, der statt nur Analysen auch mögliche Lösungswegeaufzeigt. Das 2015 erstmals erschienene Magazin zählt zum Independent Publishing, heißt: Fast alles ist handgemacht. Wie man ohne Verlagsstrukturen ein Magazin gründet, das es bis an den Kiosk schafft und 54 Mitarbeiter auf Trab hält, soll Thema des Vortrags sein. 

 

Tool Time Nr. 45 (in Kooperation mit dem Alumni-Netzwerk), Mo 13.06.2016, 18 Uhr

Karsten Strack (Poetry Slammer und Geschäftsführer Lektora Verlag)

Verlagswesen und Lektorat

Das Verlagswesen ist seit Jahren ein geeignetes Arbeitsgebiet für Geistes- und Medienwissenschaftler. Allerdings gibt es zahlreiche Bewerber auf die weniger zahlreichen qualifizierten Jobangebote für Akademiker. Darum ist neben den im Studium erworbenen Kenntnissen ein Praxisaufbau von Vorteil um einen Job in diesem Bereich zu bekommen. Karsten Strack hat sich aus der Universität heraus im Verlagswesen selbstständig gemacht. Bei Tool Time gibt er Auskunft über die praktischen Inhalte seines Berufes und beantwortet gerne Fragen.


Tool Time Nr. 44 (in Kooperation mit dem Alumni-Netzwerk), Mo 01.02.2016, 18 Uhr

Hartmut Winkler und Jörg Müller-Lietzkow (Professoren für Medientheorie und Medienkultur bzw. für Medienökonomie und Medienmanagement, Universität Paderborn)

Wissenschaft als Beruf

Wie wird man eigentlich Professor/in? Was macht man als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in? Was sind Promotion oder Habilitation? Was sind Forschungsstellen? Da das Studium der Medienwissenschaft selbstverständlich auch den Weg an die Universität eröffnet, wollen wir Sie in Tool Time über dieses Berufsfeld informieren. Der zweite Grund ist pragmatischer: als Studierende/r sollte man ein bisschen wissen, wie die Uni von der anderen, der professionellen Seite her funktioniert. Zum dritten soll es um wissenschaftliche Tätigkeiten außerhalb der Unis gehen.


Tool Time Nr. 43, Mo 18.01.2016, 18 Uhr

Holger Böckner (Strategischer PR-Berater & Leiter der Entertainment-Unit bei eastside communications, Berlin/München)

Entertainment und PR

Die Entertainment-Industrie befindet sich seit Jahren in einem rasanten Prozess der Transformation. Mit der zunehmenden Digitalisierung verändern sich nicht nur Content-Produktion, Nutzungsverhalten und Distributionskanäle. Betroffen sind auch die begleitenden Kommunikationsmaßnahmen. Printmedien und lineare TV-Berichterstattung nehmen an Bedeutung ab und werden mehr und mehr durch Facebook, Twitter, Blogs oder YouTube-Channels ersetzt. Umso wichtiger ist es heute, seine Zielgruppe genau zu kennen und das richtige Vokabular zur Ansprache zu finden. Holger Böckner entwirft seit über sieben Jahren PR- und Marketingkampagnen für Entertainment-Inhalte, meist für Indie-Filmproduktionen sowie für Musikveröffentlichungen. Im Rahmen von Tool Time berichtet er über seine Arbeit und die aktuellen Chancen und Herausforderungen, denen sich zeitgemäße PR-Kommunikation stellen muss.

Die Universität der Informationsgesellschaft