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Digitalisierung

Die mit diesem Projekt beabsichtigte Online-Publikation des DEM-Datenarchivs hat gegenüber der traditionellen Papierform große Vorteile:

  • Die gedruckte Version des bislang unvollendet gebliebenen DEM ist in der Anschaffung äußerst kostspielig. Das Archiv in Papierform ist ortsgebunden und nur nach Vereinbarung zugänglich. Die Digitalisierung und der open-access-Zugang machen dagegen die äußerst wertvollen Daten der nationalen und weltweiten Wissenschaftsgemeinschaft zugänglich.
  • Die publizierten Faszikel des DEM bilden nur einen kleinen Anteil des Archivs ab (bis zum Lemma almohatac). Die digitale Aufarbeitung des Archivs wird das komplette Material umfassen.
  • In der gedruckten Version des DEM sind nur ausgewählte Belegformen publiziert. Die Digitalisierung erlaubt es, alle Belegformen und Zusatzinformationen zugänglich zu machen.
  • Die digitale Erfassung in einer Datenbank erlaubt die automatische Durchsuchbarkeit.
  • Die wissenschaftlich wertvollen Daten werden langfristig gesichert.
  • Die digitalen Daten sind für eine weitere Bearbeitung handhabbar.

Von besonderem Interesse für künftige Nutzer des Diccionario del Español Medieval electrónico (DEMel) sind – abgesehen von dem bislang von anderen Projekten oder Wörterbüchern nicht erreichten Umfang und der Vollständigkeit – die Fülle an lemmatisierten Belegen und insbesondere die Bereitstellung der jeweils zugehörigen Kontexte. Diese erhöhen in einzigartiger Weise die Aussagekraft der Belegdaten, da sie dem Nutzer neben Informationen über die typischen Verwendungszusammenhänge, syntaktischen Muster und die Okkurrenz auch kulturhistorische Hintergründe liefern. In diesem Zusammenhang besonders wichtig ist die Tatsache, dass das zugrunde gelegte Textkorpus nicht nur, wie sonst üblich, aus literarischen Texten besteht, sondern auch die für das mittelalterliche Spanisch besonders charakteristische Fülle an nicht-literarischen Textzeugnissen ausschöpft. Übersetzungen von arabischen Fachschriften zu unterschiedlichen Sachgebieten, hebräisch-spanische Bibelübersetzungen und infolge der Re-Christianisierung Spaniens entstandene sogenannte Fueros (Gesetzessammlungen für einzelne Herrschaftsgebiete) machen ca. drei Viertel des Gesamtkorpus aus.

Die Universität der Informationsgesellschaft