Workshop: "Genderprofessuren in der Soziologie:

Bestandsaufnahmen und Perspektiven"

der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGS am 04./05.05.2012 an der Universität Paderborn.

Thema:
Neben den wenigen Meldungen darüber, dass neue Professuren
der Frauen- und Geschlechterforschung eingerichtet
werden, stehen immer wieder Nachrichten, dass einmal eingerichtete
Professuren erneut zur Disposition stehen, weil sie als
verzichtbar, veraltet oder wenig reputierlich gelten. Restriktive
Finanzrahmen, der stattfindende Generationenwechsel und
der umfassende Umbau der Hochschul- und Wissenschaftslandschaft
haben die Organisationsstrukturen von Lehre und
Forschung unter Restrukturierungsdruck geraten lassen und
weisen inhaltlichen Fragen nur sekundäre Bedeutung zu.
In der Soziologie ist die Frauen- und Geschlechterforschung
als Bestandteil von Forschung und Lehre nicht mehr wegzudenken
und wird von den Studierenden stark frequentiert und
nachgefragt. Welche Bedeutung kommt ihr angesichts der um
sich greifenden Diskussionen über „Diversität“ und „Heterogenität“
aber tatsächlich zu? Wie schlagen sich die theoretischen
Kontroversen über Gender und/oder Diversity und die Diskussionen
über Intersektionalität in der Stellen- und Berufungspolitik
nieder? Und ist sie in den gegenwärtigen Umstrukturierungsprozessen
der Wissenschaftslandschaft in besonderer
Weise bedroht?
Der Rat der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in
der DGS möchte Interessierte einladen, im Rahmen eines
Workshops über diese Fragen zu diskutieren.

Impressionen







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