![]() | Vortrag von Dr. Oliver Karnau im Rahmen der Vorlesung "Museum und Ausstellungswesen zwischen Objektkult, Lernort und Erinnerungsfunktion" | |
| Dr. Oliver Karnau (Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz): „40 Jahre Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK): | |
| Datum: Donnerstag, 16.05.2013 Uhrzeit: 11.00 - 13.00 c.t. Raum: L 1 | |
In seinem Vortrag wird Dr. Karnau das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz vorstellen. Neben der Darstellung der Gründung 1973 und Gründungsabsichten im historischen Kontext, wird er die Ziele und Aufgaben des Komitees erläutern. Weitere Aspekte des Vortrages werden die Arbeitsweise und -instrumente, ein Rückblick auf die vom DNK ergriffenen Initiativen und Tagungen vor dem Hintergrund der nunmehr 40jährigen Tätigkeit sowie zukünftige Aktivitäten bilden. Der öffentliche Vortrag findet im Rahmen der Vorlesung "Museum und Ausstellungswesen zwischen Objektkult, Lernort und Erinnerungsfunktion" von Prof. Dr. Eva-Maria Seng statt. Alle Interessenten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. | ||
Zur Person: | ||
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Gunter Scholtz im Rahmen des Seminars "Die Geschichte der Kunstgeschichte" | |
Prof. Dr. Gunter Scholtz (Ruhr-Universität Bochum): „Heinrich Wölfflins Übergang von der Philosophie zur Kunstgeschichte“ Datum: Dienstag, 19.06.2012 Uhrzeit: 14.00 - 16.00 c.t. Raum: W 1.101 | ![]() | |
Zum Vortrag: Alle Interessierten sind zum Vortrag herzlich eingeladen. Zur Person: Publikationen (Auswahl): | ||
![]() | Vortrag von Jun.-Prof. Dr. Stefan Schweizer im Rahmen des Seminars "Die Landschaft in der Neuzeit. Kultur - Natur - Politk - Wirtschaft" | |
| Jun.-Prof. Dr. Stefan Schweizer (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf): „Die Landschaft in der Fotografie - Wandel und Kontinuität in 150 Jahren“ | ![]() |
| Datum: Dienstag, 28.06.2011 Uhrzeit: 14.00 - 16.00 c.t. Raum: W 1.101
Zum Vortrag: Alle Interessierten sind zum Vortrag herzlich eingeladen. Zur Person: Die Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Gartenkunstgeschichte der Frühen Neuzeit, der Geschichte historischer Imagination, der Kunstgeschichte im Nationalsozialismus und den Formen populärer Kunstgeschichte. Publikationen (Auswahl): | |
![]() | Vortrag von Dr. Gerd Weiß im Rahmen der Vorlesung "Kulturelles Erbe: Entwicklung, Geschichte, Denkmalpflege und aktuelle Positionen" | |
| Prof. Dr. Gerd Weiß (Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen): „Das Kulturerbe auf dem Weg in die Klassengesellschaft?“ | ![]() |
| Datum: Donnerstag, 02.12.2010 Uhrzeit: 11.00 - 13.00 c.t. Raum: P 5.203
Zur Person: (Jg. 1949). Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, Soziologie und Publizistik. 1976 Promotion in Göttingen. Seit 1976 in der Denkmalpflege tätig, zunächst in Niedersachsen; dort auch zeitweilig als Referent im Ministerium für Wissenschaft und Kultur; zuletzt Vertreter der Präsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege. Seit 1.1.1999 Präsident des Landesamts für Denkmalpflege Hessen. Seit 2002 Bundesvorsitzender der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland. In ungefähr 30 Stiftungen, Akademien und Vereinigungen Mitglied im Kuratorium, Vorstand oder wissenschaftlichen Beirat, u.a. Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz, denkmal-Messe Leipzig, Dehio-Vereinigung, European Heritage Heads Forum. Mitglied von ICOMOS und a.o. Mitglied des BDA. Seit 2002 Honorarprofessor am Kunstgeschichtlichen Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2006 Beauftragter des hessischen Ministers für Wissenschaft und Kunst als Koordinator für die bestehenden und beantragten hessischen Welterbestätten der UNESCO. Bibliographie: Zahlreiche Veröffentlichungen zur Bau- und Kunstgeschichte insbesondere des 19. und 20. Jahrhunderts und zur Denkmalpflege. | |
![]() | Vortrag von Dr. Markus Harzenetter im Rahmen der Vorlesung "Kulturelles Erbe: Entwicklung, Geschichte, Denkmalpflege und aktuelle Positionen" | |
| Dr. Markus Harzenetter (Landeskonservator, Westfälisches Amt für Denkmalpflege): „Denkmalpflege in Westfalen“ | ![]() |
| Datum: Donnerstag, 28.01.2010 Uhrzeit: 11.00 - 13.00 c.t. Raum: P 5.203
Zum Vortrag: Ziel ist eine Einführung in die verwaltungsmäßige Organisation von Denkmalschutz in Westfalen, mit einem Schwerpunkt auf den Beitrag des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen als regional zuständiger Denkmalfachbehörde. Im Mittelpunkt stehen also nicht einzelne Bauprojekte, sondern die Erläuterung der administrativen Abläufe von Denkmalschutz und Denkmalpflege auf der Grundlage des nordrhein-westfälischen Denkmalschutzgesetzes von 1980.
Zur Person: (Jg. 1965). Studium der Kunstgeschichte, Neuere und Neueste Geschichte sowie Denkmalpflege an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Abschluss 1990 mit dem M.A. Promotion 1992 mit einer Arbeit über Die Münchner Sezession 1892 bei Prof. Dr. Franz Matsche. Auszeichnung mit dem Förderpreis 1992 des Universitätsbundes Bamberg e.V. Im Anschluss an das Studium Tätigkeiten in verschiedenen Regionalmuseen in Mittelfranken. 1994/95 Volontariat am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in München im Rahmen des DBU-Forschungsprojektes Konservierung von Denkmälern aus Blei, Zinn und Zink. Ab Sommer 1995 Leiter der Abteilung Denkmalpflege der Stadt Regensburg. 2000 Wechsel zurück an das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, zunächst als Referent für die Denkmalliste in Oberfranken mit Dienstsitz in Schloss Seehof (b. Bamberg). 2003 Bestellung als Leiter des Referats Denkmalliste und Denkmaltopographie mit Dienstsitz in München, 2005 Beförderung zum Leiter der Abteilung Denkmalerfassung und Denkmalforschung. Seit Juli 2007 Landeskonservator und Leiter des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen (mit Sitz in Münster). Mitarbeit in verschiedenen bundesweiten Fachgremien, zunächst von 1995 bis 2000 bei der Arbeitsgruppe Kommunale Denkmalpflege des Dt. Städtetages, ab 2001 schließlich bei der Arbeitsgruppe Inventarisation der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, deren Sprecher von 2003 bis 2007. Seit 2007 Mitglied der Amtsleiterkonferenz der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, seit 2009 Mitglied der Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, sowie Mitglied der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz. Bibliographie (Auswahl): Verschiedene Veröffentlichungen zu einzelnen Baudenkmälern, sowie zu Fragen der Konzeption und Organisation von Denkmalerfassung und -forschung. | |
![]() | Vortrag von Dr. Stephan Klingen im Rahmen des Seminars "Aktuelle Forschungsfelder für Historiker" | |
| Dr. Stephan Klingen (Zentralinstitut für Kunstgeschichte München): „Der 'Führerauftrag Monumentalmalerei' - eine Dokumentationskampagne 1943-1945“ | ![]() |
| Datum: Donnerstag, 10.12.2009 Uhrzeit: 18.00 - 20.00 c.t. Raum: P 5.203
Zum Vortrag: Zu den bedeutsamsten Beständen der Photothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München zählt die Sammlung von ca. 40.000 Farbdiapositiven, die in den Jahren 1943 bis 1945 im Auftrag des nationalsozialistischen Regimes angefertigt worden waren. Angesichts der Bedrohung durch den Bombenkrieg sollte mit der Fotokampagne die wandfeste Ausstattung aller bedeutenden Baudenkmäler im 'Großdeutschen Reich' in Farbe dokumentiert werden. Die Initiative zu der vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda koordinierten Fotokampagne ging von Adolf Hitler selbst aus. Fast alle prominenten Fotografen Deutschlands nahmen am daher so genannten 'Führerauftrag Monumentalmalerei' teil. Die Denkmalämter der Gaue waren angewiesen worden, Listen historisch und künstlerisch wertvoller Malereien zusammenzustellen. Die heute erhaltenen Bildserien zeigen Dekorationsprogramme von etwa 480 Bauwerken in Deutschland, Österreich, Polen, der russischen Föderation und in Tschechien. Auf ihnen sind in hoher Qualität die oftmals einzigen farbigen Aufnahmen bedeutender Kunstwerke vor ihrer Zerstörung oder Beschädigung im Zweiten Weltkrieg überliefert. Bei Kriegsende wurden die Diapositive in verschiedene Sicherungsdepots verbracht und 1956 vom Bundesinnenministerium dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München als Treuhänder übergeben. Nach einer im Jahr 2000 gemeinsam vom Bildarchiv Foto Marburg und dem Zentralinstitut durchgeführten Digitalisierungskampagne und der anschließenden kunsthistorischen Erforschung des Materials ist der Bestand seit 2005 über verschiedene Bilddatenbanken im Internet recherchierbar. (www.bildindex.de, www.deutschefotothek.de, www.prometheus.de und www.zi.fotothek.org). Der Vortrag verfolgt die Genese dieser ersten farbfotografischen Dokumentationskampagne der Kunstgeschichte im Spannungsfeld von Denkmalpflege und Propaganda und skizziert die komplexe Überlieferungsgeschichte des Bildkonvoluts nach dem zweiten Weltkrieg. Nur vor diesem Hintergrund lassen sich Fragen nach dem Quellenwert und der Eignung des Bildmaterials für heutige Rekonstruktions- und Restaurierungsprojekte angemessen beantworten. Literatur zum Vortrag: Gert Koshofer, Geschichte der Farbphotographie in der Popularisierungszeit, in: Farbe im Photo, Die Geschichte der Farbphotographie von 1861-1981, Ausstellungskatalog, Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln, 1981, dort bes. S. 139. Rolf Sachsse: "Die größte Bewährungsprobe für den Kleinfarbenfilm", Der Führerauftrag zur Dokumentation wertvoller Wand- und Deckenmalerein in historischen Bauwerken, in: Dom Tempel Skulptur, Architekturphotographien von Walter Hege, Ausstellungskatalog, Agfa Foto-Historama, Köln 1993, herausgegeben von Angelika Beckmann und Bodo von Dewitz, S. 68-72. Ralf Peters: Gerettet: die Farbdokumentation "kulturell wertvoller Wand- und Deckenmalerei in historischen Baudenkmälern Großdeutschlands" von 1943-1945, in: Kunstchronik, 55, 2002, S. 242-244. Christian Fuhrmeister, Stephan Klingen, Iris Lauterbach, Ralf Peters (Hrsg.): "Führerauftrag Monumentalmalerei" - Eine Fotokampagne 1943-1945, Köln 2006. (Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München; 18). Inhaltsverzeichnis: http://www.kubikat.org/rco/bf00/000/bf00000625t-toc.pdf. Ralf Peters: Virtueller Denkmalschutz - ein fotografischer "Führerauftrag", in: Stifter-Jahrbuch, N.F.22.2008, S. 195-215. Zur Person: Studium Kunstgeschichte, Archäologie und Volkskunde in Köln und Bonn. 1993 Promotion in Bonn. 1994-1995 Anhaltische Gemäldegalerie Dessau, Katalog der deutschen Gemälde des 16.-17. Jahrhunderts. Seit 1995 am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Projekt "Realisierung eines fachlichen Bibliotheksverbundes Florenz-München-Rom". 1996 Leiter der EDV-Abteilung am ZI. Seit 1999 zusätzlich Leiter der Photothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte. Bibliographie (Auswahl): Von Birnau nach Salem. Der Übergang vom Rokoko zum Klassizismus in Architektur und Dekoration der südwestdeutschen Sakralkunst (Diss.). - Die deutschen Gemälde des 16. und 17. Jahrhunderts. Anhaltische Gemäldegalerie Dessau. Mit Beiträgen von Margit Ziesché, Weimar 1996. - Anhaltische Gemäldegalerie Dessau. Die deutschen Gemälde des 16. und 17. Jahrhunderts. Didaktischer und wissenschaftlicher Katalog der ausgestellten Gemälde, CD-ROM, Offenbach 1996-2000. | |
![]() | Vortrag von apl. Prof. Dr. Gilbert Lupfer im Rahmen des Seminars „Aktuelle Forschungsfelder für Historiker“ | |
| apl. Prof. Dr. Gilbert Lupfer (Provenienzforscher an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden): „Wohin gehört die Kunst? Überlegungen zur Provenienzrecherche und Restitutionspraxis, zur Beutekunst und Raubkunst“ | ![]() |
| Datum: Donnerstag, 26.11.2009 Uhrzeit: 18.00 - 20.00 c.t. Raum: P 5.203
Zur Person: Geb. in Stuttgart. Ausbildung und Berufstätigkeit als Sozialarbeiter in Fulda und Stuttgart. Studium der Kunstgeschichte, Geschichte, Romanistik und Empirischen Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen und der FU Berlin. Co-Kurator der Ausstellung „Esslingen zwischen 1919 und 1949". Dissertation zur Architektur der 1950er Jahre. Promotion in Tübingen. Wissenschaftlicher Assistent im Fach Kunstgeschichte am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden. Habilitationsschrift zur figurativen Malerei und zur Historienmalerei in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1961 und 1989. 2003 Privatdozent für Kunstgeschichte an der TU Dresden. 2003 Gastprofessur am Fachbereich Gestaltung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. 2004 Leiter des von der Fritz Thyssen-Stiftung geförderten Forschungsprojektes zur Geschichte der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zwischen 1918 und 1989. 2005/06 Co-Kurator der Ausstellung „Der Blick auf Dresden". 2007 außerplanmäßiger Professor für Kunstgeschichte an der TU Dresden. 2008 wissenschaftlicher Leiter des Recherche-, Erfassungs- und Inventarisierungsprojektes „Daphne" der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Biobibliographie (thematische Auswahl): Die Rückgabe der Dresdener Gemälde 1955. In: Dresdener Kunstblätter 49. Jg., 06/2005, S.386-388. - Abtransport und Rückführung der Dresdner Museumsbestände. Chronik der Ereignisse. In: Dresdner Hefte 24. Jg., Heft 87, 3/2006, S.85-90. - „Kulturelles Erbe und Identität". Eine Tagung des Weidenfeld Instituts und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. In: Dresdener Kunstblätter 51. Jg., 04/2007, S.287-293. - „Auferstehung einzigartiger Kunst durch edle Freundestat". Die Erzählung von der Rettung der Dresdner Gemälde. In: Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste Magdeburg (Hg.): Kulturgüter im Zweiten Weltkrieg. Verlagerung – Auffindung – Rückführung. Magdeburg 2007, S.267-279. - Kunstmuseen im Westen und im Osten Deutschlands. Anmerkungen zu parallelen und divergierenden Entwicklungen. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der TU Dresden. Bd. 57. (2008), Heft 3-4, S.110-114. | |
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Großmann im Rahmen der Vorlesung „Museum und Ausstellungswesen zwischen Objektkult, Lernort und Erinnerungsfunktion“ bei Prof. Dr. Eva-Maria Seng | |
| Prof. Dr. Ulrich Großmann (Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg): „Was ist Forschung im Museum“ | ![]() |
| Datum: Mittwoch, 08.07.2009 Uhrzeit: 11.00 - 13.00 c.t. Raum: P5.203
Zur Person: Geb. 1953 in Marburg/Lahn. 1973-1979 Studium der Kunstgeschichte, Europäischen Ethnologie und Christlichen Archäologie an den Universitäten Würzburg und Marburg. 1994 Habilitation an der Universität Hannover (Fachbereich Architektur), 1997 Umhabilitation an der Universität Bamberg (Kunstgeschichte des Mittelalters). 1980-1986 Bauhistoriker am Westfälischen Freilichtmuseum Detmold, 1986-1994 Gründungsdirektor des Weserrenaissance-Museums Schloß Brake, Lemgo; seit 1994 Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg. Vorsitzender des internationalen Arbeitskreises für Hausforschung 1982 bis 2006, Gründungsvorsitzender der Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern seit 1992. Stellv. Vorsitzender des Trägervereins Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg seit 2005. Präsident des 33. Internationalen Kunsthistorikerkongresses (CIHA) 2012 und Mitglied des CIHA-Vorstands (seit 2008). Biobibliographie (Auswahl):Marburg an der Lahn, Führer durch die Stadt und ihre Geschichte. Marburg 1972 (9/2006). - Mitarbeiter an Reclams Kunstführer IV, Hessen, Stuttgart 1978 und 1989. – Der Schloßbau 1530-1630 in Hessen, phil. Diss. 1979, Marburg 1980. – Der spätmittelalterliche Fachwerkbau in Hessen, Königstein i. T. 1983. – Der Fachwerkbau, Köln 1986 (Neubearbeitung: Der Fachwerkbau in Deutschland, Köln 1998/2004). – Renaissance entlang der Weser, Köln 1989. – Einführung in die historische Bauforschung, Darmstadt 1993 (zugl. Habilitationsschrift). Lucas Cranach d. Ä. und die Cranachhöfe in Wittenberg (mit Monika Lücke) Halle 1998. Burgen in Europa (Castelli in Europa). Regensburg und Mailand 2005. Thomas Biller (Schriftleitung): Crac des Chevaliers (Mitarbeit), Regensburg 2006, Burgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (mit Anja Grebe). Herausgeber bzw. Mitherausgeber des Jahrbuchs für Hausforschung (1981-2006), der Schriftenreihen des Weserrenaissance-Museums (1987-1995), des Germanischen Nationalmuseums (ab 1994) sowie der Forschungen zu Burgen und Schlössern (seit 1993) und der Reihe Burgen, Schlösser und Wehrbauten in Mitteleuropa, Regensburg seit 1999. | |
![]() | Vortrag von PD Dr. Friedemann Schmoll im Rahmen des Seminars „Festkultur“ bei Prof. Dr. Eva-Maria Seng | |
| PD Dr. Friedemann Schmoll (Ludwig-Uhland-Institut, Universität Tübingen): „Happy birthday! Geschichte und Aktualität des Geburtstagsfestes“ | ![]() |
| Datum: Donnerstag, 18.06.2009 Uhrzeit: 11.00 - 13.00 c.t. Raum: W1.101
Zur Person: Geb. 1962. Studium der Neueren deutschen Literaturwissenschaft und Empirischen Kulturwissenschaft in Tübingen. 1994 Promotion zum Thema "Verewigte Nation. Studien zur Erinnerungskultur von Reich und Einzelstaat im württembergischen Denkmalkult des 19. Jahrhunderts" an der Universität Tübingen. 2001 Habilitation mit der Arbeit "Erinnerung an die Natur. Die Geschichte des deutschen Naturschutzes im Kaiserreich" (Frankfurt am Main 2004). 2003-2006 Mitarbeiter im Forschungsprojekt "Zur Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1920-1970" an der Universität Freiburg, danach ein Jahr lang wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Augsburg. Sommersemester 2008 Gastprofessur am Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft an der Universität Marburg. Biobibliographie (Auswahl):Die Vermessung der Kultur. Der Atlas der deutschen Volkskunde und die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Stuttgart 2009. zusammen mit Katja Herzke: Warum feiern wir Geburtstag? München 2007. Verewigte Nation. Studien zur Erinnerungskultur von Reich und Einzelstaat im württembergischen Denkmalkult des 19. Jahrhunderts. Stuttgart 1994. Hrsg.: Hermann Kurz. Erzählungen. Tübingen 2001. zusammen mit H.W. Frohn: Natur und Staat. Staatlicher Naturschutz in Deutschland 1906-2006. Münster 2006. | |
![]() | Vortrag von Dr. Uwe Hartmann im Rahmen der Vorlesung „Museum und Ausstellungswesen zwischen Objektkult, Lernort und Erinnerungsfunktion“ bei Prof. Dr. Eva-Maria Seng | |
| Dr. Uwe Hartmann (Leiter der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/ -forschung beim Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz): „Provenienzforschung – Anmerkungen zu einem historischen Gegenstandsbereich“ | ![]() |
| Datum: Mittwoch, 17.06.2009 Uhrzeit: 11.00 - 13.00 c.t. Raum: P5.203
Zur Person: Geb. 1959 in Rostock. Studium der Kunstwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1999 Gastdozent am Soros Center for Contemporary Art in Almaty (Kasachstan). 2000 freier Mitarbeiter am Haus der brandenburgisch-preußischen Geschichte in Postdam. 2001-2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 2005 stellvertretender Leiter der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste in Magdeburg. Seit Juni 2008 Leiter der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung beim Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Biobibliographie (Auswahl): in Vorbereitung: Provenienzforschung in Deutschland. Anmerkungen zur Entwicklung eines historischen Gegenstandsbereichs seit 1998, in: Verantwortung wahrnehmen. NS-Raubkunst – Eine Herausforderung an Museen, Bibliotheken und Archive, hrsg. von der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, Magdeburg 2009 (Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, 7) – erscheint am 11.06. 2009. Der Kunst auf der Spur, in: arsprototo. Das Magazin der Kulturstiftung der Länder, Heft 1/2009, S. 32-34. Provenienzforschung. Anmerkungen zu aktuellen Anforderungen an einen historischen Gegenstandsbereich, in: Museumskunde, hrsg. vom Deutschen Museumsbund, Band 73 1/2008, S. 7-23. Lost Art – Ziele und Möglichkeiten eines Internetportals, in: Im Labyrinth des Rechts? Wege zum Kulturgüterschutz; hrsg. von der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Magdeburg 2007 (Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, 5), S. 59-78. Mit Michael Franz: Raub- und Beutekunst. Nationale und internationale Dimensionen, in: Manfred Sapper, Claudia von Selle, Volker Weichsel (Hrsg.): Kunst im Konflikt. Kriegsfolgen und Kooperationsfelder in Europa, Berlin 2006 [= Osteuropa 1-2/2006], S. 401 – 414. www.lostart.de – From a Database to a Web Portal, in: The Future of the Lost Cultural Heritage. The Documentation, Identification and Restitution of the Cultural Assets of WW II Victims; Proceedings of the International Academic Conference in Český Krumlov (22.-24.11.2005); hrsg. von Mečislav Borák, Prag 2006, S. 172-195. Das Projekt Lost Art. Von der Datenbank zum Internetportal, in: Die Suche nach NS-Raubgut in Bibliotheken. Recherchestand – Probleme – Lösungswege; hrsg. von Bernd Reifenberg, Marburg 2006, S. 91-109 (Schriften der Universitätsbibliothek Marburg, 126). Geschenke vom Brudervolk? Anmerkungen zur Rückführung von kriegsbedingt verlagerten Kulturgütern zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen, in: Der Umgang mit dem kulturellen Erbe in Deutschland und Polen im 20. Jahrhundert; hrsg. von Andrea Langer, Warschau 2004, S. 335 - 351 (Das Gemeinsame Kulturerbe, 1) – Kurzfassung in: Kunstchronik 56, 2003, Heft 6, S.302 – 307. Studien zum Coverdesign von Schallplatten aus dem Bereich der populären Musik; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, 1990. | |
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Udo Mainzer im Rahmen der Vorlesung „Was ist Kulturerbe?“ bei Prof. Dr. Eva-Maria Seng | |
| Prof. Dr. Udo Mainzer (Landeskonservator Rheinland): „Denkmalpflege als Aufgabe“ | ![]() |
| Datum: Mittwoch, 04.02.2009 Uhrzeit: 11.00 - 13.00 c.t. Raum: P7.203
Prof. Dr. Udo Mainzer, Landeskonservator Rheinland, wird zum Thema Kulturelles Erbe in Nordrhein-Westfalen sprechen und dabei insbesondere auch auf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Welterbestätten eingehen. Darüber hinaus wird er das Selbstverständnis sowie die aktuellen Aufgaben und Probleme der Denkmalpflege am Beispiel Nordrhein-Westfalens vorstellen. Zur Person: Geb. 1945 in Witterda, Thüringen. 1968 bis 1973 Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte an der Universität zu Köln mit Promotion bei Prof. Dr.-Ing. Dr. phil. Günther Binding. Anschließend stv. Bistumskonservator in Trier und Bezirkskonservator in Westfalen-Lippe. 1979 Berufung zum Landeskonservator Rheinland. Seit 1976 Lehrauftrag, ab 1983 Honorarprofessur an der Universität zu Köln. Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung. Mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2004 mit dem Offizierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen. Biobibliographie (Auswahl): Stadttore im Rheinland. Köln 1973 (Köln, Univ., Diss. 1973). | |
![]() | Vortrag von Prof. em. Dr. Gottfried Korff im Rahmen des Seminars „Zur Geschichte des Museums. Dahlheim, Bielefeld, Essen, Kassel Detmold“ bei Prof. Dr. Eva-Maria Seng | |
| Prof. em. Dr. Gottfried Korff (Ludwig-Uhland-Institut / Universität Tübingen): „Die Dynamik des Stillgestellten. Zur Karriere des Museums in der Gegenwart“ | ![]() |
| Datum: Dienstag, 20.01.2009 Uhrzeit: 14.00 - 16.00 c.t. Raum: W1.101
Prof. em. Dr. Gottfried Korff ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet des Museums und der Expositorik. Neben der Universitätstätigkeit sowie zahlreichen Veröffentlichungen war er außerdem als Kurator und Ausstellungsleiter in Berlin, Stuttgart, Dessau, Essen und Tübingen tätig. Zur Person: Geb. 1942 in Düsseldorf. Sein Studium der Volkskunde, Kunstgeschichte und der Philosophie in Köln, Bonn und Tübingen beendete er 1969 mit der Promotion zu Heiligenkulte in der Gegenwart. Er war anschließend von 1970-1975 wiss. Assistent am Ludwig-Uhland-Institut der Universität Tübingen, von 1975-1978 Landesmuseumsrat am Rheinischen Landesmuseum in Bonn, danach Generalsekretär der Preußen-Ausstellung in Berlin zwischen 1978 und 1982. Ab 1982 lehrte Prof. Dr. Korff Empirische Kulturwissenschaft/ Volkskunde am Ludwig-Uhland-Institut der Universität Tübingen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Sachkultur- und Symbolforschung, die populäre Ikonographie, die Frömmigkeitsforschung sowie die Geschichte und Theorie des Museums. Biobibliographie (Auswahl): Das Historische Museum. Labor, Schaubühne, Identitätsfabrik. Frankfurt am Main, New York 1990. | |
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Hubertus Günther im Rahmen des Seminars „Primitivismus (1750-1980)“ bei Prof. Dr. Eva-Maria Seng | |
| Prof. Dr. Hubertus Günther (Universität Zürich): „Das Ideal der Primitivität im 18. Jahrhundert“ | ![]() |
| Datum: Dienstag, 01.07.2008 Uhrzeit: 14.00 - 16.00 c.t. Raum: P1.102
Zur Person: 1965-73 Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Theaterwissenschaft an den Universitäten in Bonn und München. 1969-1970 Stipendiat an der Bibliotheca Hertziana in Rom. 1971-1973 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1973 Promotion zum Dr. phil. an der Universität München. 1974-76 freiberuflich tätig. 1976-1979 Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 1980-1983 Stipendiat der Max-Planck-Gesellschaft an der Bibliotheca Hertziana in Rom. 1985 Habilitation an der Universität Bonn. 1984-1985/86 Gastdozent an der Universität Düsseldorf, beauftragt mit der Leitung des Seminars für Kunstgeschichte. 1986-1988 Gastprofessor für Kunstgeschichte an der Universität Frankfurt. 1988-1991 Professor für Kunstgeschichte und für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main. Ab 1991 Ordinarius für Neuere Kunstgeschichte Universität Zürich. Biobibliographie (Auswahl): Bramantes Tempietto. Die Memorialanlage der Kreuzigung Petri in S. Pietro in Montorio, Rom (Diss., München 1973).Rembrandt van Rijn, München 1976. Chinesisches Porzellan, München 1978. Peter Paul Rubens, München 1978. Klassizismus in Bayern, Schwaben und Franken. Architekturzeichnungen 1775–1825, München, Stadtmuseum, in: Weltkunst 50, 1980, S. 1748-1749. Porticus Pompeji. Zur archäologischen Erforschung eines antiken Baus in der Renaissance und seiner Rekonstruktion im dritten Buch des Sebastiano Serlio, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 44, 1981, S. 358-398. Die Rekonstruktion des antiken römischen Fußmasses in der Renaissance, in: Sitzungsberichte. Kunstgeschichtliche Gesellschaft zu Berlin, N.F. 30, 1981/82, S. 8-12. Werke Bramantes im Spiegel einer Gruppe von Zeichnungen der Uffizien in Florenz, in: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst 33, 1982, S. 77-108. Raffaels Romplan, in: Sitzungsberichte der Kunstgeschichtlichen Gesellschaft zu Berlin, N.F. 31, 1982/83, S. 12-15; dazu Rezension in: Jahrbuch der Max–Planck–Gesellschaft 1984, S. 842-844 (N. N.). Minus est condere quam colere. Die Erneuerung des römischen Verkehrszentrums in der Renaissance, in: La città italiana del Rinascimento fra utopia e realtà (Akten des Kongresses des Deutschen Studienzentrums in Venedig 1982, hg. v. August BUCK), Venedig 1984, S. 54-69. Das Trivium vor Ponte S. Angelo. Ein Beitrag zur Urbanistik der Renaissance in Rom, in: Römisches Jahrbuch für Kunstgeschichte 21, 1984, S. 165-250; dazu Rezension in: Roma nel Rinascimento 1, 1985, S. 68-70 (Paola Guerrini). Notizen zur tuskischen Säulenordnung in den Antikenstudien der Hochrenaissance (Akten des Kolloquiums der Bibliotheca Hertziana ,Roma quanta fuit ipsa ruina docet’ 1986), Rom 1986, S. 28; dazu Rezension in: Kunstchronik 40, 1987, S. 41-47 (Gunter Schweikhart). Maler als Bühnenbildner zwischen 1910 und 1930 (4 Teile), in: Die Kunst 12, 1987, S. 820-825, 904-909, 1012-1017; 13, 1988, S. 48-53. Das Studium der antiken Architektur in den Zeichnungen der Hochrenaissance, in: Römische Forschungen der Bibliotheca Hertziana, Tübingen 1988; Sforzinda. Eine Idealstadt der Renaissance, in: Alternative Welten in Mittelalter und Renaissance, hg. v. Ludwig SCHRADER, Düsseldorf 1988, S. 1-22. & Studenten der Universität Düsseldorf: Deutsche Architekturtheorie zwischen Gotik und Renaissance, Darmstadt 1988; & Oliver KARNAU: Die Anlage von Düsseldorf–Oberkassel. Ein Modell moderner Stadtplanung um 1900, in: Jahrbuch der Rheinischen Denkmalpflege 33, 1989, S. 11-40. Die Anfänge der modernen Dorica, in: L’Emploi des Ordres dans l’architecture de la Renaissance (Akten des Kongresses des Centre d’Études supérieures de la Renaissance Tours 1986, hg. v. Jean GUILLAUME), Paris 1992, S. 97-117. Die Erstaufführung der futuristischen Oper ,Sieg über die Sonne’, in: Wallraf–Richartz–Jahrbuch 53, 1992, S. 189-207. Leitende Bautypen in der Planung der Peterskirche, in: L’eglise dans l’architecture de la Renaissance, hg. v. Jean GUILLAUME, Paris 1995, S. 41-78. Anglo–Klassizismus, Antikenrezeption, Neugotik in Wörlitz, in: Weltbild Wörlitz. Entwurf einer Kulturlandschaft, hg. v. Frank-Andreas BECHTOLDT / Thomas WEISS, Ostfildern–Ruit 1996, S. 131-161. Patina in der Geschichte der Kunst, in: Patina, Hamburg 1996, S. 1-26. Begegnung mit dem Fremden. Die Auseinandersetzung mit griechischer Architektur von der Renaissance bis zum Beginn des Klassizismus, in: Das neue Hellas. Griechen und Bayern zur Zeit Ludwigs I. (Ausst.-Kat. München, Bayerisches Nationalmuseum, hg. v. Reinhold BAUMSTARK), München 1999, S. 149-170. Kult der Primivität im Klassizismus, in: Von der Geometrie zur Naturalisierung. Utopisches Denken im 18. Jahrhundert zwischen literarischer Fiktion und frühneuzeitlicher Gartenkunst, hg. v. Richard SAAGE, Tübingen 1999, S. 62-108. Stilpluralismus in Wörlitz. Verwendung und Bedeutung der Stile, in: Heiterkeit und Munterkeit des Durchsichtigen. Festschrift für Eberhard Hirsch zum 70. Geburtstag, hg. v. Jörn GARBER, Dessau 1999, S. 12-30. Die Vorstellungen vom griechischen Tempel und der Beginn der Renaissance in der venezianischen Architektur, in: Imitatio. Von der Produktivität künstlerischer Anspielungen und Mißverständnisse, hg. v. Paul VON NAREDI-RAINER, Kunstgeschichtliche Studien, Innsbruck, N.F. 2, Berlin 2001, S. 104-143. Die ersten Schritte in die Neuzeit. Gedanken zum Beginn der Renaissance nördlich der Alpen, in: Wege zur Renaissance. Beobachtungen zu den Anfängen neuzeitlicher Kunstauffassung im Rheinland und in den Nachbargebieten um 1500, hg. v. Norbert NUßBAUM / Claudia EUSKIRCHEN / Stephan HOPPE, Köln 2003, S. 31-88. | |
![]() | Vortrag von Frau Dr. Bärbel Küster im Rahmen des Seminars „Primitivismus (1750-1980)“ bei Prof. Dr. Eva-Maria Seng | |
| Dr. Bärbel Küster (Universität Stuttgart / Deutsches Forum für Kunstgeschichte, Paris): „Primitivismus – das utopische Moment zwischen Kolonialismus und Postkolonialismus“ | ![]() |
| Datum: Dienstag, 15.07.2008 Uhrzeit: 14.00 - 16.00 c.t. Raum: P1.102
Entgegen der verbreiteten Annahme, dass der Primitivismus des 20. Jahrhunderts vor allem an einer Entfesselung von primitiven Kräften oder der Entlehnung eines Formvokabulars aus sogenannten primitiven Gesellschaften interessiert war, soll in dem Vortrag die These vertreten werden, daß in vielen Werken der bildenden Kunst ein anthropologisches Argument steckt, das den Utopien der Aufklärung folgt: der Idee eines universal Menschlichen, eines Verbindungselementes zwischen Menschen verschiedener Kulturen und Zeiten. Um 1900 erlitt diese Idee unter den Vorzeichen des Kolonialismus mit der anthropologischen Fotografie einen wissenschaftlichen Angriff, der von Künstlern wie Matisse und Picasso jedoch unter Verwendung des gleichen Bildmaterials im Sinne der Utopie umgedeutet wurde. Der Universalismus verschwindet unter den Vorzeichen des Postkolonialismus nicht. Für das kreative Schaffen und die Kunstproduktion kann heute nicht mehr von „Primitivismus“ die Rede sein, der Begriff hat mit allen seinen imperialistischen Implikationen ausgedient. Dagegen wird sein utopisches Moment besonders von heutigen Künstlern in der westlichen Welt ebenso wie von Theoretikern und Künstlern jenseits der westlichen Kunstzentren aufgegriffen, um am Kunstmarkt und in einer globalisierten Welt bestehen zu können.
Biobibliographie: 1986-1989 Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Pädagogik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 1990-93 an der Universität Hamburg und an der Freien Universität Berlin; 1994-1995 Projektassistenz am Institut für Kunstgeschichte der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/M; 1996-1999 Promotions-Stipendiatin des Evangelischen Studienwerks Villigst e. V., 2000 Stipendiatin der Internationalen Sommer-Akademie: „A century of progress. Die Kunst im Zeitalter der Weltausstellungen 1851-1939“ am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München; 2000 Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt/M., seit Januar 2001 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstgeschichte, Universität Stuttgart; hier u.a. Konzeption eines Masterstudiengangs Kunstwissenschaft/Museologie, Organisation der Tagungen „Museum als Medium - Medien im Museum" 2002 und „Die Überlieferung der Sammlung - die Erscheinung der Bilder" 2004, Leitung des Forschungs- und Publikationsprojektes „Skulpturen des 20. Jahrhunderts in Stuttgart" mit Studierenden.
Publikationen zu Primitivismus, Gauguin, Matisse, Picasso, Kunst der Moderne, 19./20. Jahrhundert, zur Museumsgeschichte und –theorie, zur zeitgenössischen Skulptur und Kunst im öffentlichen Raum, Postkolonialismus, u.a. (Auswahl): Matisse und Picasso als Kulturreisende. Primitivismus und Anthropologie um 1900. Berlin: Akademie 2003 (= Diss. Frankfurt/M. 2000). Barbarei und Kunstkritik. Die Rezeption afrikanischer Kunst in der französischen Kunstkritik 1900-1920, in: Prenez-garde à la peinture! Kunstkritik in Frankreich 1900-1945. Hg. v. Uwe Fleckner und Thomas W. Gaehtgens. (=Passagen. Jahrbuch des Deutschen Forums für Kunstgeschichte, Paris, 1) Berlin: Akademie 1999, S. 361-378. Der verglichene Körper – Aktdarstellung und anthropologische Fotografie, in: Ausst. Kat. Nackt. Frauenansichten, Malerabsichten, Aufbruch zur Moderne, hg. v. Sabine Schulze u. Eva Mongi-Vollmer, Städelsches Kunstmuseum, Frankfurt/M. Ostfildern-Ruit: HatjeCantz 2003, S. 94-105. Museum als Medium. Perspektiven der Museologie. Beiträge der Tagung Stuttgart, Juli 2002, hg. v. Hubert Locher, Beat Wyss, Bärbel Küster, Angela Zieger, München 2004, darin: Museum und Warenästhetik. Ein Diskussionsbeitrag zum display von Gemälden. Zwischen Ästhetik, Politik und Ethnographie: Die Präsentation des Belgischen Kongo auf der Weltausstellung Brüssel-Tervuren 1897, in: Die Schau des Fremden. Ausstellungskonzepte zwischen Kunst, Kommerz und Wissenschaft. Hg. v. Cordula Grewe (= Transatlantische Historische Studien, 26), Stuttgart 2006, S. 95-118. Skulpturen des 20. Jahrhunderts in Stuttgart, hg. v. Bärbel Küster, Heidelberg: Kehrer 2006. Funktion und Öffentlichkeitscharakter der Sammlung in England im 18. Jahrhundert, in: „Museen und fürstliche Sammlungen im 18. Jahrhundert“, Internationales Kolloquium des Herzog Anton Ulrich Museum Braunschweig und des Instituts für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Braunschweig 3.-5. März 2004, Braunschweig 2007, S. 84-93. The first colonial art museum and the transnationalism of art – 1912, La Réunion, in: Transnationalism in perspective, hg. v. Saskia Schabio und Walter Göbel, London: Routledge (im Erscheinen). | |
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Victor Stoichita, ein Expertengespräch zur „Rahmentheorie“ auf Einladung von Prof. Dr. Eva-Maria Seng und der Projektgruppe „Dialogizität des Wissens“ | |
| Prof. Dr. Victor Stoichita (Lehrstuhl für moderne und neuzeitliche Kunstgeschichte, Université de Fribourg, Schweiz): „‚Verflüchtigung’ und/oder ‚Zentrierung’: Bemerkungen zu den Selbstbildnissen von Manet und Degas“ | ![]() |
| Datum: Donnerstag, 06.12.2007 Uhrzeit: 19.00 c.t. Raum: P1.417
In seinem Vortrag wird Victor Stoichita seine Gedanken zur Rahmung in der Malerei, die er bereits in der wichtigen Untersuchung zur Erfindung des Gemäldes "Das selbstbewusste Bild" (1998) dargelegt hat, zeitlich und begrifflich auf einer anderen Ebene durchführen.
Zur Person: Victor Stoichita, ordentlicher Professor für Kunstgeschichte der Neuzeit an der Universität Freiburg (Schweiz). Forschungsinteresse: Bildhermeneutik, italienische und spanische Malerei der frühen Neuzeit.
Letzte Publikationen: Das Mystische Auge. Vision und Malerei im Spanien des Goldenen Zeitalters, 1997. Das Selbstbewusste Bild. Der Ursprung der Metamalerei, 1998. Eine kurze Geschichte des Schattens, 1999. Goya. Der Letzte Karneval, 2006; Der Pygmalion Effekt, 2007 (im Druck). | |
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Michael Daxner im Rahmen des Seminars „Weltkulturerbe: Zentrale Fragen und Anforderungen“, Prof. Dr. Eva-Maria Seng | |
| Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Daxner (Institut für Soziologie, Universität Oldenburg): „Das kulturelle Erbe der Modernisierung in Afghanistan und anderen Interventionsgesellschaften“ | ![]() |
| Datum: Dienstag, 04.12.2007 Uhrzeit: 14.00-16.00 c.t. Raum: P1 101
Prof. Dr. Michael Daxner war mehrere Jahre lang Berater des afghanischen Wissenschaftsministeriums sowie der afghanischen Rektorenkonferenz und hat 2006 ein Projekt „Interventionskultur“ in Afghanistan durchgeführt.
Zur Person: geb. 1947 in Wien. 1966-1972 Studium an den Universitäten Wien und Freiburg i. Brsg. (Anglistik, Pädagogik, Philosophie; Geistes- und Sozialwissenschaften). 1972 Promotion zum Dr. Phil (Univ. Wien, Dissertation über Ernst Bloch). 1990 Dr. of Humane Letters, Towson University, Maryland. 1995 Doctor honoris causa, Staatsuniversität Novosibirsk, Russische Föderation. 1970-1974. Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Wien: Hochschulreform und europäische Beziehungen (EUDISED-Europarat, IMTEC-OECD). 1974 Professor für Hochschuldidaktik, Universität Osnabrück. 1983-85 Forschungsaufenthalte in USA. 1986-1998 Präsident der Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg (2 Amtsperioden). 1998-1999 Professor für Soziologie und Jüdische Studien, Universität Oldenburg. 2000-2002 Principal International Officer, Ministry of Education, Science and Technology, Provisional Self-Government, Kosovo (vor März 2002: Leiter des entsprechenden Departments). Februar bis April 2000: Internationaler Leiter der Universität Pristina. Ab Mai 2002: Special Counsellor to the UNMIK Office, Belgrade. 2002-2003 Berater der österr. Bundesregierung (BMBWK): Soft Sector Politik in Südosteuropa. ab 2003 Lehrtätigkeit am postgradualen Studiengang Balkanologie des IDM in Wien 2004 Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit in Oldenburg. 2003-2005 Berater des afghanischen Wissenschaftsministeriums und der afghanischen Rektorenkonferenz. 2005-2006 Berater des österreichischen Wissenschaftsministeriums für die österreichische EU-Präsidentschaft, Schwerpunkt Südosteuropa. 2006 Projekt Interventionskultur und weitere Arbeiten in Afghanistan. 2006 Lehre an der Universität Wien: europäische Hochschulpolitik, Südosteuropa.
Publikationen (Auswahl): Das Wissen vom Untergang. Wissenschaft braucht Macht und muß sie wollen. Frankfurt/Main 1990. Die Wiederherstellung der Hochschule. Köln 1993 (Heinrich-Böll-Stiftung). Bruch und Kontinuität. Jüdisches Denken in der europäischen Geistesgeschichte. (Hrsg., zusammen mit Eveline Goodman-Thau), Berlin1995. Beitrag darin: „Wem gehört das Andenken an die Shoa?“, S. 31 – 37. Insel der Geborgenheit. Die Private Waldschule Kaliski Berlin 1932 bis 1939. (zus. Mit H.L. Busemann/W. Fölling), Stuttgart 1992. Ist die Uni noch zu retten? Zehn Vorschläge und eine Vision. Reinbek 1996. Die blockierte Universität - Warum die Wissengesellschaft eine andere Hochschule braucht. Frankfurt/ New York, 1999. Cohesive Policy for the Soft sectors in South East Europe. Vienna 2003 (BMBWF). Ohne Alternative? Mein Bericht vom Planeten Kosovo. Bis, Oldenburg 2004. Bildung, Wissenschaft und Kultur in Südosteuropa 2006. Wien 2005 (BMBWK). | |
![]() | Vortrag von Frau Dr. Barbara Happe im Rahmen des Seminars „Der Tod. Friedhofskultur und Begräbnissitten seit der Neuzeit“, Prof. Dr. Eva-Maria Seng | |
| Dr. Barbara Happe (Volkskunde/Kulturgeschichte, Jena): „Zur Geschichte des christlichen Friedhofes im deutsprachigen Raum“ | ![]() |
| Datum: Dienstag, 13.11.2007 Uhrzeit: 11.00-13.00 c.t. Raum: P1 102
Der Vortrag wird die Genese des christlichen Friedhofes von der Spätantike bis zu den säkularen Formen der Gegenwart unter kunsthistorischen und kulturwissenschaftlichen Aspekten darstellen. Dabei werden vor allem die Veränderungen aber auch die Kontinuitäten der Anlagesysteme über viele Jahrhunderte anhand reichen Bildmaterials erörtert.
Zur Person: Studium der Sozialpädagogik, Politikwissenschaft, Kunstgeschichte und Empirischen Kulturwissenschaft in Tübingen. Promotion im Fach Empirische Kulturwissenschaft. Freiberufliche Tätigkeit als Kulturwissenschaftlerin. Forschungsprojekte zur Geschichte der Friedhöfe, gesellschaftspolitischen Faktoren und Entwicklungen der Bestattungs-, Friedhofs- und Trauerkultur am Ende des 20. Jahrhunderts und zur zeitgenössischen Friedhofsgestaltung. Lehrbeauftragte der Universitäten Zürich, Tübingen und Jena, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal (AFD) Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur in Kassel. Freie Mitarbeit beim Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege. Zahlreiche Veröffentlichungen.
Publikationen (Auswahl): Die Entwicklung der deutschen Friedhöfe von der Reformation bis 1870. Tübingen 1991. „Vom Gottesacker zum urbanen Friedhof. Lage, Anordnung und Gestaltung von Begräbnisplätzen und Gräbern als Ausdruck einer religiösen und sozialen Ordnung“, in: Zum ewigen Gedächtnis, Beiträge einer Arbeitstagung des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart u. a., hg. v. Peter Schiffer (Forschungen aus Württembergisch Franken 50), Sigmaringen 2003, S. 23-30. Zusammen mit Norbert Fischer und Barbara Leisner (Hrsg.): Raum für Tote – Die Geschichte der Friedhöfe. Kassel 2003. | |
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Karin Wilhelm | |
| Prof. Dr. Karin Wilhelm (Institut für Bau- und Stadtbaugeschichte, TU Braunschweig): „Das Bauhaus“ | ![]() |
| Datum: Mittwoch, 11.07.2007 Uhrzeit: 11:00-13:00 c.t. Raum: P5 203
Prof. Dr. Mag. Art. Karin Wilhelm:
Wissenschaftliche Funktionen (Auswahl): 1994-1999 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Bauhaus Dessau, 1995-1999 Vorstandsmitglied im Haus der Architektur Graz; 1997-1999 Kuratoriumsmitglied des Landesmuseums Joanneum Graz; 1998-2001 Vizepräsidentin des Internationalen Städteforums Graz/ISG, bis 2003 im wissenschaftlichen Kuratorium; Kuratoriumsmitglied der Merckschen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft; seit 1999 im Redaktionsbeirat der Zeitschrift des BDA „Der Architekt"; seit 2001 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des DAM (Deutsches Architektur Museum Frankfurt a.M.); vielfältige Gutachtertätigkeit und Juryteilnahmen, u.a. Schweizer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung; Jurymitglied des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur 2002; Mitglied des Kuratoriums der “Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010“
Forschungsschwerpunkte u.a.: „Stadt und Krieg“ - Urbanistik als Kulturtheorie im 19. Jahrhundert; Zur Mentalitätsgeschichte der BRD am Beispiel der Architektur und des Städtebaus nach 1945 - Prozesse des Kulturtransfers.
Laufende Forschungsprojekte: Der Architekt und Lehrer Friedrich Wilhelm Kraemer ( zusammen mit Dr. Olaf Gisbertz und Dipl. Ing. Detlef Jessen-Klingenberg) Jahre des Aufbaus in Berlin. Paul Schwebes und sein Berliner Architekturbüro (zusammen mit Helga Linnemann, Johann Sauer)
Wissenschaftliche Publikationen seit 2002: Formationen der Stadt. Camillo Sitte weitergelesen (hrsg. mit Detlef Jessen-Klingenberg) Basel, Boston, Berlin 2005 (Bauwelt-Fundamente 132) Potsdamer Universalgeschichte. Sanssouci und das Chinesische Haus Friedrichs II. In: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte 57 (2005), Heft 3, S. 193-208 Plädoyer für Träumer. Diskussion zu Richard Saage, Plädoyer für den klassischen Utopiebegriff. In: Erwägen, Wissen, Ethik,16.Jg.2005, Heft 3 Idea and form. Häuser von Szyszkowitz + Kowalski mit Seitenblicken von Johann Sauer, Boston, Berlin, Basel 2003 In Amerika denkt man anders. In: Bauhausstil. Zwischen International Style und Lifestyle (Hrsg. Regina Bittner), Berlin 2003 (Edition Bauhaus Bd. 11), S. 194-204 Zur Architekturtheorie der Wiener Moderne. In: Geschichte der österreichischen Humanwissenschaften. Bd. 5: Sprache, Literatur und Kunst (Hrsg. Karl Acham), Wien 2003, S. 445-469 Der Bauhaus-Mythos. Strategien der Erinnerungspolitik. In: Prigge, Walter (Hrsg.) Bauhaus und Brasilia, Auschwitz und Hiroshima. Weltkulturerbe des 20. Jahrhunderts: Modernität und Barbarei Berlin 2003 (Edition Bauhaus 12 Jovis), S. 50-60 Zwischen Krieg und Frieden. Sarajevo - Beispiel eines stadträumlichen Zivilierungsmodells. In: Städte im Globalisierungsdiskurs, (Hrsg. Helmuth Berking und Richard Faber), Würzburg 2002, S. 285ff City-Lights. Zentren, Peripherien, Regionen. Interdisziplinäre Positionen für eine urbane Kultur, (hrsg. zusammen mit Gregor Langenbrinck), Wien, Köln, Weimar 2002 Behrens und Gropius. Industriediskussion und Moderne. In: Symmetrie und Symbol. Die Industriearchitektur von Fritz Schupp und Walter Kremmer, (Hrsg. Wilhelm Busch und Thorsten Scheer), Köln 2002 (Katalog zur Ausstellung vom 31. August bis 03. November 2002, Zeche Zollverein in Essen), S. 235 ff. | |
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Bernd Roeck | |
| Prof. Dr. Bernd Roeck, Allgemeine Geschichte der Neuzeit und Schweizergeschichte, Universität Zürich: „Das Bild als Welt: Renaissancegemälde und ihre Rahmen“ | ![]() |
| Datum: Donnerstag, 21.06.2007 Uhrzeit: 19:00-21:00 Raum: H6
Bernd Roeck, 1953 in Augsburg geboren, studierte ab 1973 Neuere mittelalterliche Geschichte und Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde ebendort bei Prof. Dr. Hans Schmidt 1979 promoviert. 1980 war Bernd Roeck Ausstellungssekretär der Ausstellung „Wittelsbach und Bayern - Um Glauben und Reich“ in der Münchner Residenz (Haus der Bayerischen Geschichte, München) sowie Stipendiat des Instituts für europäische Geschichte in Mainz. Zwischen 1981 und 1986 war er als wissenschaftlicher Assistent (Akademischer Rat a.Z.) am Lehrstuhl von Prof. Dr. Eberhard Weis an der Universität München tätig. Anschließend ging Roeck als Direktor des Deutschen Studienzentrums bis 1990 nach Venedig. Gleichzeitig habilitierte er sich 1987 an der Universität München und erhielt die Venia legendi für Neuere Geschichte. Von 1990 – 1991 war Bernd Roeck Professor (C 3) an der Universität Augsburg, zwischen 1991 und 1999 ordentlicher Professor für mittelalterliche und neuere Geschichte an der Universität Bonn. Dort wurde Bernd Roeck 1997 für zwei Jahre beurlaubt, da er 1996 das Amt des Generalsekretär des Deutsch-italienischen Zentrums Villa Vigoni, Loveno (Como), Italien übernommen hatte. 1999 ging er als Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Geschichte der Neuzeit und Schweizergeschichte an die Universität Zürich, wo er 2004 Prodekan der Philosophischen Fakultät wurde. Ebenfalls seit 2004 ist Bernd Roeck Koordinator des Masterkurses „Applied History“ an der Universität Zürich.
Publikationen (Auswahl): Mörder, Maler und Mäzene - Piero della Francescas „Geisselung“. Eine kunsthistorische Kriminalgeschichte, München 2006. Stadtbilder der Neuzeit. Die europäische Stadtansicht von den Anfängen bis zum Photo, 42. Arbeitstagung des südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung in Zürich 14.-16. November 2003 (= Stadt in der Geschichte Bd 32), Ostfildern 2006. Das historische Auge. Kunstwerke als Zeugen ihrer Zeit. Von der Renaissance zur Revolution, Göttingen 2004. Lebenswelt und Kultur des Bürgertums in der frühen Neuzeit (= Enzyklopädie deutscher Geschichte Bd. 9), München 1991.
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gesellschaften, außeruniversitäre Funktionen: - Deutsches Studienzentrum in Venedig: Mitglied des wissenschaftlichen Beirats - Institut für vergleichende Städtegeschichte, Münster: Mitglied des wissenschaftlichen Beirats - Fellow der British Academy und der Japan Society for the Promotion of the Sciences - Erster Vorsitzender des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung - Deutsches Kuratorium Denkmalschutz, Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission | |
![]() | Vortrag von Klaus Vogel | |
| Klaus Vogel (Deutsches Hygiene-Museum, Dresden): „Ein Museum vom Menschen – Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden“ | ![]() |
| Datum: Dienstag, 22.05.2007 Uhrzeit: 14:00-16:00 Raum: P1 102
Klaus Vogel (geb. am 27.03.1956 in Eislingen/Fils) studierte Soziologie, Psychologie, Politologie, Empirische Kulturwissenschaft und Erziehungswissenschaften an der Universität Tübingen. Von 1988 bis 1991 war er Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes e. V. in Stuttgart. 1991 ging Klaus Vogel als Museums- und Ausstellungsleiter und stellv. Direktor an das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden, wo er seit 1996 als Museumsdirektor und seit 1999 als Direktor des Museums und Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutsches Hygiene-Museum tätig ist. Klaus Vogel bekleidet darüber hinaus diverse andere Ämter, so ist er unter anderem stellv. Vorsitzender im Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Schlesisches Museum zu Görlitz, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Sächsische Gedenkstätten und des Beirats des Magisterstudienganges "Kulturmarketing" der Hochschule Harz sowie Mitglied im Kuratorium der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden. 2007 wurde Klaus Vogel zudem vom Baden-Württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in den Beirat der Stiftung Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim berufen. Von 1998 bis Anfang 2007 war Klaus Vogel Vorstandsvorsitzender der Stiftung Weingutmuseum Hoflößnitz in seinem Wahlheimatort Radebeul in Sachsen.
Publikationen (Auswahl): Vogel, Klaus: Die inszenierte Ausstellung – einziger Weg in die Zukunft? in: Museumskunde, Band 71 2/2006, Deutscher Museumsbund, Dr. Michael Eissenhauer (Hg.), S. 69 Vogel, Klaus: Ungleiche Geschwister: Deutsches Museum München und Deutsches Hygiene- Museum Dresden, in: Fehlhammer, Wolf Peter: Best wishes dear older brother. You really don't look your age: 100 Jahre Deutsches Museum; Museumsdirektoren aus aller Welt gratulieren München: Deutsches Museum, München 2003, S. 73 – 74 Vogel, Klaus: Vom "Durchsichtigen" zum "Gläsernen Menschen", in: Körner, Hans [u.a.]: Kunst, Sport und Körper. Ostfildern-Ruit, 2002. S. 177 - 185 Vogel, Klaus: Museen und andere Lernorte Berichte aus der Praxis, in: Weitze, Marc-Denis: Public Understanding of Science im deutschsprachigen Raum : die Rolle der Museen München: Deutsches Museum, 2001 S. 105 - 139 : Ill. Vogel, Klaus; Wingender, Christoph: ...deren Besuch sich daher unter allen Umständen lohnt. – Die I. Internationale Hygiene-Ausstellung 1911, in: Dresdner Hefte 18 (2000) 63) - 2000 Vogel, Klaus: Strukturveränderungen in Museen planen und Perspektiven schaffen, in: Museumsmanagement - Materialien für eine berufsbegleitende Weiterbildung, Deutscher Museumsbund (Hrsg.), gefördert von der Robert Bosch Stiftung Stuttgart: Robert Bosch Stiftung, 1999, S. 213 - 240 Vogel, Klaus: Wissenschaftsvermittlung durch Ausstellungen, in: Wissenschaft und Öffentlichkeit: ausgewählte Beiträge vom Ringberg-Symposium Mai 1998; ein Arbeitspapier für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an den Max-Planck-Instituten München: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, 1999 Vogel, Klaus: Das Deutsche Hygiene-Museum als Diskussionsort eines modernen Menschenbildes, in: Dresdner Hefte 17 (1999) H. 57, S. 83 - 93 Vogel, Klaus: Der gläserne Mensch - Geschichte eines Symbols, in: Der gläserne Mensch oder die Wiederbelebung der Körper/Gesundheitsakademie, Forum für Sozialökologische Gesundheitspolitik und Lebenskultur Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag, 1993, S. 7 – 21 | |
![]() | Vortrag von Dr. Meinrad von Engelberg | |
| Dr. Meinrad von Engelberg (Kunsthistorisches Institut, Fachbereich Architektur, TU Darmstadt): „Dem lieben Alter keine Ungestalt machen“ – „Barockisierungen“ in Süddeutschland | ![]() |
| Datum: Dienstag, 15.05.2007 Uhrzeit: 16:00-18:00 Raum: P1 101
Meinrad v. Engelberg, geboren 1966 in Wiesbaden, studierte ab 1987 an der TH (heute: TU) Darmstadt Architektur. Nach dem Vordiplom in diesem Fach wechselte er 1990 an die Universität Wien und zur Kunstgeschichte. Seit 1991 studierte er an der Universität Bonn Kunstgeschichte, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Klassische Archäologie. Seine Magisterarbeit aus dem Jahr 1995 behandelte ein Thema der mittelalterlichen Herrscherikonographie, nämlich die Frage, wie die Kaiserkrone Friedrichs II. ausgesehen haben könnte. Von 1996-2001 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Kunstgeschichte der Universität Augsburg. Es folgte ein Jahr als Postdoc-Stipendiat des Graduiertenkollegs „Wissensfelder der Neuzeit“ am Augsburger Institut für Europäische Kulturgeschichte. Seit 2002 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Kunstgeschichte des Fachbereichs Architektur an der TU Darmstadt. Sein Habilitationsthema ist die Stadtentwicklung von Wiesbaden im 19. Jahrhundert. Derzeit bearbeitet er für den Barock-Band der „Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland“ (Prestel-Verlag) das Kapitel Sakralarchitektur.
Publikationen (Auswahl): Renovatio Ecclesiae. Die Barockisierung mittelalterlicher Kirchen. Michael Imhof Verlag Petersberg 2005 Abt und Architekt. Melk als Modell des spätbarocken Klosterbaus. in: Rauschenbach, Sina / Van Dülmen, Richard (Hrsg.): „Denkwelten um 1700. Zehn intellektuelle Profile“ (Böhlau-Verlag) Köln / Weimar 2002, S. 181-209 Gotisch = Katholisch? Zur Interpretation der Stilwahl im Zeitalter der Konfessionalisierung und zur Frage des „Mediencharakters“ von Architektur. In: Mitteilungen des Instituts für Europäische Kulturgeschichte Augsburg, Heft Nr. 13, April 2004, S. 26-50 „Die S. Moritzen Kirchen gantz und gar schön renuviert“ Zur „Barockisierung“ der Stiftskirche durch Johann Jakob Herkomer. In: Gernot Michael Müller (Hrsg.): Das ehemalige Kollegiatsstift St. Moritz in Augsburg (1019-1803), Geschichte, Kultur, Kunst. Lindenberg 2006, S. 445-467 Wie deutsch ist der deutsche Barock? Vorüberlegungen zu einer neuen „Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland“. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte 69 / 2006, Heft 4, S. 508-530 | |
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Stefan Leder | |
| Prof.
Dr. Stefan Leder (Orientwissenschaftliches Zentrum,
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) „Islamischer Fundamentalismus als politische Antwort auf den Westen und Fehlinterpretation des eigenen Erbes“ | |
| Datum: Dienstag, 30.01.2007 Uhrzeit: 14:00-16:00 Raum: P5 203
Manifestationen des Islam beherrschen heute den öffentlichen Raum in weiten Teilen des Mittleren Ostens. Dabei sind die Spielarten des politisierten Islam weitgehend tonangebend. Entstanden als Antwort auf Mängel und Unterlegenheit, ist daraus eine Ideologie geworden, der die Vielfalt, die Größe und die Tiefe der islamischen Tradition zum Opfer fallen müssen. Als ein Schlachtfeld für die Manöver einer verblendeten Weltmacht, als Hinterhof Europas, das sich an die Vorstellung der eigenen Modellhaftigkeit klammert, gerät die Region gegenwärtig immer tiefer in die Krise. Die Entstehung des islamischen Fundamentalismus ist nicht ohne die politischen Konflikte zu verstehen, bei denen der Westen Mitwirkender war und bleibt. Vereinnahmung des Islam durch militante Aktivisten, Bevormundung und Ablehnung des "unaufgeklärten Islam" durch den Westen ergänzen sich zu einer explosiven Mischung. Wie der Vortrag zeigt, fehlt es beiden Seiten an Grundlagen für ein Verständnis der Potenziale der islamischen Tradition.
Prof. Dr. Stefan Leder ist seit 1993 Inhaber der Professur für Arabistik und Islamwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie seit 1999 geschäftsführender Direktor des dortigen Orientwissenschaftlichen Zentrums (OWZ). Er studierte von 1972-1982 Deutsche Literatur, Vergleichende Literaturwissenschaft und Islamwissenschaft in Mainz, Tunis und in Frankfurt am Main und promovierte 1982 mit einer Arbeit über Ibn al-Gauzî im Fach Orientalische Philologie an der Universität Frankfurt. Von 1978 bis 1982 war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Mitarbeiter am Forschungsprojekt „Byzantinische Rechtsgeschichte“. Es folgte eine zweijährige Tätigkeit als Referent am Orient-Institut der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft in Beirut und Amman. 1984 wurde er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Frankfurt und habilitierte sich dort 1989 für das Fach Orientalistik. In den Jahren 1990-1993 war er Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ging 1991 für einen einjährigen Forschungsaufenthalt an die Akademie der Arabischen Sprache nach Damaskus. Seit 2001 ist Prof. Dr. Leder Sprecher des Sonderforschungsbereichs 586 „Differenz und Integration“ und seit 2003 1. Vorsitzender der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. Ab Oktober 2007 wird Prof. Dr. Stefan Leder das Orient-Institut Beirut/ Istanbul als Direktor leiten.
Veröffentlichungen (Auswahl): Ibn al-Gauzî und seine Kompilation wider die Leidenschaft. Der Traditionalist in gelehrter Überlieferung und originärer Lehre. Beirut 1984 (Beiruter Texte und Studien 32). Die arabische Ecloga. Das vierte Buch der Kanones der Könige nach Makarios. Frankfurt 1985 (Forschungen zur Byzantinischen Rechtsgeschichte 12). Das Korpus al-Haitham ibn ’Adî (st. 207/822). Herkunft, Überlieferung, Gestalt früher akhbâr-Texte. Frankfurt 1991. (Hg.): Story-telling in the framework of non-fictional classical Arabic literature. 2. Johann-Wilhelm-Fück Kolloquium Halle 1997. Wiesbaden 1998. „Westliche Moderne und islamische Ordnung – Stimmen zum gegenwärtigen Konflikt in Ost und West.“ In: Islam und Coca-Cola. Begegnung der Kulturen nach dem Irak-Krieg. Hrsg. v. R. Fikentscher. Halle 2003, S. 19-38. „Nomadische Lebensformen und ihre Wahrnehmung im Spiegel der arabischen Terminologie.“ In: Die Welt des Orients 34 (2004), 72-104. „The ’Udhrî Narrative in Arabic Literature.“ In: Martyrdom in Literature. Hrsg. v. F. Pannewick. Wiesbaden 2004, 162-189. (Hg., Co-Autor): Feinde – Fremde – Freunde. Die Kreuzfahrer in der Sicht orientalischer Quellen. Halle 2005. „Damaskus – Entwicklung einer islamischen Metropole und ihre Grundlagen.“ In: Alltagsleben und materielle Kultur in der arabischen Sprache und Literatur. Hrsg. v. Th. Bauer, E. Stehli-Werbeck. Wiesbaden 2005, 233-50. | |
![]() | Vortrag von PD Dr. Ernst Seidl | |
| PD Dr. Ernst Seidl (Universität Tübingen, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart): „Die präsidialen Projekte Mitterands: | |
| Datum: Dienstag, 16.01.2007 Uhrzeit: 16:00-18:00 Raum: P1.102
Buch-Veröffentlichungen (Auswahl): Architektur als politische Kultur. Philosophia practica (1996); La Grande Arche in Paris. Form – Macht – Sinn (1998); Bildnis und Image. Das Portrait zwischen Intention und Rezeption (1998); Lexikon der Bautypen. Formen und Funktionen der Architektur (2006). | |
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