
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Gunter Scholtz im Rahmen des Seminars "Die Geschichte der Kunstgeschichte" | |
Prof. Dr. Gunter Scholtz (Ruhr-Universität Bochum): „Heinrich Wölfflins Übergang von der Philosophie zur Kunstgeschichte“ | ![]() | |
Datum: Dienstag, 19.06.2012 Uhrzeit: 14.00 - 16.00 c.t. Raum: W 1.101 Zum Vortrag: Alle Interessierten sind zum Vortrag herzlich eingeladen. Zur Person: Publikationen (Auswahl): | ||
![]() | „Les nouveaux patrimoines culturels“: Internationales Kolloquium im Rahmen des Forschungsverbundes NÉOPAT im Château des Ducs de Bretagne in Nantes vom 7.-8. Juni 2012 Die Universität Nantes veranstaltet vom 7.-8. Juni 2012 ein internationales Kolloquium zum Thema „Les nouveaux patrimoines culturels“ – „Das neue kulturelle Erbe“. Das Symposium fragt nach der Bedeutung neuartiger Denkmaltypen seit 1970 und den gesellschaftspolitischen, aber auch wissenschaftlichen und technischen Gründen und Voraussetzungen für die stetige Ausweitung des kulturellen Erbes. In diesem Zusammenhang übernimmt Prof. Dr. Eva-Maria Seng die Leitung der beiden Sektionen „Kulturerbe, Natur, Umwelt“ (Patrimoine, nature, environnement) sowie „Immaterielles Kulturerbe“ (Patrimoine immatériel). Die von der Region Pays de la Loire unterstützte Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Château de Nantes im Rahmen des internationalen Forschungsnetzwerkes NÉOPAT statt. NÉOPAT (Les nouveaux objets de patrimoine en Pays de Loire et en Europe), angesiedelt an den Universitäten Angers, du Maine und Nantes, bringt Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen aus Frankreich, Spanien und Deutschland zusammen mit dem Ziel, die Entwicklung des kulturellen Erbes in der Gegenwart mit Blick auf seine sozio-politischen Kontexte und die daran beteiligten Akteure sowie seine identitätsstiftende Funktion auf regionaler und internationaler Ebene zu erforschen. | |
![]() | Tagung: "Kulturerbe Baden-Württemberg", Arbeitstagung des Museumsverbandes Baden-Württemberg e.V. Am 9. und 10. März findet im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart die Tagung "Kulturerbe Baden-Württemberg". In diesem Rahmen hält Prof. Dr. Seng einen Vortrag zum Thema: "Materielles und Immaterielles Kulturerbe – global, regional, glokal?" | |
| Pressemitteilung: Verleihung der "200-Jahre-Medaille" der Universität Breslau/ Wroclaw an Prof. Dr. Eva-Maria Seng | ||
Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe an der Universität Paderborn, erhält am 3. Dezember 2011 die Ehrenmedaille der Universität Wroclaw, die anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der als preußische Universität zu Breslau gegründeten Institution geprägt wurde. Die Verleihung findet im Rahmen eines Festaktes im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln statt, an dem die Rektoren der Universität Breslau und Köln, die Europaministerin des Landes NRW und der Oberbürgermeister der Stadt Köln teilnehmen. Dem Festprogramm geht ein wissenschaftliches Symposium am Freitag, den 2. Dezember 2011, zum Thema "Zwischen Tradition und Partnerschaft - 200 Jahre Universität Breslau/ Wroclaw" im neuen Seminargebäude der Universität zu Köln voraus. Die Jubiläumsfeierlichkeiten begannen bereits im Oktober 2011 mit der wissenschaftlichen Konferenz "Universität Breslau in der europäischen Kultur des 19. und 20. Jahrhunderts" an der Universität in Breslau. Eva-Maria Seng nahm mit einem Vortrag zu "August Grisebach und die Neuausrichtung der deutschen Kunstgeschichte am Anfang des 20. Jahrhunderts" daran teil. Zuvor schon war Prof. Dr. Jan Harasimowicz, Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Renaissance und Reformation an der Universität Wroclaw, im Rahmen der von Seng veranstalteten Tagung "Der Kirchenbau zwischen Sakralisierung und Säkularisierung - im 17./18. Jahrhundert und heute" 2009 in Paderborn zu Gast. Ebenfalls seit 2009 kooperiert das Kunsthistorische Institut der Universität Wroclaw mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Seng im Rahmen des Paderborner Masterstudienganges "Kulturerbe". | ||
![]() | Tagung: "Stadtträume - Traumstädte". 50. Arbeitstagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung | |
Vom 18. bis 20. November 2011 findet im Stadtarchiv Stuttgart die 50. Arbeitstagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Universität Paderborn, Dr. Roland Müller, Stuttgart, und Prof. Dr. Bernd Roeck, Zürich, werden in drei Sektionen die Stadtutopien und Idealstädte der Zeit des Alten Reiches ebenso wie die innere Ordnung der Stadt oder die Stadtvisionen der Moderne thematisiert. | ||
![]() | Pressemitteilung: Wanderausstellung „Tausend Jahre Wissen – Die Rekonstruktion der Bibliothek der Reichsabtei Corvey“ | |
Am 9. November 2011 wurde die dritte Station der Wanderausstellung „Tausend Jahre Wissen – Die Rekonstruktion der Bibliothek der Reichsabtei Corvey“ im Landgrafenschloss Marburg eröffnet.
Die Ausstellung, die am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO an der Universität Paderborn konzipiert wurde, steht unter der Schirmherrschaft von Hannelore Kraft, der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach den Präsentationen in Corvey und Bonn wird nunmehr die dritte Station in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Marburg und dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität durchgeführt.
Thema der Ausstellung ist das immaterielle kulturelle Erbe der ehemaligen Benediktinerabtei im heutigen Nordrhein-Westfalen, das als bedeutendes kulturelles Zentrum der Produktion, Speicherung und Vermittlung von Wissen seit dem frühen Mittelalter bis in die Neuzeit gilt. Die Reichsabtei in Corvey befand sich einst an politisch und kulturell exponierter Lage im Osten des Fränkischen Reiches und gehört zu den prominenten Klöstern aus karolingischer Zeit. Im Mittelpunkt der Wanderausstellung steht die Klosterbibliothek mit ihren großen und vielfältigen Buchbeständen, die Corvey rückblickend als universelles Wissensarchiv mit einem hohen theologischen, kulturellen und historischen Anspruch erscheinen lassen. Die vor zweihundert Jahren im Zuge der Säkularisation aufgelöste Klosterbibliothek der ehemaligen Reichsabtei, deren Bestände vornehmlich an weltliche Institutionen – unter anderen auch 1812 an die Universität Marburg – überführt wurden, konnte in einem zweijährigen Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Materielles und Immaterielles Kulturerbe der Universität Paderborn bereits teilweise rekonstruiert und auf einer Internetplattform (www.nova-corbeia.upb.de) virtuell wieder zusammengeführt werden.
Die Wanderausstellung „Tausend Jahre Wissen“ wird in diesem Zusammenhang nun an den Orten präsentiert, an denen sich heute Bestände aus Corvey befinden. Bei der dritten Station in Marburg können erstmals die Corveyer Buchbestände wieder real zusammengeführt werden, die nach der Auflösung der Klosterbibliothek in die Erzbischöfliche Akademische Bibliothek Paderborn und in die Universitätsbibliothek Marburg kamen. In Vorbereitung der Ausstellung wurden von einem Expertenteam umfangreiche Recherchen speziell zu den Corveyer Büchern in Marburg unternommen, die einerseits Aufschluss über den tatsächlichen Umfang des Bücherkonvoluts gaben, der nach neuesten Ergebnissen weitaus größer ist, als bisher bekannt war. Andererseits lieferten die Untersuchungen zahlreiche neue Erkenntnisse über den dort erhaltenen Bestand und damit zur Gesamtstruktur und der Corveyer Klosterbibliothek.
Die Marburger Ausstellung präsentiert umfangreich die wertvollsten und interessantesten Handschriften, Inkunabeln und frühneuzeitlichen Drucke aus den beiden größten zusammenhängenden Konvoluten an Corveyana aus Marburg und aus Paderborn und präsentiert damit einzigartige Zeugnisse einer tausendjährigen abendländischen Bildungs- und Mediengeschichte.
Informationen: Ausstellungszeitraum: 10. November 2011 bis 12. Februar 2012 Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg im Landgrafenschloss Marburg, Schloss 1, 35037 Marburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-16 Uhr Am 24.12.2011 und 1.1.2012 geschlossen, am 25./26./31.12.2011 geöffnet.
Führungen: So, 20. November 2011, 14 Uhr, Dr. Bernd Reifenberg „Spuren einer barocken Klosterbibliothek“ (Voranmeldung im Literaturland-Büro, Tel.: 069-155 4960) So, 15. Januar 2011, 14 Uhr, Anja Jackes M.A. „Tausend Jahre Wissen“ (Treffpunkt Foyer Museumskasse)
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![]() | Tagung: "Die Landschaft in Westfalen. Kultur- — Natur- — Wirtschafts- —Erfahrungsräume" | |
Am Samstag, den 5. November 2011, laden Prof. Dr. Frank Göttmann, Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit, und Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO, zur 20. Tagung aus der Reihe "Fragen der Regionalgeschichte" ein. Auch ohne die jüngere rege Diskussion über die Frage des Raumes in den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen (u.a. Sozial-, Raum-, Geschichts-, Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaften), die theoretisch und methodisch in der Ausrufung des sog. spacial turn gipfelte, weist die Beschäftigung mit der „Landschaft“ als Wahrnehmungs- und Empfindungsraum, als Raum der Auseinandersetzung mit der „wilden Natur“ und der materiellen und mentalen Existenzgrundlage des Menschen auf eine jahrhundertelange europäische Tradition zurück. Vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussionen über die Glokalisierung der modernen Lebensbedingungen und ‑bezüge sollen auf der Tagung, getreu der die Veranstaltungsreihe prägenden Ausrichtung auf den weiteren Wirkungsraum unserer Universität, die Fragstellungen, welche die genannten Aspekte implizieren, vornehmlich an Beispielen des Raumes Westfalen behandelt werden. Die vorgesehenen Vorträge werden nach einer allgemeinen theoretisch-methodischen Vorklärung die Entwicklung der politischen Landschaft und der Ausbildung von Grenzen seit dem Mittelalter, die naturräumliche Gliederung Nordwestdeutschlands, die Frage der Identifizierung von Kulturlandschaft bzw. Kulturlandschaften aufgrund kunstgeschichtlich relevanter Denkmale, die Landschaft als „Umwelt“ unter die Perspektive von Umweltwissenschaft und ‑geschichte und das Problem westfälischer landsmannschaftlicher Identität behandeln. | ||
![]() | Wanderausstellung „Tausend Jahre Wissen - Die Rekonstruktion der Bibliothek der Reichsabtei Corvey” | |
Freitag, 03. Juni 2011 | ||
Am Freitag, den 3. Juni 2011, wird im Kaisersaal des Museums Schloss Corvey um 18.00 Uhr die Wanderausstellung „Tausend Jahre Wissen – Die Rekonstruktion der Bibliothek der Reichsabtei Corvey" feierlich eröffnet. Die Ausstellung wird eingeführt durch Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Inhaberin des Lehrstuhls für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO, Universität Paderborn und Anja Jackes, Kuratorin der Ausstellung. Es begrüßen Dr. Claudia Konrad, Leiterin des Museums Schloss Corvey und Alexander Fischer, Bürgermeister der Stadt Höxter. Alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Die am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO an der Universität Paderborn konzipierte Wanderausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, und dauert von Juni 2011 bis August 2012. Die sukzessive aufeinanderfolgenden Ausstellungsorte sind neben Corvey außerdem Bonn, Marburg, Münster, Wolfenbüttel und Ziesar. Thema der Ausstellung ist das immaterielle kulturelle Erbe von Corvey, eines bedeutenden kulturellen Zentrums der Produktion, Speicherung und Vermittlung von Wissen seit dem frühen Mittelalter bis in die Neuzeit. Die Reichsabtei in Corvey befand sich einst an politisch und kulturell exponierter Lage im Osten des fränkischen Reiches und gehört zu den bedeutendsten Klöstern aus karolingischer Zeit. Im Mittelpunkt der Wanderausstellung steht die Klosterbibliothek mit ihren großen und vielfältigen Buchbeständen, die Corvey rückblickend als universelles Wissensarchiv mit einem hohen theologischen, kulturellen und historischen Anspruch erscheinen lassen. Die vor 200 Jahren im Zuge der Säkularisation aufgelöste Klosterbibliothek der ehemaligen Reichsabtei Corvey, deren Bestände vornehmlich an weltliche Institutionen überführt wurden, konnte in einem zweijährigen Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Materielles und Immaterielles Kulturerbe der Universität Paderborn bereits teilweise rekonstruiert werden. Mit dieser bundesweiten Wanderausstellung werden der Öffentlichkeit erstmals auf umfassende Weise die einzigartigen Zeugnisse einer 1000jährigen abendländischen Bildungs- und Mediengeschichte – Handschriften, Inkunabeln und Drucke – gezeigt. Neben einer Auswahl aus dem umfänglichen Konvolut der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek in Paderborn wird die Exposition an jeder Station um jeweils am Ort vorhandene und bedeutende Corveyana erweitert. Die Bücher reisen zu den Büchern und werden damit wieder in ihren ursprünglichen Bibliothekskontext eingebettet. Von den kostbarsten und für die weitere Forschung wichtigsten Schriften und Büchern der katalogisierten und erforschten Corveyer Bestände wurden außerdem hochwertige Digitalisate erstellt. Diese Daten werden im Rahmen der Ausstellung virtuell auf der eigens konzipierten Internetplattform „Nova Corbeia - Die virtuelle Bibliothek Corvey“ präsentiert, wo auch in Zukunft die ehemalige Bibliothek der Benediktiner in innovativer Weise im ursprünglichen Zusammenhang recherchier- und benutzbar sein wird.
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![]() | Stern der Woche geht an CULTURA-Gründerin | |
Jeden Samstag vergeben die Neue Westfälische, die Lippische Landes-Zeitung und das Haller Kreisblatt den "Stern der Woche". Er würdigt "bemerkenswerte und herausragende kulturelle Ereignisse in Ostwestfalen-Lippe". Am 02./03.04.2011 ging die Auszeichnung an Prof. Dr. Eva-Maria Seng für die Gründung der studentischen Presseagentur CULTURA. | ||
![]() | Podiumsdiskussion „Forum Kunstgeschichte in Schule und Lehrerbildung“ auf dem 31. Deutschen Kunsthistorikertag | |
Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO, nimmt an der Podiumsdiskussion „Forum Kunstgeschichte in Schule und Lehrerbildung“ im Rahmen des 31. Deutschen Kunsthistorikertages zum Genius Loci teil. Dabei möchte das Forum Kunstgeschicht in Schule ud Lehrerbildung eine Plattform bilden, auf der die Rolle des Faches in Schulen über den bloßen Kunstunterricht hinaus deutlich gemacht wird. Die vom Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. organisierte Tagung wird vom 23.-27. März 2011 im Gebäude der Neuen Universität Würzburg, Sanderring 2, durchgeführt. Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, den 23. März 2011, 15.45-17.30 Uhr im Hörsaal 318 statt. | ||
![]() | Internationaler Arbeitskreis zum Städtebau des 18. Jahrhunderts | |
Am 07. und 08. Februar 2011 findet am Deutschen Historischen Institut Paris eine internationale „table ronde" zum Städtebau im 18. Jahrhundert statt. Der von Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO an der Universität Paderborn, initiierte und organisierte Arbeitskreis umfasst 12 Teilnehmer aus Frankreich, Deutschland und Polen. Neben dem DHI als der gastgebenden Institution, stellt das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris einen weiteren Kooperationspartner dar. Informationen zur Veranstaltung finden sich außerdem auf der Homepage des DHI Paris http://www.dhi-paris.fr/ | ||
![]() | Innovatives Kooperationsprojekt „studiolo communis" nimmt Arbeit auf | |
Juli 2010: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einem Antrag von Prof. Dr. Eva-Maria Seng, in Kooperation mit Dr. Gudrun Oevel, Leiterin des Zentrums für Informations- und Medientechnologie, sowie Prof. Dr. Reinhard Keil, Professur „Informatik und Gesellschaft" im Heinz Nixdorf Institut, zur Entwicklung einer virtuellen und ko-aktiven Arbeitsumgebung in Höhe von 378.000 Euro stattgegeben. Mit einer Auftaktveranstaltung am Freitag, den 09.07.2010 um 11.00 Uhr im Senatssitzungssaal der Universität Paderborn (B 3.231) nimmt das interdisziplinäre Kooperationsprojekt „studiolo communis" seine Arbeit auf. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wird die virtuelle und ko-aktive Arbeitsumgebung „studiolo communis", welche die Sammlung, Erschließung, Erforschung und Archivierung von materiellem und immateriellem Kulturerbe unterstützen soll, entwickelt und aufgebaut werden. Ziel des Kooperationsprojektes ist es, die simultane vergleichende Bearbeitung unterschiedlicher Materialien zu erreichen. Dazu soll auf einer virtuellen Plattform die Anordnung verschiedener Medienobjekte wie Text, Bild, Ton- und Filmaufnahmen, ihre Verknüpfung, ihr Vergleich ebenso wie ihre Bewertung und Kommentierung ermöglicht werden. Damit folgt das Projekt nicht zuletzt dem Grundprinzip der vergleichenden Kunstbetrachtung, welche bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler Aby Warburg begründet wurde, und überträgt dieses in die neuen Medientechnologien. Zusätzlich eröffnet das Projekt neue Perspektiven für die enge Kooperation von Wissenschaftlern untereinander, der Einbeziehung einschlägiger Fachverbände und regionaler Organisationen bei der Sammlung und Erforschung sowie der Präsentation von Ergebnissen für eine breite Öffentlichkeit. Für die Forschungsaktivitäten des UNESCO Kompetenzzentrums und den am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO angesiedelten Masterstudiengang Kulturerbe wird das Projekt weiter Profil bildend sein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an der Auftaktveranstaltung teilzunehmen. | ||
![]() | Universität Paderborn: Prof. Dr. Eva-Maria Seng übernimmt im Sommersemester 2010 die "Alfred-Grosser-Gastprofessur" an der Sciences Po, Paris | |
Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Inhaberin des Lehrstuhls für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO am Historischen Institut der Universität Paderborn, wurde als Gastprofessorin auf den „Alfred-Grosser-Lehrstuhl" 2009-2010 an der Sciences Po Paris eingeladen. Die französische Forschungs- und Bildungseinrichtung Sciences Po Paris – eigentlich Institut d’études politiques de Paris (IEP Paris) – gehört zu den besten Hochschulen weltweit. Der Campus der Sciences Po liegt im alten Pariser Universitätsviertel Quartier Latin, Satelliten-Campi befinden sich darüber hinaus in Nancy (mit einem Schwerpunkt auf deutsch-französische Beziehungen), Dijon, Poitiers, Menton und Le Havre. Die exklusive und kompetitive Forschungs- und Bildungseinrichtung mit strengen Aufnahmeverfahren zielt insbesondere auf die Ausbildung der politischen und diplomatischen Elite Frankreichs. Als Bildungs- und Forschungseinrichtung bietet die Sciences Po die Möglichkeit zur Qualifizierung und Spezialisierung in den Human- und Sozialwissenschaften (Geschichte, Ökonomie, Soziologie, Politik- und Rechtswissenschaft) in Form von mehrdisziplinären B.A., Master- und Promotionsstudiengängen. Die Sciences Po verfügt darüber hinaus über mehr als 200 Partneruniversitäten weltweit, unter ihnen Harvard, Princeton, Berkeley, Oxford und Cambridge. Der 1992 gegründete Alfred-Grosser-Lehrstuhl („Chaire Alfred Grosser") ist eine von mehreren Gastprofessuren an der Sciences Po, die dem internationalen Profil der Universität Rechnung tragen sollen. Er wurde auf Initiative des Politikwissenschaftlers, Soziologen und Publizisten Alfred Grosser, der seit 1956 bis zu seiner Emeritierung 1992 Inhaber eines Lehrstuhls am Institut d’études politiques war, eingerichtet mit dem Ziel, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland zu stärken. Voraussetzung für die Bewerbung auf die beiden Campi in Paris und Nancy sind die Universitätsprofessur an einer deutschen Universität oder Forschungseinrichtung sowie international anerkannte wissenschaftliche Fähigkeiten auf den Gebieten Politikwissenschaften, Ökonomie, Soziologie, Zeitgeschichte und Rechtswissenschaft. Die Einladung bedeutet in jedem Fall eine besondere Auszeichnung. Die Themengebiete der Gastprofessur umfassen Deutschland, die deutschsprachige Welt, deutsch-französische Beziehungen, Deutschland in Europa, Deutschland und seine transatlantischen Beziehungen und sollten aktuelle politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen in Deutschland berücksichtigen. Prof. Dr. Eva-Maria Seng wurde – als erste Kunsthistorikerin überhaupt – eingeladen, um mit ihrem interdisziplinären Lehrangebot das Master- und Doktorandenprogramm in den Fächern Geschichte, Urbanistik und Internationale Beziehungen zu bereichern. Sie wird im kommenden Sommersemester in Paris eine Antrittsvorlesung zum Thema „Cultural heritage and the discussion of its canonisation in the humanities, sciences and society" halten. Darüber hinaus wird sie innerhalb des allgemeinen Studienangebots der Sciences Po ein Seminar zu „Architektur und Utopie" sowie innerhalb des Masterprogramms „Cycle d’urbanisme" ein weiteres Seminar zu Kulturerbe und Stadtforschung am Beispiel Deutschland in Zusammenarbeit mit einem französischen Kollegen vor Ort anbieten. Der Vortrag zu "The World Heritage Program of the UNESCO: Development, Changes, Problems and Perspectives" soll schließlich das Curriculum im Masterstudiengang „Affaires Internationales" ergänzen. | ||
![]() | VolkswagenStiftung fördert innovatives Studienprojekt am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO | |
Die VolkswagenStiftung unterstützt mit 60.000 Euro die Einrichtung der studentischen Presseagentur CULTURA am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO der Universität Paderborn. Damit gibt sie einem von Prof. Dr. Eva-Maria Seng gestellten Antrag zur Förderung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit im Bereich des kulturellen Erbes statt. Geplant ist ein auf zunächst zwei Jahre hin angelegtes Pilotprojekt. Mit ihm erhalten Studierende der Fakultät für Kulturwissenschaften die Möglichkeit, die an der Universität geführten aktuellen Forschungsdiskurse aus dem Bereich des materiellen und immateriellen Kulturerbes wissenschaftsjournalistisch umzusetzen und verschiedenen Presseorganen zur Verfügung zu stellen. Damit soll ein nichtwissenschaftliches Publikum verstärkt über gesellschaftlich aktuelle und brisante Themen informiert werden. Die Organisationsstruktur der studentischen Presseagentur CULTURA wird aus einer Redaktion mit einem leitenden Redakteur bestehen, der die studentischen Beiträge redigiert und vermittelt. Anleitung erhalten die Studierenden im Rahmen von Expertenworkshops, in denen Fachleute aus der wissenschaftsjournalistischen Praxis ihr Wissen und ihre Erfahrungswerte vermitteln. Über eine Internetplattform, die gleichzeitig auch als Kommunikationsforum mit der Öffentlichkeit genutzt wird, tritt die Presseagentur CULTURA in Erscheinung. Das Projekt fördert als eine alternative Lehrform das Engagement und die Eigenverantwortlichkeit der Studierenden und bereitet sie gleichzeitig auf ihre spätere berufliche Praxis vor. | ||
![]() | Forschungsprojekt „Kulturerbe – Sakralbauten“ der Universität Paderborn erhält weitere 205.000 Euro aus Strukturfond NRW – Ministerium bewilligt Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO Mittel für Fortsetzung des Projektes | |
Pressemitteilung, 15.07.09: Das NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie hat dem Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO, Prof. Dr. Eva-Maria Seng, für ein weiteres Jahr Mittel aus dem Strukturfond des Landes zur Fortführung des Forschungsprojekts „Kulturerbe – Sakralbauten" bewilligt. Das Gesamtvolumen des im vergangenen Jahr begonnenen Projektes, das sich in die Teilprojekte „Kloster und Schloss Corvey als Orte abendländischer Bildungs- und Mediengeschichte" und „Kirchenbau zwischen Säkularisierung und Resakralisierung" gliedert, wird damit auf ein Gesamtvolumen von 416.000 Euro aufgestockt. Das erste Teilprojekt ist dem Kloster Corvey gewidmet, das auf der so genannten Tentative Liste (Liste des nominierten Welterbes) steht. Untersucht wird die mehr als tausendjährige Bildungstradition und mediale Geschichte des Klosters. Der Schwerpunkt liegt auf der Frage nach der Vermittlung, Aneignung, Verarbeitung und Tradierung von Wissen durch Text und Bild insbesondere im Buch, dem Leitmedium der abendländischen Geschichte. Ziel ist, das Thema der Öffentlichkeit anschaulich und nachvollziehbar in gedruckter und digitaler Form zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek in Paderborn werden die Grundlagen für eine digitale Erfassung der noch vorhandenen bibliophilen Kostbarkeiten geschaffen. In dem zum Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO gehörenden „Paderborner Bildarchiv" sollen wichtige und wertvolle Handschriften aus der alten Klosterbibliothek teilweise oder vollständig gescannt und so via Internet ein weltweiter Zugriff ermöglich werden. Darüber hinaus ist angestrebt, die online bisher nicht zugänglichen Bestände der heutigen Adelsbibliothek in Corvey, die das Corvey-Institut für Buch- und Bibliotheksgeschichte an der Universität Paderborn bearbeitet hat, ebenfalls zu digitalisieren und verfügbar zu machen. Das zweite Teilprojekt gilt der Frage nach dem Wandel von Kirchenbau und Kirchenraum im späten 17. bis frühen 19. Jahrhundert unter dem Einfluss von Sakralisierungs- bzw. Säkularisierungsprozessen. Um die bisherige Perspektive auf dieses Phänomen zur Diskussion zu stellen und zu erweitern, wurde Anfang Juli 2009 im Rahmen des Teilprojekts die internationale Tagung „Der Kirchenbau zwischen Sakralisierung und Säkularisierung – im 17./18. Jahrhundert und heute" durchgeführt. Auf dieser Veranstaltung zum Abschluss des ersten Förderjahres wurde die Fragestellung um den Blick auf das 20. und 21. Jahrhundert ergänzt und von Vertretern aus Geschichte, Kunstgeschichte, Theologie und Denkmalpflege näher beleuchtet und diskutiert. Davon ausgehend soll die Themenstellung weiterverfolgt werden. Quelle: http://www.uni-paderborn.de/mitteilung/60922/
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![]() | Prof. Dr. Eva-Maria Seng (Professur für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO) wurde zur Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes an der Universität Paderborn ernannt | |
Dezember 2008: Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Inhaberin der Professur für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO am Historischen Institut, wurde durch den Vorstand der Studienstiftung des deutschen Volkes zur Vertrauensdozentin bestellt. Mit der Ernennung von Prof. Dr. Seng kann die Universität Paderborn nun erstmalig eine eigene Vertrauensdozentin der Studienstiftung aufweisen. Zu den ehrenamtlichen Aufgaben der Vertrauensdozentin gehört insbesondere die Betreuung der Stipendiaten, die in Paderborn von der Studienstiftung gefördert werden. | ||
![]() | Neuer Masterstudiengang „Kulturerbe / Studies in Cultural Heritage“ ab dem Wintersemester 2008/2009 an der Universität Paderborn | |
| Der nicht-konsekutive Masterstudiengang „Kulturerbe“ stellt eine wissenschaftliche Qualifikation im Bereich Kunstgeschichte dar. Der Studiengang hat die vielfältigen Aspekte des Weltkulturerbes zum Gegenstand, entwickelt praktische Handlungsstrategien beim Schutz von Kulturdenkmälern und damit auch zukunftsweisende Ansätze hinsichtlich der Denkmalpflege und zeigt Grundsätze, Techniken und Medien zur vergleichenden Auseinandersetzung mit dem vielfältigen internationalen Kulturerbe auf. Neben diesen insbesondere das materielle Kulturerbe betreffenden Bereichen werden aber auch neue Ansätze zur Dokumentation und Erforschung des immateriellen Kulturerbes erarbeitet und vermittelt. Innerhalb der Regelstudienzeit von vier Semestern setzt sich der Masterstudiengang aus 13 Pflicht- und Wahlpflichtmodulen aus den Bereichen Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Erinnerungskultur, Museums- und Ausstellungswesen, Kulturrecht und Kulturmanagement, Internationale Organisationen, Interkulturalität zusammen. Das Studium sieht desweiteren einen Auslandsaufenthalt an einer Hochschule in Frankreich, England oder der Türkei mit ähnlichen Studienprogrammen als festen Bestandteil der Ausbildung vor. Im Rahmen des daran anschließenden Projektmoduls sollen die Studierenden durch Vermittlung außeruniversitärer Partner anhand eines Gegenstandes oder eines Gegenstandsbereichs aus der Praxis, unter Anwendung der gelernten Methoden und unter Verwendung der Dokumentations- und Präsentationsmöglichkeiten, den selbständigen Umgang mit den Lernzielen des Studiengangs Materielles und Immaterielles Kulturerbe darlegen. Die Studienabschlussleistungen bestehen aus der schriftlichen Masterarbeit, deren Kurzpräsentation im Master- und Doktorandenkolloquium sowie der mündlichen Masterprüfung. Alle Veranstaltungen, die innerhalb des Studiengangs angeboten werden, dienen auch dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen. Zusätzlich werden diese im Studium Generale / Optionalbereich vertieft, dessen Ergebnisse nicht endnotenrelevant sind. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs „Kulturerbe / Studies in Cultural Heritage“ wird der akademische Grad „Master of Arts“ erworben. Zulassungsvoraussetzungen: Zum Masterstudiengang „Kulturerbe“ kann nur zugelassen werden, wer einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss in Kunstgeschichte oder in einem kulturwissenschaftlichen Fach (z.B. in Geschichte, Germanistik oder in einer Fremdsprachenphilologie) oder in Architektur, Ethnologie, Soziologie im Rahmen eines Zwei-Fach-Bachelor-Studiengangs oder in einem gleichwertigen oder einschlägigen Studiengang erworben hat. Die Fachnote muss mindestens 2,0 betragen. Den üblichen Unterlagen sind ein Motivationsschreiben (nicht länger als 3 Seiten) mit Darstellung der weiteren Berufs- und wissenschaftlichen Forschungsperspektive beizufügen. Die Feststellung über die Gleichwertigkeit trifft der Prüfungsausschuss. Der Zugang zum MA „Kulturerbe“ ist durch ein hochschulinternes Auswahlverfahren mit Numerus Clausus beschränkt. Die Auswahl erfolgt nach der Abschlussnote des BA bzw. des entsprechenden Abschlusszeugnisses in Relation zu den jährlich vorhandenen 25 Studienplätzen. Bewerbungsschluss für das Hauptverfahren: 15.07.2008 Nachfrist für ein weiteres Auswahlverfahren: 31.08.2008 Bewerbungen für ein eventuelles Losverfahren: 30.09.2008 Weitere Informationen zum Studiengang sowie zu den Bewerbungsmodalitäten: www.uni-paderborn.de/masterkulturerbe Kontakt: Prof. Dr. Eva-Maria Seng Professur für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO Kulturwissenschaftliche Fakultät Universität Paderborn Raum: W1 111 Tel.: 05251-60-5488 Fax: 05251-60-5461 Email: em-seng[at]mail.upb.de | ||
![]() | Ministerium bewilligt das einjährige Forschungsprojekt „Kulturerbe-Sakralbauten“ der Professur für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO | |
| Mai 2008. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen hat einem Antrag des Lehrstuhls für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO, vertreten durch Prof. Dr. Eva-Maria Seng stattgegeben. Damit wurde eine substantielle Forschungsförderung aus den Mitteln des Strukturfonds des Landes für eine Initiative im Bereich Kulturerbe an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Paderborn zugesagt. Konkret soll hiermit das von Frau Prof. Dr. Seng skizzierte einjährige Forschungsprojekt „Kulturerbe-Sakralbauten“ unterstützt werden: Dieses besteht aus den beiden Teilprojekten „Kloster und Schloss Corvey als abendländische Bildungs- und Mediengeschichte“ und „Kirchenbau zwischen Säkularisierung und Resakralisierung“. Das erste Teilprojekt untersucht das auf der Tentative Liste zur Aufnahme als Weltkulturerbe stehende Kloster Corvey und zwar hinsichtlich seiner mehr als tausendjährigen Bildungstradition und medialen Geschichte. Angesichts eines erneuten medialen Wandels, sollen in diesem Zusammenhang Ansätze einer möglichen Weiterentwicklung erarbeitet sowie eine Publikation in Buch- und digitaler Form erstellt werden. Das zweite Teilprojekt widmet sich der kirchenbaulichen Entwicklungen im Zeitraum zwischen 1700 und 1800/1820 und soll damit eine signifikante Lücke in der Forschungsgeschichte schließen. Dabei soll den historisch offensichtlich wiederkehrenden Prozessen der Säkularisierung und Resakralisierung sowohl im engeren baulichen als auch im gesellschaftspolitisch motivierenden Bereich nachgegangen werden. Die Ergebnisse sollen schließlich in einer interdisziplinären Tagung präsentiert werden. Die Dokumentations- und Forschungsergebnisse der beiden eng miteinander verzahnten Teilprojekte sollen zudem in das seit 2006 durch das UNESCO Kompetenzzentrum an der Universität Paderborn aufgebaute „Paderborner Bildarchiv“ eingespeist und weltweit abrufbar gemacht werden. Die Teilprojekte „Corvey“ und „Säkularisierung/Resakralisierung“ bieten die Möglichkeit, den gesamten Bereich der Forschung des materiellen und immateriellen Kulturerbes sichtbar zu machen. Corvey steht dabei als Beispiel stärker für den immateriellen Bereich, während das zweite Projekt vom materiellen Bereich ausgehend auch hier immaterielle Gesichtspunkte betrachtet, die Impuls gebend für die baulichen und ästhetisch-räumlichen Konzepte waren. Beide Teilprojekte leisten darüber hinaus neben historischer Forschung eine enge Anbindung an Gegenwartsfragen. Exemplarisch bieten sie die Möglichkeiten des Umganges mit unserem nahen kulturellen Erbe, das uns in Bezug zur Vergangenheit setzt und diese durch bewusste Rezeption für Gegenwart und Zukunft nutzbar macht bzw. zur eigenen Selbstvergewisserung beiträgt. Das geförderte Forschungsprojekt soll schließlich den neuen Studiengang „Kulturerbe/ Studies in Cultural Heritage“, dessen Start für das Wintersemester 2008/2009 vorgesehen ist, entscheidend stärken und in der Forschungslandschaft profilieren. Kontakt: Prof. Dr. Eva-Maria Seng Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO Kulturwissenschaftliche Fakultät Universität Paderborn Tel.: 05251-60-5488 Email: em-seng[at]mail.upb.de www.upb.de/kulturerbe www.upb.de/unesco | ||
![]() | Paderborner Bildarchiv (PB) geht ans Netz | |
| Universität Paderborn: Ab Donnerstag, den 24.01.2008 können Paderborner Lehrende und Studierende sowie darüber hinaus die Mitglieder von 71 weiteren Instituten und Universitäten in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz das Angebot eines neuen Bildarchivs frei nutzen: Das „Paderborner Bildarchiv“ wird zu diesem Zeitpunkt an die digitale und nach Anmeldung online zugängliche Bilddatenbank „Prometheus“ angegliedert. | ||
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Das Archiv, das innerhalb von „Prometheus“ als selbständiger Bestandteil sichtbar bleibt, wird seit dem 01.10.2006 durch die Professur für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO unter Leitung von Prof. Dr. Eva-Maria Seng sukzessive aufgebaut und umfasst mittlerweile bereits über 3000 Abbildungen. Einerseits soll das „Paderborner Bildarchiv“ Forschung und Lehre im gesamten Bereich der Universität unterstützen, andererseits dient es vornehmlich dazu, das Spektrum der Forschungen zum materiellen Kulturerbe bildlich voranzutreiben. Nicht zuletzt stellt das „Paderborner Bildarchiv“ eine notwendige infrastrukturelle Einrichtung für die intendierte Einführung eines neuen Studiengangs im Bereich des kulturellen Erbes dar. Die Bilddatenbank eignet sich daher zum einen als Recherchemöglichkeit für Studierende und Forscher für eigene Arbeiten, zur Erstellung von Präsentationsvorträgen, zum zweiten als Selbstlerneinrichtung für Studierende zur Vor- und Nacharbeit von Vorlesungen und Seminaren und zum dritten als Dokumentationsdatenbank der Welterbestätten und weiteren kulturellen Erbes. Hierzu digitalisiert das „Paderborner Bildarchiv“ in einem eigens eingerichteten Digitalisierungsbüro, unter Aufsicht des UNESCO Kompetenzzentrums und des IMT und mit Hilfe eines engagierten Teams von studentischen Hilfskräften, Vorlagen aus unterschiedlichsten Quellen. Die Eröffnung und Vernetzung des „Paderborner Bildarchivs“ wird durch den Präsidenten der Universität Paderborn, Prof. Dr. rer. nat. Nikolaus Risch und in Anwesenheit der verantwortlichen Beteiligten Prof. Dr. Eva-Maria Seng und Dr. Gudrun Oevel am Donnerstag, den 24.01.2007 um 14.15 Uhr im Gebäude N, Raum N5.216 (IMT) feierlich begangen. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. | ||
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