![]() | Aufnahme von Prof. Dr. Eva-Maria Seng als ordentliches Mitglied in die Historische Kommission für Westfalen | |
Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Inhaberin des Lehrstuhls für Materielles und Immaterielles Kulturerbe am Historischen Institut der Universität Paderborn, wurde als ordentliches Mitglied in die Historische Kommission für Westfalen aufgenommen. Die Historische Kommission für Westfalen, 1896 aus dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens ausgegründet, ist heute eine von sechs landeskundlichen Kommissionen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Neben der wissenschaftlichen Erforschung der westfälischen Landesgeschichte befasst sich die Kommission vornehmlich mit der Veröffentlichung von Quellen und Darstellungen. So kann die Historische Kommission für Westfalen seit ihrer Gründung annähernd 500 Publikationen vorweisen. Unter den sechs landeskundlichen Kommissionen des LWL ist die Historische Kommission mit etwa 150 ordentlichen und korrespondierenden Mitgliedern die größte. Die Mitglieder zeigen einen Querschnitt durch die landesgeschichtliche Forschungslandschaft. Insbesondere finden sich hier institutionell angebundene Forscher und Hochschullehrer der verschiedenen Fachrichtungen sowie Archivare. Neben der Unterstützung von Publikationen widmet sich die Historische Kommission zwei weiteren Hauptaufgaben. Einerseits werden, in Kooperation mit vielfältigen Partnern, Tagungen und Vortragsveranstaltungen ausgerichtet. Zum Beispiel wird zusammen mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalen der Tag der westfälischen Geschichte organisiert. Andererseits wird der Teilnahme an und Betreuung von Kooperationsprojekten große Bedeutung beigemessen. Insbesondere soll hier die Beteiligung an den beiden aktuellen Projekten „Westfälischer Städteatlas“ und „Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe“ genannt werden. Materialien, Tagungsberichte sowie das Publikationsverzeichnis werden von der Historischen Kommission online zur Verfügung gestellt. Zudem wurde seit 2004 damit begonnen, bereits vergriffene Publikationen kostenlos in digitaler Form anzubieten. Hiermit folgt die Kommission ihrer Selbstverpflichtung, ein verlässlicher, informativer und einfach erreichbarer Partner im geschichtswissenschaftlichen Dialog zwischen Fachwelt und Öffentlichkeit zu sein. http://www.lwl.org/LWL/Kultur/HistorischeKommission | ||
![]() | Vortrag von Dr. Oliver Karnau im Rahmen der Vorlesung "Museum und Ausstellungswesen zwischen Objektkult, Lernort und Erinnerungsfunktion" | |
| Dr. Oliver Karnau (Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz): „40 Jahre Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK): | |
| Datum: Donnerstag, 16.05.2013 Uhrzeit: 11.00 - 13.00 c.t. Raum: L 1 | |
In seinem Vortrag wird Dr. Karnau das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz vorstellen. Neben der Darstellung der Gründung 1973 und Gründungsabsichten im historischen Kontext, wird er die Ziele und Aufgaben des Komitees erläutern. Weitere Aspekte des Vortrages werden die Arbeitsweise und -instrumente, ein Rückblick auf die vom DNK ergriffenen Initiativen und Tagungen vor dem Hintergrund der nunmehr 40jährigen Tätigkeit sowie zukünftige Aktivitäten bilden. Der öffentliche Vortrag findet im Rahmen der Vorlesung "Museum und Ausstellungswesen zwischen Objektkult, Lernort und Erinnerungsfunktion" von Prof. Dr. Eva-Maria Seng statt. Alle Interessenten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. | ||
Zur Person: | ||
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Eva-Maria Seng | |
Mittwoch, 28. August 2013 Vom 27. bis 31. August 2013 wird die Jahrestagung des Verbandes Europäischer Freilichtmuseen (AEOM) mit dem Schwerpunkt "Das Haus als Exponat und sein Stellenwert für die Forschungs- und Vermittlungsarbeit" im Freilichtmuseum Glentleiten bei Murnau stattfinden. Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Inhaberin des Lehrstuhls für Materielles und Immaterielles Kulturerbe an der Universität Paderborn, ist eingeladen, am Mittwoch, den 28. August 2013 das Impulsreferat dieser Tagung zu halten. Das Programm dieser Tagung folgt in Kürze. | ||
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Eva-Maria Seng "„habent sua fata libelli”. Tausend Jahre Klosterbibliothek Corvey zwischen Zerstörung und Neuaufbau"" | |
Dienstag, 30. April 2013 Im Jahr 2015 feiert die Universität Wien ihr 650 jähriges Bestehen. Im Vorfeld dieser Feierlichkeiten bietet das Institut für Germanistik im Rahmen des UNESCO-Projektes "650 Jahre Sprach- und Textkulturen. Das materielle und immaterielle Kulturerbe der Universität Wien" ein umfangreiches Forschungs-, Vortrags- und Studienangebot an. | ||
![]() | Internationales Kolloquium: "Mutations identitaires en Europe à l´aube du XXIe siècle" | |
25. - 27. Februar 2013 Vom 25. bis 27. Februar 2013 findet an der Université du Maine in Le Mans ein Internationales Kolloquium zum Thema "Mutations identitaires en Europe à l´aube du XXIe siècle" statt. Als besondere Gäste können der Autor Dimitré Dinev und der Politikwissenschaftler, Soziologe und Publizist Alfred Grosser beim Kolloquium begrüßt werden. Prof. Dr. Eva-Maria Seng wird die 2. Sektion zum Thema "Les supports de l’identité européenne" am Dienstag, den 26.02.2013 leiten. | ||
![]() | Master und Doktorandenkolloquium am 15. und 16. Juni 2012 Das Master und Doktorandenkolloquium von Prof. Dr. Eva-Maria Seng findet am Freitag, den 15. und am Samstag, den 16. Juni in Raum W1.101 statt. Zum Programm | |
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Eva-Maria Seng "Weltkulturerbe zwischen Globalisierung und Glokalisierung" | |
Montag, 21. Januar 2013 Am 21.1.2013 hält Prof. Dr. Eva-Maria Seng im Rahmen des Studium Generale der Universität Konstanz einen Vortrag zum Thema "Weltkulturerbe zwischen Globalisierung und Glokalisierung". Im Vortrag sollen einerseits die Voraussetzungen der Entstehung einer globalen Kulturentwicklung vorgestellt und andererseits der Entstehung, Festschreibung und Weiterentwicklung der Welterbekonvention, sowie der daraus hervorgegangenen Liste der Natur- und Kulturerbestätten nachgegangen werden. Neben dieser internationalen sollen auch die nationale Ebene der Bundesrepublik Deutschland und die regionale Ebene der einzelnen Bundesländer des föderalen Staates und die lokale Ebene betrachtet werden. Neben der Betrachtung der politischen bzw. strukturellen Probleme, die sich insbesondere an den Normen oder Gesetzen auf den unterschiedlichen Ebenen mit ihren je unterschiedlichen Ausgangsüberlegungen und Traditionen, Zeitebenen und Geschwindigkeiten in der Fortschreibung festmachen lassen, läuft parallel der wissenschaftliche und theoretische Diskurs im Bereich des kulturellen Erbes und des Naturschutzes weiter und trägt ebenfalls zur Wandlung und Weiterentwicklung von Welterbelisten, von nationalen und regionalen Denkmallisten bei, ebenso wie sich die gesamtgesellschaftliche Diskussion unter Natur- oder Denkmalschützern weiter entfaltet. Wir haben es also 1. neben der politischen und gesetzlichen Ebene mit ihren unterschiedlichen Geschwindigkeiten 2. mit einem Problem der Inkompatibilitäten zwischen Norm (Konvention, Gesetze) und Wirklichkeit (wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Diskurs) und damit 3. mit einer Parallelität eher statischen Beharrens und dynamischer Entwicklung zu tun. Diese konfliktträchtigen Ambivalenzen sollen an Fallbeispielen illustriert werden. Die Ringvorlesung findet im Wintersemester 2012/2013 unter dem Titel "Zukunft II: Visionen – Praktiken – Gefahren" statt. | ||
![]() | Vortrag von Anja Jackes M.A. " Tausend Jahre Wissen – Die Rekonstruktion der Bibliothek der Reichsabtei Corvey: Internetplattform – Digitalisierung – Wanderausstellung – virtuelle Ausstellung " | |
Freitag, 18. Januar 2013 Im Rahmen der Tagung "Digitale Rekonstruktionen mittelalterlicher Bibliotheken", die von der Universität Trier, dem Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrum Trier, der Technischen Universität Darmstadt sowie der Stadtbibliothek/Stadtarchiv Trier am 18. und 19. Januar 2013 in Trier ausgerichtet wird, stellt die Koordinatorin des Forschungsprojektes und der Wanderausstellung "Tausend Jahre Wissen - Die Rekonstruktion der Bibliothek der Reichsabtei Corvey", Anja Jackes, auch die weiteren Aktivitäten des Projektes vor. Weitere Informationen zur Tagung und zum Tagungsprogramm finden Sie hier | ||
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Eva-Maria Seng "Immaterielles Kulturerbe – Begriff, Methode, Praxis" | |
Freitag, 30. November 2012 Auf der 5. Jahrestagung des Deutschen Forums Kulturlandschaft, die am 30. November 2012 unter der Schirmherrschaft von Kulturstaatsminister Bernd Neumann in der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, zum Themenschwerpunkt UNESCO-Übereinkommen zum immateriellen Kulturerbe stattfindet, wird Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kultuerbe, zum Thema "Immaterielles Kultuererbe - Begriff, Methode, Praxis" vortragen. | ||
![]() | Rundfunkbeitrag "Die Landschaft lesen - Verstehen wir das Buch der Natur?" | |
Unter der Leitung von Burkhard Müller-Ulrich diskutierte Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe der Universität Paderborn, zusammen mit Prof. Dr. Michael Jakob, Komparatist, Genf und Prof. Dr. Hansjörg Küster, Geobiologe an der Leibniz Universität Hannover am Freitag, den 23.11.2012, in der Radiosendung SWR2 Forum über verschiedene historische und zeitgenössische Entwicklungen im Themenfeld Natur und Kulturlandschaften. Die Sendung ist nachzuhören - [Audio]. | ||
![]() | Arbeitstreffen Denkmalpflege | |
Samstag, 17. November 2012 Am 17.11.2012 wird Prof. Dr. Eva-Maria Seng an einem Arbeitstreffen zum Thema Denkmalpflege in Berlin teilnehmen. Zu einer Diskussionsrunde mit einschlägigen Institutionen und spezialisierten Universitätslehrstühlen hat das Deutsche Archäologische Institut eingeladen. | ||
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Eva-Maria Seng "Barocke Plan- und Idealstädte: Dobrilugk als barocke Planstadt" | |
Donnerstag, 08. November 2012 Am 08.11.2012 hält Prof. Dr. Eva-Maria Seng einen Vortrag zum Thema „Barocke Plan- und Idealstädte: Dobrilugk als barocke Planstadt“. Der Beitrag findet im Rahmen der mehrtätigen Tagung „Die Nieder-/Oberlausitz: Konturen einer Integrationslandschaft in der Frühen Neuzeit“ in Doberlug-Kirchhain und Hoyerswerda statt, die vom Historischen Institut der Universität Potsdam in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Historischen Kommission e.V. und weiteren Partnern organisiert wurde. Die Konferenz, die zweite in der Reihe „Tschechisch-Polnisch-Deutsche Tagung zur Geschichte und Verflechtung benachbarter Landschaften“, dient zur Vorbereitung auf die 2014 anstehende erste Brandenburgischen Landesausstellung „Preußen und Sachsen“ in Doberlug-Kirchhain. | ||
![]() | Impulsreferat von Prof. Dr. Eva-Maria Seng zum "Wiesbadener Programm" | |
Sonntag, 4. November 2012 Am 4.11.2012 hält Prof. Dr. Eva-Maria Seng im Rahmen des eintägigen Symposiums "Das Wiesbadener Programm und seine Bedeutung für den Kirchenbau" ein Impulsreferat. Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden lädt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz am Sonntag ab 11 Uhr in den Friedrich-Naumann-Saal der Marktkirche Wiesbaden ein. Das Symposium findet im Gedenken an Prof. Dr. Gottfried Kiesow statt und widmet sich einem Bauprogramm, das maßgeblich für viele Kirchenbauten vor dem Ersten Weltkrieg war. | ||
![]() | Tagung: "Universitätsbau - Prinzip und Wandel" | |
Am Samstag, den 27. Oktober 2012, laden Prof. Dr. Frank Göttmann, Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit, und Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO, zur 21. Tagung aus der Reihe "Fragen der Regionalgeschichte" ein. Die alljährige Veranstaltung findet diesmal im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40jährigen Bestehen der Universität und daher eine Woche früher als üblich statt. Wie jedes Jahr, wird auch diesmal von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Auditorium maximum der Universität Paderborn getagt. Die Entwicklung der Universität war seit ihren Anfängen davon bestimmt, in welchen Gebäuden sie untergebracht war, welche Anforderungen Fächer und Fakultäten an Lage, Ausstattung und Beschaffenheit der Räumlichkeiten für Lehre, Forschung und Verwaltung, für die Unterbringung des Lehrpersonals und die Studierenden stellten. Wurden dafür bestehende Gebäude „umgenutzt“, wurden neue Zweckbauten errichtet? Im Universitätsbau spiegeln sich sowohl die Entwicklung von Wissenschaft und Studium, als auch der Wandel des Stellenwerts der Universität für Gesellschaft und Staat. Hierbei sind Faktoren wie die architektonische Ausführung, die raumplanerische Anlage und Lokalisierung, die Integration in das städtische Raum- und Sozialgefüge zu beachten. Das Jubiläum der zweiten, vor 40 Jahren in Paderborn gegründeten Universität gibt willkommenen Anlass, über diese Perspektiven und Fragen gerade in Zeiten des tiefgreifenden Wandels des Universitätswesens nachzudenken. | ||
![]() | Feierliche Semestereröffnung am 09.10.2012 | |
Prof. Dr. Eva-Maria Seng und die Mitarbeiterinnen am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe laden zu einer kleinen Semestereröffnungsfeier am Dienstag, den 09.10.2012 von 18.00-20.00 Uhr in Raum W1.101 ein. Die Einladung richtet sich insbesondere an die neueingeschriebenen Studierenden des Masterstudiengangs Kulturerbe, die hierbei die Gelegenheit erhalten, ihre neuen KollegInnen sowie die Lehrenden des Faches Kulturerbe und des Historischen Instituts kennenzulernen. | ||
![]() | Radiosendung “Les nouveaux patrimoines culturels” im französischen Rundfunk | |
Der französische Radiosender Prun‘ widmete die Ausgabe seiner Sendung le labo des savoirs vom 11. September 2012 dem Thema „Les nouveaux patrimoines culturels“. Im Mittelpunkt stand das gleichnamige internationale Kolloquium, das im Rahmen des Forschungsverbundes NÉOPAT entstand und am 7.-8. Juni 2012 an der Universität Nantes stattfand. Die Radiosendung wurde ausgehend von Interviews entwickelt, die mit den damaligen Sektionsleitern und Teilnehmern am Kolloquium Prof. Dr. Eva-Maria Seng (Universität Paderborn), Dr. Claire Guiu (Université de Nantes) und Prof. Dr. Philippe LeGuern (Université de Nantes) geführt wurden. | ||
![]() | Prof. Dr. Eva-Maria Seng übernimmt Sektionsleitung auf dem CIHA | |
15. - 20. Juli 2012 Vom 15. bis 20 Juli 2012 findet der 33. internationale Kunsthistoriker-Kongress CIHA (Congrès International d’Histoire de l’Art) in Nürnberg mit dem Rahmenthema "Die Herausforderung des Objektes" statt. Frau Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, wird zusammen mit Prof. Iain Boyd Whyte von der University of Edinburgh, Großbritanien, die Sektion 6 World Heritage: Cultural Identity and the War against Works of Art / Weltkulturerbe: Kulturelle Identität und der Krieg gegen Kunstwerke leiten. http://www.ciha2012.de/programm/die-21-sektionen/sektion-6.htmlWeitere Informationen finden Sie hier | ||
![]() | Master und Doktorandenkolloquium am 15. und 16. Juni 2012 Das Master und Doktorandenkolloquium von Prof. Dr. Eva-Maria Seng findet am Freitag, den 15. und am Samstag, den 16. Juni in Raum W1.101 statt. | |
![]() | „Les nouveaux patrimoines culturels“: Internationales Kolloquium im Rahmen des Forschungsverbundes NÉOPAT im Château des Ducs de Bretagne in Nantes vom 7.-8. Juni 2012 Die Universität Nantes veranstaltet vom 7.-8. Juni 2012 ein internationales Kolloquium zum Thema „Les nouveaux patrimoines culturels“ – „Das neue kulturelle Erbe“. Das Symposium fragt nach der Bedeutung neuartiger Denkmaltypen seit 1970 und den gesellschaftspolitischen, aber auch wissenschaftlichen und technischen Gründen und Voraussetzungen für die stetige Ausweitung des kulturellen Erbes. In diesem Zusammenhang übernimmt Prof. Dr. Eva-Maria Seng die Leitung der beiden Sektionen „Kulturerbe, Natur, Umwelt“ (Patrimoine, nature, environnement) sowie „Immaterielles Kulturerbe“ (Patrimoine immatériel). Die von der Region Pays de la Loire unterstützte Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Château de Nantes im Rahmen des internationalen Forschungsnetzwerkes NÉOPAT statt. NÉOPAT (Les nouveaux objets de patrimoine en Pays de Loire et en Europe), angesiedelt an den Universitäten Angers, du Maine und Nantes, bringt Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen aus Frankreich, Spanien und Deutschland zusammen mit dem Ziel, die Entwicklung des kulturellen Erbes in der Gegenwart mit Blick auf seine sozio-politischen Kontexte und die daran beteiligten Akteure sowie seine identitätsstiftende Funktion auf regionaler und internationaler Ebene zu erforschen. | |
![]() | Vortrag von Prof. Dr. Eva-Maria Seng "Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Das Projekt ‘Studentische Presseagentur CULTURA’" | |
Mittwoch, 16. Mai 2012 Am 16.5.2012 wird Prof. Dr. Eva-Maria Seng zusammen mit der derzeitigen Chefredakteurin Nadine Hoffmann das Projekt "Studentische Presseagentur CULTURA" vorstellen. Der Vortrag findet im Rahmen des Forschungskolloquiums des Seminars für Kulturanthropologie des Textilen der TU Dortmund statt. Die Vorlesungsreihe steht im Sommersemester 2012 unter dem Titel "Kultur. Analyse und Transfer" | ||
![]() | Tagung: "Kulturerbe Baden-Württemberg", Arbeitstagung des Museumsverbandes Baden-Württemberg e.V. | |
Am 9. und 10. März findet im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart die Tagung "Kulturerbe Baden-Württemberg". In diesem Rahmen hält Prof. Dr. Seng einen Vortrag zum Thema: "Materielles und Immaterielles Kulturerbe – global, regional, glokal?" | ||
| Pressemitteilung: Verleihung der "200-Jahre-Medaille" der Universität Breslau/ Wroclaw an Prof. Dr. Eva-Maria Seng | ||
Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe an der Universität Paderborn, erhält am 3. Dezember 2011 die Ehrenmedaille der Universität Wroclaw, die anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der als preußische Universität zu Breslau gegründeten Institution geprägt wurde. Die Verleihung findet im Rahmen eines Festaktes im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln statt, an dem die Rektoren der Universität Breslau und Köln, die Europaministerin des Landes NRW und der Oberbürgermeister der Stadt Köln teilnehmen. Dem Festprogramm geht ein wissenschaftliches Symposium am Freitag, den 2. Dezember 2011, zum Thema "Zwischen Tradition und Partnerschaft - 200 Jahre Universität Breslau/ Wroclaw" im neuen Seminargebäude der Universität zu Köln voraus. Die Jubiläumsfeierlichkeiten begannen bereits im Oktober 2011 mit der wissenschaftlichen Konferenz "Universität Breslau in der europäischen Kultur des 19. und 20. Jahrhunderts" an der Universität in Breslau. Eva-Maria Seng nahm mit einem Vortrag zu "August Grisebach und die Neuausrichtung der deutschen Kunstgeschichte am Anfang des 20. Jahrhunderts" daran teil. Zuvor schon war Prof. Dr. Jan Harasimowicz, Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Renaissance und Reformation an der Universität Wroclaw, im Rahmen der von Seng veranstalteten Tagung "Der Kirchenbau zwischen Sakralisierung und Säkularisierung - im 17./18. Jahrhundert und heute" 2009 in Paderborn zu Gast. Ebenfalls seit 2009 kooperiert das Kunsthistorische Institut der Universität Wroclaw mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Seng im Rahmen des Paderborner Masterstudienganges "Kulturerbe". | ||
![]() | Tagung: "Stadtträume - Traumstädte". 50. Arbeitstagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung | |
Vom 18. bis 20. November 2011 findet im Stadtarchiv Stuttgart die 50. Arbeitstagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Universität Paderborn, Dr. Roland Müller, Stuttgart, und Prof. Dr. Bernd Roeck, Zürich, werden in drei Sektionen die Stadtutopien und Idealstädte der Zeit des Alten Reiches ebenso wie die innere Ordnung der Stadt oder die Stadtvisionen der Moderne thematisiert. | ||
![]() | Stern der Woche geht an CULTURA-Gründerin | |
Jeden Samstag vergeben die Neue Westfälische, die Lippische Landes-Zeitung und das Haller Kreisblatt den "Stern der Woche". Er würdigt "bemerkenswerte und herausragende kulturelle Ereignisse in Ostwestfalen-Lippe". Am 02./03.04.2011 ging die Auszeichnung an Prof. Dr. Eva-Maria Seng für die Gründung der studentischen Presseagentur CULTURA. | ||
![]() | Podiumsdiskussion „Forum Kunstgeschichte in Schule und Lehrerbildung“ auf dem 31. Deutschen Kunsthistorikertag | |
Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO, nimmt an der Podiumsdiskussion „Forum Kunstgeschichte in Schule und Lehrerbildung“ im Rahmen des 31. Deutschen Kunsthistorikertages zum Genius Loci teil. Dabei möchte das Forum Kunstgeschicht in Schule ud Lehrerbildung eine Plattform bilden, auf der die Rolle des Faches in Schulen über den bloßen Kunstunterricht hinaus deutlich gemacht wird. Die vom Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. organisierte Tagung wird vom 23.-27. März 2011 im Gebäude der Neuen Universität Würzburg, Sanderring 2, durchgeführt. Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, den 23. März 2011, 15.45-17.30 Uhr im Hörsaal 318 statt. | ||
![]() | Internationaler Arbeitskreis zum Städtebau des 18. Jahrhunderts | |
Am 07. und 08. Februar 2011 findet am Deutschen Historischen Institut Paris eine internationale „table ronde" zum Städtebau im 18. Jahrhundert statt. Der von Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO an der Universität Paderborn, initiierte und organisierte Arbeitskreis umfasst 12 Teilnehmer aus Frankreich, Deutschland und Polen. Neben dem DHI als der gastgebenden Institution, stellt das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris einen weiteren Kooperationspartner dar. Informationen zur Veranstaltung finden sich außerdem auf der Homepage des DHI Paris http://www.dhi-paris.fr/ | ||
![]() | Innovatives Kooperationsprojekt „studiolo communis" nimmt Arbeit auf | |
Juli 2010: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einem Antrag von Prof. Dr. Eva-Maria Seng, in Kooperation mit Dr. Gudrun Oevel, Leiterin des Zentrums für Informations- und Medientechnologie, sowie Prof. Dr. Reinhard Keil, Professur „Informatik und Gesellschaft" im Heinz Nixdorf Institut, zur Entwicklung einer virtuellen und ko-aktiven Arbeitsumgebung in Höhe von 378.000 Euro stattgegeben. Mit einer Auftaktveranstaltung am Freitag, den 09.07.2010 um 11.00 Uhr im Senatssitzungssaal der Universität Paderborn (B 3.231) nimmt das interdisziplinäre Kooperationsprojekt „studiolo communis" seine Arbeit auf. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wird die virtuelle und ko-aktive Arbeitsumgebung „studiolo communis", welche die Sammlung, Erschließung, Erforschung und Archivierung von materiellem und immateriellem Kulturerbe unterstützen soll, entwickelt und aufgebaut werden. Ziel des Kooperationsprojektes ist es, die simultane vergleichende Bearbeitung unterschiedlicher Materialien zu erreichen. Dazu soll auf einer virtuellen Plattform die Anordnung verschiedener Medienobjekte wie Text, Bild, Ton- und Filmaufnahmen, ihre Verknüpfung, ihr Vergleich ebenso wie ihre Bewertung und Kommentierung ermöglicht werden. Damit folgt das Projekt nicht zuletzt dem Grundprinzip der vergleichenden Kunstbetrachtung, welche bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler Aby Warburg begründet wurde, und überträgt dieses in die neuen Medientechnologien. Zusätzlich eröffnet das Projekt neue Perspektiven für die enge Kooperation von Wissenschaftlern untereinander, der Einbeziehung einschlägiger Fachverbände und regionaler Organisationen bei der Sammlung und Erforschung sowie der Präsentation von Ergebnissen für eine breite Öffentlichkeit. Für die Forschungsaktivitäten des UNESCO Kompetenzzentrums und den am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO angesiedelten Masterstudiengang Kulturerbe wird das Projekt weiter Profil bildend sein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an der Auftaktveranstaltung teilzunehmen. | ||
![]() | Universität Paderborn: Prof. Dr. Eva-Maria Seng übernimmt im Sommersemester 2010 die "Alfred-Grosser-Gastprofessur" an der Sciences Po, Paris | |
Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Inhaberin des Lehrstuhls für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO am Historischen Institut der Universität Paderborn, wurde als Gastprofessorin auf den „Alfred-Grosser-Lehrstuhl" 2009-2010 an der Sciences Po Paris eingeladen. Die französische Forschungs- und Bildungseinrichtung Sciences Po Paris – eigentlich Institut d’études politiques de Paris (IEP Paris) – gehört zu den besten Hochschulen weltweit. Der Campus der Sciences Po liegt im alten Pariser Universitätsviertel Quartier Latin, Satelliten-Campi befinden sich darüber hinaus in Nancy (mit einem Schwerpunkt auf deutsch-französische Beziehungen), Dijon, Poitiers, Menton und Le Havre. Die exklusive und kompetitive Forschungs- und Bildungseinrichtung mit strengen Aufnahmeverfahren zielt insbesondere auf die Ausbildung der politischen und diplomatischen Elite Frankreichs. Als Bildungs- und Forschungseinrichtung bietet die Sciences Po die Möglichkeit zur Qualifizierung und Spezialisierung in den Human- und Sozialwissenschaften (Geschichte, Ökonomie, Soziologie, Politik- und Rechtswissenschaft) in Form von mehrdisziplinären B.A., Master- und Promotionsstudiengängen. Die Sciences Po verfügt darüber hinaus über mehr als 200 Partneruniversitäten weltweit, unter ihnen Harvard, Princeton, Berkeley, Oxford und Cambridge. Der 1992 gegründete Alfred-Grosser-Lehrstuhl („Chaire Alfred Grosser") ist eine von mehreren Gastprofessuren an der Sciences Po, die dem internationalen Profil der Universität Rechnung tragen sollen. Er wurde auf Initiative des Politikwissenschaftlers, Soziologen und Publizisten Alfred Grosser, der seit 1956 bis zu seiner Emeritierung 1992 Inhaber eines Lehrstuhls am Institut d’études politiques war, eingerichtet mit dem Ziel, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland zu stärken. Voraussetzung für die Bewerbung auf die beiden Campi in Paris und Nancy sind die Universitätsprofessur an einer deutschen Universität oder Forschungseinrichtung sowie international anerkannte wissenschaftliche Fähigkeiten auf den Gebieten Politikwissenschaften, Ökonomie, Soziologie, Zeitgeschichte und Rechtswissenschaft. Die Einladung bedeutet in jedem Fall eine besondere Auszeichnung. Die Themengebiete der Gastprofessur umfassen Deutschland, die deutschsprachige Welt, deutsch-französische Beziehungen, Deutschland in Europa, Deutschland und seine transatlantischen Beziehungen und sollten aktuelle politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen in Deutschland berücksichtigen. Prof. Dr. Eva-Maria Seng wurde – als erste Kunsthistorikerin überhaupt – eingeladen, um mit ihrem interdisziplinären Lehrangebot das Master- und Doktorandenprogramm in den Fächern Geschichte, Urbanistik und Internationale Beziehungen zu bereichern. Sie wird im kommenden Sommersemester in Paris eine Antrittsvorlesung zum Thema „Cultural heritage and the discussion of its canonisation in the humanities, sciences and society" halten. Darüber hinaus wird sie innerhalb des allgemeinen Studienangebots der Sciences Po ein Seminar zu „Architektur und Utopie" sowie innerhalb des Masterprogramms „Cycle d’urbanisme" ein weiteres Seminar zu Kulturerbe und Stadtforschung am Beispiel Deutschland in Zusammenarbeit mit einem französischen Kollegen vor Ort anbieten. Der Vortrag zu "The World Heritage Program of the UNESCO: Development, Changes, Problems and Perspectives" soll schließlich das Curriculum im Masterstudiengang „Affaires Internationales" ergänzen. | ||
![]() | VolkswagenStiftung fördert innovatives Studienprojekt am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO | |
Die VolkswagenStiftung unterstützt mit 60.000 Euro die Einrichtung der studentischen Presseagentur CULTURA am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO der Universität Paderborn. Damit gibt sie einem von Prof. Dr. Eva-Maria Seng gestellten Antrag zur Förderung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit im Bereich des kulturellen Erbes statt. Geplant ist ein auf zunächst zwei Jahre hin angelegtes Pilotprojekt. Mit ihm erhalten Studierende der Fakultät für Kulturwissenschaften die Möglichkeit, die an der Universität geführten aktuellen Forschungsdiskurse aus dem Bereich des materiellen und immateriellen Kulturerbes wissenschaftsjournalistisch umzusetzen und verschiedenen Presseorganen zur Verfügung zu stellen. Damit soll ein nichtwissenschaftliches Publikum verstärkt über gesellschaftlich aktuelle und brisante Themen informiert werden. Die Organisationsstruktur der studentischen Presseagentur CULTURA wird aus einer Redaktion mit einem leitenden Redakteur bestehen, der die studentischen Beiträge redigiert und vermittelt. Anleitung erhalten die Studierenden im Rahmen von Expertenworkshops, in denen Fachleute aus der wissenschaftsjournalistischen Praxis ihr Wissen und ihre Erfahrungswerte vermitteln. Über eine Internetplattform, die gleichzeitig auch als Kommunikationsforum mit der Öffentlichkeit genutzt wird, tritt die Presseagentur CULTURA in Erscheinung. Das Projekt fördert als eine alternative Lehrform das Engagement und die Eigenverantwortlichkeit der Studierenden und bereitet sie gleichzeitig auf ihre spätere berufliche Praxis vor. | ||
![]() | Forschungsprojekt „Kulturerbe – Sakralbauten“ der Universität Paderborn erhält weitere 205.000 Euro aus Strukturfond NRW – Ministerium bewilligt Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO Mittel für Fortsetzung des Projektes | |
Pressemitteilung, 15.07.09: Das NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie hat dem Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO, Prof. Dr. Eva-Maria Seng, für ein weiteres Jahr Mittel aus dem Strukturfond des Landes zur Fortführung des Forschungsprojekts „Kulturerbe – Sakralbauten" bewilligt. Das Gesamtvolumen des im vergangenen Jahr begonnenen Projektes, das sich in die Teilprojekte „Kloster und Schloss Corvey als Orte abendländischer Bildungs- und Mediengeschichte" und „Kirchenbau zwischen Säkularisierung und Resakralisierung" gliedert, wird damit auf ein Gesamtvolumen von 416.000 Euro aufgestockt. Das erste Teilprojekt ist dem Kloster Corvey gewidmet, das auf der so genannten Tentative Liste (Liste des nominierten Welterbes) steht. Untersucht wird die mehr als tausendjährige Bildungstradition und mediale Geschichte des Klosters. Der Schwerpunkt liegt auf der Frage nach der Vermittlung, Aneignung, Verarbeitung und Tradierung von Wissen durch Text und Bild insbesondere im Buch, dem Leitmedium der abendländischen Geschichte. Ziel ist, das Thema der Öffentlichkeit anschaulich und nachvollziehbar in gedruckter und digitaler Form zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek in Paderborn werden die Grundlagen für eine digitale Erfassung der noch vorhandenen bibliophilen Kostbarkeiten geschaffen. In dem zum Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO gehörenden „Paderborner Bildarchiv" sollen wichtige und wertvolle Handschriften aus der alten Klosterbibliothek teilweise oder vollständig gescannt und so via Internet ein weltweiter Zugriff ermöglich werden. Darüber hinaus ist angestrebt, die online bisher nicht zugänglichen Bestände der heutigen Adelsbibliothek in Corvey, die das Corvey-Institut für Buch- und Bibliotheksgeschichte an der Universität Paderborn bearbeitet hat, ebenfalls zu digitalisieren und verfügbar zu machen. Das zweite Teilprojekt gilt der Frage nach dem Wandel von Kirchenbau und Kirchenraum im späten 17. bis frühen 19. Jahrhundert unter dem Einfluss von Sakralisierungs- bzw. Säkularisierungsprozessen. Um die bisherige Perspektive auf dieses Phänomen zur Diskussion zu stellen und zu erweitern, wurde Anfang Juli 2009 im Rahmen des Teilprojekts die internationale Tagung „Der Kirchenbau zwischen Sakralisierung und Säkularisierung – im 17./18. Jahrhundert und heute" durchgeführt. Auf dieser Veranstaltung zum Abschluss des ersten Förderjahres wurde die Fragestellung um den Blick auf das 20. und 21. Jahrhundert ergänzt und von Vertretern aus Geschichte, Kunstgeschichte, Theologie und Denkmalpflege näher beleuchtet und diskutiert. Davon ausgehend soll die Themenstellung weiterverfolgt werden. Quelle: http://www.uni-paderborn.de/mitteilung/60922/
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![]() | Prof. Dr. Eva-Maria Seng (Professur für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO) wurde zur Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes an der Universität Paderborn ernannt | |
Dezember 2008: Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Inhaberin der Professur für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO am Historischen Institut, wurde durch den Vorstand der Studienstiftung des deutschen Volkes zur Vertrauensdozentin bestellt. Mit der Ernennung von Prof. Dr. Seng kann die Universität Paderborn nun erstmalig eine eigene Vertrauensdozentin der Studienstiftung aufweisen. Zu den ehrenamtlichen Aufgaben der Vertrauensdozentin gehört insbesondere die Betreuung der Stipendiaten, die in Paderborn von der Studienstiftung gefördert werden. | ||
![]() | Neuer Masterstudiengang „Kulturerbe / Studies in Cultural Heritage“ ab dem Wintersemester 2008/2009 an der Universität Paderborn | |
| Der nicht-konsekutive Masterstudiengang „Kulturerbe“ stellt eine wissenschaftliche Qualifikation im Bereich Kunstgeschichte dar. Der Studiengang hat die vielfältigen Aspekte des Weltkulturerbes zum Gegenstand, entwickelt praktische Handlungsstrategien beim Schutz von Kulturdenkmälern und damit auch zukunftsweisende Ansätze hinsichtlich der Denkmalpflege und zeigt Grundsätze, Techniken und Medien zur vergleichenden Auseinandersetzung mit dem vielfältigen internationalen Kulturerbe auf. Neben diesen insbesondere das materielle Kulturerbe betreffenden Bereichen werden aber auch neue Ansätze zur Dokumentation und Erforschung des immateriellen Kulturerbes erarbeitet und vermittelt. Innerhalb der Regelstudienzeit von vier Semestern setzt sich der Masterstudiengang aus 13 Pflicht- und Wahlpflichtmodulen aus den Bereichen Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Erinnerungskultur, Museums- und Ausstellungswesen, Kulturrecht und Kulturmanagement, Internationale Organisationen, Interkulturalität zusammen. Das Studium sieht desweiteren einen Auslandsaufenthalt an einer Hochschule in Frankreich, England oder der Türkei mit ähnlichen Studienprogrammen als festen Bestandteil der Ausbildung vor. Im Rahmen des daran anschließenden Projektmoduls sollen die Studierenden durch Vermittlung außeruniversitärer Partner anhand eines Gegenstandes oder eines Gegenstandsbereichs aus der Praxis, unter Anwendung der gelernten Methoden und unter Verwendung der Dokumentations- und Präsentationsmöglichkeiten, den selbständigen Umgang mit den Lernzielen des Studiengangs Materielles und Immaterielles Kulturerbe darlegen. Die Studienabschlussleistungen bestehen aus der schriftlichen Masterarbeit, deren Kurzpräsentation im Master- und Doktorandenkolloquium sowie der mündlichen Masterprüfung. Alle Veranstaltungen, die innerhalb des Studiengangs angeboten werden, dienen auch dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen. Zusätzlich werden diese im Studium Generale / Optionalbereich vertieft, dessen Ergebnisse nicht endnotenrelevant sind. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs „Kulturerbe / Studies in Cultural Heritage“ wird der akademische Grad „Master of Arts“ erworben. Zulassungsvoraussetzungen: Zum Masterstudiengang „Kulturerbe“ kann nur zugelassen werden, wer einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss in Kunstgeschichte oder in einem kulturwissenschaftlichen Fach (z.B. in Geschichte, Germanistik oder in einer Fremdsprachenphilologie) oder in Architektur, Ethnologie, Soziologie im Rahmen eines Zwei-Fach-Bachelor-Studiengangs oder in einem gleichwertigen oder einschlägigen Studiengang erworben hat. Die Fachnote muss mindestens 2,0 betragen. Den üblichen Unterlagen sind ein Motivationsschreiben (nicht länger als 3 Seiten) mit Darstellung der weiteren Berufs- und wissenschaftlichen Forschungsperspektive beizufügen. Die Feststellung über die Gleichwertigkeit trifft der Prüfungsausschuss. Der Zugang zum MA „Kulturerbe“ ist durch ein hochschulinternes Auswahlverfahren mit Numerus Clausus beschränkt. Die Auswahl erfolgt nach der Abschlussnote des BA bzw. des entsprechenden Abschlusszeugnisses in Relation zu den jährlich vorhandenen 25 Studienplätzen. Bewerbungsschluss für das Hauptverfahren: 15.07.2008 Nachfrist für ein weiteres Auswahlverfahren: 31.08.2008 Bewerbungen für ein eventuelles Losverfahren: 30.09.2008 Weitere Informationen zum Studiengang sowie zu den Bewerbungsmodalitäten: www.uni-paderborn.de/masterkulturerbe Kontakt: Prof. Dr. Eva-Maria Seng Professur für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO Kulturwissenschaftliche Fakultät Universität Paderborn Raum: W1 111 Tel.: 05251-60-5488 Fax: 05251-60-5461 Email: em-seng[at]mail.upb.de | ||
![]() | Ministerium bewilligt das einjährige Forschungsprojekt „Kulturerbe-Sakralbauten“ der Professur für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO | |
| Mai 2008. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen hat einem Antrag des Lehrstuhls für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO, vertreten durch Prof. Dr. Eva-Maria Seng stattgegeben. Damit wurde eine substantielle Forschungsförderung aus den Mitteln des Strukturfonds des Landes für eine Initiative im Bereich Kulturerbe an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Paderborn zugesagt. Konkret soll hiermit das von Frau Prof. Dr. Seng skizzierte einjährige Forschungsprojekt „Kulturerbe-Sakralbauten“ unterstützt werden: Dieses besteht aus den beiden Teilprojekten „Kloster und Schloss Corvey als abendländische Bildungs- und Mediengeschichte“ und „Kirchenbau zwischen Säkularisierung und Resakralisierung“. Das erste Teilprojekt untersucht das auf der Tentative Liste zur Aufnahme als Weltkulturerbe stehende Kloster Corvey und zwar hinsichtlich seiner mehr als tausendjährigen Bildungstradition und medialen Geschichte. Angesichts eines erneuten medialen Wandels, sollen in diesem Zusammenhang Ansätze einer möglichen Weiterentwicklung erarbeitet sowie eine Publikation in Buch- und digitaler Form erstellt werden. Das zweite Teilprojekt widmet sich der kirchenbaulichen Entwicklungen im Zeitraum zwischen 1700 und 1800/1820 und soll damit eine signifikante Lücke in der Forschungsgeschichte schließen. Dabei soll den historisch offensichtlich wiederkehrenden Prozessen der Säkularisierung und Resakralisierung sowohl im engeren baulichen als auch im gesellschaftspolitisch motivierenden Bereich nachgegangen werden. Die Ergebnisse sollen schließlich in einer interdisziplinären Tagung präsentiert werden. Die Dokumentations- und Forschungsergebnisse der beiden eng miteinander verzahnten Teilprojekte sollen zudem in das seit 2006 durch das UNESCO Kompetenzzentrum an der Universität Paderborn aufgebaute „Paderborner Bildarchiv“ eingespeist und weltweit abrufbar gemacht werden. Die Teilprojekte „Corvey“ und „Säkularisierung/Resakralisierung“ bieten die Möglichkeit, den gesamten Bereich der Forschung des materiellen und immateriellen Kulturerbes sichtbar zu machen. Corvey steht dabei als Beispiel stärker für den immateriellen Bereich, während das zweite Projekt vom materiellen Bereich ausgehend auch hier immaterielle Gesichtspunkte betrachtet, die Impuls gebend für die baulichen und ästhetisch-räumlichen Konzepte waren. Beide Teilprojekte leisten darüber hinaus neben historischer Forschung eine enge Anbindung an Gegenwartsfragen. Exemplarisch bieten sie die Möglichkeiten des Umganges mit unserem nahen kulturellen Erbe, das uns in Bezug zur Vergangenheit setzt und diese durch bewusste Rezeption für Gegenwart und Zukunft nutzbar macht bzw. zur eigenen Selbstvergewisserung beiträgt. Das geförderte Forschungsprojekt soll schließlich den neuen Studiengang „Kulturerbe/ Studies in Cultural Heritage“, dessen Start für das Wintersemester 2008/2009 vorgesehen ist, entscheidend stärken und in der Forschungslandschaft profilieren. Kontakt: Prof. Dr. Eva-Maria Seng Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO Kulturwissenschaftliche Fakultät Universität Paderborn Tel.: 05251-60-5488 Email: em-seng[at]mail.upb.de www.upb.de/kulturerbe www.upb.de/unesco | ||
![]() | Paderborner Bildarchiv (PB) geht ans Netz | |
| Universität Paderborn: Ab Donnerstag, den 24.01.2008 können Paderborner Lehrende und Studierende sowie darüber hinaus die Mitglieder von 71 weiteren Instituten und Universitäten in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz das Angebot eines neuen Bildarchivs frei nutzen: Das „Paderborner Bildarchiv“ wird zu diesem Zeitpunkt an die digitale und nach Anmeldung online zugängliche Bilddatenbank „Prometheus“ angegliedert. | ||
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Das Archiv, das innerhalb von „Prometheus“ als selbständiger Bestandteil sichtbar bleibt, wird seit dem 01.10.2006 durch die Professur für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO unter Leitung von Prof. Dr. Eva-Maria Seng sukzessive aufgebaut und umfasst mittlerweile bereits über 3000 Abbildungen. Einerseits soll das „Paderborner Bildarchiv“ Forschung und Lehre im gesamten Bereich der Universität unterstützen, andererseits dient es vornehmlich dazu, das Spektrum der Forschungen zum materiellen Kulturerbe bildlich voranzutreiben. Nicht zuletzt stellt das „Paderborner Bildarchiv“ eine notwendige infrastrukturelle Einrichtung für die intendierte Einführung eines neuen Studiengangs im Bereich des kulturellen Erbes dar. Die Bilddatenbank eignet sich daher zum einen als Recherchemöglichkeit für Studierende und Forscher für eigene Arbeiten, zur Erstellung von Präsentationsvorträgen, zum zweiten als Selbstlerneinrichtung für Studierende zur Vor- und Nacharbeit von Vorlesungen und Seminaren und zum dritten als Dokumentationsdatenbank der Welterbestätten und weiteren kulturellen Erbes. Hierzu digitalisiert das „Paderborner Bildarchiv“ in einem eigens eingerichteten Digitalisierungsbüro, unter Aufsicht des UNESCO Kompetenzzentrums und des IMT und mit Hilfe eines engagierten Teams von studentischen Hilfskräften, Vorlagen aus unterschiedlichsten Quellen. Die Eröffnung und Vernetzung des „Paderborner Bildarchivs“ wird durch den Präsidenten der Universität Paderborn, Prof. Dr. rer. nat. Nikolaus Risch und in Anwesenheit der verantwortlichen Beteiligten Prof. Dr. Eva-Maria Seng und Dr. Gudrun Oevel am Donnerstag, den 24.01.2007 um 14.15 Uhr im Gebäude N, Raum N5.216 (IMT) feierlich begangen. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. | ||
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