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Die Universität der Informationsgesellschaft

Studentische Presseagentur CULTURA

Leitung:

Prof. Dr. Eva-Maria Seng

Tel.: +49 (0) 5251 60-5488
Fax: +49 (0) 5251-60-5504

Mail: em-seng(at)mail.uni-paderborn.de

Raum: W 1.111

Mitarbeiter:

Moritz Schäfer M.A.

Tel.: +49 (0) 5251-60-5517
Fax: +49 (0) 5251-60-5461

Mail: moritz.schaefer(at)uni-paderborn.de

Raum: W 2.109

Website:

http://cultura.uni-paderborn.de/

 

Anschrift:

Universität Paderborn
Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO
Projekt "Studentische Presseagentur CULTURA"
Warburger Str. 100

33098 Paderborn

 

 

CULTURA – Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit

­­Die Studentische Presseagentur CULTURA ist ein seit Juni 2010 laufendes Pilotprojekt zur Förderung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit im Bereich des kulturellen Erbes. Ins Leben gerufen wurde die CULTURA durch den Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe unter der Leitung von Frau Prof. Eva-Maria Seng. Eine Förderung erhält die Agentur durch die VolkswagenStiftung.

Das zunächst auf zwei Jahre hin angelegte Projekt bietet Studierenden der Fakultät für Kulturwissenschaften die Möglichkeit, die an der Universität geführten aktuellen Forschungsdiskurse aus dem Bereich des materiellen und immateriellen Kulturerbes wissenschaftsjournalistisch umzusetzen und verschiedenen Presseorganen zur Verfügung zu stellen. Die Teilnehmer üben sich darin, komplexe wissenschaftliche Sachverhalte in eine allgemeinverständliche Sprache zu übertragen. Gleichzeitig erhalten sie einen Einblick in die vielschichtigen Arbeitsweisen einer Presseagentur. Prozesse, wie etwa das Verfassen von Artikeln, deren Redaktion und Ausstattung mit adäquatem Bildmaterial, die Kontaktaufnahme und –pflege mit regionalen und überregionalen Zeitungen durchlaufen und erprobt. Die Studierenden schulen dabei nicht zuletzt Fähigkeiten in praxisrelevanten Bereichen, wie beispielsweise der Public Relation, indem sie einen Internetauftritt einrichten und somit ihre Artikel auch online präsentieren und zur Diskussion stellen. Ein nichtwissenschaftliches Publikum soll auf diesem Weg verstärkt über gesellschaftlich aktuelle und brisante Themen informiert werden.

Das öffentliche Interesse im Bezug auf das kulturelle Erbe ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Kulturpolitische Ereignisse, wie etwa der Verlust des UNESCO Welterbetitels durch den Bau der Dresdner Waldschlösschenbrücke oder das aus denkmalpflegerischer Sicht umstrittene Projekt des neuen Humboldtforums in Berlin, bewirken eine Zunahme öffentlicher Diskurse. Die steigende Aufmerksamkeit erklärt sich jedoch nicht nur aus der Tatsache, dass kulturpolitische Ereignisse zumeist mit dem Einsatz von Steuergeldern verbunden sind. Sie verweist vielmehr auf einen Prozess, der auf ein gesellschaftliches Bedürfnis nach Selbstvergewisserung der eigenen kulturellen Identität abzielt.

Von Seiten der kulturwissenschaftlichen Disziplinen wird seit geraumer Zeit eine zunehmende Hinwendung zum kulturellen Erbe, also - ganz allgemein formuliert - Praktiken einer durch die Gesellschaft betriebenen Erinnerungskultur konstatiert. Dieses Phänomen wird zwar im wissenschaftlichen Diskurs erörtert und reflektiert, doch leider gelangen die von Spezialisten im Rahmen von Tagungen, Seminaren und Vorträgen behandelten – zumeist sehr komplexen – Forschungsfragen und deren Ergebnisse oftmals nicht an eine breite Öffentlichkeit.

Die Vermittlung von Forschungsergebnissen als dialogische Schnittstelle zwischen  Wissenschaft und Öffentlichkeit spielt jedoch eine zentrale Rolle, wenn wissenschaftliche Fragestellungen und Forschungen nicht nur in einem kleinen Expertenkreis bekannt gemacht werden, sondern sie eine höhere Wirkkraft in die Gesellschaft hinein entfalten sollen. Die studentische Presseagentur CULTURA möchte dies befördern.

Neben dem direkten Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, der im Zentrum aller Aktivitäten stehen soll, verfolgt das Projekt darüber hinaus ein innovatives Lehr- und Ausbildungskonzept. Studierende erhalten im Rahmen zahlreicher Workshops durch Experten aus dem Bereich des Wissenschaftsjournalismus und der Öffentlichkeitsarbeit unterschiedlicher Institutionen eine Einführung in journalistische Arbeitsweisen und Methoden. Das Projekt fördert als eine alternative Lehrform das Engagement und die Eigenverantwortlichkeit der Studierenden und bereitet sie gleichzeitig auf ihre spätere berufliche Praxis vor.



Expertenworkshops

16. und 17. Juli, 11. September 2010

Dieter Offenhäußer – Pressesprecher der Deutschen UNESCO-Kommission e.V.

19. und 20. November

Thomas Seim – Chefredakteur der Neuen Westfälischen

10. und 11. Dezember 2010

 Dr. Arnold Bartetzky – Feuilletonist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)

29. und 30. Januar 2011

Dr. Heinrich Wefing – Mitglied der politischen Redaktion der Wochenzeitung Die ZEIT

20. und 21. Mai 2011

Prof. Dr. Robert Leicht politischer Korrespondent und ehemeliger Chefredakteur der Wochenzeitung Die ZEIT

Bislang noch ohne konkreten Termin

Thomas Rietig – Stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Ressorts sources der dapd Nachrichtenagentur

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