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Die Universität der Informationsgesellschaft

PD Dr. Katharina Philipowski

Universität Paderborn
Warburger Straße 100
33098 Paderborn

E-Mail: katharina.philipowski[at]uni-paderborn.de


Vom WS 2010 an: Vertretung einer Professur für Germanistische Mediävistik an der Universität Paderborn

SS 10: Vertretung einer Professur für Germanistische Mediävistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

WS 09/10: Mutterschutz

WS 08/09-SS 09: Vertretung der Professur für Germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung an der TU Dresden

WS 07/08-WS 08: Vertretung einer Oberassistenz an der TU Dresden

SS 07: Vertretung einer Professur an der Georg-August Universität Göttingen

SS 2006-WS 07: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Paderborn

WS 2005/06: Vertretung einer Mitarbeiterstelle an der Universität Trier

2005 Stipendium des HSP zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses

12.2005: Abschluss des Habilitationsverfahrens an der Universität Erlangen

10.2002-10.2005: Habilitation zum Thema ‘Die Gestalt des Unsichtbaren. Narrative Konzeptionen von Innenräumen in der höfischen Erzählliteratur’

09.2001-09.2002  Forschungsaufenthalt als Feodor-Lynen-Stipendiatin der
Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der University of Illinois, Champaign-Urbana, IL, bei Stephen Jaeger, Leiter des Program in Medieval Studies at the University of Illinois
Forschungsprojekt zur Gestik in der höfischen Literatur des Mittelalters

04.2001-09.2001: Post-Doktorandin im Graduiertenkolleg ‘Kulturtransfer im
europäischen Mittelalter’

10. 2000-04.2001 Post-doc-Stipendiatin des Hochschul-Sonderprogramms Frauenförderung an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

04.1999-09.2001:  Wissenschaftliche Koordinatorin des Graduiertenkollegs ‘Kulturtransfer im europäischen Mittelalter’ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlan¬gen-Nürnberg

10.1996-08.1999: Promotion  im Fachbereich Germanistische Mediävistik an der Universität Stuttgart bei Prof. Dr. Peter Czerwinski und Prof. Dr. Heinz Schlaffer zu minne und kiusche im deutschen ‘Prosa-Lancelot’

05. 1996:  Abschluss mit Staatsexamen in Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Stuttgart


Publikationen

MONOGRAPHIEN

minne und kiusche im deutschen ‘Prosa-Lancelot’. Frankfurt a. M. 2001.

Die Gestalt des Unsichtbaren. Konzeptionen von Innenräumen in der höfischen
Literatur. Grundlegend überarbeitetes Manuskript der Habilitationsschrift.


HERAUSGEBERSCHAFTEN

Anima und sêle. Darstellungen und Systematisierungen von Seele im Mittelalter
Tagungsband der Irseer Tagung 5.-7. Dezember 2004, hrsg. von Katharina Philipowski und Anne Prior. Berlin 2006, 319 S.


IN VORBEREITUNG

Fragmentarität als Problem der Kunst-, Kultur- und Textwissenschaften, hrsg. von Kay Malcher und Katharina Philipowski. Reihe: MittelalterStudien (Fink Verlag) 2011.


AUFSÄTZE ZUR LITERATUR DES HOCHMITTELALTERS

1. Mittelbare und unmittelbare Gegenwärtigkeit oder: Erinnern und Vergessen in der Petit¬criu-Episode Gottfrieds von Straßburg, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (PBB), Bd. 120 (1998), S. 29-35.

2. ‘Nein unde ja sint beidiu da’. ‘Parallelpräsenz’ versus ‘Gleichzeitigkeit’ in der Epik um 1200, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik (LiLi) Bd. 117 (2000), S. 118-127.

3. Körper-Räume und räumliche Körper: Gesten in der höfischen Epik um 1200, in: Gestik. Figuren des Körpers in Text und Bild, hrsg. von Margreth Egidi u.a. Tübingen 2000, S. 53-69.

4. Geste und Inszenierung. Wahrheit und Lesbarkeit von Körpern im höfischen Epos, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (PBB) Bd. 122, Heft 3 (2000), S. 455-477.

5. ‚und der sune gewinnet nummer teyl an des vaters sunden, noch der sune an des vaters.’ Heilsgeschichtliche Logiken im deutschen Prosa-Lancelot, in: Wirkendes Wort 51 (2001), S. 165-182.

6. Die Textualität von Gesten. Ein kleiner Beitrag zur Interdisziplinaritätsdebatte, in: JEGP 101 (2002), S. 461-477.

7. Erinnerte Körper, Körper der Erinnerung. Sein und Nicht-Sein in der Dichtung des Mittelalters, in: Memoria in der Literatur des Mittelalters, hrsg. von Klaus Ridder und Ulrich Ernst. Köln, Weimar, Berlin 2003, S.139-158.

8. Das Lachen der Cunnewâre, in: Zeitschrift  für Germanistik, Heft 1, Februar 2003, S. 9-25.

9. minne als Krankheit, in: Neophilologus 87 (2003), S. 411-433.

10. Der geformte und der ungeformte Körper. Zur ‘Seele’ literarischer Figuren im
Mittelalter, in: ZfdPh 123 (2004), S. 67-86.
Vom Formalismus allegorischer Unmittelbarkeit. Zu Peter Czerwinskis
‘Allegorealität’, in: ZfdPh 124 (2005), S. 122-126.

11. Bild und Begriff: sêle und herze in geistlichen und höfischen Dialoggedichten des Mittelalters, in: Anima und sêle. Darstellungen und Systematisierungen von Seele im Mittelalter Tagungsband der Irseer Tagung 5.-7. Dezember 2004, hrsg. von Katharina Philipowski und Anne Prior. Berlin 2006, S. 299-320.

12. Apologie der Differenz. Formalismus als Literarizitätskriterium am Beispiel der Heidelberger Virginal, in: Germanistik in/und/für Europa. Faszination - Wissen. Texte des Münchener Germanistentages 2004. Bielefeld 2006, S. 373-379.

13. Wer hat Herzeloydes Drachentraum geträumt? trûren, zorn, haz, scham und nît zwischen Emotionspsychologie und Narratologie, in: PBB 128 (2006), S. 254-271.

14. Die Grenze der Handlung und ihre narrative Überschreitung. Narratologische
Überlegungen zur Personifikation des Erzählens in späthöfischer Epik, in: Grenzen und Grenzüberschreitungen im Mittelalter. Akten des 11. Symposions des Mediävistenverbandes, Frankfurt an der Oder, 14.-17. März 2005, hrsg. von Ulrich Knefelkamp und Kristian Bosselmann-Cyran. Berlin 2007, S. 270-284.

15. Die Ordnungen des Erzählens und ihre Entblößung. Formalismus und Verfremdung als Selbstreflexion von Erzählstrategien, in: Das fremde Schöne. Dimensionen des Ästhetischen in der Literatur des Mittelalters, hrsg. von Manuel Braun und Christopher Young. Berlin 2007 (Trends in Medieval Philology 12), S. 195-224.

16. Strophisches und Stichisches Sprechen. Medientheoretische Überlegungen zur Figurenrede in höfischer- und Heldenepik, in: Formen und Funktionen der Figurenrede in der mittelhochdeutschen Großepik, hrsg. von Nine Miedema und Franz Hundsnurscher. Tübingen 2007 (Beiträge zur Dialogforschung 36), S. 43-71.

17. Erzählte Emotionen, vermittelte Gegenwart. Zeichen und Präsenz in der
literaturwissenschaftlichen Emotionstheorie, in: PBB (2008), S. 62-81

18. Negative Präsenz. Die gespaltene Zeit der Erzählung in Paul Ricœrs ‘Zeit und Erzählung’, in: Journal of Literary Theory 2 (2008), S.71-98. [peer-reviewed]

19. ‘We, daz ie man die strangen sach geschribene!’ Gehörte und gelesene Schrift in Albrechts ‚Jüngerem Titurel’, in: IASL 34 (2009), S. 49-74. [peer-reviewed]

20. Aporien von dienst und lôn im ‚Mauritius von Craûn’ und in der ‚Heidin’, in: GRM 59/2 (2009), S. 211-238.

21. Erzähler und Erzählform in Ulrichs von Liechtenstein Frauenbuch oder: Ist das Frauenbuch eine Minnerede?, in: Handbuch Ulrich von Liechtenstein. Leben – Zeit – Werk – Forschung , hrsg. von Christopher Young und Sandra Linden. Berlin, New York (De Gruyter) 2010, S. 442-486.


IM DRUCK

22. Zeit und Erzählung im Tagelied oder: Vom Unvermögen des Präsens, Präsenz herzustellen, in: Lyrische Narrationen – narrative Lyrik. Generische Interferenzen in Epik, Minnesang und Mystik, hrsg. von Hartmut Bleumer und Caroline Emelius. Berlin, New York (De Gruyter) 2010.

23. Fragmentarität als Problem historischer Kultur- und Textwissenschaften, in: Ägyptologie und Kulturwissenschaften, hrsg. von Alexandra Verbovsek. München (Fink Verlag) 2010.

24. Vergangene Gegenwart, vergegenwärtigte Vergangenheit: Zeit und Präsenz in der mediävistischen Alteritätsdebatte in: Alterität des Mittelalters?, hrsg. von Manuel Braun. Göttingen (Vandenhoeck) 2010.


AUFSÄTZE ZUR LITERATUR DES SPÄTMITTELALTERS/DER FRÜHEN NEUZEIT

25. Erzählte und beschriebene Körper. ‘Allegorische Subversion’ in der Epik des hohen und späten Mittelalters, in: Deutsche Vierteljahresschrift (DVjS) Bd. 3 (2001), S. 363-386.

26. ‚die welt dye ist gar selczsam czu erkennen.’ Von der Unlesbarkeit der Welt in der Dichtung des späten Mittelalters, in: German Studies Review Vol. XXVI (2003), S. 81-104.

27. Das ‘minneclîche wunder’ in der spätmittelalterlichen Mariendichtung und im späten Minnesang, in: Studia Palaeophilologica Professoris G.M. Browne in honorem oblata, ed. Stephen M. Bay. Urbana 2004, pp. 27-35.

28. Sprechen, Schreiben und Lieben in der ‘Virginal’. Die Heidelberger Fassung als Beispiel literarischer Metakommunikation, in: Euphorion 102 (2008), S. 1-32.

29. Prosaisches Begehren: ‚Eurialus und Lucretia’ im Kontext des europäischen frühhumanistischen Frauen-, Ehe- und Affektdiskurses, in: Eulenspiegel trifft Melusine, hrsg. von André Schnyder. Amsterdam, New York 2010 (Chloe, Beiheft zum Daphnis), S. 409-435.


IM DRUCK


30. Zauberei, Magie, Teufelsbeschwörung und ihre legendarische Überformung im ‚Malagis’ und ‚Reinolt von Montalban’, in: Die chanson de geste im europäischen Kontext, hrsg. von Susanne Friede und Dorothee Kullmann. (2010)

31. ‘diu werlt ist ûf daz herbest komen.’ Vergegenständlichung und Transzendierung des Natureingangs im Meistersang, in: Projektion – Reflexion – Ferne. Räumliche Vorstellungen und Denkfiguren im Mittelalter, hrsg. von Sonja Glauch und Susanne Köbele. (2011)

32. ‘Ain fröw ist ain vngezamptes tiere, mit kainen zoumen zebeheben.’ Zügel-
losigkeit und Kontrollverlust als Topoi des frühhumanistischen Emotions-diskurses, in: Emotionen, hrsg. von Christoph Kann. Düsseldorf 2011.

33. Die (un)mögliche Gabe der (un)verdienten minne. Gabe und Tausch im höfischen Roman und im Tagelied, in: Minnegaben, hrsg. von Margreth Egidi, Ludger Lieb und Mireille Schnyder. Berlin (Erich Schmidt)  2011.

34. Zusammen mit Kay Malcher: Literarische Tragik im Spannungsfeld von Erzählung, Normativität und Medialität am Beispiel der Rabenschlacht, in: Tragik vor der Moderne, hrsg. von Regina Töpfer und Gyburc Uhlmann. (2011)


EDITION

35. Zusammen mit Michael G. Browne: The ‚Carmen arboribus’. The Urbana Manuscript no. x872 C686 1400, in: Codices Manuscripti 50/51 (2005), S.35-43.

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