
DFG-geförderte internationale Tagung
Universität Paderborn, Deutschland
04. – 05. April 2013
Politische, soziale und wirtschaftliche Verflechtungsbeziehungen überschreiten nationalstaatliche und lokale Grenzen, stehen jedoch weiterhin in Verbindung zu diesen und konstituieren transnationale Räume, in welchen sich neue soziale Ordnungen herausbilden. Ilse Lenz weist darauf hin, dass im Zuge dieser Veränderungen auch das, was als „normale“, rechte und gerechte Ordnung der Geschlechter galt, politisch und wissenschaftlich neu zu vermessen ist.
Ziel der international angelegten Tagung ist es, die vielfältigen
Verflechtungen von Transnationalisierungsprozessen mit Geschlecht auf
politischer, sozialer und wirtschaftlicher Makro-, Meso- und
Mikroebene zu beleuchten.
Die Tagung geht dabei über die engere Migrationssoziologie hinaus
und fragt auch nach den Konsequenzen der gegenwärtigen Veränderungen
in den Forschungsfeldern der Organisations-, der Arbeitssoziologie
sowie der Wissenssoziologie. Dabei soll es immer auch um die
(erkenntnis)theoretischen, methodologischen und methodischen
Herausforderungen gehen, die in der wachsenden Bedeutung
transnationaler Räume liegen.
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