Prüfungsordnung BA Medienwissenschaft

Start: Wintersemester 2007/08

Fakultät für Kulturwissenschaften

Vorläufige Prüfungsordnung für den

Bachelor-Studiengang Medienwissenschaften

an der Universität Paderborn

Fassung vom 29.09.2006

Inhaltsverzeichnis

I. Allgemeines

§ 1 Ziele des Studiums

§ 2 Bachelor-Grad

§ 3 Zugangsvoraussetzungen

§ 4 Aufbau des Studiums

§ 5 Regelstudienzeit und Studienumfang

§ 6 Leistungspunkte (LP) und ECTS

§ 7 Modularisierung des Lehrangebots

§ 8 Kernbereich

§ 9 Optionalbereich

§ 10 Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen und Einstufung in höhere Fachsemester

§ 11 Prüfungsausschuss

§ 12 Prüfende und Beisitzende

II. Art und Umfang der Prüfungsleistungen

§ 13 Art und Umfang der Bachelor-Prüfung

§ 14 Zulassung

§ 15 Prüfungsleistungen

§ 16 Formen der Leistungserbringung

§ 17 Bewertung der Prüfungsleistungen

§ 18 Wiederholungen und Kompensation

§ 19 Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß, Schutzvorschriften

§ 20 Bachelor-Arbeit

§ 21 Annahme und Bewertung der Bachelor-Arbeit, Möglichkeit der Wiederholung

§ 22 Bildung der Gesamtnote für den Bachelor-Studiengang

§ 23 Abschlusszeugnis und Bescheinigungen von Prüfungsleistungen

§ 24 Bachelor-Urkunde

§ 25 Diploma Supplement

III. Schlussbestimmungen

§ 26 Ungültigkeit der Bachelor-Prüfung

§ 27 Aberkennung des Bachelor-Grades

§ 28 Einsicht in die Prüfungsakten

§ 29 Inkrafttreten und Veröffentlichung

I. Allgemeines

§ 1

Ziele des Studiums

Das Studium im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Medienwissenschaften soll der bzw. dem Studierenden die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Methoden unter Berücksichtigung der Berufsqualifizierung vermitteln. Es soll die Studierenden zu wissenschaftlicher Reflexion, zur Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden auf der Basis eines breiten fach­lichen Grundlagenwissens befähigen.

§ 2

Bachelor-Grad

Die bestandene Bachelor-Prüfung stellt einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss des Studi­ums dar. Durch die Bachelor-Prüfung soll festgestellt werden, ob die Studierende bzw. der Stu­die­­rende die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erwor­­ben hat und die Zusammenhänge des Fachs als Grundlage für ein aufbauendes Master-Studium überblicken kann. Sind alle erforderlichen Prüfungsleistungen im Rahmen des Bachelor-Studiums erbracht, verleiht die Fakultät für Kulturwissenschaften den akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.).

§ 3

Zugangsvoraussetzungen

Zum Bachelor-Studiengang Medienwissenschaften kann zugelassen werden, wer über die allge­meine oder einschlägig fachgebundene Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift von der zustän­di­gen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis oder die Voraussetzungen für in der beruflichen Bildung Qualifizierte verfügt.

§ 4

Aufbau des Studiums

(1) Im Rahmen des Bachelor-Studiengangs sind nach § 8 dieser Ordnung im Kernbereich die Fach­gebiete Medienkultur, Medienökonomie, Medieninformatik und Medienpraxis zu studieren. Nach § 9 dieser Ordnung ist das Studium durch einen fächerübergreifenden Optionalbereich zu ergänzen.

(2) Die am Studiengang beteiligten Fächer erstellen auf der Grundlage dieser Prüfungsordnung Modulbeschreibungen, Studienpläne und Veranstaltungskommentare. Sie geben insbesondere Auf­­schluss über Umfang, Inhalt und Ziele der einzelnen Module und Lehrveranstaltungen und die Zuordnung einzelner Lehrveranstaltungen zu Modulen und der Module zu den Fächern. Sie informieren weiterhin über die vorgesehenen Lehr- und Lernformen in den einzelnen Lehr­ver­anstaltungen und geben Aus­kunft über die notwendigen Vorkenntnisse. Änderungen im Katalog und in der Zuordnung der Lehrveranstaltungen gibt der Prüfungsausschuss rechtzeitig zu Beginn eines Studienjahres bekannt.

§ 5

Regelstudienzeit und Studienumfang

(1) Die Regelstudienzeit beträgt bis zum Abschluss der Prüfungen sechs Semester. Bachelor-Arbeit, alle Prüfungen und Praktika sind in der Regelstudienzeit enthalten.

(2) Der Studienumfang im Kernbereich (§ 8) beträgt insgesamt 150 LP/ECTS. Der Umfang des Optionalbereichs (§ 9) beträgt 20 LP/ECTS. Außerdem ist eine Bachelor-Arbeit (10 LP/ECTS)an­zu­fertigen. Insgesamt sind 180 LP/ECTS zu erreichen. Die Bedeutung, Berechnung und Ver­gabe von Leistungspunkten (LP) und ECTS wird in § 6 dieser Ordnung erläutert.

§ 6

Leistungspunkte (LP) und ECTS

(1) Zum Nachweis der Prüfungsleistungen wird in einem akkumulierenden Leistungs­punkte­system jede Veranstaltung nach dem voraussichtlich erforderlichen Arbeitsaufwand gewichtet. Als durchschnittliche Arbeitsbelastung werden 1.800 Arbeitsstunden pro Studienjahr bzw. 900 Arbeits­stunden pro Semester angesetzt und in 60 Leistungspunkte pro Studienjahr bzw. 30 Leis­tungs­­punkte pro Semester umgerechnet. Ein Leistungspunkt entspricht somit dem geschätz­ten Arbeitsaufwand von ca. 30 Stunden.

(2) Leistungspunkte werden nur vergeben, wenn die Prüfungsanforderungen des Moduls erfüllt sind.

(3) Das Bachelor-Studium ist abgeschlossen, wenn insgesamt 180 Leistungspunkte nachgewiesen worden sind. Dies entspricht einem Gesamtarbeitsaufwand für die Studierenden von 5.400 Stunden. Die pro Semester, Modul und Prüfung zu erbringenden Semesterwochenstunden und Leistungs­punkte (LP/ECTS) werden im Curriculum und in den Modulbeschreibungen geregelt. Die Summe setzt sich zusammen aus Studienleistungen im Umfang von 66 Leistungspunkten im Bereich Medienkultur, 23 Leistungspunkten im Bereich Medienökonomie, 21 Leistungspunkten im Bereich Medieninformatik, 40 Leistungspunkten im Bereich Medienpraxis/Praktika, 20 Leis­tungs­punkten für den Optionalbereich und 12 Leistungs­punkten für die Bachelor-Arbeit. (50 LP in Pflicht-, 120 LP in Wahlpflichtveranstaltungen, 10 LP BA-Arbeit).

(4) Ein Leistungspunkt nach Abs. 1 entspricht einem Leistungspunkt nach ECTS (European Credit Transfer System).

§ 7

Modularisierung des Lehrangebots

(1) Das Studium im Bachelor-Studiengang ist modularisiert. Module setzen sich in der Regel aus mehreren Lehrveranstaltungen zusammen, die thematisch aufeinander abgestimmt und so ange­legt sind, dass sie in der Regel innerhalb von zwei Semestern abgeschlossen werden können.

(2) Das Studienvolumen der Fächer gliedert sich in Basis- und Aufbaumodule. Die Basismodule vermitteln fachwissenschaftliche und -praktische Grundkenntnisse sowie Schlüsselqualifi­katio­nen. Die Aufbaumodule gelten der Vertiefung fachwissenschaftlicher und methodischer Kompe­ten­zen. Die Module bestehen aus Pflicht- und/oder Wahlpflichtveranstaltungen. Die Wahl­pflicht­veranstaltungen können aus einem Veranstaltungskatalog gewählt werden; ein Vorlesungs­ver­zeich­nis legt den Veranstaltungskatalog für alle Module fest.

(3) Das Modul wird abgeschlossen durch die Modulprüfung. Für den erfolgreichen Abschluss des Moduls werden die im Curriculum und der Modulbeschreibung vorgesehenen Leistungspunkte verge­ben.

§ 8

Kernbereich

Das Studium im Kernbereich gliedert sich in spezifische Veranstaltungen der Fachgebiete Medien­7­kultur, Medienökonomie, Medieninformatik, deren jeweiliger Umfang sich wie folgt verteilt: Medienkultur 66 LP/ECTS, Medienökonomie 23 LP/ECTS, Medien­infor­ma­tik 21 LP/ECTS. Drei Module Medienpraxis (26 LP/ECTS) sowie ein Modul Praktika (14 LP/ECTS) ergänzen den Kernbereich.

§ 9

Optionalbereich

Der Optionalbereich umfasst insgesamt 20 LP/ECTS. Da er vorwiegend der prak­tischen Berufs­­qualifizierung dient, soll er je nach Berufswunsch und individueller Zielsetzung in folgen­den Bereichen frei gestaltet werden:

- Schreiben – Argumentieren – Präsentieren 6 LP/ ECTS

- Studium Generale 14 LP/ECTS.

§ 10

Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen

und Einstufung in höhere Fachsemester

(1) Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen in einem vergleichbaren Bachelor-Studien­gang an anderen wissenschaftlichen Hochschulen im Geltungsbereich des Hochschulrahmen­geset­zes werden ohne Gleichwertigkeitsprüfung von Amts wegen angerechnet.

(2) Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen in anderen Studiengängen oder an anderen als wissenschaftlichen Hochschulen im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes werden auf Antrag angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit festgestellt wird. Studienzeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen, die an Hochschulen außerhalb des Geltungsbereichs des Hochschul­rahmen­­gesetzes erbracht wurden, werden auf Antrag angerechnet, sofern die Gleichwertigkeit fest­­gestellt wird. Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Studienzeiten und Studien- und Prüfungs­leistungen in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen des entsprechenden Studi­ums an der Universität Paderborn im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schema­tischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Für die Gleichwertigkeit von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen an ausländischen Hoch­schulen sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebil­lig­ten Äquivalenzvereinbarungen zu beachten. Gleichwertigkeit von Studienzeiten und Studien- und Prüfungsleistungen an ausländischen Hochschulen wird ferner vermutet, wenn diese im Rahmen eines Austauschprogramms absolviert werden, an welchem das jeweilige Fach teilnimmt. Dies gilt für alle Mobilitätsprogramme, für welche es Vereinbarungen seitens der Fakultät gibt, außer­dem für Universitätspartnerschaften und für zentral koordinierte Mobilitätsprogramme. Im Übri­gen kann bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden.

(3) Für die Anrechnung von Studienzeiten und Studien- und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien oder in vom Land Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit den anderen Ländern und dem Bund entwickelten Fernstudieneinheiten gelten die Absätze (1) und (2) entsprechend.

(4) Einschlägige berufspraktische Tätigkeiten werden auf Antrag angerechnet, sofern die Gleich­wertig­keit nachgewiesen wird.

(5) Leistungen, die mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung am Oberstufenkolleg Biele­­feld erbracht wurden, werden auf Antrag als Prüfungsleistungen angerechnet, soweit die Gleich­wertigkeit nachgewiesen wird.

(6) Auf das Studium können auf Antrag auch gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen ange­­rechnet werden, die an staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademien erbracht wurden (§ 92 Abs. 3 HG).

(7) Zuständig für die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen nach den Absätzen (1) bis (6) ist der Prüfungsausschuss (s. § 11).

(8) Werden Studien- und Prüfungsleistungen angerechnet, sind gegebenenfalls nach Umrechnung die Noten zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei nicht vergleichbaren Notensystemen sollen – vorbehaltlich spezieller Abkommen zwischen Fakultäten oder Hochschulen – die Vorgaben des ECTS der Europäischen Union zur Anwendung kommen.

(9) Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze (1) bis (6) besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Eine Studien- bzw. Prüfungsleistung kann nur einmal angerechnet werden. Der oder die Studierende hat die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen (insbesondere über Veranstaltungsinhalte und Prüfungsbedingungen sowie über die Zahl der Prüfungsversuche und die Prüfungsergebnisse).

§ 11

Prüfungsausschuss

(1) Der Fakultätsrat der Fakultät für Kulturwissenschaften bildet für den Bachelor-Studiengang Medienwissenschaften einen Prüfungsausschuss für

- die Organisation der Prüfungen und die Überwachung ihrer Durchführung,

- die Einhaltung der Prüfungsordnung und die Beachtung der für die Durchführung der Prüfungen beschlossenen Verfahrensregelungen,

- die Entscheidungen über Widersprüche gegen in Prüfungsverfahren getroffene Entscheidungen,

- die Abfassung eines jährlichen Berichts an den Fakultätsrat über die Entwicklung der Prüfungen und Studienzeiten,

- die weiteren durch diese Ordnung dem Prüfungsausschuss ausdrücklich zugewiesenen Auf­gaben.

Darüber hinaus gibt der Prüfungsausschuss Anregungen zur Reform der Prüfungsordnung und legt die Verteilung der Noten offen. Der Prüfungsausschuss kann die Erledi­gung seiner Aufgaben für alle Regelfälle auf die Vorsitzende oder den Vorsitzenden über­tragen; dies gilt nicht für Ent­schei­dungen über Widersprüche und Berichte an den Fakultätsrat. Die oder der Vorsitzende berichtet dem Prüfungsausschuss über die von ihr oder ihm allein getrof­fe­nen Entscheidungen.

(2) Der Prüfungsausschuss besteht aus der oder dem Vorsitzenden, der oder dem stellvertretenden Vorsitzenden und fünf weiteren Mitgliedern. Auf Vorschlag der jeweiligen Gruppe werden die oder der Vorsitzende, die oder der stellvertretende Vorsitzende und zwei weitere Mitglieder aus der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, ein Mitglied aus der Gruppe der akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zwei Mitglieder aus der Gruppe der Studie­ren­den von ihren jeweiligen Vertreterinnen oder Vertretern im Fakultätsrat gewählt. Entspre­chend werden für die Mitglieder des Prüfungsausschusses mit Ausnahme der oder des Vorsit­zen­den und der oder des stellvertretenden Vorsitzenden Vertreterinnen und Vertreter gewählt. Die Amts­zeit der Mitglieder aus der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer beträgt drei Jahre, die aus der Gruppe der akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwei Jahre und die der Studierenden beträgt ein Jahr. Eine Wiederwahl ist zulässig.

(3) Der Prüfungsausschuss ist Behörde im Sinne des Verwaltungsverfahrens- und des Verwal­tungs­prozessrechts.

(4) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn neben der oder dem Vorsitzenden, bzw. der oder dem stellvertretenden Vorsitzenden zwei weitere Hochschullehrerinnen oder Hoch­­schul­lehrern und mindestens ein weiteres stimmberechtigtes Mitglied anwesend ist. Der Prü­fungs­ausschuss beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stim­me der oder des Vor­sitzenden. Die studentischen Mitglieder des Prüfungsausschusses haben bei päda­go­gisch-wissen­schaftlichen Entscheidungen insbesondere bei der Beurteilung, Anerkennung oder Anrech­nung von Studien- und Prüfungsleistungen, der Festlegung von Prüfungsaufgaben und der Bestel­lung von Prüfenden und Beisitzenden, nur beratende Stimme.

(5) Der Prüfungsausschuss wird von der oder dem Vorsitzenden einberufen. Die Einberufung muss erfolgen, wenn mindestens drei Mitglieder dies verlangen.

(6) Die Sitzungen des Prüfungsausschusses sind nicht öffentlich. Die Mitglieder des Prüfungs­ausschusses, ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter, die Prüfenden und die Beisitzenden unter­liegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind sie durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zur Verschwiegenheit zu ver­pflich­ten.

(7) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, der Abnahme der Prüfungen beizuwohnen.


§ 12

Prüfende und Beisitzende

(1) Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüfenden und die Beisitzenden. Er kann die Bestellung der oder dem Vorsitzenden übertragen. Prüfende sind in der Regel alle selbständig Lehrenden der Veranstaltungen, in denen nach Maßgabe des Curriculums und der Modulbeschreibungen Prüfungs­leistungen erbracht werden können. Als Beisitzerin bzw. Beisitzer kann bestellt werden, wer mindestens die entsprechende Bachelor-Prüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat.

(2) Die Prüfenden sind in ihrer Prüfungstätigkeit unabhängig.

(3) Die Kandidatin oder der Kandidat kann für die Bachelor-Arbeit Prüfende vorschlagen, wenn mehrere zur Auswahl stehen. Prüfende für die Bachelor-Arbeit sollten in der Regel habilitiert sein. Die Vorschläge sollen nach Möglichkeit Berücksichtigung finden. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

II.

Art und Umfang der Prüfungsleistungen

§ 13

Art und Umfang der Bachelor-Prüfung

Die Bachelor-Prüfung besteht aus den Prüfungsleistungen gemäß § 15 Abs. (1) dieser Ordnung, die in den nach § 8 studierten Fachgebieten erbracht wurden, und der Bachelor-Arbeit gemäß § 20.

§ 14

Zulassung

(1) Mit der Anmeldung zur ersten Prüfung ist ein schriftlicher Antrag auf Zulassung zur Bachelor-Prüfung zu stellen.

(2) Zur Bachelor-Prüfung kann nur zugelassen werden, wer

- das Zeugnis der allgemeinen oder einschlägig fachgebundenen Hochschulreife oder ein durch Rechts­vorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig aner­kann­tes Zeugnis oder die Voraussetzungen für in der beruflichen Bildung Qualifizierte besitzt.

- an der Universität Paderborn für den Bachelor-Studiengang Medienwissenschaften einge­schrie­ben oder nach § 71 Abs. 2 HG als Zweithörerin oder Zweithörer zuge­lassen ist. Auch während der Prüfungen müssen diese Erfordernisse gegeben sein.

(3) Für die Bachelor-Arbeit wird zugelassen, wer im Bachelor-Studiengang mindestens 120 Leistungs­punkte erworben hat.

(4) Der Antrag auf Zulassung zur Bachelor-Prüfung bzw. die Meldung zur Bachelor-Arbeit ist schrift­lich über das Prüfungssekretariat an die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen. In dem Antrag ist anzugeben, in welchem Fach die Bachelor-Arbeit geschrieben werden soll. Dem Antrag sind beizufügen

- der Nachweis über das Vorliegen der in Abs. (2) genannten Zulassungsvoraussetzungen;

- der Nachweis der erbrachten Prüfungsleistungen in der Form der bisher erreichten Leistungs­punkte;

- eine Erklärung darüber, ob die bzw. der Studierende bereits eine Bachelor-Prüfung in dem Studiengang Medienwissenschaften oder in einem verwandten oder vergleichbaren Studiengang an einer wissenschaft­lichen Hoch­schule der Bundesrepublik Deutschland nicht oder endgültig nicht bestanden hat, ob sie bzw. er ihren bzw. seinen Prüfungsanspruch durch Versäumen einer Wiederholungsfrist verloren hat oder sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren in einem verwandten oder vergleichbaren Studiengang befindet.

(5) Ist es der Kandidatin oder dem Kandidaten nicht möglich, eine der nach Abs. (2) erforder­lichen Unterlagen in der vorgeschriebenen Weise beizubringen, kann der Prüfungs­aus­schuss gestat­­ten, den Nachweis auf andere Weise zu führen.

(6) Die Zulassung ist abzulehnen, wenn

- die in Abs. (2) bzw. Abs. (3) genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind oder

- die Unterlagen unvollständig sind oder

- die Kandidatin oder der Kandidat eine Prüfung in dem Bachelor-Studiengang Medienwissen­schaf­ten, in einem verwandten oder vergleichbaren Studiengang an einer wissenschaftlichen Hoch­­schule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes end­gültig nicht bestanden hat, wo­bei sich in den verwandten und vergleichbaren Studiengängen die Zulassungsablehnung auf den Fall beschränkt, dass eine Prüfung nicht bestanden wurde, die in dem Bachelor-Studiengang Medienwissenschaften zwingend vorgeschrieben und als gleichwertig anzusehen ist oder

- die Kandidatin oder der Kandidat sich bereits an einer anderen Hochschule in einer vergleich­baren Prüfung im Bachelor-Studiengang Medienwissenschaften oder in einem ver­gleich­baren Studien­gang befindet.

§ 15

Prüfungsleistungen

(1) Jedes Modul des Bachelor-Studienganges wird abgeschlossen durch die Modulprüfung. Für den erfolgreichen Abschluss des Moduls werden die im Curriculum und der Modulbeschreibung vorgesehenen Leistungspunkte verge­ben. Die Noten aller Prüfungsleistungen gehen in die Abschluss­note der Bachelor-Prüfung ein; ausgenommen sind die im Optio­­nal­­­bereich sowie im Modul Praktika erbrachten Prüfungsleistungen.

(2) Die Prüfungsleistungen der Modulprüfung beziehen sich auf die Inhalte der zum Modul gehörigen Lehrveranstaltungen.

(3) Im Fach Medienkultur wird die Modulprüfung in der­je­ni­­gen Lehr­veranstaltung erbracht, mit der das Modul abge­schlossen wird. Die Modulprüfung kann nur in einer Wahlpflichtveranstal­tung erbracht werden, die Inhalte der anderen Lehr­ver­anstaltungen des Moduls sind hierbei ein­zu­­beziehen.

(4) Der Prüfungsausschuss setzt im Benehmen mit den Prüfenden fest, welche Form und welche Dauer für die Prüfungsleistungen gelten. In allen Lehr­ver­an­stal­tun­gen wird spätestens in der dritten Woche nach Vorlesungsbeginn von den jeweiligen Lehrenden bekannt gegeben, wie die Prüfungsleistungen erbracht werden können.

(5) Die Studierenden haben die Prüfungsleistungen in der Regel in dem Semester zu erbringen, in dem sie die zugehörige Veranstaltung besucht haben.

(6) Prüfungsleistungen müssen bis spätestens vier Wochen vor Vorlesungsende durch die Studen­tin oder den Studenten bei dem jeweiligen Prüfer angemeldet werden. Dabei ist anzu­geben, welchem Modul die Prüfung zugeordnet wird. Die Meldung kann nur erfolgen, soweit die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind. Die Meldung erfolgt innerhalb der durch Aushang genann­ten Fristen.

(7) In den Veranstaltungen des Fachs Medieninformatik kommen bei Anmeldung, Abmeldung, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß, Bewertung der Prüfungsleistungen und der Zuordnung von Leistungs­­punkten die Regelungen der Prü­fungs­ordnung für den Bachelor­studien­gang Informa­tik zur Anwendung. Ggf. ist die Zu­ord­nung von Leistungs­punkten von dem jewei­li­gen Prüfungs­ausschuss vorzu­nehmen.

(8) In den Veranstaltungen des Fachs Medienökonomie gelten die entsprechenden Regelungen der Prü­fungsordnung für die Bachelorstudiengänge Wirtschaftswissenschaften.

(9) Bei Veranstaltungen im Optionalbereich kommen bei Anmeldung, Abmeldung, Rücktritt, Täu­schung, Ordnungsverstoß, Bewertung der Prüfungsleistungen und der Zuordnung von Leistungs­­­punkten die Regelungen der jeweils einschlägigen Prüfungsordnung zur Anwendung. Ggf. ist die Zuordnung von Leistungspunkten von dem jeweiligen Prüfungsausschuss vorzu­nehmen. Im Optionalbereich werden die Prüfungen in den einzelnen Lehrveranstaltungen er­bracht.

§ 16

Formen der Leistungserbringung

Prüfungsleistungen können als Klausurarbeiten, mündliche Prüfungen, schriftliche Hausarbeiten oder in anderen Formen erbracht werden.

(1) Klausurarbeiten:

- In den Klausurarbeiten sollen die Studierenden nachweisen, dass sie in begrenzter Zeit und mit begrenzten Hilfsmitteln ein Thema mit den geläufigen Methoden des Faches bearbeiten und Wege zu einer Lösung finden können.

- Die Dauer einer Klausurarbeit richtet sich nach der Summe der zugehörigen Leistungspunkte. Sie beträgt in der Regel bei bis zu 5 Punkten 90 bis 120 Minuten und bei mehr als 5 Punkten 120 bis 240 Minuten.

- Jede Klausurarbeit wird von einer Prüferin oder einem Prüfer bewertet. Die Bewertung der Klausur­arbeit ist den Studierenden spätestens nach sechs Wochen in der Regel durch Aushang beim zuständigen Prüfungssekretariat oder durch den Lehrenden mitzuteilen.

(2) Mündliche Prüfungen:

- In den mündlichen Prüfungen soll die Kandidatin oder der Kandidat nachweisen, dass sie oder er die Zusammenhänge des Prüfungsgebietes erkennt und spezielle Fragestellungen in diese Zusam­men­hänge einzuordnen vermag.

- Mündliche Prüfungen werden vor zwei Prüfenden oder einer/einem Prüfenden in Gegenwart einer/eines sachkundigen Beisitzenden als Einzelprüfungen abgelegt. Vor der Festsetzung der Note hört die oder der Prüfende die Beisitzende oder den Beisitzenden in Abwesenheit der Kandidatin oder des Kandidaten.

- Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt in der Regel 15 – 30 Minuten.

- Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse sind in einem Protokoll festzuhalten. Das Ergeb­nis der Prüfung ist der Kandidatin oder dem Kandidaten im Anschluss an die mündliche Prüfung bekannt zu geben.

- Studierende, die sich in einem späteren Prüfungstermin der gleichen Prüfung unterziehen wollen, werden nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zuhörende zugelassen, sofern die Kandidatin oder der Kandidat nicht widerspricht. Die Zulassung erstreckt sich nicht auf die Beratung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses.

(3) Schriftliche Hausarbeiten:

Schriftliche Hausarbeiten sind schriftliche Ausarbeitungen von Referaten oder selbständige Arbeiten über ein ausgewähltes Thema des Seminars. Das Thema wird mit der bzw. dem Lehren­den abgesprochen. Die Literaturrecherche ist Teil der Aufgabe. Der Umfang soll bei ca. 12 Seiten liegen. Schriftliche Hausarbeiten werden von einer Prüferin oder einem Prüfer bewertet.

(4) Projekt- oder Praxisarbeiten:

Die Medienpraxismodule werden mit einer Projektarbeit abgeschlossen, diese werden von einer Prüfe­rin oder einem Prüfer bewertet. Die Leistungserbringung muss im Rahmen des Arbeits­auf­wandes möglich sein, der durch die zuge­ordneten Leistungspunkte festgelegt ist.

(5) Praktika:

Die außeruniversitären Praktika werden durch Bescheinigungen der Praktikumsstelle belegt. Zu­dem ist in Absprache mit der oder dem Betreu­enden ein Praktikumsbericht (Umfang: 3-4 Seiten) anzu­fertigen. Die oder der Betreuende bewertet die Praktika anhand der Berichte mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“. In Zweifels­fällen kann sie oder er dazu Rück­sprache mit betreuenden Personen an der Praktikums­stelle halten.

§ 17

Bewertung der Prüfungsleistungen

(1) Die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen werden von den jeweiligen Prüfern festgelegt. Für die Bewertung der einzelnen Studien- und Prüfungsleistungen sind folgende Noten zu ver­wenden:

1 = sehr gut: eine hervorragende Leistung;

2 = gut: eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;

3 = befriedigend: eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;

4 = ausreichend: eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;

5 = nicht ausreichend: eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt;

6 = ungenügend: eine Leistung, die in keiner Hinsicht den Anforderungen genügt.

(2) Bei der Benotung zwischen „sehr gut“ (1,0) und „ausreichend“ (4,0) kann zur Differenzierung der Prüfungsleistungen um 0,3 nach oben oder nach unten abgewichen werden.

(3) Setzt sich die Note einer Modulprüfung aus mehreren Teilprüfungen zusammen, so ist gewich­tet nach den Leistungspunkten der Mittel­wert zu bilden. Bei der Notenbildung wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt, alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Die Durch­schnitts­werte sind entsprechend zuzuordnen. Die Note lautet:

bei einem Durchschnitt bis einschließlich 1,5 = sehr gut,

bei einem Durchschnitt über 1,5 bis einschließlich 2,5 = gut,

bei einem Durchschnitt über 2,5 bis einschließlich 3,5 = befriedigend,

bei einem Durchschnitt über 3,5 bis einschließlich 4,0 = ausreichend,

bei einem Durchschnitt über 4,0 bis 5,0 = mangelhaft;

bei einem Durchschnitt über 5,0 bis 6,0 = ungenügend

§ 18

Wiederholung und Kompensation

(1) Im Fach Medienkultur kann eine nicht bestandene Prüfung in der Regel bei derselben Prüfe­rin, bei dem­selben Prüfer mit gleichen Inhalten zweimal wiederholt werden. Es besteht die Mög­lichkeit, die Prüfung auch in einer anderen dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltung abzu­legen. Die zweite Wiederholung einer Klausur wird auf Wunsch der Kandidatin oder des Kandi­da­ten als münd­liche Prüfung abgehalten. Für die Abnahme und Bewertung der mündlichen Prüfung gilt § 16 Abs. 2 und 17 entsprechend. Eine bestandene Prüfung kann weder wiederholt noch nach­ge­bessert werden.

(2) Im Fach Medieninformatik gelten für die Wiederholung die Regelungen gemäß § 8 Absätze 2, 3, 4 und 6 der Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Informatik vom 14. 6. 2006.

(3) Bei Veranstaltungen des Fachs Medienökonomie gelten die entsprechenden Regelungen ge­mäß § 10 Absätze 1, 2, 3, und 4 der Prü­fungsordnung für die Bachelorstudiengänge Wirt­schafts­­wissenschaften vom 6. 6. 2006. Es gilt die Regelung für die Assessmentphase (§ 10 Abs. 1 a PO BA Wirtschaftwissenschaften), nach der einmal die Möglichkeit besteht, eine Modulprüfung zwei­­mal zu wiederholen.

(4) In den Medienpraxis-Modulen kann eine nicht bestandene Prüfung in der Regel bei derselben Prüfe­rin, bei dem­selben Prüfer mit gleichen Inhalten zweimal wiederholt werden. Es besteht die Möglichkeit, die Prüfung auch in einer anderen dem Modul zugeordneten Lehrveranstaltung abzulegen. Eine bestandene Prüfung kann weder wiederholt noch nachgebessert werden.

(5) In den Modulen Praktika sowie Optionalbereich/Schlüsselqualifikationen ist die Anzahl aller Wiederholungen auf die Zahl der wiederholbaren Prüfungen beschränkt. Jede einzelne Prüfung kann höchstens zweimal wiederholt werden. Werden Veranstal­tun­gen gewählt, die zum Gel­tungs­bereich anderer Hochschul­prüfungs­ord­nun­gen gehören, so finden unbeschadet des Satzes 1 hin­sichtlich der Möglich­keiten der Wieder­­holung und der Nachbesse­rung die Rege­­lungen der dortigen Prüfungsordnung An­wen­dung. Wird keine Wieder­holung eingeräumt, wird die Möglich­keit der Kompensation durch Wechsel gewährt. Diese Kom­pen­sation gilt als Wiederholung im Sinne des Satzes 1.

(6) Eine Modulprüfung nach den Absätzen 1, 4 und 5 ist endgültig nicht bestanden, wenn eine nicht bestandene Prüfung vorliegt und eine Wiederholung oder Kompensation nicht mehr mög­lich ist.

(7) Die Wiederholung der Bachelorarbeit ist in § 21 (5) und (6) geregelt.

§ 19

Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß, Schutzvorschriften

(1) Wenn die Kandidatin oder der Kandidat zu einem Prüfungstermin ohne triftigen Grund nicht erscheint oder wenn sie oder er außerhalb der Fristen gemäß Abs. 2 und 3 ohne triftige Gründe von der Prüfung zurücktritt, gilt die Prüfungsleistung als mit „ungenügend“ (6,0) bewertet. Das­selbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbei­tungs­zeit erbracht wird.

(2) Die Abmeldung von einer Prüfung gem. § 15 Abs. (1) kann bis spätestens eine Woche vor dem je­wei­ligen Prü­fungs­termin beim Prüfungssekretariat ohne Angabe von Gründen vorgenom­men werden. Tritt eine Kandidatin oder ein Kandidat nach Ablauf dieser Frist von der Prüfung zurück oder versäumt sie oder er den Prüfungstermin, müssen die Gründe dem Prüfungs­ausschuss unver­züglich, spätestens aber fünf Werktage nach dem Prüfungstermin schriftlich angezeigt und glaub­haft gemacht wer­den. Bei Krankheit der Kandidatin oder des Kandidaten ist die Vorlage eines ärzt­lichen Attestes er­forderlich, das die Angaben enthält, die der Prüfungs­ausschuss für die Feststellung der Prüfungsunfähigkeit benötigt. Die oder der Vor­sitzende des Prüfungs­ausschusses kann in begrün­­de­­ten Fällen die Vorlage eines amts­ärzt­lichen Attestes ver­lan­gen. Erkennt der Prüfungsausschuss die Gründe an, wird der Kandidatin oder dem Kandidaten dies schriftlich mitgeteilt und ein neuer Prüfungs­termin festgesetzt. Die bereits vor­liegen­den Prüfungsergebnisse sind in diesem Fall anzu­rechnen. Erkennt der Prüfungs­ausschuss die Gründe nicht an, wird dies der Kandidatin oder dem Kandidaten schriftlich mitge­teilt.

(3) Täuscht ein Kandidatin oder ein Kandidat oder versucht sie oder er zu täuschen, gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „ungenügend“ (6,0) bzw. als mit „nicht bestanden“ bewertet. Führt eine Kandidatin oder ein Kandidat ein nicht zugelassenes Hilfsmittel mit sich, kann die betref­fende Prüfungsleistung als mit „ungenügend“ bzw. als mit „nicht bestanden“ bewertet werden. Die Vorfälle werden von den jeweils Aufsichtsführenden aktenkundig gemacht. Die Fest­stellung gem. Satz 1 bzw. die Entscheidung gem. Satz 2 wird von dem jeweiligen Prüfenden getroffen.

(4) Eine Kandidatin oder ein Kandidat, die oder der den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört, kann von den jeweiligen Prüfenden oder Aufsichtsführenden in der Regel nach Abmahnung von der Fortsetzung der jeweiligen Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „ungenügend“ (6,0) bzw. als mit „nicht bestanden“ bewertet. Die Gründe für den Ausschluss sind aktenkundig zu machen.

(5) In schwerwiegenden Fällen kann der Prüfungsausschuss die Kandidatin oder den Kandidaten von weiteren Prüfungsleistungen ausschließen. Täuschungshandlungen können gem. § 92 Abs. 7 HG außerdem mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 € geahndet werden und zur Exmatrikulation führen.

(6) Die Kandidatin oder der Kandidat kann innerhalb von 14 Tagen verlangen, dass Ent­schei­dun­gen nach Absatz (3) Satz 1 und 2 und Absatz (4) vom Prüfungsausschuss überprüft werden. Belas­ten­de Ent­schei­dun­gen des Prüfungsausschusses sind der Kandidatin oder dem Kandidaten unver­züglich schrift­lich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Vor der Ent­schei­dung ist der Kandidatin oder dem Kandidaten Gelegenheit zum rechtlichen Gehör zu geben.

(7) Auf Antrag einer Kandidatin ist zu gewährleisten, dass die Schutzbestimmungen entspre­chend den §§ 3, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes (MSchG) in Anspruch genommen werden können. Dem Antrag sind die erforderlichen Nachweise beizufügen. Die Mutterschutzfristen unterbrechen jede Frist nach dieser Prüfungsordnung; die Dauer des Mutterschutzes wird nicht in die Frist eingerechnet.

(8) Gleichfalls sind die Fristen des Erziehungsurlaubs nach Maßgabe des jeweils gültigen Geset­zes über die Gewährung von Erziehungsgeld und Erziehungsurlaub (BerzG) auf Antrag zu berück­sichtigen. Die Kandidatin oder der Kandidat muss bis spätestens vier Wochen vor dem Zeit­punkt, von dem ab sie oder er den Erziehungsurlaub antreten will, dem Prüfungsausschuss unter Beifügung der erforderlichen Nachweise schriftlich mitteilen, für welchen Zeitraum oder für welche Zeiträume sie oder er Erziehungsurlaub in Anspruch nehmen will. Der Prüfungs­aus­schuss hat zu prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, die bei einer Arbeit­nehme­rin oder einem Arbeitnehmer einen Anspruch auf Erziehungsurlaub nach BerzG auslösen wür­den; er teilt das Ergebnis sowie gegebenenfalls die neu festgesetzten Prüfungsfristen der Kandi­da­­tin unverzüglich mit. Die Bearbeitungsfrist der Bachelor-Arbeit gemäß § 20 Abs. (4) kann nicht durch den Erziehungsurlaub unterbrochen werden. Die gestellte Arbeit gilt als nicht ver­geben. Nach Ablauf des Erziehungsurlaubs erhält die Kandidatin oder der Kandidat ein neues Thema.

(9) Außerdem regelt der Prüfungsausschuss den Nachteilsausgleich für behinderte Studierende und er berücksichtigt Ausfallzeiten durch die Pflege von Personen im Sinne von § 65 Abs. (5) Satz 2 Nr. 5 HG.

§ 20

Bachelor-Arbeit

(1) Die Bachelor-Arbeit ist eine Prüfungsarbeit, mit welcher der Bachelor-Studiengang abge­schlos­sen wird. Sie soll zeigen, dass die Kandidatin oder der Kandidat in der Lage ist, innerhalb einer vor­ge­gebenen Frist ein Problem aus einem Fachgebiet des Bachelor-Studiengangs Medien­wissen­­schaften mit wissenschaftlichen Methoden selbständig zu bearbeiten und die Ergebnisse sach­gerecht darzustellen. Sie soll einen Umfang von 40 Seiten nicht überschreiten. Über Aus­nahmen von dieser Regel entscheidet der Prüfungsausschuss im Benehmen mit der oder dem für die Betreu­ung verantwortlichen Prüfenden. Sie ist in einem der drei Studienbereiche Medien­kultur, Medien­ökonomie oder Medieninformatik nach Wahl der Kandidatin oder des Kandidaten anzu­fertigen.

(2) Die Bachelor-Arbeit wird von einer vom Prüfungsausschuss nach § 12 Absatz (1) bestellten Prüferin oder von einem Prüfer aufgegeben und betreut. Für die Wahl der Themenstellerin oder des Themenstellers sowie für die Themenstellung hat die Kandidatin oder der Kandidat ein Vor­schlagsrecht. Dies begründet keinen Rechtsanspruch.

(3) Auf Antrag sorgt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses dafür, dass die Kandi­da­tin oder der Kandidat rechtzeitig ein Thema für die Bachelor-Arbeit erhält. Der Zeitpunkt der Aus­­gabe ist beim Prüfungsausschuss aktenkundig zu machen.

(4) Die Bearbeitungszeit für die Bachelor-Arbeit beträgt acht Wochen. Thema, Aufgabenstellung und Umfang der Arbeit sind so zu begrenzen, dass die Bearbeitungsfrist eingehalten werden kann. Das Thema kann nur einmal und innerhalb von zwei Wochen nach Beginn der Bearbei­tungs­zeit zurückgegeben werden. Ausnahmsweise kann der Prüfungsausschuss im Einzelfall auf begründeten Antrag die Bearbeitungszeit um bis zu vier Wochen verlängern, wenn die oder der nach Absatz (2) zuständige Betreuende dieses befürwortet.

(5) Bei Krankheit kann auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten die Frist für die Abgabe der Bachelor-Arbeit um höchstens zwei Wochen verlängert werden. Dazu ist die Vorlage eines ärztlichen Attestes erforderlich. Erkennt der Prüfungsausschuss die Krankheitsgründe nicht an, wird dies der Kandidatin bzw. dem Kandidaten schriftlich mitgeteilt. Erkennt der Prüfungs­aus­schuss die Krankheitsgründe an, wird dies der Kandidatin bzw. dem Kandidaten schriftlich mit­ge­teilt. Die Verlängerung entspricht der Krankheitszeit; sie wirkt sich nicht im Hinblick auf eine Ver­längerung der Regelstudienzeit aus. Überschreitet die Dauer der Krankheit zwei Wochen, so wird der Kandidatin oder dem Kandidaten ein neues Thema gestellt.

(6) Die Bachelor-Arbeit wird in der Regel in deutscher Sprache abgefasst. Sie kann in einer an­deren Sprache abgefasst werden. Die Entscheidung darüber wird gegebenenfalls mit der The­men­­­stellung durch den Prüfungsausschuss getroffen. Die Arbeit hat inhaltlich und formal den fach­­lichen Richtlinien zu genügen. Die Arbeit muss ein Titelblatt, eine Inhaltsübersicht und ein Quellen- und Literaturverzeichnis enthalten. Die Stellen der Arbeit, die anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinn nach entnommen sind, müssen in jedem Fall unter Angabe der Quellen der Entlehnung kenntlich gemacht werden. Die Kandidatin oder der Kandidat fügt der Arbeit eine schriftliche Versicherung hinzu, dass sie oder er die Arbeit selbständig verfasst und keine ande­ren als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie Zitate kenntlich gemacht hat. Die Ver­sicherung ist auch für Tabellen, Skizzen, Zeichnungen, bildliche Darstellungen usw. abzu­geben. Auf § 92 Abs. 7 HG wird hingewiesen.

(7) Die Bachelor-Arbeit darf nicht, auch nicht auszugsweise, für eine andere abgeschlossene Prüfung angefertigt sein.

(8) In Absprache mit der oder dem Prüfenden kann die Bachelorarbeit auch als Gruppenarbeit abgeleistet werden.

§ 21

Annahme und Bewertung der Bachelor-Arbeit,

Möglichkeit der Wiederholung

(1) Die Bachelor-Arbeit ist fristgemäß bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses in zweifacher Ausfertigung (maschinenschriftlich, gebunden und paginiert) einzureichen; der Ab­gabe­zeitpunkt ist beim Prüfungssekretariat aktenkundig zu machen. Bei der Zustellung der Arbeit durch die Post ist der Zeitpunkt der Einlieferung bei der Post (Poststempel) maßgebend. Wird die Bachelor-Arbeit nicht fristgerecht vorgelegt, gilt sie als mit „ungenügend“ (6,0) bewertet.

(2) Die Bachelor-Arbeit ist von zwei Prüferinnen oder Prüfern zu begutachten und zu bewerten. Eine der Prüferinnen oder einer der Prüfer soll diejenige bzw. derjenige sein, die bzw. der das Thema gestellt hat. Die zweite Prüferin oder der zweite Prüfer wird von der oder dem Vor­sitzen­den des Prüfungsausschusses bestimmt. Die Kandidatin oder der Kandidat hat ein Vorschlags­recht. Dies begründet jedoch keinen Rechtsanspruch. Die einzelne Bewertung ist entsprechend § 17 vorzunehmen und schriftlich zu begründen. Die Note für die Arbeit wird aus dem arith­me­ti­schen Mittel der Einzelbewertungen gemäß § 17 gebildet, sofern die Differenz nicht mehr als 1,0 beträgt und die Noten der Einzelbewertungen jeweils mindestens „aus­rei­chend“ sind. Beträgt die Differenz mehr als 1,0 oder lautet eine Bewertung „nicht ausreichend“, die andere aber „ausrei­chend“ oder besser, wird vom Prüfungsausschuss eine dritte Prüferin oder ein dritter Prüfer zur Bewer­tung der Bachelor-Arbeit bestimmt. In diesem Fall wird die Note der Arbeit aus dem arithmetischen Mittel der drei Noten gebildet. Die Arbeit kann jedoch nur dann als „ausreichend“ oder besser bewertet werden, wenn mindestens zwei Noten „ausreichend“ oder besser sind.

(3) Das Bewertungsverfahren für die Bachelor-Arbeit soll acht Wochen nicht überschreiten.

(4) Die Bewertung ist den Studierenden jeweils spätestens zehn Wochen nach Abgabe mitzu­teilen.

(5) Die Bachelor-Arbeit kann bei „nicht ausreichender“ Leistung einmal wiederholt werden. Dabei ist ein neues Thema zu stellen. Bei der Wiederholung der Bachelor-Arbeit ist eine Rück­gabe des Themas in der in § 20 Absatz (4) genannten Frist jedoch nur zulässig, wenn von der Rückgabemöglichkeit beim ersten Versuch kein Gebrauch gemacht wurde.

(6) Die Bachelor-Arbeit wird in der Regel im direkt anschließenden Fachsemester wiederholt. Über begründete Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss.

§ 22

Bildung der Gesamtnote für den Bachelor-Studiengang

(1) Bei der Bildung der Gesamtnote für den Bachelor-Studiengang werden die Modulnoten sowie die Bachelor-Arbeit ge­wichtet; die Noten aus dem Optional­bereich und dem Modul Praktika bleiben hierbei unberücksichtigt. Die Gewichtung geschieht folgender­maßen: Die Modulnoten wer­den jeweils mit der den Modulen zuge­ord­neten Leistungs- bzw. ECTS-Punktzahl multi­pli­ziert. Die Note der Bachelor-Arbeit wird mit dem Faktor 10 multipliziert. Die Gesamt­summe der ge­wich­teten Prüfungs­leistungen und der Bachelor-Arbeit wird durch 148 dividiert. Dies ent­spricht der Gesamtzahl von 180 zu vergeben­den Leistungs- bzw. ECTS-Punkten nach Abzug der 34 Leistungs- bzw. ECTS-Punkte, die im Optionalbereich sowie im Praktikum erbracht wurden.

(2) Die Bachelor-Prüfung ist bestanden, wenn alle Modulprüfungen und die Note der Bachelor-Arbeit mindestens „ausreichend“ (4,0) sind.

(3) Bei einem Notendurchschnitt von 1,0 bis 1,3 lautet die Gesamtnote der Bachelor-Prüfung „mit Auszeichnung bestanden“.

§ 23

Bachelor-Zeugnis und Bescheinigungen von Prüfungsleistungen

(1) Hat die Kandidatin oder der Kandidat die Bachelor-Prüfung bestanden, erhält sie bzw. er über die Ergebnisse spätestens acht Wochen nach der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis, das die Prüfungsfächer mit den Fachnoten, das Thema und die Note der Bachelor-Arbeit sowie die Gesamtnote festhält. Ferner werden die insgesamt erbrachten Leistungspunkte aufgeführt. Auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten wird in das Zeugnis auch die bis zum Abschluss der Bachelor-Prüfung benötigte Fachstudiendauer aufgenommen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Das Zeugnis ist von der bzw. dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen.

(2) Der Bescheid über eine nicht bestandene Bachelor-Prüfung wird der Kandidatin oder dem Kandidaten durch den Prüfungsausschuss in schriftlicher Form erteilt. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

(3) Hat eine Kandidatin oder ein Kandidat die Bachelor-Prüfung endgültig nicht bestanden, wird ihr bzw. ihm auf Antrag eine schriftliche Bescheinigung ausgestellt, die die erbrachten Prüfungs­leistungen mit Leistungspunkten (LP/ECTS) und erzielten Noten nennt und die erkennen lässt, dass die Bachelor-Prüfung endgültig nicht bestanden ist. Ein endgültiges Nichtbestehen liegt vor, wenn ein Modul endgültig nicht bestanden ist oder die Bachelor-Arbeit nicht mehr wiederholt wer­den kann.

(4) Studierenden ist nach der Exmatrikulation auf Antrag eine Bescheinigung auszustellen, die die erbrachten Prüfungsleistungen sowie bei nicht bestandenen Prüfungsleistungen die Anzahl der in Anspruch genommenen Prüfungsversuche enthält.

§ 24

Bachelor-Urkunde

(1) Gleichzeitig mit dem Zeugnis über die bestandene Bachelor-Prüfung wird der Kandidatin oder dem Kandidaten eine Urkunde mit dem Datum des Zeugnisses ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des Bachelor-Grades gemäß § 2 beurkundet.

(2) Die Bachelor-Urkunde wird von der Dekanin oder dem Dekan der Fakultät sowie von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Univer­si­tät Paderborn versehen.

§ 25

Diploma Supplement

(1) Mit dem Abschlusszeugnis wird der Absolventin oder dem Absolventen ein Diploma Supplement ausgehändigt.

(2) Das Diploma Supplement informiert über das individuelle fachliche Profil des absolvierten Studienganges. Es enthält die im Kern- und im Optionalbereich des Bachelor-Studiengangs erbrachten Prüfungsleistungen und deren Bewertungen.


III.

Schlussbestimmungen

§ 26

Ungültigkeit der Bachelor-Prüfung

(1) Hat die Kandidatin oder der Kandidat bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, kann der Prüfungsausschuss nachträglich die Noten für diejenigen Studien- und Prüfungsleistungen, bei deren Erbringung die Kandidatin oder der Kandidat getäuscht hat, entsprechend berichtigen und die Prüfung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklären.

(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass die Kandidatin oder der Kandidat hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aus­händigung des Zeugnisses bekannt, wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die Kandidatin oder der Kandidat die Zulassung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, entscheidet der Prüfungsausschuss unter Beachtung des Verwaltungsverfahrensgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen über die Rechtsfolgen.

(3) Vor einer Entscheidung ist der oder dem Betroffenen Gelegenheit zur Äußerung zu geben.

(4) Das unrichtige Prüfungszeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Eine Entscheidung nach Absatz 1 und Absatz 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren nach Aus­stellung des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.

§ 27

Aberkennung des Bachelor-Grades

Der Bachelor-Grad wird aberkannt, wenn sich nachträglich herausstellt, dass er durch Täuschung erworben worden ist, oder wenn wesentliche Voraussetzungen für die Verleihung irrtümlich als gegeben angesehen worden sind. Über die Aberkennung entscheidet der Fakultätsrat mit 2/3 Mehr­heit.

§ 28

Einsicht in die Prüfungsakten

Der Kandidatin oder dem Kandidaten wird auf Antrag bis spätestens einen Monat nach Bekanntgabe der Ergebnisse der jeweiligen Prüfungen Einsicht in ihre oder seine schriftlichen Prüfungs­leistungen, die darauf bezogenen Gutachten der Prüfenden und in die Prüfungs­proto­kolle gewährt. Innerhalb eines Jahres nach Abschluss des Prüfungsverfahrens wird der Kan­di­datin oder dem Kandidaten auf Antrag in angemessener Frist Einsicht in ihre bzw. seine schrift­lichen Prüfungsarbeiten, die darauf bezogenen Gutachten der Prüferinnen oder der Prüfer und in die Prüfungsprotokolle gewährt. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme; er oder sie kann diese Aufgaben an die Prüfenden delegieren.

§ 29

Inkrafttreten und Veröffentlichung

(1) Diese Prüfungsordnung tritt am //. // 200/ in Kraft.

(2) Diese Prüfungsordnung wird in den Amtlichen Mitteilungen der Universität Paderborn veröf­fent­licht.

Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fakultätsrates der Fakultät für Kulturwissenschaften vom //. // 200/ sowie nach Prüfung der Rechtmäßigkeit durch das Rektorat der Universität Paderborn vom //. // 200/.

Paderborn, den //. // 200/

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