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Collage
Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos.
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Collage Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Kopfschutz-Kopfschmuck

Foto: Lisa Kuntze-Fechner, Julia Schäfer

| Dominik Nösner

Anbahnungsphase für Einrichtung des binationalen Masterstudiengangs PopMediaCulture: Transkulturelle argentinisch-deutsche Pop-Kultur-Vermittlung

Das Deutsch-Argentinische Hochschulzentrum (CUAA-DAHZ) fördert die Anbahnungsphase eines binationalen deutsch-argentinischen Masterstudienganges. Die endgültige Beantragung soll zum Herbst kommenden Jahres vom Institut für Romanistik und dem Fach Musik der Universität Paderborn in Kooperation mit ausgewählten Instituten der Universidad Nacional de las Artes in Buenos Aires zur Einrichtung und mindestens sechsjährigen Förderung vorgelegt werden. Im Rahmen eines Kick-off-Meetings am 16. und 17. Novemberin Buenos Aires stellen alle vom CUAA-DAHZ in dieser Antragsrunde ausgewählten deutsch-argentinischen Hochschulkooperationen ihre Projekte vor.

Den Paderborner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Prof. Dr. Sabine Schmitz, Prof. Dr. Annegret Thiem, Jun.-Prof. Dr. Beate Flath, Prof. Dr. Heinrich Klingmann und Prof. Dr. Christoph Jacke, ist es nach Einschätzung des Deutsch-Argentinischen Hochschulzentrums in Zusammenarbeit mit ihren Partnern mit dem binationalen Masterstudiengang „PopMediaCulture: Transkulturelle argentinisch-deutsche Pop-Kultur-Vermittlung“ gelungen, das Gerüst eines innovativen Studiengangs zu erarbeiten, der die institutionelle, akademische und wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Argentinien und Deutschland fördert. Das Spektrum der Studienangebote der Universität Paderborn würde durch die Einrichtung des Studiengangs eine interessante Erweiterung erhalten.

Es wird angestrebt, neue Maßstäbe in der Ausbildung inter- und transkulturell geschulter Studierender durch ein Doppeldiplom beider Länder zu setzen, das die Absolventen zu Kulturvermittlern mit besonderen Kenntnissen in der Popkultur zwischen europäischen und außereuropäischen Ländern ausbildet. Hierbei geht es nicht nur darum, die große Popularität der Musikgruppe „Die Toten Hosen“ in Argentinien zu verstehen, oder die weit über den Tango hinausreichende Begeisterung des deutschen Publikums für argentinische Musik und Krimis zu ergründen. Vielmehr wird im Rahmen des Studiums eine vertiefte Auseinandersetzung mit aktuellen Konzepten und Theorien von Popkultur und Identitäts- sowie Erinnerungskulturen ebenso notwendig sein, wie eine fundierte Vermittlung des Deutschen bzw. Spanischen als Fremdsprache. 

Die Leitung der Einrichtung des Studiengangs wird bei Prof. Dr. Annegret Thiem, Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft, liegen.

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