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Logo des Seminars für Islamische Theologie
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Ehrung von Hamideh Mohagheghi mit dem Bundesverdienstkreuz. Bildinformationen anzeigen
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Seminars für Islamische Theologie (v. l.): Tuba Isik, Ufuk Topkara, Naciye Kamcili-Yildiz, Muna Tatari, Idris Nassery und Hamideh Mohagheghi. Bildinformationen anzeigen
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Hilfskräfte des Seminars für Islamische Theologie (v. l.): Ufuk Topkara, Tuba Isik, Naciye Kamcili-Yildiz, Christian Janßen, Muna Tatari, Sabrina Strass, Idris Nassery, Esra Gümüs, Hamideh Mohagheghi und Lukas Wapelhorst. Bildinformationen anzeigen
Eine Koranstelle Bildinformationen anzeigen
Idris Nassery auf einer Tagung. Bildinformationen anzeigen
Muna Tatari auf einer Tagung. Bildinformationen anzeigen

Logo des Seminars für Islamische Theologie

Ehrung von Hamideh Mohagheghi mit dem Bundesverdienstkreuz.

Foto: Foto: Bundesregierung/Henning Schacht

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Seminars für Islamische Theologie (v. l.): Tuba Isik, Ufuk Topkara, Naciye Kamcili-Yildiz, Muna Tatari, Idris Nassery und Hamideh Mohagheghi.

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Hilfskräfte des Seminars für Islamische Theologie (v. l.): Ufuk Topkara, Tuba Isik, Naciye Kamcili-Yildiz, Christian Janßen, Muna Tatari, Sabrina Strass, Idris Nassery, Esra Gümüs, Hamideh Mohagheghi und Lukas Wapelhorst.

Eine Koranstelle

Idris Nassery auf einer Tagung.

Muna Tatari auf einer Tagung.

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Dr. Idris Nassery im interreligiösen Gespräch über das „Heilige“

Im Rahmen der Montagsakademie im Wintersemester 2017/18 der Theologischen Fakultät Paderborn nahm Dr. Idris Nassery am 29.01.2018 an einem interreligiösen Gespräch zum Thema Heiligkeit teil. Die Veranstaltung, welche der Reihe „Gott begegnen an heiligen Orten“ angegliedert war, trug den Titel „Heiliger Boden? (Ent-)Sakralisierung von Räumen in Christentum und Islam“.

Dr. Idris Nassery diskutierte mit der katholischen Theologin Cordula Heupts und dem Leiter der Montagsakademie, Prof. Dr. Stefan Kopp, über heilige Orte. Cordula Heupts betonte, dass die Gegenwart Gottes nicht einfach in Kirchenbauten gegeben sei, sondern immer in Verbindung mit der der Feier der Eucharistie und Gemeinschaft der Gläubigen stehe. Allerdings würden die Kirchenbauten die Hoffnung auf Gottes Gegenwart bergen. Entsakralisierung bedeute dagegen, Räumen, die den Anschein bekommen haben selbst heilig zu sein, wieder den auf Gott verweisenden Charakter zurückzugeben.

Dr. Idris Nassery verwies darauf, dass es den Begriff „sakral“ im Arabischen nicht gibt. Allerdings gibt es ähnliche Begriffe, die immer Gott zugeschrieben werden. Deshalb kann nur Gott das zuschreiben, was unter Sakralität verstanden wird. Zuerst galt dieser sakrale Charakter nur für die Kaaba. Mit der Verbreitung des Islam kam es dazu, dass der Begriff auch für weitere Moscheen verwendet wurde.

Die Universität der Informationsgesellschaft