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Foto: Agentur Silberweiss, Salzkotten

Ziele und Aufgaben des ZeKK

Friedensstiftende Potenziale auf Zukunft hin fördern

Wenn Menschen auf wissenschaftlicher Ebene lernen, die theologischen
Binnenperspektiven unterschiedlicher Religionen miteinander ins Gespräch zu bringen, werden Religionen in einer ganz neuen Weise dialogfähig. Tiefgreifende Gemeinsamkeiten können entdeckt und

Unterschiede nicht als Grund für Feindschaft, sondern als Motivation für weitere Auseinandersetzungen begriffen werden. Menschen, die sich in ihrer letzten Tiefe respektieren, werden nicht mehr wegen der Andersheit der anderen Religion zu Krieg oder Diskriminierung des anderen aufrufen. Dialogfähigkeit in Lebensfragen der Menschheit kann zum Merkmal von Religionen werden.

Auf diese Weise kann man erwarten, dass Theologinnen und Theologen der unterschiedlichen Religionen den Beitrag der jeweiligen Religion und des Miteinanders der verschiedenen Religionen für unsere Gesellschaft herausarbeiten bzw. allererstermöglichen.

Theologien der Weltreligionen

Zunächst hat das ZeKK damit begonnen, die Etablierung Islamischer Theologie an der Universität Paderborn voranzutreiben, in den nächsten Jahren sollen Theologien anderer nichtchristlicher Religionen folgen.

Im Februar 2010 wurden zwei durch die Stiftung Mercator geförderte Promotionsstellen für Islamische Theologie und Islamische Religionspädagogik besetzt. Das dreijährige Programm umfasst ein umfangreiches Studienprogramm vor Ort, zu dem auch renommierte Gastprofessoren eingeladen werden, Forschungsaufenthalte im Ausland uvm.

Ziele und Aufgaben des ZeKK im Überblick

  • Etablierung eines Forschungsverbundes „Islamische Theologie“ an der Universität Paderborn mit dem Ziel der Schaffung der Infrastruktur für einen Lehramtsstudiengang „Islamische Religionslehre“ an der Universität Paderborn; 
  • Etablierung weiterer Forschungsverbünde zur Entwicklung des Studiums anderer nichtchristlicher Theologien an der Universität Paderborn;
  • Forschung und Lehre im Bereich der Komparativen Theologie und der Kulturwissenschaften;
  • Vernetzung mit theologischen Zentren weltweit, Forschungskooperationen, Durchführung von Tagungen, Sommerschulen, Studienreisen, Ringvorlesungen, interdisziplinäre Seminare.

Die Universität der Informationsgesellschaft