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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2018

L.030.35290 Kino machen - Von der Programmidee zur Filmaufführung: Projektseminar in Kooperation mit Programmkino Lichtblick e.V.

S3 | 1 | 2 | B | M | I | P | Montag 16-18 | E2.122

In Paderborn gibt es weder ein städtisch gefördertes Kommunales Kino, noch ein Filmmuseum, noch ein unabhängiges Programmkino, sondern lediglich zwei Multiplexe, die die immer gleichen Mainstream- oder Blockbuster-Filme spielen. 2003 fand sich eine Gruppe von Studierenden zusammen, um dieser desolaten Situation etwas entgegen zu setzen. Sie gründeten den Lichtblick Kino Verein. (Zur Selbstdarstellung vgl. hier: groups.uni-paderborn.de/lichtblick/der-verein/).

Seit mittlerweile 14 Jahren macht diese Gruppe erfolgreich Programmkino in Paderborn. Die Mitglieder wechseln natürlich, haben oft durch ihre Tätigkeit im Verein Kompetenzen erworben die zu Jobs, z.B. auch im hiesigen Multiplex oder anderen Kinos führten. Dieses Seminar richtet sich also an Studierende, die kinobegeistert sind, Kino machen wollen (aber nicht wissen, wie) und zu Gruppenarbeit (und der damit verbundenen Verantwortung, Verbindlichkeit und Zeitinvestition wie -flexibilität) in der Lage sind. Ziel des Seminars ist die Erarbeitung eines eigenen Filmprogramms, das im WS 2018/19 im Kino zur Aufführung kommen wird. Alle Arbeitsbereiche wie (Kopien-)Recherche, Archivkontakte, Disposition, Finanzen, Pressearbeit, Rechte, Kuratieren, Programmflyer, Text- und Plakatgestaltung, social media u.v.a.m werden adressiert und vermittelt. Wir beginnen mit einer historisch-theoretischen Einführung in Programmkinogeschichte und machen uns mit den Problemen des Programmierens und Kuratierens vertraut. Nach der Ideenfindung für ein selbständiges Programm wird dieses in den dazu erforderlichen Arbeitsschritten organisiert.

Wichtige Hinweise:
Für den Scheinerwerb im Modul Medienpraxis ist die Mitarbeit in der Projektgruppe erforderlich. Das Anfertigen einer Hausarbeit ist zwar in den Modulen Medientheorie/-geschichte, Medienanalyse, Seminar Medien & Mastermodule 1,2,4 & 5 u.U. möglich und schließt die Mitarbeit in der Projektgruppe nicht aus. Hauptziel des Seminars ist allerdings die selbständige Realisierung eines Filmprogramms. Die Begleitung der Programmreihe im darauffolgenden Wintersemester ist ebenfalls möglich und könnte die Grundlage für ein hochschulinternes Praktikum bilden.

L.030.35350 Exkursion zum Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund / Köln vom 26.4. – 29.4.2018

S2 | 1 | 2 | B | M | I | P | Dienstag 14-16 | E2.122

Die Exkursion ermöglicht einen umfassenden Überblick über das zeitgenössische Filmschaffen von Frauen mit z.T. Filmen, die nicht im Kino zu sehen sein werden. Nach dem Festival entscheiden die Interessen der Teilnehmer_innen an Filmanalyse, Filmtheorie, Filmgeschichte den Fortgang des Seminars. Fragen der Filmpolitik und Produktionsbedingungen können ebenso diskutiert werden wie die Auseinandersetzungen um „weibliche Ästhetik“ oder „Film und Feminismus“.
2010 erhielt Kathryn Bigelow als erste Frau in der 80-jährigen Geschichte der Academy Awards den Oscar für die beste Regie. Doch keine einzige Regisseurin war im Wettbewerb von Cannes vertreten. So sind Frauenfilmfestivals leider nicht obsolet, sondern spielen nach wie vor eine wichtige Rolle bei der Sichtbarmachung und Thematisierung nicht nur zeitgenössischer internationaler Produktionen, sondern auch bei der Aufarbeitung und Präsentation von Filmgeschichte oder weniger massenwirksamen Filmformen. Das IFFF Köln/Dortmund hat eine lange Tradition. Es geht zurück auf zwei ursprünglich unabhängig funktionierende Frauenfilmfestivals, die Feminale, 1983 von Studentinnen der Filmwissenschaften an der Universität Köln gegründet und die femme totale, die 1986 in Dortmund ins Leben gerufen wurde. Seit der Fusion 2006 findet das Festival mit unterschiedlichen Gewichtungen abwechselnd in Köln und Dortmund statt. Die Exkursion ermöglicht, dieses wichtige Forum der Begegnung und Auseinandersetzung mit dem internationalen Filmschaffen von Frauen in allen Sparten der Produktion, darunter Kamerafrauen, Filmarchitektinnen, Komponistinnen, Drehbuchautorinnen, in einem dichten Programm kennenzulernen. Die Exkursion nach Köln in diesem Jahr bildet eine seltene Gelegenheit, da das Festival oft außerhalb der Semesterzeiten stattfindet und dann nicht als Exkursion angeboten werden kann.

Die Exkursion wird vom Institut finanziell unterstützt, ist aber mit Kosten für die Unterbringung (ca. 70 Euro) verbunden, und erfordert eine verbindliche Anmeldung bis zum 23. März 2018 an elena.fingerhut@upb.de (cc an: ab676@upb.de), da die Teilnehmerzahl auf 10 Studierende beschränkt ist!

Auf der Webseite www.frauenfilmfestival.eu/index.php können Sie sich über das Programm informieren.

Lektüre zur Vorbereitung wird zusammengestellt und verteilt, sobald die Teilnehmer_innen feststehen.

L.030.35400 Spuren der Geschichte im nicht-industriellen Film

S2 | 1 | 2 | B | M | I | P | Dienstag 16-18 | E2.122

In diesem Seminar geht es um eine besondere Filmgattung: Filme, die dem Wissenserwerb, der Bildung und Aufklärung dienen sollten, und die mit Vorliebe als Lehr- und Unterrichtsfilme in Schulen eingesetzt wurden, heute aber kaum noch erlebt werden. Die Bandbreite der Themen ist enorm, die didaktischen und stilistischen Verfahren ebenso. Wir greifen im Seminar auf ein Archiv mit ca. 1000 Filmkopien zurück, das wir an der Universität eingerichtet haben. Die Filme werden im Seminar (im Unterschied zur Schulpraxis, bei der mit schlecht gewarteten tragbaren Projektoren gearbeitet wurde) auf einem 16mm Standprojektor vorgeführt werden. Dieses Lehrfilmarchiv dient uns als Ausgangspunkt und Quelle für die Suche nach den Spuren der Geschichte in Filmen, die zwischen 1936 und 1986 von verschiedenen Institutionen, z.B. dem Institut für den Wissenschaftlichen Film in Göttingen (IWF) oder dem Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht in München (FWU) produziert wurden.


Nach einer historisch-theoretischen Einführung in das „Genre“ des Lehrfilms wird in jeder Sitzung ein Film (oder einige kurze Filme zu einem Thema, beispielsweise „Computer“, „Emanzipation“, „Tierleben“, „Atomkraft“, „Andere Kulturen“) vorgeführt und ausführlich besprochen. Das Seminar wählt aus dem umfangreichen Bestand gemeinsam inhaltlich-historisch begründete Themenschwerpunkte aus. Kleingruppen bereiten die wöchentlichen Sichtungen durch Recherchen zu Produktionshintergründen und Begleitmaterialien (die zum Teil schriftlich als Hefte, die für die Lehrer gedacht waren, vorliegen) vor. Im Vordergrund steht das gemeinsame Sichten und Diskutieren des historisch gewordenen Materials.

L.030.35340 Film und Festivalkultur: Exkursion zu den 64. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 3.– 6. Mai 2018 und Projektseminar „Oberhausen trifft Paderborn“

S2 | 1 | 2 | B | M | I | P | Mittwoch 9-11 | E2.122

Oberhausen besetzt einen prominenten Platz als weltweit eines der ältesten und wichtigsten Kurzfilmfestivals mit umfangreichen Begleitprogrammen zur gegenwärtigen Medienkultur. Mit der Veränderung der Kinokultur kommt Filmfestivals eine zunehmende Bedeutung als Forum der Information, des Austausches und der Filmöffentlichkeit zu. Das Festival setzt sich mit den Bereichen Kunst, Archiv und Bewegtbildkulturen auseinander. In Podiumsdiskussionen und Seminaren wird Kurzfilm ästhetisch, politisch und wirtschaftlich kontextualisiert. Neben der Präsentation von kurzen Experimental-, Dokumentar-, Spielfilmen und Musikvideos aus aller Welt sowie thematischen Schwerpunkten reflektiert das Festival auch seine eigene Rolle als Kunst und Kulturvermittler zwischen Markt, Museum, Galerie, Kino, Wissenschaft und Publikum. Oberhausen bildet so jedes Jahr einen Treffpunkt für Filmemacher_innen, Kulturbeauftragte und Publikum aus aller Welt. www.kurzfilmtage.de Eines der Schwerpunktthemen dieses Jahr widmet sich dem „Abschied vom Kino: Knokke, Hamburg, Oberhausen (1967-1971)“. Dazu schreibt das Festival: „50 Jahre nach dem Schlüsseljahr 1968 geben die Kurzfilmtage in acht Filmprogrammen und einer Podiumsdiskussion einen Überblick über den ästhetischen und politischen Umbruch, der den (künstlerischen) Film bis heute prägt. Das Programm versammelt teils legendäre Arbeiten von Claudia von Alemann, Hartmut Bitomsky und Harun Farocki, Hellmuth Costard, Stephen Dwoskin, Birgit und Wilhelm Hein, Lutz Mommartz, Werner Nekes, Hans Scheugl und anderen. Als Gäste werden unter anderem Xavier Bardón, Wilhelm Hein, Peter Weibel und Adolf Winkelmann erwartet. Kuratiert wird „Abschied vom Kino“ von dem Film- und Kinomacher Peter Hoffmann (Hannover).“ (Presse Oberhausen) Nach dem Besuch des Festivals organisieren die Teilnehmer_innen ein mittlerweile in Paderborn fest etabliertes und gut besuchtes Minifestival „Oberhausen trifft Paderborn“.

Wichtige Hinweise:
Wichtig: Anmeldung per E-Mail bis 7. April! Das Seminar besteht aus dem Festivalbesuch, den vor- und nachbereitenden Sitzungen, sowie einem sich anschließenden Projekt. In diesem werden archivarische, kuratorische und organisatorische Fähigkeiten erworben. Bisherige Projekte verliefen außerordentlich erfolgreich. Vgl. z.B. kurzfilmnacht-paderborn.de, groups.uni-paderborn.de/oberhausen-trifft-paderborn/WS1213/otp_idee.html oder groups.uni-paderborn.de/oberhausen-trifft-paderborn/WS0910/. Auf den Erfahrungen der vorausgegangenen Gruppen kann aufgebaut werden. Die Exkursion ist mit einer verbindlichen Anmeldung an elena.fingerhut@upb.de (mit cc an ab676@upb.de) bis zum 7. April und Kosten für die Unterbringung (ca. 50 Euro) verbunden.

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