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Das Projekt "In der Philosophie zu Hause" stellt ein von Prof. Dr. Ruth Hagengruber ins Leben gerufenes und von Ana Rodrigues betreutes ausgezeichnetes Angebot vor, den verschiedenen kulturellen Hintergründen der Studierenden und den sich daraus ergebenden Fragen gerecht zu werden.

PROJEKTBESCHREIBUNG

Das Projekt In der Philosophie zu Hause stellt ein von Prof. Dr. Ruth Hagengruber 2011 ins Leben gerufene und von Ana Rodrigues betreutes Angebot vor, den verschiedenen kulturellen Hintergründen der Studierenden und den sich daraus ergebenden Fragen gerecht zu werden. Im Rahmen des Programms Qualität der Lehre Heterogenität als Chance: Weichen stellen in entscheidenden Phasen des Student-Life-Cycles gegründet und vom BMBF gefördert, stellt das Projekt sich entsprechend die Aufgabe, den Fragen und Anliegen der kulturell divergent geprägten Studierenden einen weltanschaulich und religiös unabhängigen Rahmen zur Reflexion und kritischen Auseinandersetzung anzubieten.

weiterführende Informationen

In der Philosophie zu Hause bietet folglich eine Reihe von Veranstaltungen an, die die philosophische Reflexion und Diskussion historischer und gesellschaftlicher Voraussetzungen von Heterogenität ermöglichen. Unterschiedliche Veranstaltungsformen eröffnen dabei vielfache Möglichkeiten des Wissenserwerbs als auch des Dialogs unter den TeilnehmerInnen. Diese gestalten die Angebote des Projektes sowohl inhaltlich als auch didaktisch aktiv mit.

Folgende Veranstaltungen werden regelmäßig angeboten:

  1. Seminar "Interkulturelle Philosophie" mit wechselnden Themenschwerpunkten (im WS)
  2. Projektseminare (im WS)
  3. Workshopreihe "Philosophie und…" in der Lesewoche (im SoSe)
  4. Intensivkurs Philosophinnen (im SoSe)

Im Rahmen dieser Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, ein Zertifikat zu erwerben. Voraussetzung hierzu ist der Besuch von drei Veranstaltungen des Projektes, von dem eine mit einer Prüfungsleistung abgeschlossen wird.

Darüber hinaus macht das Projekt besondere Betreuungsangebote für Studierende mit Migrationsgeschichte, sowohl in Form von individuellen Sprechstunden als auch von außercurricularen Angeboten für Gruppen. 

SOCIAL MEDIA

AKTUELLES

SAVE THE DATES:

PHILOSOPHISCHE INTERVENTIONEN DER STUDIERENDENGRUPPE PEGASUS

Immer mittwochs 18 - 20 Uhr

17.10.18

21.11.18

19.12.18

16.01.19

TEERUNDE DES AK MUSLIMA IN DER PHILOSOPHIE

Immer mittwochs 13 - 14 Uhr in N2.245

10.10.18

14.11.18

12.12.18

09.01.19

VORTRÄGE

Prof. Dr. Hagengruber - Philosophiegeschichte mit Philosophinnen

Öffentlicher Vortrag an der Universität Paderborn

im Rahmen des Workshops

"Philosophie und die Geschichte der Philosophinnen "

des Projekts In der Philosophie zu Hause

Auch dieses Semester setzt das Projekt In der Philosophie zu Hause seine Workshop-Reihe "Philosophie und…" in der Lesewoche der Fakultät für Kulturwissenschaften fort.

Dieses Mal findet der Workshop in Kooperation mit dem Lehr- und Forschungsbereich History of Women Philosophers and Scientists statt.

Das Thema: "Philosophie und die Geschichte der Philosophinnen"

Den Auftakt der Veranstaltung bildet ein öffentlicher Vortrag von

Prof. Dr. Hagengruber (Paderborn)

mit dem Titel

Philosophiegeschichte mit Philosophinnen

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen:

Freitag, den 29.05.15 um 11 Uhr

Universität Paderborn - Raum Q2.228

PD Dr. Nikolay Milkov - "Was ist eine sexuelle Handlung? Philosophische Bemerkungen"

Öffentlicher Vortrag an der Universität Paderborn im Rahmen des Workshops "Philosophie und Sexualität " des Projekts In der Philosophie zu Hause

Die menschliche Sexualität ist ein altes Thema der Philosophie, metaphysische und ethische Überlegungen finden sich in vielen klassischen Texten der Philosophie seit Platon und Aristoteles.  Die Kirchenväter Augustinus und Thomas von Aquin thematisieren die geschlechtliche Liebe ebenso wie der Aufklärungsphilosoph La Mettrie oder Kant.  Außer bei La Mettrie findet man in der Geschichte der Philosophie allerdings selten ausgearbeitete Abhandlungen zu diesem Thema. Erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich ein eigenständiger  Forschungsbereich "Philosophie der Sexualität", insbesondere nachdem Alan Soble 1977 die "Society for Philosophy of Sex and Love“ unter der Schirmherrschaft der "American Philosophical Association" gründete.

Im Rahmen des Projekts In der Philosophie zu Hause am Lehrstuhl für praktische Philosophie, Prof. Dr. R. Hagengruber, findet unter der Leitung von Ana Rodrigues in der Lesewoche der Fakultät für Kulturwissenschaften eine zweitägige Blockveranstaltung zu diesem Thema statt. Studierende der Philosophie setzen sich mit den verschiedenen Konzepten von Sexualität in der Philosophiegeschichte auseinander, um im Anschluss aktuelle anthropologische und ethische Positionen zu Fragen der Sexualität zu diskutieren.

Der Workshop findet seinen Abschluss in einem öffentlichen Vortrag am Freitag, dem 13.06.14 um 16 Uhr im Raum Q1.203:

PD Dr. Nikolay Milkov "Was ist eine sexuelle Handlung? Philosophische Bemerkungen"

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Gastvortrag: Karin Kuchler, Mag.a (Wien) - Philosophie Unterrichten in interkultureller Perspektive: drei mögliche Elemente.

Öffentlicher Vortrag  an der Universität Paderborn im Rahmen des Workshops „Philosophie und Diversity“ des Projekts In der Philosophie zu Hause

25. Mai 2013, 14 Uhr in H4

Karin Kuchler, Mag.a (Wien)

Philosophie Unterrichten in interkultureller Perspektive: drei mögliche Elemente.

Zu diesem Vortrag:

Spätestens seit dem 19. Jahrhundert bestimmt der Unterricht in Philosophie wesentlich mit, was wir unter Philosophie verstehen. In der philosophiegeschichtlichen Vorlesung wird festgelegt wer als Philosoph - und viel seltener als Philosophin - zu gelten hat und wo Philosophie betrieben wird, nämlich scheinbar meist in Europa! Weil diese Sicht auf Philosophie brüchig geworden ist, muss man fragen, wie wir unseren Unterricht ändern, um dem philosophischen Anspruch auf interkulturelle Orientierung gerecht zu werden.

Gastvortrag: Prof. Dr. Cornelia Klinger (Wien): Lebenssorge in sozialphilosophischer Perspektive

Öffentlicher Vortrag an der Universität Paderborn im Rahmen des Workshops „Philosophie und feministische Ethik“ des Projekts In der Philosophie zu Hause

18. Oktober 2013, 14 Uhr in O1

PROF. DR. CORNELIA KLINGER (WIEN)

LEBENSSORGE IN SOZIALPHILOSOPHISCHER PERSPEKTIVE

Zu diesem Vortrag:

Im Anschluss an die von Carol Gilligan gestellte Frage nach einer weiblichen Moral (C. Gilligan, In a Different Voice, 1982) entwickelt sich in den 1980er Jahren eine Diskussion um den Begriff "care". Etwa seit Mitte der 1990er Jahre verstummt diese im Kontext der feministischen Theorie um eine weibliche / feministische Ethik geführte Debatte allmählich wieder. Unter dem Eindruck der Entstehung eines neoliberalen Marktes für alle Arten von Sorge-Tätigkeiten und im Zusammenhang eines konsumentenorientierten "emotionalen Kapitalismus" (Eva Illouz) findet die von feministischer Seite seit langem geforderte "care-revolution" (Gabriele Winker) auf einmal unter ganz anderen Vorzeichen statt.

Der Vortrag soll die Chancen und Probleme dieser Entwicklungen aus einer erweiterten sozialphilosophischen Perspektive beleuchten. Es geht um Fragen nach dem Zeitregime von Lebenssorge, nach dem Verständnis von Subjekt und Autonomie, nach dem Verhältnis von Arbeit und Leben.

Gastvortrag: Dr. Brigitte Buchhammer: Philosophie als "Anwältin der unverkürzten Humanität" - aus feministischer Perspektive

WORKSHOPS

Philosophie und Rassismus

Der Rassismus-Begriff bezeichnet eine scheinbare Vielfalt an Phänomenen, über deren Zusammenhang viel diskutiert wird. Oft wird Rassismus mit dem im Zuge der Kolonialisierung entstandene Rassismus gegenüber Menschen mit dunkler Haut gleichgesetzt, doch gab es schon immer unterschiedliche Formen von Rassismus. Die Ausgrenzung und Herabsetzung einzelner Menschengruppen gründet ihre Pseudo-Legitimation genauso in biologischen wie kulturellen, religiösen oder sozio-ökonomischen Merkmalen. Entscheidend ist die Hierarchisierung und Naturalisierung der vermeintlichen Unterschiede zwischen vermeintlich homogenen Gruppen, durch die bestimmte gesellschaftliche Machtverhältnisse etabliert oder legitimiert werden sollen.

In der Workshopreihe "Philosophie und…" findet auch dieses Jahr in der Lesewoche eine zweitägige Blockveranstaltung statt. Studierende der Philosophie setzen sich mit den verschiedenen Begriffen, Theorien und der Geschichte des Rassismus auseinander. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem kulturalistischen Rassismusbegriff und dem Zusammenhang von Rasse, Klasse, Geschlecht und Nation.

Der Workshop findet am 08.06. und 09.06. vom 9:00 bis 18:00 Uhr im Raum L2.201 statt.

Interessierte Gäste melden sich bitte per Email bei Ana Rodrigues  ana.rodrigues(at)uni-paderborn(dot)de

Philosophie und Dehumanisierung
Philosophie und Literatur
Philosophie und Diversity
Philosophie und feministische Ethik
Philosophie und Gender
Philosophie und Feminismus

30. und 31.05.12

Das Institut für Humanwissenschaften an der Universität Paderborn stellt mit dem Projekt In der Philosophie zu Hause ein von Prof. Dr. Ruth Hagengruber ins Leben gerufenes und von Ana Rodrigues betreutes ausgezeichnetes Angebot vor, den verschiedenen kulturellen Hintergründen der Studierenden und den sich daraus ergebenden Fragen gerecht zu werden. Im Rahmen des Programms Qualität der Lehre Heterogenität als Chance: Weichen stellen in entscheidenden Phasen des Student-Life-Cycles gegründet und vom BMBF gefördert, stellt sich In der Philosophie zu Hause die Aufgabe, die vielseitigen kulturellen Hintergründe der Studierenden aufzugreifen und ihren Fragen und Anliegen einen weltanschaulich und religiös unabhängigen Rahmen zur Reflexion und kritischen Auseinandersetzung anzubieten, wie es die Philosophie in vornehmlicher Weise leisten kann. Das Projekt bietet folglich eine Reihe von Veranstaltungen an, in denen Philosophie als Instrument zur Diskussion und Vermittlung von Diversität in den Fokus genommen wird. Dabei wird gezielt der Dialog mit den Studierenden und ihre aktive Beteiligung bei der Bestimmung und Gestaltung der Projektangebote gesucht. So können sie sich z.B. dadurch einbringen, dass sie in den Seminaren selbst über die jeweiligen Semesterschwerpunkte entscheiden, oder Vorschläge für Veranstaltungen machen, die in den Projektangeboten dann aufgegriffen werden. Im Mittelpunkt stehen dabei immer der Mensch und seine durch die Kultur geprägte Sichtweise auf die eigene Person, seine Umwelt und seine Mitmenschen.

Im Zuge der Lesewoche der Universität Paderborn (28. Mai-01. Juni), in der Lehrende und Studierende die Möglichkeit haben, außerhalb des normalen universitären Alltags und fernab von festen Seminarplänen Themenbereiche zu vertiefen, Texte zu lesen und zu diskutieren oder Exkursionen zu veranstalten, ist In der Philosophie zu Hause durch einen Workshop (30.05 bis 31.05) vertreten. Im Rahmen des Workshops unter dem Titel „Philosophie und Feminismus“ wird die Geschichte der Philosophinnen seit der Aufklärung beleuchtet. Die Aufklärungsdenkerinnen waren mit ihren wissenschaftlich fundierten Gleichstellungsforderungen in besonderer Weise Anfang und Legitimation der feministischen Bewegung(en). Inhalt des Workshops ist es, diesen Zusammenhang näher zu beleuchten und bis in die gegenwärtigen Debatten hinein zu verfolgen und zu diskutieren.

Der Workshop findet in Paderborn im Technologiepark (TP11 EG Raum 1), 10-16 Uhr, statt. Die Teilnahme ist auf 18 Personen begrenzt.

Anmeldungen bitte per Mail bei Ana Rodrigues an: ana.rodrigues(at)upb(dot)de

EVENTS

PEGASUS: PHILOSOPHISCHE INTERVENTIONEN - 04.07.2018 Anna Schwermann NOFAP: GET A NEW GRIP ON LIFE ∙ Fapstronauten und ihr Kampf gegen Pornografiesucht

Many people think they are thinking when they are merely rearranging their prejudices.
(William James)

PEGASUS, die Studierendengruppe von In der Philosophie zu Hause, lädt fortan regelmäßig zu philosophischen Interventionen ein.

Nach einem kurzen provokativen Impulsvortrag sind alle eingeladen mitzudiskutieren über Themen, die sowohl gesellschaftspolitisch kontrovers diskutiert werden als auch Gegenstand philosophischer Untersuchung sind. Die Philosophie legt dabei, frei nach dem Modell der psychologischen Interventionen, den Finger auf die blinden Flecken der Gesellschaft.

Raumzeit: mittwochs 18-20 Uhr in L1.201

 
Interessierte jeglicher politischer Couleur, die mitdenken und mitdiskutieren wollen, sind willkommen!

PEGASUS: PHILOSOPHISCHE INTERVENTIONEN - 06.06.2018 - Jessica Harmening FLEISCHESLUST ∙ Tiere und Frauen auf dem Markt

Many people think they are thinking when they are merely rearranging their prejudices.
(William James)

PEGASUS, die Studierendengruppe von In der Philosophie zu Hause, lädt fortan regelmäßig zu philosophischen Interventionen ein.

Nach einem kurzen provokativen Impulsvortrag sind alle eingeladen mitzudiskutieren über Themen, die sowohl gesellschaftspolitisch kontrovers diskutiert werden als auch Gegenstand philosophischer Untersuchung sind. Die Philosophie legt dabei, frei nach dem Modell der psychologischen Interventionen, den Finger auf die blinden Flecken der Gesellschaft.

Der Arbeitskreis „Muslima in der Philosophie“ lädt zur Teerunde ein

Der Arbeitskreis „Muslima in der Philosophie“ lädt zur Teerunde ein

Im WS 2017/2018 konstituierte sich der Arbeitskreis „Muslima in der Philosophie“. Dieser lädt ab diesem Semester regelmäßig zu Teerunden  in der Mittagspause ein. Die erste Teerunde findet am 30.05.2018 statt. Alle Muslima, die Philosophie studieren, sind herzlich eingeladen

Weitere Informationen über den Arbeitskreis:

Wer sind wir?

Wir sind eine Gruppe von Studentinnen der Philosophie,

1. deren Familien oder ein Teil der Familie nach Deutschland eingewandert sind und

2. die muslimischen Glaubens sind oder in einer muslimischen Familie großgeworden sind.

Wir haben erfahren, dass dies Umstände sind, die uns im Studium der Philosophie vor besonderen Herausforderungen stellen.

Das hat uns dazu veranlasst, das Angebot von In der Philosophie zu Hause anzunehmen und einen Arbeitskreis zu gründen, der andere Muslima in der Philosophie unterstützt.

Wir sehen, dass jede von uns andere Erfahrungen und Voraussetzungen mitbringt und möchten genau diese Vielfalt als Grundlage für einen gewinnbringenden Austausch nutzen.

 
Was tun wir?

Wir laden in der Vorlesungszeit regelmäßig zu Austauschtreffen in Form einer Teerunde ein, um die Vernetzung von Muslima in der Philosophie zu befördern.

Wir legen zusammen thematische Inhalte fest, um uns darüber auszutauschen. Jeder kann einen Beitrag leisten.

Wir stehen Muslima in der Philosophie bei individuellen Problemen für Einzelgespräche zur Verfügung.

Wir wollen die Teerunde nutzen, um heiß debattierte Themen anzusprechen und bieten anschließend einen Argumentationsrunde bzw. Austausch an.

Es können sowohl Vorträge zu aktuell interessanten Themen gehalten werden als auch Diskussionen geführt werden.

 
Was ist unser Ziel?

Ziel ist der Aufbau eines zuverlässigen Netzwerks von Muslima in der Philosophie, das die Einzelnen unterstützt, berät und zu einem erfolgreichen Studienabschluss begleitet.

Diese Peer Betreuung wird durch verschiedenen Lehrangebote und Veranstaltungen von In der Philosophie zu Hause ergänzt.

Wir leben unsere Vielfalt und lernen voneinander!

Interkultureller Thementag 2017 am PLAZ - Workshop: Rassismus lernen und verlernen in 120 Minuten

Die bekannte Anti-Rassismus Aktivistin Jane Elliot hat einst gesagt "Menschen werden nicht als Rassisten geboren, sie werden dazu gemacht. Alles, was erlernt werden kann, kann auch verlernt werden." Von einem kulturalistischen Rassismus-Begriff ausgehend, nach dem Rasse ein soziales Konstrukt ist zur Legitimierung von sozialer, politischer und ökonomischer Unterdrückung innerhalb etablierter gesellschaftlicher Hierarchien will dieser Workshop ein Bewusstsein für zweierlei schaffen:

  1. Dass Rassismus sich nicht nur gegen bestimmte ethnische Gruppen richtet sondern ebenso gegen VertreterInnen bestimmter Geschlechter, Religionen, Klassen und Nationen.
  2. Dass Rassismus einen gesellschaftlichen Prozess bezeichnet, der nicht nur strukturelle und ideologische Dimensionen hat, sondern durch soziales Handeln immer wieder neu hergestellt werden muss.

Das stete Bemühen um die Überwindung ebendieses performativen Teufelskreises ist gerade für (angehende) LehrerInnen als gesellschaftlichen Multiplikatoren in unserer heterogenen Gesellschaft unabdingbar.

LINK:  Interkultureller Thementag am PLAZ

Gleichstellung im 21. Jahrhundert: Zwischen HeForShe und Frauenhass

Mit der HeForShe Kampagne der UN scheint ein historischer Meilenstein im Kampf um die Gleichstellung der Geschlechter erreicht zu sein. Die Einbeziehung von Männern und Jungen in eine Bewegung, die ursprünglich als Kampf von Frauen für Frauen geführt wurde, zeugt von einem grundlegend veränderten Bewusstsein: Die Gleichstellung der Geschlechter ist eine Aufgabe, die alle Menschen betrifft und genauso im Interesse der Männer wie der Frauen ist! Zugleich wird diese Solidarität der Geschlechter systematisch durch eine reaktionäre Gegenbewegung untergraben, wie sie z.B. im "Grab her by the pussy"-Skandal im US Präsidentschaftswahlkampf eminent zu Tage trat. So stehen in unserer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft zurzeit geschlechtersolidarische Bewegungen extremsten Formen der Frauenverachtung gegenüber. TeilnehmerInnen des Projektseminars "Philosophische Geschlechtertheorien" an der Universität Paderborn beleuchten diesen aktuellen Clash der Extreme vor dem Hintergrund der Geschichte der Geschlechterfrage. Zum internationalen Frauentag stellen sie ihre Recherche- und Diskussionsergebnisse in Form einer Talkrunde vor, die im Anschluss mit dem Publikum fortgesetzt wird.

Veranstalter: Projektseminar „Philosophische Geschlechtertheorien“ der Universität Paderborn unter der Leitung von Ana Rodrigues am Lehrstuhl von Prof. Dr. Hagengruber im Rahmen des Projekts In der Philosophie zu Hause

Ort der Veranstaltung: Kleiner Sitzungssaal, Historisches Rathaus Paderborn

Uhrzeit der Veranstaltung: 15 Uhr

Interessierte jeglicher Geschlechtszugehörigkeit sind herzlich eingeladen!

Philosophie im Theater: Émilie du Châtelet inszeniert

Philosophie im Theater: Émilie du Châtelet inszeniert – dramaturgisch, musikalisch und filmisch dargeboten

Am Donnerstag, 16. Juli wird die international bekannte und universalbegabte Philosophin Émilie du Châtelet von Studierenden der Universität inszeniert. In diesen Vorstellungen werden das philosophische Wirken von Émilie du Châtelet und die Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Philosophen Julien Offray de La Mettrie näher beleuchtet. Die studentischen Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr im Deelenhaus, in der Krämerstraße 8-10 in Paderborn. Diese Inszenierungen entstanden im Rahmen des interdisziplinären und förderpreisprämierten Seminarzyklus „Philosophie in den Medien“, der von Prof. Dr. Ruth Hagengruber, Prof. Dr. Dr. Gerhard E. Ortner, Ulrich Lettermann und Bernhard Koch ins Leben gerufen wurde. Ihr Anliegen ist es, die Philosophie der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.    

Mit ihrem enfant terrible Julian Offray de La Mettrie unterhielt die grande dame der französischen Aufklärung Émilie du Châtelet einen Jahrzehnte währenden literarischen Disput, der in ihren Schriften über das Glück den Höhepunkt erreichte.

Die Studierenden bieten dramaturgisch, musikalisch und filmisch in drei kurzen Stücken Elemente der moralphilosophischen Arbeiten Émilie du Châtelets und Julian Offray de La Mettries dar – unter anderem in Form eines gregorianischen Chorals und Theaterstücks mit filmischen Komponenten.

Wer erfahren möchte, welche Indikatoren ein glückliches Leben nach Émilie Du Châtelet auszeichnen, ist herzlich eingeladen, an dieser freien und einmaligen Veranstaltung teilzuhaben. Bitte melden Sie sich hierfür bei Julia Lerius an: julia.lerius(at)upb(dot)de, da die Vorstellung auf 50 Plätze limitiert ist.

Präsentation: "Geschlecht – Eine Kategorie im Kreuzfeuer der feministischen Theorie"

Am 04.07.14 um 16 Uhr findet das Sommerprogram des Philosophischen Frauensalons im Café Röhren seinen Abschluss in einer Präsentation des Projektseminars "Klassikerinnen der feministischen Theorie" von Ana Rodrigues.  Die Präsentation hat das Thema "Geschlecht – Eine Kategorie im Kreuzfeuer der feministischen Theorie"

Seminarteilnehmerinnen stellen in kurzen Impulsvorträgen drei maßgebliche geschlechteranthropologische Ansätze des 20. Jahrhunderts vor und zur Diskussion. Der für die feministische Theorie zentralen Frage nach dem Begriff von Geschlecht wird anhand der Positionen von Simone de Beauvoir, Luce Irigaray und Judith Butler nachgegangen. Damit spannen die Vortragenden einen theoriegeschichtlichen Bogen vom Gleichheitsfeminismus über den Differenzfeminismus zum Konstruktivismus und führen das Publikum in eine spannende Debatte ein, die einst mit der Frage begann: Was ist die Frau?

Alle Interessierten beiderlei Geschlechts sind herzlich eingeladen!

Mit dieser Veranstaltung verabschiedet sich der Philosophische Frauensalon bis zum Sommer 2015. Als Angebot des Lehrstuhls für Praktische Philosophie der Universität Paderborn, Prof. Dr. Ruth Hagengruber, initiiert, wechselt der Philosophische Frauensalon  sich fortan mit dem Literarischen Frauensalon ab. Letzterer bieten nun in der Wintersaison, ebenfalls am ersten Freitag im Monat im Café Röhren, ein eigenes Veranstaltungsprogramm an. Gastgeber ist dann die Professur für Vergleichende Literaturwissenschaft/Intermedialität, Prof. Dr. Claudia Öhlschläger.

Debatte: Kann die Frau in einer monotheistischen Religion dem Mann gleichgestellt sein?

Veranstalter: Projektseminar „Säkularer Feminismus und Gender-Jihad“  der Universität Paderborn unter der Leitung von Ana Rodrigues am Lehrstuhl von Prof. Dr. Hagengruber im Rahmen des Projekts In der Philosophie zu Hause

Inhalt der Veranstaltung: Der „Topless Jihad Day“ am 4. April 2013, mit dem die feministische Gruppe Femen für die Freiheit der Frauen in islamischen Ländern eintreten wollte, löste unter islamischen Feministinnen einen Sturm der Empörung aus. Sie werfen Femen eine imperialistische Grundhaltung und Islamophobie vor.  Das Projektseminar „Säkularer Feminismus und Gender-Jihad“  im Fach Philosophie an der Universität Paderborn nahm diese Auseinandersetzung zum Anlass, die Frage nach der Vereinbarkeit von Religion und Feminismus, die im Zentrum dieses aktuellen Konflikts steht,  genauer zu beleuchten. Zum internationalen Frauentag stellen die TeilnehmerInnen des Projekts nun ihre Recherche- und Diskussionsergebnisse in Form einer Debatte vor, um im Anschluss die Diskussion mit dem Publikum fort zu setzen.

Ort der Veranstaltung: Kleiner Sitzungssaal, Historisches Rathaus Paderborn

Uhrzeit der Veranstaltung: 14 Uhr

Interessierte jeglicher Geschlechts- und Religionszugehörigkeit sind herzlich eingeladen!

LEHRVERANSTALTUNGEN

Übersicht

WS 2017/18

Interkulturelle Philosophie:Menschenwürde
Projektseminar:Philosophie der Sexualität

 SoSe 2017

Intensivkurs Philosophinnen: Simone de Beauvoir
Workshop: Philosophie und Rassismus

WS 2016/2017

Interkulturelle Philosophie: James, Die Vielfalt religiöser Erfahrung
Projektseminar: Philosophische Geschlechtertheorien

SoSe 2016

Interkulturelle Philosophie: Hadot, Philosophie als Lebensform
Projektseminar: Klassische Texte über das Glück
Workshop: Philosophie und Dehumanisierung
Intensivkurs Philosophinnen: Elisabeth von Böhmen

WS 2015/2016

Interkulturelle Philosophie: Rassismus
Projektseminar: Denkerinnen der Aufklärung
Workshop: Philosophie und Dehumanisierung
Intensivkurs Philosophinnen: Emilie Du Châtelet

SoSe 2015

Projektseminar: Philosophie und Glück: Emilie Du Châtelet
Interkulturelle Philosophie: Eurozentrismus
Workshop: Philosophie und die Geschichte der Philosophinnen
Philosophie der Sexualität

 WS 2014/2015

Interkulturelle Philosophie: Rassismus, Sexismus, Speziezismus
Projektseminar: Sex, Drogen und Philosophie
Workshop: Philosophie und Literatur
Einführung in das Studium der Philosophie

SoSe 2014

Interkulturelle Philosophie: Religion und Philosophie im Widerstreit
Projektseminar: Klassische Texte der feministischen Theorie im 20. Jhdt.
Workshop: Philosophie und Sexualität
Einführung in das Studium der Philosophie

WS 2013/2014

Interkulturelle Philosophie: Kitaro Nishida, Über das Gute
Projektseminar: Säkularer Feminismus und Gender-Jihad
Workshop: Philosophie und feministische Ethik
Einführung in das Studium der Philosophie A+B

SoSe 2013

Interkulturelle Philosophie: Philosophiegeschichtsschreibung interkulturell
Workshop: Philosophie und Diversity
Philosophische Geschlechtertheorien - Von der Frauenfrage zur Genderfrage
Simone de Beauvoir, Das andere Geschlecht
Gilligan-Kohlberg Kontroverse oder moral-sense Debatte revisited

WS 2012/2013

Interkulturelle Philosophie: Gerechter Krieg
Workshop: Philosophie und Gender
Philosophische Emotionstheorien II
Camus, Der Mythos de Sisyphos
Einführung in das Studium der Philosophie

SoSe 2012

Interkulturelle Philosophie: Religion und Philosophie im Widerstreit
Workshop: Philosophie und Feminismus
Conways Principles zwischen Kabbala und "neuer Wissenschaft"
Philosophische Emotionstheorien I
Kierkegaard, Entweder-Oder
Einführung in das Studium der Philosophie

WS 2011/2012

Auftaktveranstaltung: In der Philosophie zu Hause
Über die Philosophinnen in der Philosophiegeschichte
Was ist Existentialismus?
Du Châtelets „Wissenschaft von Gut und Übel“
Einführung in das Studium der Philosophie
Ansprechpartner

Ana Rodrigues

Institut für Humanwissenschaften > Philosophie > Praktische Philosophie

Ana Rodrigues
Phone:
+49 5251 60-2424
Office:
N2.117
Web:

MACH MIT!

Studierende, die dieses Projekt mitgestalten wollen, wenden sich bitte an:

Ana Rodrigues
ana.rodrigues@uni-paderborn.de

GRUPPEN

Studierendengruppe PEGASUS

 

 

Arbeitskreis Muslima in der Philosophie

gefördert von

The University for the Information Society