Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Info-Icon This content is not available in English
Bild im Innenteil Show image information

Bild im Innenteil

Photo: StartupStockPhotos via Pixabay

Soziale Ungleichheit im Kontext von Geschlechterverhältnissen, Bildung und Organisationen

Im Themenfeld soziale Ungleichheit beschäftigt sich die Paderborner Soziologie mit den sozialen Mechanismen, die zu einer dauerhaft ungleichen Verteilung materieller und immaterieller Ressourcen im Kontext von Geschlechterverhältnissen, Bildung, Organisationen, Arbeitsmarkt und (Erwerbs-)Arbeit beitragen. Gegenstand des Interesses sind die Benachteiligungen und Diskriminierungen unterschiedlicher sozialer Gruppen, die unter anderem mit Bezug auf Geschlecht, Klasse/soziale Herkunft und Ethnizität/Migrationshintergrund erfolgen und sich auch in unterschiedlichen Lebensstilen, Wahrnehmungsmustern und politischen Orientierungen niederschlagen.

In der Forschung konzentriert sich die Paderborner Soziologie darauf, die Mechanismen und Prinzipien aufzudecken, die zur Benachteiligung und Diskriminierung der unterschiedlichen Personenkategorien und sozialen Gruppen führen. Untersucht wird dies auf allen Stufen des Bildungs- und Ausbildungssystems, von der Schule über den Ausbildungsbetrieb bis hin zur Hochschule, auf dem Arbeitsmarkt und in den Organisationen der (Erwerbs-)Arbeit sowie nicht zuletzt auch in den Geschlechterverhältnissen.

Forschungsprojekt: "Care-Arbeiter*innen zwischen professioneller und privater Sorgearbeit"

Laufzeit: 2020-2021

Leitung: Dr. Lena Weber
Wiss. Mitarbeit: Larissa Rieke, M.A.
Projektbeschreibung:
75% der Beschäftigten in 'systemrelevanten' Berufen sind Frauen und vor allem Sorgearbeiter*innen (Erzieher*innen, Pflegekräfte). Gleichzeitig leben viele dieser Frauen das 'modernisierte Ernähermodell', sie sind in Teilzeit angestellt und verheiratet mit einem Vollzeit erwerbstätigen Mann. In dieser Studie interessiert uns, wie weibliche Pflegekräfte die Zeit des Lockdowns erlebt haben, wie sie private Sorgebeziehungen und Ansprüche an professionelle Sorgearbeit in ihrem Alltag vereinbaren, auf welche Bearbeitungsstartegien dabei zurückgegriffen wird, um gesteigerte Widersprüchlichkeiten und Spannungspotentiale abzufedern und ob es gar zu einer Umkehrung bzw. Neuordnung geschlechtlicher Arrangements kommt.
 

Fachleitung

Dr. Lena Weber

Fakultät für Kulturwissenschaften > Institut für Humanwissenschaften > Soziologie > Bildungssoziologie

Substitute Professor in Sociology of Education

Lena Weber
Phone:
+49 5251 60-2317
Fax:
+49 5251 60-3989
Office:
N2.129

Office hours:

office hours:

you can contact me via phone on tuesdays between 12h and 14h

The University for the Information Society