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Photo: Pexels via pixabay.com

„Vielfalt statt Einfalt“ – Für eine offene und respektvolle Fachkultur

Die Position des Fachs Soziologie: „Vielfalt statt Einfalt“

Das Fach Soziologie der Universität Paderborn setzt sich für eine vertrauensvolle, respektvolle und tolerante Arbeits- und Studienatmosphäre ein und duldet keinerlei Formen der Diskriminierung, Mobbing, Stalking und sexuelle Belästigung oder Gewalt. Das Arbeiten, Lernen, Lehren und Forschen im Fach – wie in der gesamten Hochschule – muss allen Studierenden und Mitarbeiter*innen unabhängig von Geschlecht, Weltanschauung, Herkunft und Klasse frei von Diskriminierung und mit gegenseitigem Respekt möglich sein.

Was können Sie machen, wenn Sie selbst Diskriminierungserfahrungen machen oder Kenntnis davon haben?

  • Vertrauen Sie auf die eigenen Gefühle und nehmen Sie die Erfahrungen der Grenzverletzungen ernst.
  • Besprechen Sie den Vorfall mit einer Vertrauensperson. Gerne können Sie sich dabei auch an die Lehrenden in der Soziologie wenden.
  • Weisen Sie die Diskriminierung deutlich zurück. Ein klares ‚Nein‘ ist wirksamer als ein Ignorieren des Verhaltens. Entschiedenes und sichtbares Handeln kann dabei helfen zukünftige Vorfälle dieser Art zu verhindern.
  • Dokumentieren Sie das Erlebnis mit Datum, Namen, Ort und möglichen Zeug*innen. Bewahren Sie E-Mails und Nachrichten mit diskriminierenden Inhalten auf.
  • Nehmen Sie die Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten der Universität wahr.

An wen können Sie sich wenden?

AGG-Beschwerdestelle: Bei Diskriminierungen aus Gründen der ethnischen Herkunft, der Rasse (Hautfarbe, Sprache, Herkunft), des Geschlechts, der Religion, Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität  können sich Beschäftigte an die im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) eingerichtete Beschwerdestelle im Personaldezernat der Universität wenden. Studierende können sich an den Referent für Studium und Lehre im Dekanat wenden.

Die Gleichstellungsbeauftragten der Universität Paderborn: Bei Fragen der sexualisierten Diskriminierung und sexueller Belästigung können Studierende sich an die Gleichstellungsbeauftragten wenden, die in Kooperation mit der Frauenberatungsstelle Lilith e. V. ein Beratungsangebot für Studentinnen und Mitarbeiterinnen bei sexualisierter Diskriminierung und Gewalt anbieten. 

Beratung zum Studium mit Beeinträchtigung: Studierende mit Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, chronischen Erkrankungen oder Behinderung können sich bei der Bewältigung schwieriger Situationen im Studium und Diskriminierungserfahrungen an der Universität an die Beauftragte für Studierende mit Beeinträchtigung wenden.

Wo können Sie weitere Informationen zum Thema finden?

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes bietet auf ihrer Internetpräsenz einen guten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen, benennt Definitionen von unterschiedlichen Formen der Diskriminierung und bietet Beratung. Zudem veröffentlicht die Antidiskriminierungsstelle Forschungsergebnisse zu (Anti-) Diskriminierungsthemen, Berichte an den Deutschen Bundestag, Flyer und Broschüren in leichter Sprache.

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