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Bewerbung um das Europäische Kulturerbesiegel für die Pader

Die „Urbane Wasserlandschaft“ Paderborns ist Gegenstand einer Bewerbung um das Europäische Kulturerbesiegel (EKS). Ein Ausgangspunkt dieses Kooperationsprojektes, das von der Stadt und Universität Paderborn seit letztem Jahr gemeinsam erarbeitet wird, liegt nicht zuletzt im ungewöhnlich reichen Grund- und Quellwasserschatz, welcher die gut 1200jährige Stadtgeschichte mit prägte. Deren heute oft unsichtbaren Relikte gilt es analog zum wertvollen Grundwasser wieder ans Tageslicht zu heben. Sei es die vielfältige Wasserkraftnutzung einst zahlreicher Stadtmühlen und Wasserkünste, sei es das ökologische Wechselspiel zwischen Kulturtechniken und den Kräften der Natur entlang des Fließgewässers: Paderborns jüngst renaturierter Stadtfluss hat in puncto Trinkwasserversorgung, Biodiversität, Seuchenprävention oder Hochwasserschutz selbst aus europäischer Perspektive durchaus Ungewöhnliches wie auch Überraschendes zu bieten.

Historische 3D-Rekonstruktion des Paderquellgebiets um 1920

Im Rahmen der Bewerbung für das Europäische Kulturerbesiegel hat der Verein „Freunde der Pader e. V.“, Historiker der Universität und das Stadtmuseum Paderborn das westliche Paderquellgebiet virtuell neu zum Leben erweckt: nicht als heutiges Gartendenkmal, sondern so, wie es sich im Jahr 1920 darstellte. Der rund siebenminütige Film zeigt einhergehende technische Innovationen wie etwa das Ozonwerk, zahlreiche Mühlen mit Wasserrädern, Wasserkünste, das ehemalige Kaiser-Karls-Bad und weitere virtuelle Rekonstruktionen, die aufgrund des Wasserreichtums im Paderquellgebiet vor 100 Jahren noch vorzufinden waren. Um die damalige dichte Bebauung im westlichen Paderquellgebiet rekonstruieren zu können, sind zahlreiche historische Karten, Pläne, Kataster und historische Fotografien ausgewertet worden.

Die Pader ist ein Kultur- und Naturerbe von europäischer Bedeutung. Und das schon seit rund 1.200 Jahren. Die Stadt bewirbt sich deshalb mit ihrem Stadtfluss für das Europäische Kulturerbesiegel. Im Rahmen dieser Bewerbung hat der Verein „Freunde der Pader“, Historiker der Universität und das Stadtmuseum Paderborn das westliche Paderquellgebiet virtuell neu zum Leben erweckt. Finanziell unterstützt durch die Sparkassen Stiftung und die Stadtwerke Paderborn. Nicht wie wir es heute als Gartendenkmal erleben, sondern so wie es sich im Jahr 1920 darstellte.
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