Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Info-Icon This content is not available in English

Photo: Mark Joyce

Laufende Habilitationsprojekte

Michaela Sindermann - Professionalisierungsverläufe im Kontext leistungsfördernder Schulentwicklung aus der Sicht schulischer Akteur*innen verstehen

Vollständiger Titel:

Professionalisierungsverläufe im Kontext leistungsfördernder Schulentwicklung aus der Sicht schulischer Akteur*innen verstehen: Rekonstruktion habitualisierter Strukturen (Anforderungsbearbeitung, Strategien und Praktiken sowie Rolle der Schulprozessbegleitung), die als handlungsleitende Orientierungen über Erzählungen und Beschreibungen transportiert werden.

Laufende Dissertationsprojekte

Franziska Geib - Inklusion in Early Excellence-Centren in Deutschland

Das Early Excellence-Konzept wird in Deutschland seit mehr als 15 Jahren in Kindertagesstätten und Familienzentren umgesetzt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Auch im fachwissenschaftlichen Diskurs wird das Konzept – besonders mit Verweis auf den hohen Stellenwert von Familienzentren – zunehmend erwähnt. Mit der Studie wird nun erstmalig der Fokus auf die Frage nach dem Potenzial des Early Excellence-Konzepts für Inklusion legt.

Die Studie folgt dem Verfahren der dokumentarischen Methode als rekonstruktives Verfahren in der qualitativen Sozialforschung. Mittels Gruppendiskussionen und fokussierten Beobachtungen in Early Excellence-Einrichtungen wird den Erfahrungen und Praktiken sowie den zugrunde liegenden handlungsleitenden Orientierungen der Fachkräfte nachgegangen. Ziel der Untersuchung ist die Bereitstellung von praxisrelevanten Ergebnissen für die Weiterentwicklung des Early Excellence-Konzepts in Bezug auf Inklusion und darüber hinaus auch für die Umsetzung von Inklusion in der Frühpädagogik durch die herausgearbeiteten Potenziale des Early Excellence-Konzepts.

Catalina Hamacher - Multiprofessionelle Kooperation in inklusiven Kindertageseinrichtungen – eine praxeologische Perspektive auf Differenzkonstruktionen

In keiner jüngeren Zeit lässt sich ein so starker Präventionsschub abbilden, wie sich dies heute im Rahmen der Maßnahmen zur Früherkennung zeigt (vgl. Kelle 2008; vgl. auch Kelle et al. 2017). Diese Entwicklungstendenzen werden unter (multi)professionellen Zuständigkeiten sowie über interorganisationale Vernetzungen in Kitas ausgebaut (Hamacher & Seitz 2019).

Das Dissertationsprojekt liefert über das Format der Gruppendiskussion Erkenntnisse dazu, welche Orientierungen den Akteur*innen in multiprofessionellen Settings zugrunde liegen und nähert sich hiervon ausgehend auch der Frage, wie Fachkräfte innerhalb dieses Settings Fälle (re-)konstruieren, auf die sich die Zusammenarbeit stützt (Groenemeyer 2010).

Die Studie ist gekoppelt an das Projekt "Kooperation Kitas und Frühförderstellen" und einer normalitätskritischen Perspektive zuzuordnen (Link 2008). 

Katharina Hamisch - Bildung in einer globalen Gesellschaft

Beschreibung der Dissertation folgt in Kürze

Anna Schwermann - *Titel der Dissertation folgt in Kürze*

Beschreibung der Dissertation folgt in Kürze

Nadine Slodczyk - Sozialisations- und Selektionspotenzial von Peernormen an weiterführenden inklusiven Ganztagsschulen

Aktuelle Entwicklungen im Bildungssystem stellen die Peerforschung vor neue Herausforderungen (Köhler; Krüger & Pfaff 2016). Durch den verstärkten Ausbau von Halbtagsschulen zu vollgebundenen Ganztagsschulen und der damit einhergehenden Maximierung des zeitlichen Aufenthalts an Bildungsstätten ist von einer Intensivierung der Peerbeziehungen zwischen Schülerinnen und Schülern auszugehen (Popp 2013). Zugleich hat die gesetzliche Verankerung eines inklusiven Schulsystems Auswirkungen auf die soziale Struktur in Schulklassen, denn diese sind damit weniger sozial segregiert und durch ein höheres Maß an sozialen Disparitäten geprägt. Durch die verstärkte Mediatisierung von Peerbeziehungen wandeln sich neben den Kommunikations-Praktiken auch die quantitativen sowie die qualitativen Dimensionen von Freundschaftsbeziehungen (Trost 2013). Diese Veränderungen im Bildungssystem sowie die Spezifika der mediatisierten Freundschaftsbeziehungen beeinflussen Ko-Konstruktionsprozesse von Peernormen sowie die Peerkultur im Schulalltag.

An dieser Forschungslage setzt die Dissertation an und betrachtet Peergroups an inklusiven weiterführenden Ganztagsschulen. In der Dissertation wird die übergeordnete Fragestellung diskutiert: Wie lassen sich Peernormen an inklusiven Ganztagsschulen genauer konturieren und welches Sozialisations- sowie Selektionspotenzial gehen mit ihnen einher? Es soll aufgezeigt werden, welche Peernormen an inklusiven weiterführenden Schulen bestehen, inwiefern diese Normvorstellungen mit Novellierungen des Bildungssystems und mit der Mediatisierung verknüpft sind sowie welches Sozialisations- bzw. Selektionspotenzial Peernormen bieten. Diese Erkenntnislage soll im aktuellen Forschungskontext eingebettet und kritisch verhandelt werden.

Yannik Wilke - *Titel der Dissertation folgt in Kürze*

Beschreibung der Dissertation folgt in Kürze

Anja Wohlfahrt - Inklusion in der Frühförderung in Deutschland und Schweden

Anja Wohlfart Rahmenbedingungen und Arbeitsmethoden einer an Inklusion orientierten Frühförderung in Deutschland (Mecklenburg-Vorpommern) und Schweden (Skåne).

Gegenstand der Forschungsarbeit ist ein systematischer Vergleich der Institution Frühförderung in Mecklenburg-Vorpommern und Skåne (Schweden). Einem inklusions- und partizipationsorientierten Verständnis folgend werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Frühförderung beider Regionen nach den drei Ebenen des Neo-Institutionalismus herausgearbeitet und diskutiert. Das Erkenntnisinteresse folgt der Fragestellung, inwieweit die Menschenrechtsdimensionen Inklusion und Partizipation durch die Förderinstitutionen verwirklicht werden. Die Arbeit ist damit der international vergleichenden erziehungswissenschaftlichen Forschung im Bereich der Inklusiven Pädagogik zuzuordnen. Im Forschungsfeld der institutionellen Frühförderung wurden bisher deutschlandweit keine Untersuchungen unter inklusions- und partizipationsrelevanten Gesichtspunkten durchgeführt. Schweden gilt in Bezug auf die Umsetzung inklusiv orientierter Richtlinien im frühkindlichen Bereich im europäischen Vergleich als vorbildlich, die Überprüfung der strukturellen, konzeptionellen und normativen Gegebenheiten erfolgt daher im Vergleich mit den schwedischen Frühförderdiensten.

Die Forschungsfragen lauten: Wie sieht die institutionelle Frühförderung in Mecklenburg-Vorpommern und Skåne aus? Welche Indikatoren lassen sich mit Blick auf die institutionellen Frühförderdienste zur Förderung von Inklusion und Partizipation des Kindes finden?

Mit der Arbeit werden somit erstmalig Indikatoren für Inklusion und Partizipation auf das Handlungsfeld der Frühförderung übertragen und in einem internationalen Kontext betrachtet. Zielsetzung ist es, ausgehend von den Vergleichsergebnissen Ressourcen und Schwachstellen einer an Inklusion und Partizipation orientierten Qualitätsentwicklung im Handlungsfeld Frühförderung aufzuzeigen und Empfehlungen zur Qualitätsentwicklung im deutschen System der Frühförderung zu geben.

Als Erhebungsmethoden wurden Dokumentenanalysen und Experteninterviews (nach Meuser und Nagel) durchgeführt. Insgesamt wurden sieben Interviews in Mecklenburg-Vorpommern sowie fünf Interviews in Skåne mit Leitungspersonen heilpädagogischer und interdisziplinärer Frühförderstellen, eines SPZ sowie der schwedischen Habilitationsdienste geführt.

Gefördert durch die Katholische Hochschule Berlin

Kontakt: wohlfart(at)uni-bremen.de

Abgeschlossene Dissertationsprojekte

Toni Simon - Inklusion aus Sicht angehender Sachunterrichtslehrkräfte

Mit der Studie werden Einstellungen und Überzeugungen sowie deklaratives Wissen angehender Sachunterrichtslehrkräfte zu schulischer Inklusion erfasst. Hintergrund ist die Bedeutsamkeit dieser Konstrukte für professionelles Handeln. Das Vorhaben verortet sich damit im Spektrum sozialpsychologisch orientierter Forschungen zu Lehrereinstellungen und -überzeugungen sowie von Forschungen zur pädagogischen Profession und Professionalisierung und der sachunterrichtlich-inklusionspädagogischen Forschung.

Anliegen ist die Entwicklung eines Instrumentes und z.T. neuer Skalen zur Erfassung von Einstellungen zu schulischer Inklusion mit einem Schwerpunkt auf didaktischen Fragen. Die Items der Subskalen werden aus integrations- und inklusionspädagogischen Diskussionen und empirischen Arbeiten übernommen oder abgeleitet. Die Fokussierung auf sachunterrichtsdidaktische Aspekte greift ein spezifisches Forschungsdesiderat lernbereichsspezifischer Inklusionsforschung auf. Die Untersuchung wird als Fragebogenstudie im quantitativen Design (Paper-Pencil-Test) in mehreren Bundesländern durchgeführt.

Publikationen:

Simon, T. (2015): Widersprüche des Inklusionsdiskurses im Spiegel der Sicht angehender Sachunter- richts-Lehrerinnen auf schulische Inklusion. In: Schnell, I. (Hrsg.): Herausforderung Inklusion - Theoriebildung und Praxis. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 91-99.

Simon, T. (2015): Was hat die Sicht angehender Sachunterrichtslehrkräfte auf Inklusion mit einer zeitgemäßen Sachunterrichtsdidaktik zu tun? In: Michalik, K./Giest, H./Fischer, H.-J. (Hrsg.): Bildung im und durch Sachunterricht. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 261-267. 

Michaela Sindermann - Kunstpädagogik im Spannungsfeld von Inklusion und Exklusion

The University for the Information Society