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Photo: Mark Joyce

Laufende Forschungsprojekte

BMBF-Projekt: „Inklusiver Mathematikunterricht – Noviz*innen und Expert*innen“ (IMAgINE): Professionalisierung von Lehrpersonen für inklusiven Mathematikunterricht in der Sekundarstufe

„IMAgINE“

Universität Paderborn 

AG Prof. Dr. Simone Seitz

Fakultät für Kulturwissenschaften

Institut für Erziehungswissenschaft 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Yannik Wilke

Studentische Hilfskraft: Jeanette Skowronek

&

AG Prof. Dr. Uta Häsel-Weide

Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik

Fachgruppe Didaktik der Mathematik

 

Förderkennzeichen: 01NV1736

Laufzeit: 01.03.2018-28.02.2021

 

Beschreibung:

Das Projekt folgt einem interdisziplinären Zugriff  -  Fachdidaktik und allgemeine Didaktik bzw. inklusive Didaktik. 

Ziel des Vorhabens ist die Genese genaueren Wissens zu der Frage, wie die Qualifizierung von Lehrpersonen auf inklusiven Mathematikunterricht in der Sekundarstufe ausgerichtet werden kann und wie der Erwerb von professionellen Kompetenzen sowie von Wissen zum professionellen Umgang mit Diversität im Fachunterricht unterstützt werden kann.

Während in vielfältigen Studien belegt wurde, dass sich die Einstellungen von Lehrpersonen gegenüber Heterogenität und Inklusion im Unterricht insgesamt positiv entwickeln, wenn sie über entsprechende Praxiserfahrungen und Wissen verfügen, gibt es bislang nur wenig Erkenntnisse darüber, welche spezifischen Expert*innenschaften Lehrpersonen im inklusiven Fachunterricht aufbauen – dies gilt insbesondere bezogen auf die Sekundarstufe – und wie dieser Professionalisierungsprozess durch eine entsprechend gezielte Qualifizierung in der Universität vorbereitet werden kann. Das Projekt nimmt daher unter der Klammer einer professionalisierungsbezogenen Forschungsfrage die Expertisen und Kompetenzen für inklusiven Mathematikunterricht in der Sekundarstufe aus der Sicht von erfahrenen Lehrpersonen und aus der Sicht von Masterstudierenden in einem sekundarstufenbezogenen Lehramt in den Blick.

BMBF-Projekt: Forschungsverbund „Leistung macht Schule“ (LemaS): „Entwicklung von schulischen Leitbildern mit Ausrichtung auf eine leistungsfördernde Schulentwicklung und den Aufbau kooperativer Netzwerkstrukturen“ (LeiF KoNews)

Universität Paderborn 

Fakultät für Kulturwissenschaften

Institut für Erziehungswissenschaft 

AG Prof. Dr. Simone Seitz

Warburger Str. 100

33098 Paderborn

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen: Michaela Sindermann, Dr. Vanessa Rumpold, Anna Schwermann

Studentische Hilfskräfte: Nilay Özer

 

Förderkennzeichen: FKZ: 01JW1801L

Laufzeit: 01.01.2018-31.12.2022

 

Beschreibung:

»Leistung macht Schule« (LemaS) ist ein vom BMBF gefördertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Begleitung und Weiterentwicklung von Schulen zur Förderung leistungsstarker und potentiell leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler. In LemaS arbeiten 28 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie acht Kooperationspartner aus empirischer Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft, Fachdidaktiken unterschiedlicher Fächer und pädagogischer Psychologie zusammen. 

In die Umsetzung von LemaS sind deutschlandweit 300 Schulen aus dem Primar- und Sekundarbereich eingebunden. In enger wechselseitiger Abstimmung wird gemeinsam an einer nachhaltigen Vernetzung von Wissenschaft und Praxis sowie von Schulen untereinander gearbeitet.

Die Universität Paderborn (AG Seitz) ist im Kernmodul 1 verortet:  

Entwicklung von schulischen Leitbildern mit Ausrichtung auf eine leistungsfördernde Schulentwicklung und den Aufbau kooperativer Netzwerkstrukturen

Der Schwerpunkt unseres Teilprojektes liegt damit auf Schulentwicklungsprozessen. Uns interessiert, wie eine an Potenzialen orientierte, leistungsfördernde Schulkulture, die Vielfalt anerkennt und wertschätzt, wirksam unterstützt werden kann.

 

Kooperierende Universitäten im Kernmodul 1

Prof. Dr. Gabriele Weigand, Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Prof. Dr. Hans-Anand Pant, Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Christoph Perleth, Universität Rostock

 

Weitere Infos:

https://www.leistung-macht-schule.de/de/Forschung-50.html

EBS - „Expertise für die Begleitung von inklusiven Schulentwicklungsprozessen"

Leitung:

Prof. Dr. Simone Seitz

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

Nadine Slodczyk M.Ed.

Studentische Hilfskraft:

Sonja Sperling, Marie Brehm

Laufzeit:

Oktober 2017 bis März 2019

Kooperationspartner:

QUA-LiS Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule

Kurzbeschreibung:

Im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme „Expertise für die Begleitung inklusiver Schulentwicklungsprozesse“ werden 18 aktive Moderator/innen für Inklusion aus NRW zu Trainer/innen für inklusive Schul- und Unterrichtsentwicklung weiterqualifiziert. Diese arbeiten dann im zweiten Schritt mit dem gesamten Kreis der Moderator/innen für Inklusion in NRW weiter, um langfristig eine nachhaltige inklusive Schulentwicklung in NRW abzusichern. Die Universität Paderborn entwickelt, realisiert und dokumentiert in Zusammenarbeit mit der QUA-LiS und unterschiedlichen Referent/innen hierfür ein Qualifizierungskonzept mit sechs Modulen für die Weiterqualifizierung zu Trainer/innen für Inklusion.

Verflochten mit dieser Intervention ist die durch uns verantwortete wissenschaftliche Begleitung. Diese verfolgt das Ziel, anschlussfähige Erkenntnisse zur genauen Kontur der Expertise von Moderator/innen für die Beratung und Begleitung inklusionsbezogener Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozesse, vor allem aber Analysen zum Erwerb dieser Expertise im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen zu generieren.

Hieran anknüpfend soll es außerdem möglich sein, genauer zu beschreiben, welche Kompetenzen auf Seiten von Trainer/innen für Inklusion von Bedeutung sind, um den Erwerb von Expertise auf Seiten von Moderator/innen für Inklusion zu unterstützen.

Vorträge zum Projekt:

Bollmann, E.; Seitz, S. & Slodczyk, N. (19.10.2018): “Weiterbildung von Weiterbildner*innen - Wie kann Expertise für die Begleitung inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklung erworben werden?” Vortrag im Rahmen der Diversity-sensitive Teacher Education Tagung in Salzburg

Bollmann, E.; Seitz, S. & Slodczyk, N. (05.11.2018): “Wie kommt Expertise in die Schulen? Zur Qualifizierung von Fortbildner*innen im Feld Beratung und Begleitung inklusiver Schulentwicklung in NRW”. Vortrag im Rahmen der KBBB Tagung “Transfer zwischen Lehrer(fort)bildung und Wissenschaft” in Soest

Kooperation Kitas & Frühförderstellen - „Teilhabechancen für Kinder verbessern - Kooperation von Frühförderstellen und Kitas stärken"

                             

Leitung:
Prof. Dr. Simone Seitz

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Catalina Hamacher M.A.

Studentische Hilfskräfte:
Lisa-Marie Horst, Jan-Niclas Cegelski, Tim Löffler

Laufzeit:
August 2016 bis Juli 2019

Kooperationspartner:
Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e. V.
LAG freie Wohlfahrtspflege NRW in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und dem Landschaftsverband Rheinland

 

„Teilhabechancen für Kinder mit einer (drohenden) Behinderung verbessern - Kooperation von Frühförderstellen und Kitas stärken“

Ziele der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes „Teilhabechancen für Kinder mit einer (drohenden) Behinderung verbessern - Kooperation von Frühförderstellen und Kitas stärken“ (Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e. V., LAG freie Wohlfahrtspflege NRW in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und dem Landschaftsverband Rheinland) sind genauere Kenntnisse dazu, wie Tagesbetreuung in inklusiven Kindertageseinrichtungen und Frühförderung unter dem Aspekt der Stärkung der Partizipation von Kindern miteinander strukturell und praktisch handelnd verbunden werden können, zu gewinnen.

Im Projekt www.teilhabe-verbessern.de werden in acht verschiedenen Modellregionen Handlungsempfehlungen zur Kooperation und zur Entwicklung einer „gemeinsamen Sprache“ der beteiligten Professionen implementiert. Die wissenschaftliche Begleitstudie knüpft hier an und fragt, wie inklusive Erziehung, Bildung und Betreuung sowie Frühförderung in Kindertageseinrichtungen strukturell sowie konkret handelnd unter der Maßgabe der Partizipation verbunden werden können. In der Datenerhebung werden qualitative und quantitative Methoden kombiniert (Mixed Methods). Auf diesem Weg soll empirisch gewonnenes regulatives, konzeptionelles und pädagogisches Wissen bereitgestellt werden, das zur Entwicklung und langfristigen Absicherung inklusiver Qualität in der kooperativen Gestaltung von Kindertagesbetreuung und Frühförderung dienen kann.

QuOGS - „Qualitätsoffensive Ganztag im Primarbereich"

Leitung:

Prof. Dr. Simone Seitz

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:

Katharina Hamisch, M.A.

Nadine Slodczyk, M.Ed.

Studentische Hilfskräfte:

Houda Bouamar

Charline Bunte

Laufzeit:

Juli 2018 – Juni 2020

Kooperationspartner:

Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft

 

Kurzbeschreibung:

Neben der Ausweitung von schulbezogenen und schulnahen Ganztagsangeboten ist auch deren Inanspruchnahme in Deutschland auf mittlerweile „knapp die Hälfte der Kinder im Grundschulalter“ (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2018, 7) gestiegen. 

Im Rahmen der „Qualitätsoffensive Ganztag im Primarbereich“ werden fünf Offene Ganztagsgrundschulen (OGS) von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft (2019) in der Entwicklung „inklusiver ganztägiger Bildung“ durch geschulte Prozessbegleiter*innen gestärkt. Die OGSen werden bedarfsorientiert in ihren Schulentwicklungsprozessen für 24 Monate begleitet.

Das Ziel des Projektes ist die bestmögliche inklusive und partizipative Entwicklung zu einem inklusiven ganztägigen Bildungsort sowie die Bereitstellung der Entwicklungsmaterialien, um eine Nutzbarmachung in der Breite zu ermöglichen. 

Die an das Projekt angelehnte und verzahnte wissenschaftliche Begleitung generiert Sichtweisen schulischer Akteure, um Aussagen zu qualitativen Gestaltungsmöglichkeiten von OGSen treffen zu können.  Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Begleitung steht also die Frage nach der Konzeptualisierung der Moderation und Prozessbegleitung der Qualitätsentwicklungsprozesse für OGSen und die Frage nach der Stärkung der Professionalisierung der Akteure in den OGSen. 

In einem Pre-Post-Design werden zu Beginn und zum Ende der Prozessbegleitung Expert*innen-Interviews, Gruppendiskussionen und Kinderinterviews durchgeführt, um die OGS-Entwicklungen abzubilden. 

 

Literatur:

Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hrsg.) (2018): Bildung in Deutschland 2018. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur Wirkung und Erträgen von Bildung. Bielefeld: wbv, Online verfügbar: [ Link ]

Kuckartz, Udo (2016): Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis, Computerunterstützung. 3. überarbeitete Auflage. Weinheim & Basel: Beltz Juventa

Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft (2019): Qualitätsoffensive Ganztag, Online verfügbar: [ Link ]

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