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Photo: Paderborner Germanistische Sprachdidaktik

"In der Gegenwart erzählen wir im Präsens!"

Photo: Die Grundschulzeitschrift, 277/2014

Photo: Cynthia Arnold

Photo: Pixabay | Free-Photos

Photo: Word Cloud

Photo: Cynthia Arnold

BiSS-Projekt OWL

Sprachsensibler Mathematikunterricht in Hauptschulen in der Bildungsregion Ostwestfalen-Lippe

Abgeschlossenes Projekt  
Laufzeit: 02/2014­­­­-08/2017 (1. Phase)
  09/2017-12/2019 (2. Phase)
Finanzielle Unterstützung: PLAZ (Uni Paderborn), Forschungsreserve der Fakultät für Kulturwissenschaften (Uni Paderborn)

Projektleitung: Dagmar Kirchhoff, Christoph Höfer (Bezirksregierung Detmold)
Projektschulen: Hauptschule Ost (Gütersloh), Johannesschule (Salzkotten, bis 2015), Heinrich-Drake-Schule (Lemgo), Peter-Korschak-Schule (Halle) und Gesamtschule Verl
Sprachfördercoaches: Erika Dahlkötter, Cordula Wischerhoff
Verbundkoordination: Matthias Geukes (1. Phase: Mark Ortmann)

Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Elvira Topalović, Prof. Dr. Sebastian Rezat (1. Phase: Prof. Dr. Jörg Jost)
Wissenschaftliche Projektkoordination: Dr. Ksenia Kuzminykh (1. Phase: Dr. Benjamin Uhl)
Studentische Hilfskraft: Nadine Fröhlich (1. Phase: Julian Hellmund)

Ziel des BiSS-Verbunds Sprachsensibler Mathematikunterricht in Hauptschulen in der Bildungsregion Ostwestfalen-Lippe war zum einen die Sensibilisierung der beteiligten Fachlehrkräfte für die Bedeutung von Sprache im Fach und zum anderen die gemeinsame Entwicklung und Erprobung von Unterrichtsmethoden und Unterrichtsmaterialien, die sich besonders für einen sprachsensiblen Mathematikunterricht eignen. Angenommen wurde, dass ein sprachsensibler Unterricht auch die Leistungen der Schüler/innen in den Zentralen Prüfungen (ZP10) positiv beeinflussen könnte. Damit knüpfte der Verbund an neuere Forschungsergebnisse an, die als Einflussfaktor für fachliche Erfolge die sprachlichen Fähigkeiten der Lernenden hervorhoben. Sie zeigten, „dass die Sprachkompetenz einen erheblich stärkeren Zusammenhang zur Mathematikleistung in den ZP10-Mathematik aufweist als Faktoren zum sozialen Hintergrund“ (vgl. Prediger et al. 2015, 99).

Einblick in die Ergebnisse des Projekts bieten:

  • Jost, Jörg/Elvira Topalović/Benjamin Uhl (2017): Sprachsensibler Mathematikunterricht in Hauptschulen. Sprache im Fach aus Sicht von Sprachfördercoaches, Lehrkräften und Lernenden in einem BiSS-Projekt. In: Ahrenholz, Bernt/Britta Hövelbrinks/Claudia Schmellentin (Hrsg): Fachunterricht und Sprache in schulischen Lehr-/Lernprozessen. Tübingen: Narr. 161–182.
  • Kuzminykh, Ksenia/Sebastian Rezat/Elvira Topalović (2018): Textaufgaben verstehen. Lesen und Variieren komplexer Textaufgaben mit sprachlich-mathematischen Strategien. In: mathematik lehren 211/2018. 36–45.

Empirische Abschlussarbeiten/Studienprojekte von Studierenden:

  • Klauke, Ines (2018): Sprachliche Strategien im Mathematikunterricht. Inwiefern können sprachliche Strategien das Verstehen von Textaufgaben im Mathematikunterricht unterstützen? Studienprojekt im Praxissemester. SoSe 2018. Universität Paderborn.
  • Fröhlich, Nadine (2016): Hat die kommunikative Beherrschung des Konditionalsatzes einen Einfluss auf die Lösung mathematischer Schlussfolgerungen? Eine empirische Forschungsarbeit zu ausgewählten Aufgaben zum Vorwissen des Satzes des Pythagoras in Kursen der neunten Jahrgangsstufe in Hauptschulen. Bachelorarbeit. SoSe 2016. Universität Paderborn.

Kurzinfo: „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Konferenz der Jugend- und Familienminister (JFMK) der Länder zur Verbesserung der Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung. (Quelle: http://www.biss-sprachbildung.de/biss.html?seite=45, 12.07.2016)

Zitierte Literatur:
Prediger, Susanne/Nadine Wilhelm/Andreas Büchter/Claudia Benholz/Erkan Gürsoy (2015): Sprachkompetenz und Mathematikleistung – Empirische Untersuchung sprachlich bedingter Hürden in den Zentralen Prüfungen 10. Journal für Mathematik-Didaktik 36/1. 77–104.

 

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