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Die Bereiche des Instituts

Photo: Yvonne Ruhose

Prof. Dr. Britt Marie Schuster

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Prof. Dr. Britt Marie Schuster

Fakultät für Kulturwissenschaften > Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft > Germanistische und Allgemeine Sprachwissenschaft

Professor

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Professor

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+49 5251 60-2868
Office:
H3.137 (Map)
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Visitor:
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Postal Address:
Warburger Str. 100
33098 Paderborn

Forschungsschwerpunkte

Jüngere Sprachgeschichte (16.–20. Jh.), insb. Textsortengeschichte;

Historische Syntax, Semantik und Pragmatik;

Medienlinguistik;

Sprachwandel;

Stil/Stilisierung;

Fachsprachenforschung (insb. Sprache der Psychiatrie)

10/1987 - today

Studium und wissenschaftlicher Werdegang

10/1987 – 04/1994 Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie an der Philipps-Universität Marburg, Abschluss mit der Note „mit Auszeichnung“, Magisterarbeit im Hauptfach „Deutsche Sprache“ zur Reformationspublizistik der Autorin Ursula von Weida.

09/1994 – 10/1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Hans Ramge am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen.

09/1999 Promotion am Fachbereich 09 „Germanistik und Kunstwissenschaften“ der Philipps-Universität Marburg mit der Endnote „summa cum laude“. Dissertation zum Thema: Die Verständlichkeit von frühreformatorischen Flugschriften. Eine Studie zu kommunikationswirksamen Faktoren der Textgestaltung (Hildesheim, Olms 2001).

09/1999 – 10/2008 C1-Stelle (wissenschaftliche Assistentin) am Institut für Germanistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen bei Prof. Dr. H. Ramge, ab 2007 bei Prof. Dr. Th. Gloning.

11/2006 Abschluss des Habilitationsverfahrens an der Justus-Liebig-Universität Gießen; Habilitationsschrift zum Thema: Von der Bildungs- zur Fachsprache: Historische Studien zur Soziogenese der psychiatrischen Schreibpraxis (1800-1939) (Gutachter: Prof. Dr. H. Ramge, Prof. Dr. H. Feilke, Prof. Dr. G. Antos und Prof. Dr. W. Speitkamp), veröffentlicht als: Auf dem Weg zur Fachsprache. Sprachliche Professionalisierung in der psychiatrischen Schreibpraxis (1800-1939) (Berlin/New York, de Gruyter 2010).

04/2006 – 04/2007 Vertretung der vakanten Professur für Germanistische Linguistik (Schwerpunkt: Sprachverwendung) (Justus-Liebig-Universität Gießen).

04/2008 – 05/2009 Vertretung der W2-Professur Germanistische Sprachwissenschaft der Universität Paderborn.

03/2009 Annahme des Rufs auf die W2-Professur Germanistische Sprachwissenschaft der Universität Paderborn.

04/1969 - today

Persönliche Daten

geboren am 29. April 1969 in Hamburg,

verheiratet mit Michael Rinker seit dem 02.06. 2000,

zwei Kinder: Tilman Erik Rinker (geb. 30.12. 2002), Freya Gesine Rinker (geb. 02.04. 2011)

08/1975 - 05/1987

Schulbildung

1975 – 1979 Grundschule Neuschönnigstedt,

1979 – 1984 Gymnasium Glinde im Schulzentrum Glinde,

Mai 1987 Abitur an der Deutschen Schule San Alberto Magno Barcelona / Spanien.

Rezensionen

Rezension zu. Hartmut E.H. Lenk und Marjo Vesalainen, Persuasionsstile in Europa. Methodologie und Empirie kontrastiver Untersuchungen zur Textsorte Kommentar. Germanistische Linguistik Bd. 218-219: Hildesheim 2012. In: Neuphilologische Mitteilungen 2014, S. 499-502

Rezension zu Regina Dauser: Informationskultur und Beziehungswissen. Das Korrespondenznetz Hans Fuggers (1531-1598). Tübingen 2008. In: Germanistik Bd. 51. Heft 1-2, S. 259f.

Rezension zu Waldemar Czachur: Textmuster im Wandel. Ein Beitrag zur textlinguistischen Erforschung der Vereinssatzungen im 19. Jahrhundert. Wroclaw 2007. In: Germanistik Bd. 50, Heft 3-4.

Rezension zu Damaris Nübling (Hrsg.): Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Einführung in die Prinzipien des Sprachwandels. Tübingen 2006. In: WLA (Internet-Publikation: eine Seite) (2008).

Rezension zu Georges-Arthur Goldschmidt: Freud wartet auf das Wort. Zürich 2006. In WLA (Internet-Publikation: eine Seite) (2008).

Rezension zu Gisela Brünner, Elisabeth Gülich (Hrsg.): Krankheit verstehen. Interdisziplinäre Beiträge zur Sprache in Krankheitsdarstellungen. Bielefeld 2002. In: WLA (Internet-Publikation, eine Seite) (2006).

Rezension zu Ilona Pache: Gefährdete Reziprozität. Kommunikative Praktiken im Bewerbungsgespräch. Mit einem Geleitw. von Magret Selting. Wiesbaden 2004. In: Germanistik Bd. 46, Heft 3/4 (2005), S. 632f.

Rezension zu Olaf Jäkel: Wie Metaphern Wissen schaffen. Die kognitive Metapherntheorie und ihre Anwendung in Modellanalysen der Diskursbereiche Geistestätigkeit, Wirtschaft, Wissenschaft und Reli-gion. Aktualisierte und erw. Neuaufl. Hamburg 2003. In: Germanistik Bd. 46, Heft 1/2 (2005), S. 87.

Rezension zu David Crystal: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache. Studienausgabe. Frankfurt am Main, New York 1995. In: InfoDaF 24 (1997), S. 233–236.

Rezension zu Gisela Brünner, Gabriele Graefen (Hrsg.): Texte und Diskurse. Methoden und Forschungsergebnisse der Funktionalen Pragmatik. Opladen 1994. In: InfoDaF 23 (1996), S. 223–226.

Rezension zu Eugen Bader: Rede-Rhetorik, Schreib-Rhetorik, Konversationsrhetorik. Eine historisch-systematische Analyse. Tübingen 1995. In: InfoDaF 23 (1996), S. 188–191.

Rezension zu Dietrich Busse, Fritz Hermanns und Wolfgang Teubert (Hrsg.): Begriffsgeschichte und Diskursgeschichte. Methodenfragen und Forschungsergebnisse der historischen Semantik. Opladen 1995. In: InfoDaF 23 (1996), S. 228–231.

Unveröffentlichte Vorträge (2009-2015)

Normbrüche als Programm? Ansätze zu einer historischen Textgrammatik des Essays; gehalten auf der Internationalen Fachkonferenz zu Ehren von W. Admoni (St. Petersburg) (11.11. 2009).

Die sprachliche Konstitution von Denkschulen am Beispiel der Psychiatrie; gehalten im Rahmen der Ringvorlesung „Schulen: Repräsentation, Transformation und Vermittlung von Wissen“ (21.07. 2009).

Reoralisierung im Gegenwartsdeutschen? Eine kritische Diskussion möglicher Befunde; gehalten im Rahmen der Vorlesung „Mündlichkeit und Schriftlichkeit“ von Frau Prof. Dr. Claudia Wich-Reif an der Universität in Bonn (13.05.2009).

Wer A sagt, der muss auch B sagen: Idiomatische Prägungen im Zeitungskommentar, gehalten im Rahmen des Linguistischen Kolloquiums an der Universität Dortmund (16.12. 2011)

Teilnahme am internationalen Workshop mit Historikerinnen unter dem Titel „frei denken – anders ta¬gen“ vom 8.-10.12. 2011 im Tagungshaus Boldern, Zürich (veranstaltet von Prof. Dr. Franziska Loetz, Universität Zürich).

Wer […], der […]: Zur Textsortenbindung einer syntaktischen Prägung am Beispiel des Zeitungskom-mentars. Vortrag am 01.06. 2012 auf der Tagung „Felder der Sprache – Felder der Forschung“ am Germanistischen Institut der Universität Lodz (30.05. – 02.06. 2012), Veranstalter: Prof. Dr. Zenon Weigt, Dr. Dorota Kaczmarek.

Was bedeutet Mädel(s)? Diskurslinguistische Streifzüge durch das 20. und 21. Jahrhundert (Vortrag am 09.01.2013 am Germanistischen Seminar der Universität Regensburg)

Das gestreckte Satzgefüge: Ein syntaktisches Kennzeichen der Literatursprache vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Vortrag am 31.01.2014 im Literarischen Colloquium Berlin.

Die Rhetorik der Aufrichtigkeit und ihre sprachliche Konstitution: Fallstudien zur Entwicklung idiomati-scher Prägungen vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Vortrag am 7.11. 2014 auf der Tagung „Rhetorik und Kulturen – Diskurse im Spannungsfeld zwischen Leit¬kultur und Nebenkulturen“ (6.-8.11. 2014, Montpel-lier/Frankreich), Veranstalter: Prof. Dr. Michel Lefèvre, Dr. Katharina Tummuseit, PD Dr. Rainer Hünecke und Prof. Dr. Britt-Marie Schuster.

Der Verlust der Melancholie und der Aufstieg der Depression: Sprachliche Professionalisierung und ihre Folgen. Vortrag am 17.10. 2014 auf der Tagung „Psychiatrie – Wissen – Gesellschaft.“ Ein transdisziplinärer Workshop. (16.-18.10. 2014, Zürich), Veranstalter: Y. Ilg, V. Rall, A. Maatz und M. Lienhard.

Historische Zeitungskorpora als Materialien einer Geschichte des öffentlichen Kommunizierens: „Die Stats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen Unpartheyischen Correspondenten“ als Beispiel. Vor-trag an der BBAW (Berlin) am 18.11. 2014 auf der der Tagung: „Textkorpora in Infrastrukturen für die Geistes- und Sozialwissenschaften“. 2. DTA & CLARIN-D-Konferenz und Workshop (17./18.11.).

Die Volltextdigitalisierung der Staats- und Gelehrten Zeitung des Hamburgischen Unpartheyischen Cor-respondenten und ihrer Vorläufer (1712-1849): Korpusaufbau, Leitfragestellung und erste Befunde. Vortrag am IDS auf dem u.a. von mir veranstalteten Workshop: „Die Zeitung als Medium der Neueren Sprachgeschichte? Korpora, Analyse und Wirkung“ (21./22.11. 2014).

Textsortenwandel? Textsortenwandel! Vortrag am 10.06. 2015 auf der Tagung „Textsortenwandel vom 9. bis zum 19. Jahrhundert“ (09.06.-13.09. 2015).

The University for the Information Society