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Foto: Prof. Dr. Sabiene Autsch

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Open Space

Studierende der Fächer Kunst, Musik, Textil sind aufgefordert und eingeladen, den zum Zeichenatelier hinzugewonnenen kleinen Glaskasten im Wechsel mit eigenen künstlerischen Arbeiten für jeweils mehrere Wochen zu bespielen.
Neben der "klassischen" Hängung und Präsentation von Objekten, Zeichnungen oder Malereien können auch interdisziplinäre Kunstprojekte realisiert werden. Der Raum kann als Themenausstellung (z. B. als "Esszimmer" oder Schaufenster), als Erzähl- bzw. Textraum, ferner in unterschiedlichen Medien (Diaprojektion, Videoinstallation, mixed media, Akustik) oder als Raum zur Realisierung eigener Performances genutzt und inszeniert werden. Gezeigt werden können auch Arbeiten aus der Fachpraktischen Prüfung oder aus Seminaren, die einen engen Bezug zum Kuratieren aufweisen.
Eine Überlegung für die Installierung eines "Open Space" ist, die Vermittlung von Kunst stärker in der eigenen künstlerischen Arbeit zu verorten, d.h. durch die eigene künstlerische Praxis zu reflektieren, ferner Präsentationsformen zu erproben und diese für eine Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Aktuell

OPEN SPACE SoSe 2022
CAMPUS STREETS

Ausstellungsreihe mit studentischen Arbeiten aus dem Projektseminar „Sigmar Polke, Kirchfeldstraße Düsseldorf – Künstlerisches Forschen“ (Prof. Dr. Sabiene Autsch)

Der kleine Ausstellungsraum OPEN SPACE des Faches Kunst zeigt aktuell eine vierteilige Ausstellungsreihe „CAMPUS STREETS“ präsentiert. Thematisch passend zum 50. Jubiläumsjahr der Universität Paderborn werden künstlerische Arbeiten von Teilnehmenden des Projektseminars „Sigmar Polke, Kirchfeldstraße Düsseldorf – Künstlerisches Forschen“ gezeigt, die über ein Semester die Straßen auf dem Campus erforschten. Dabei sollte es darum gehen, die Straßen unseres Campus, wo man lernt, arbeitet und die man täglich passiert, mit künstlerischen Mitteln zu erforschen. Bezugnahmen auf weitere künstlerische Beispiele erweiterten die Perspektive und machten die Thematik außerdem anschlussfähig an aktuelle Ansätze aus der Artistic Research und der Künstlerischen Kunstvermittlung. Das Projektseminar verband Theorie und Praxis, Fotografie, Video, Zeichnung, Vorfahren von Mixed Media und Collagen, kartografisches Mapping und Feldforschung, was sich in experimentellen Formaten der Arbeiten widerspiegelt. Die Straße diente dazu als Grundlage, Material, Beobachtungpunkt und Handlungsraum, der begangen, befahren und befragt wurde. Die Studierenden entwickelten eigene künstlerische Methoden und Ansätze, die Straßen des Universitätsgeländes zu erforschen. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden ab April bis Juli 2022 in vier Ausstellungen präsentiert. Den Anfang macht Philip Weßling, der vom 4. bis zum 29. April seine Fotografien und Montagen zeigt, in denen er sich mit den Strukturen und Texturen, aber auch Architekturen und Dimensionen näher auseinandersetzt. Vom 2. bis zum 27. Mai präsentieren Leonie Höcker, Lisa Marie Entsfellner und Elif Ates, die die Straße bei Nacht und in Collagen behandeln. Es folgen vom 30. Mai bis zum 17. Juni Ansichten einer Straßenbegehung von Sarah Köster, die damit die Selbstverortung als Fußgängerin erkundet. Zuletzt zeigen vom 20. Juni bis zum 8. Juli Emine Baki, Anton Müller und Carolin Wegen ihre Arbeiten, in denen sie sich durch Mappings mit dem Verlauf und der Physiognomie der Straßen beschäftigten und eigene, neue Karten vom Campus zeichnerisch oder druckgrafisch entwickelten.

Publikation

Sabiene Autsch, Tim Pickartz (Hg.)

Open Space: Der Raum als Möglichkeit

Die Publikation bildet die offenen und experimentellen künstlerischen Tendenzen und kuratorischen Entscheidungen in der Architektur des 2010 installierten kleinen Ausstellungsraumes Open Space im Silo des Faches Kunst ab und versammelt äußerst heterogenes Material. Die bislang knapp vierzig durchgeführten Ausstellungen und Projekte bilden in Form großformatiger Abbildungen die Grundlage des Bandes.
Um neben einer bloßen Dokumentation ein eigenständiges Anliegen – die Frage nach dem Raum und seinen Möglichkeiten – abzubilden und zu vermitteln, folgt der aufwendig gestaltete Band Prinzipien von Konstellation und Umordnung: Das Blättern im Buch folgt daher keiner chronologischen Ab- oder Reihenfolge, sondern kann vielmehr als ein Gang durch eine Ausstellung verstanden und benutzt werden: assoziativ, zirkulierend, kursorisch und kuratorisch. Die in Form von Texten und Bildern zusammengestellten Cluster sollen dabei zu einem (Bild-)Denken anregen, das sich als ein Nachdenken über Bilder, zugleich aber auch als ein Denken in Bildern und mit Hilfe von Bildern versteht.
Mit diesem Band möchten die Autoren die interdisziplinäre Arbeit in der Kulturwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Paderborn stärken und zugleich für weitere projektbezogene und kreative Kooperationen werben, zugleich das Feld der Kuratorischen Praxis und Kunstvermittlung theoretisch und praktisch profilieren.

Das Editorial gibt es hier als PDF.

Kontakt

Prof. Dr. Sabiene Autsch

Kunst/Kunstgeschichte und ihre Didaktik

Sabiene Autsch
Telefon:
+49 5251 60-2985
Büro:
S2.110
Web:

Dr. Tim Pickartz

Kunst/Kunstgeschichte und ihre Didaktik

Tim Pickartz
Telefon:
+49 5251 60-3572
Büro:
S0.108
Web:

Sprechzeiten:

Terminvereinbarung per Mail.

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