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Philipp Otto Runge, Farben-Kugel, abgebildet in: Runge, Philipp Otto: Farben-Kugel oder Construction des Verhältnisses aller Mischungen der Farben. Zueinander und ihrer vollständigen Affinität. Mit angehängtem Versuch einer Ableitung der Harmonie in den Zusammenstellungen der Farben, Neudr. d. Ausg. Hamburg 1810, Mittenwald 1977, Farbenkugel, Ansicht des weissen und des schwarzen Poles.

Lehre

Philipp Otto Runge, Tafel zur harmonischen, disharmonischen und monotonen Wirkung von Farben, abgebildet in: Runge, Philipp Otto: Farben-Kugel oder Construction des Verhältnisses aller Mischungen der Farben. Zueinander und ihrer vollständigen Affinität. Mit angehängtem Versuch einer Ableitung der Harmonie in den Zusammenstellungen der Farben, Neudr. d. Ausg. Hamburg 1810, Mittenwald 1977, erste Tafel am Ende des Traktates.
Informationen für Studierende
François Morellet, Concrete Erection (La Plate-Bande n°2), 2010, Bochum, Museum unter Tage im Park von Haus Weimar

Allgemeiner Studienverlauf

Die Studierenden absolvieren in den Teilstudiengängen Lehramt an Grundschulen (G) und Lehramt für Sonderpädagogische Förderung (SP) zunächst ein Basismodul „Einführung in das Fach Kunst“ im Umfang von 15 Leistungspunkten (LP). Dieses Modul wird in der Regel in den ersten beiden Semestern absolviert und umfasst einführende Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Kunstpraxis. Auf diese propädeutische Phase folgen zwei Aufbaumodule „Lehren und Lernen im Fach Kunst“ im Umfang von 12 LP und „Projektgebundene Kunstpraxis“ (9 LP). In dieser Phase vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse in der Kunstdidaktik, der Kunstpraxis und der Kunstwissenschaft. Hierbei werden in der Lehre häufig inter- und transdisziplinäre Aspekte herausgearbeitet. Bei der Wahl des Faches Kunst im Vertiefungsbereich des Teilstudienganges Lehramt an Grundschulen wird ein zusätzliches Modul „Vertiefungsmodul Kunst“ im Umfang von 9 LP studiert, wobei sich die Anteile gleichmäßig auf die Bereiche Kunstpädagogik, Kunstwissenschaft und Kunstpraxis verteilen.
Auch in den Bachelorteilstudiengängen für die Lehrämter an Haupt-, Real- und Gesamtschulen (HRGe), an Gymnasien und Gesamtschulen (GyGe) sowie an Berufskollegs (BK) gliedert sich das Studium in die drei Arbeitsbereiche der Kunstdidaktik, der Kunstpraxis und der Kunstwissenschaft. Die Studierenden absolvieren zunächst je ein einführendes Basismodul mit zwei bis vier  Lehrveranstaltungen im Umfang von 12 LP respektive 9 LP. Darauf bauen die ab dem 3. Semester zu belegenden Aufbaumodule „Kontext Kunst“ (18 LP in GyGe/BK, in HRGe 9 LP), „Kunstwissenschaft“ (9 LP) und „Künstlerische Praxis“ (12 LP in GyGe/BK, in HRGe 9 LP) auf. In diesen Teilstudiengängen erhalten die Studierenden einen erweiterten Einblick in die einzelnen Fachbereiche. Neben kunstpädagogischen Grundlagen werden die wissenschaftliche Methodenvielfalt (Kunstgeschichte einschließlich Bildwissenschaft und Geschichte der Kunsttheorie sowie Medienästhetik) und die Erweiterung der eigenen künstlerischen Perspektive durch vielseitige kunstpraktische Veranstaltungen (Grafik, Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Digitale Medien, etc.) vermittelt. In den Bachelorteilstudiengängen werden somit die Grundlagen für das vertiefende Masterstudium geschaffen, das neben vertiefenden Lehrveranstaltungen in der Kunstgeschichte und Kunstpraxis durch das verpflichtende Praxissemester in der Schule einen kunstdidaktischen Schwerpunkt hat.

Weitere Informationen zu den Bachelorteilstudiengängen im Fach Kunst erhalten Sie durch die Lektüre der Prüfungsordnungen und in der Fachstudienberatung.

 

 

Fächerübergreifende Studienangebote

Die Studierenden in den Bachelorteilstudiengängen für die Lehrämter an allen Schulformen (Bachelor und Master of Education) im Fach Kunst haben die Möglichkeit ihr Studium in den fachwissenschaftlichen Modulen durch das Lehrangebot des Historischen Instituts zu ergänzen. Insbesondere der Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe bietet regelmäßig einschlägige Vorlesungen und Seminare an. Die Studierenden in den Bachelorteilstudiengängen für die Lehrämter an allen Schulformen im Fach Geschichte (Bachelor und Master of Education) können in den Modulen der Sektoralgeschichte und der historischen Hilfswissenschaften kunstgeschichtliche Seminare und Vorlesungen belegen. Insbesondere im Lehrbereich Mittlere und Neuere Kunstgeschichte stehen ihnen hierzu ausgewählte Lehrveranstaltungen offen.
Im Rahmen des Masterstudiengangs Kultur und Gesellschaft der Fakultät für Kulturwissenschaften ist der Lehrstuhl für  Mittlere und Neuere Kunstgeschichte am Teilstudiengang Kulturen der europäischen Vormoderne beteiligt und versieht gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe den Teilstudiengang Kunstgeschichte.

Lehrveranstaltungen
Claude Monet, Heuhaufen mit Schneeeffekt bei Sonnenaufgang, 1891, Los Angeles, J. Paul Getty Museum

Informationen zur Lehre entnehmen Sie bitte den Profilen der im Lehrbereich Lehrenden.

Leistungsanforderungen
Jan Lievens, Prinz Karl Ludwig von der Pfalz mit seinem Lehrer Wolrad von Piessen, 1631, Los Angeles, J. Paul Getty Museum

Allen Prüfungen und im Seminar erbrachten Leistungen muss der „Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten“ zugrunde gelegt werden.

Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten

Die Universität der Informationsgesellschaft