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Einblicke in die Lehre.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Modulbeschreibungen Bachelor Musik (Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschule)

(Exemplarischer Studienverlauf)

M1: Künstlerische Instrumentalpraxis / Gesang 1 (Basismodul)
Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen:


a) Hauptinstrument/Hauptfach Gesang

  • Kenntnis und künstlerisch authentische Umsetzung verschiedenartiger stilistischer Merkmale
  • Fähigkeiten zum kreativen Umgang mit musikalischem Material
  • Beschreibung und Anwendung stimmtechnischer Grundlagen

b) Gesang/Sprecherziehung

  • ökonomischer und effizienter Einsatz der Stimme
  • solistischer Lied- und Textvortrag
  • selbständige Durchführung eines chorischen Einsingens

c) Nebeninstrument (Git./Klav.)

  • Selbstbegleitung von einfachen schulbezogenen Liedern und Songs
  • Verwendung des Klaviers / der Gitarre zur Einstudierung des im Teilbereich 1 zu erarbeitenden Repertoires

Spezifische Schlüsselkompetenzen:

  • Künstlerische Dialogfähigkeit
  • Ästhetische Urteilskompetenz
  • Individuelle Artikulationsfähigkeit
  • Interaktive Anwendung von Mitteln und Medien

Inhalte:

a) Hauptinstrument/Hauptfach Gesang

  • Förderung der individuellen instrumentalen / vokalen Fähigkeiten
  • Erarbeitung stilistisch unterschiedlicher Werke
  • Analytische Bestimmung und kreative Bearbeitung wichtiger musikalischer Elemente

b) Gesang/Sprecherziehung

  • Stimmtechnische Grundlagen in Theorie und Praxis
  • Ausdrucksmöglichkeiten der Lied- und Textinterpretation
  • Chorisches Einsingen

c) Nebeninstrument (Git./Klav.)

  • Grundlagen der Instrumentaltechnik Klavier / Gitarre
  • Elementare Begleitmodelle
  • Koordination von Gesang und Begleitung
  • Einführung in das Vom-Blatt-Spiel.

M2: Künstlerische Instrumentalpraxis / Gesang 2 (Aufbaumodul)
Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen


Fachliche Kompetenzen:

a) Hauptinstrument / Hauptfach Gesang

  • Eigenentwicklung der instrumentalen / vokalen Fähigkeiten
  • Fähigkeiten zur Interpretation und künstlerischen Darstellung unterschiedlicher Musikstile
  • Kreativer Umgang mit musikalischem Material
  • Podiumserfahrung und authentische Bühnenpräsenz
  • Zielgruppen- bzw. altersgerechte Repertoiregestaltung und künstlerische Darbietungsform

b) Kinder- und Jugendstimmbildung

  • Gesunder und fördernder Umgang mit Kinder- und Jugendstimmen durch altersgerechte Stimmbildung
  • Diagnostische Fähigkeiten hinsichtlich stimmphysiologischer Entwicklungen, stimmlicher Probleme und -begabungen
  • Vermittlung von Kinderliedern und Songs

Spezifische Schlüsselkompetenzen:

  • Künstlerische Dialogfähigkeit
  • Ästhetische Urteilskompetenz
  • Selbstkompetenz
  • Individuelle Artikulationsfähigkeit
  • Methodenkompetenz
  • Individuelle Artikulationsfähigkeit
  • Interagieren in heterogenen Gruppen

Inhalte:

a) Hauptinstrument / Hauptfach Gesang

  • Weiterentwicklung individueller instrumentaler/ vokaler Fähigkeiten
  • Erarbeitung stilistisch unterschiedlicher Werke;
  • Analytische Bestimmung und kreative Bearbeitung wichtiger musikalischer Elemente;
  • Entwicklung der Künstlerpersönlichkeit.

b) Kinder- und Jugendstimmbildung

  • Stimmbildnerische Besonderheiten der Kinder- und Jugendstimme;
  • Altersgerechte Übungen zur Stimmbildung;
  • Erarbeitung eines schulbezogenen Basisrepertoires.


M3: Ensemblepraxis / Musiktheorie 1+2 (Basismodul)
Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen


Fachliche Kompetenzen:

a) Chor- und Ensembleleitung 1

  • Musikpraktische und künstlerisch-ästhetische Fertigkeiten und Fähigkeiten
  • Wissen über und praktische Erfahrungen mit Musik verschiedener Genres
  • Kenntnis schulrelevanter Chor- und Ensemblestücke

b/c) Musiktheorie/Gehörbildung 1+2

  • Sicherer und fachgerechter theoretischer und praktischer Umgang mit Musik
  • Erkennen und reflektieren musiktheoretischer Sachverhalte und Fähigkeit zur Anwendung dieser sowohl in der künstlerischen Reproduktion als auch in der musikalisch-kompositorischen Eigenproduktion
  • Auditive Wahrnehmungsfähigkeit zunehmend komplexer musikalischer Strukturen

Spezifische Schlüsselkompetenzen:

  • Künstlerische Dialogfähigkeit
  • Ästhetische Urteilskompetenz
  • Selbstkompetenz

Inhalte:

a) Chor- und Ensembleleitung 1

  • Grundlegende Dirigiertechniken: Taktmodelle, Auftakt/Abschlag, (Tempo-)Übergänge, Dynamik etc.
  • Konzeption und Durchführung von Ensemble-/Chorproben unter Verwendung variabler Einstudierungsmethodik
  • Sachadäquate Anwendung der erlernten Dirigiertechnik und Probenmethodik an 4-stimmigen Chorsätzen leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrades
  • Integration von Instrumentalgruppierungen in die künstlerische Chorarbeit oder deren separate ensemblepraktische Anleitung

b/c) Musiktheorie/Gehörbildung 1+2

  • Erweiterung und Vertiefung der vorhandenen musiktheoretischen Kenntnisse in pentatonischen und diatonischen Systemen
  • Erkennen, benennen und gestalten unterschiedlicher Intervalle, Skalen und harmonischer Zusammenhänge
  • Auditives und visuelles Erfassen und Reproduzieren einfacher rhythmischer Strukturen
  • Memorieren und Reproduzieren einfacher Rhythmus- und Melodiefolgen
  • Tonale und atonale und Musikbeispiele hörend zu erfassen und einfache Hördiktate zu notieren
  • Anwendung der harmonischen Funktionstheorie, der Stufenlehre und Akkordnotation in unterschiedlichen Musikstilen, vornehmlich in der Pop/Rockmusik
  • Erkennen und Anwenden harmonischer Sequenzen, einfacher Kadenzen und Modulationen
  • Vom-Blatt-Singen 2-stimmiger Tonfolgen/Melodien mit Unterstützung des Klaviers
  • Memorieren und Reproduzieren komplexer Rhythmus- und Melodiefolgen


M4: Ensemblepraxis / Musiktheorie 3 (Aufbaumodul)
Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen:


a/b) Chor- und Ensembleleitung 2+3

  • Musikpraktische und künstlerisch-ästhetische Fertigkeiten und Fähigkeiten
  • Wissen über und praktische Erfahrungen mit Musik verschiedener Genres
  • Auswahl und Bewertung  schulrelevanter Chor- und Ensemblestücke

c) Musiktheorie / Gehörbildung 3

  • Erweiterung der Hörfähigkeit im Hinblick auf musikimmanente Strukturen
  • Verbindung der erworbenen musiktheoretischen Kenntnisse mit dem hörenden Erfassen von Musik

Spezifische Schlüsselkompetenzen:

  • Künstlerische Dialogfähigkeit
  • Ästhetische Urteilskompetenz
  • Selbstkompetenz

Inhalte:

a/b) Chor- und Ensembleleitung 2+3

  • Grundlegende Dirigiertechniken: Taktmodelle, Auftakt/Abschlag, (Tempo-)Übergänge, Dynamik etc.
  • Konzeption und Durchführung von Ensemble-/Chorproben unter Verwendung variabler Einstudierungsmethodik
  • Sachadäquate Anwendung der erlernten Dirigiertechnik und Probenmethodik an 4-stimmigen Chorsätzen leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrades
  • Integration von Instrumentalgruppierungen in die künstlerische Chorarbeit oder deren separate ensemblepraktische Anleitung

c) Musiktheorie / Gehörbildung 2

  • Vertikale und horizontale Strukturen in der Musik: Komplexe harmonische, melodische und rhythmische Phänomene
  • Bewertung von Musik anhand erlernter Kriterien, die sich aus dem musiktheoretischen Basiswissen und der Hörerfahrung ableiten
  • Auseinandersetzung mit der individuellen Hörfähigkeit und Erweiterung dieser
  • Hören und Wissen: Hörfähigkeit und Musiktheorie im Einklang
  • Erkennen und Anwenden harmonischer Sequenzen, einfacher Kadenzen und Modulationen


M5: Musikwissenschaft 1
Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen:

a/b) Allg. Musikgeschichte

  • Verfügbares Überblickswissen über die abendländische Musikgeschichte vom Spätmittelalter bis ins ausgehende 20. Jahrhundert
  • Verständnis für die Wechselbezüge zwischen gesellschaftlichen, politischen, soziokulturellen und kunst- bzw. musikhistorischen Entwicklungsvorgängen
  • Kenntnis bedeutender Komponisten/Musiktheoretiker/Interpreten sowie musikalischer Gattungen und Genres einzelner Epochen
  • Kenntnis ausgewählter zeittypischer Musikwerke und deren spezifische Merkmale
  • Kenntnis und praxisbezogene Erfahrungen (mit) unterschiedlicher(n) musikhistorischer(n) Forschungsmethoden

c) Musikalische Formenlehre und Analyse

  • Verständnis Form bildender musikalischer Gestaltungsprinzipien
  • Verständnis gattungs- und stilgeschichtlicher Entwicklungsvorgänge
  • Fähigkeit, musikalische Strukturmerkmale hörend sowie anhand von Notentexten analytisch zu erfassen und qualitativ zu bewerten
  • Kenntnis verschiedener musikanalytischer Methoden und Terminologien

d) Musikrezeption und -wirkung

  • Fähigkeit, Funktionen und Bedeutung musikalischer Präferenzen im Kontext individueller Lebenswelten und verschiedener soziokultureller Milieus darzustellen
  • Kenntnis und kritische Reflexion der psychologischen und soziologischen Bedingtheit musikalischer Einstellungen und Urteile
  • Verständnis der emotionalen, kognitiven und sozialen Wirkungen von Musik und ihre Anwendung in verschiedenen Bereichen
  • Praxisbezogenes Wissen über die Grundprinzipien der empirischen Forschung in der Musikpsychologie und Musiksoziologie

Spezifische Schlüsselkompetenzen:

  • Ästhetische Urteilskompetenz
  • Individuelle Artikulationsfähigkeit

Inhalte:

a/b) Allgemeine Musikgeschichte 1 + 2

  • Stationen abendländischer Musikgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Wiener Klassik;
  • Stationen abendländischer Musikgeschichte von der Romantik bis ins ausgehende 20. Jahrhundert.

c) Musikalische Formenlehre / Analyse

  • Formelemente, Gestaltungsprinzipien und Gattungen der abendländischen bzw. klassischen Musik
  • Strukturen vokaler und instrumentaler Kompositions- bzw. Musikpraxis in verschiedenen (populär-)kulturellen und historischen Kontexten
  • Hörende und notentextliche Musikanalyse 

d) Musikrezeption und -wirkung

  • Entstehung und Entwicklung musikalischer Präferenzen
  • (Musik-)Kultur, soziokulturelle Milieus, Medien, situative und individuelle Faktoren als Determinanten musikalischer Präferenzen
  • Funktionalisierung und Wirkungen von Musik in individuellen Kontexten und öffentlichen Räumen
  • Publikumsforschung, Musikmarkt und Musikvermittlung
  • Prinzipien und Methoden musiksoziologischer Forschung


M6: Musikwissenschaft 2 / Musikpädagogik
Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen:


a) Einführung in die Musikpädagogik/-didaktik

  • Kenntnis grundlegender fachhistorischer und -systematischer Fragestellungen
  • Grundverständnis für die Kernfragen musikpädagogischen Denkens und Handelns (u. a. Musiklernen, Musik verstehen)
  • Fähigkeit, fachdidaktische Sachverhalte und Problemstellungen beispielhaft zu erläutern und auf die schulmusikalische Unterrichtspraxis zu übertragen
  • Bereiche des schulischen Musiklernens (Singen, Musizieren, Improvisieren, Tanzen, Hören, Interpretieren, Entdecken, Verbalisieren) nach fachtheoretischen und praktischen Gesichtspunkten darstellen und bewerten
  • Erfahrungswissen über die Planbarkeit und Evaluierung musikalischer Lernprozesse

b) Musiklernen in der Lebensspanne

  • Musikalisches Lernen und die Entwicklung musikalischer Interessen, Motivationen und Funktionen als einen lebenslangen Prozess verstehen
  • Die psychologischen Grundlagen des Lernens  im Erwachsenenalter auf musikalisches Lernen beziehen
  • Lebenslanges Lernen in der Musik als ein Feld musikpädagogischer Betätigung zu betrachten und Interesse für entsprechende musikdidaktische Ansätze entwickeln
  • Die individuelle, kulturelle und gesellschaftliche Notwendigkeit und Chancen lebenslangen Lernens in der Musik begründen
  • Musikalische Aktivitäten im Erwachsenalter und im höheren Lebensalter als einen Beitrag zu individuellen Wohlbefinden, Gesundheit, zur Teilhabe an Kultur und sozialer Gemeinschaft verstehen

c) Populäre Musik/Neue Medien

  • Historische und gegenwärtige (Pop-)Musikkulturen unter soziologischen, kulturtheoretischen und musikwissenschaftlich-ästhetischen Aspekten analysieren und reflektieren
  • Kritisches Verständnis und Wissen zur Funktionalisierung und Medialisierung von  (Pop-)Musik
  • Forschungsfragen zur populären Musik unter besondere Berücksichtigung jugendsoziologischer, psychologischer und musikpädagogischer Aspekte thematisieren
  • Informations- und Kommunikationstechnologien bezüglich ihrer Eigenschaften, Relevanz, und Effizienz für alltägliche und/oder schulische musikbezogene Lern- und Aneignungsprozesse kennen und qualitativ beurteilen

d) Musikalische Entwicklung im Kindes- und Jugendalter

  • Grundlagen und Erscheinungsformen musikalischer Begabung darzustellen und Möglichkeiten ihrer Förderung zu erörtern
  • Entwicklungsprozesse im Bereich der musikalischen Wahrnehmung und Kognition, des Singens und Musizierens im Kindes- und Jugendalter darzustellen und mit Bezug auf den Musikunterricht zu reflektieren
  • Können die ontogenetische und phylogenetische Bedeutung musikalischer Begabung und ihrer Entwicklung darstellen

Spezifische Schlüsselkompetenzen:

  • Individuelle Artikulationsfähigkeit
  • Methodenkompetenz
  • Handlungskompetenz
  • Umgang mit Heterogenität (in fachwissenschaftlich-historischen Bezügen)

Inhalte:

a) Einführung in die Musikpädagogik/-didaktik

  • Begriffe, Aufgabenfelder und Forschungsgebiete der Musikpädagogik/-didaktik
  • Geschichte der Musikpädagogik/-didaktik und Wechselbezüge zu den wissenschaftlichen Nachbardisziplinen
  • Neuere musikdidaktische Konzeptionen im Überblick
  • Planung, Durchführung und Reflexion musikbezogener Lern- und Aneignungsprozesse
  • Aktionsräume schulischen Musikunterrichts: Theorie und Praxis

b) Musiklernen in der Lebensspanne

  • Wissenschaftliche Erkenntnisse zu musikalischen Fähigkeiten, Aktivitäten und Erlebnisweisen im Erwachsenenalter und höheren Alter
  • Psychologische Grundlagen und Bedingungen musikalischen Lernens im Erwachsenenalter
  • Musikalische Entwicklung im Bereich des professionellen Musizierens und im Bereich des Laienmusizierens
  • Phasen, Übergänge und Funktionswandel musikalischer Aktivitäten im Erwachsenenalter
  • Gesellschaftliche Rahmenbedingungen, kulturelle und bildungspolitische Relevanz musikalischer Aktivitäten im Erwachsenenalter
  • Zusammenhänge zwischen musikalischen Aktivitäten (z.B. Singen, Musizieren), Gesundheit und Wohlbefinden
  • Ansätze und Konzepte der Musikgeragogik

c) Populäre Musik/Neue Medien

  • Zeittypische populärmusikalische Stil- und Ausdrucksformen (einschliefllich deren Vertreter) analytisch erarbeiten, vergleichen, zielgruppenadäquat präsentieren und dokumentieren
  • Popmusikhistorische Phänomene unter ästhetischen, kultur- und sozialgeschichtlichen Gesichtspunkten und ihren medialen Bedingungen erkennen und wissenschaftlich differenziert reflektieren
  • Einflüsse digitaler Medientechnologien auf die Produktion, Distribution, Rezeption und Weiterverarbeitung von populärer Musik theoretisch analysieren und (exemplarisch) realisieren

d) Musikalische Entwicklung im Kindes- und Jugendalter

  • Forschungsergebnisse und grundlegende wissenschaftliche Diskussionen zum Thema musikalische Begabung und zum Erwerb musikalischer Expertise
  • Entwicklung musikalischer Wahrnehmung, Kognition und Erlebnisfähigkeiten
  • Entwicklung von Singfähigkeiten, Instrumentalspiel und musikalischer Kreativität
  • Entwicklung musikalischer Präferenzen und ästhetischer Urteile
  • Zusammenhänge zwischen musikalischer Entwicklung und anderen Entwicklungsbereichen (z.B. Intelligenz, Sozialverhalten)


M7: Musikpraxis / Musikvermittlung 1 (Basismodul)
Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen:


a) Praxisfelder der Musikvermittlung 1

  • Kenntnis institutioneller und medialer Formen der Kultur- bzw. Musikvermittlung
  • Grundkenntnisse empirischer Erforschung von Kulturvermittlung und deren Wirkung

b) Liedbegleitung/Improvisation

  • Anwendung musiktheoretischer Kenntnisse und grundlegende Fertigkeiten am Begleitinstrument
  • Kennen der häufigsten schulbezogenen Begleitmodelle
  • Verbindung der erworbenen sängerischen Fähigkeiten in der Liedbegleitung
  • Grundlegende Kenntnisse der Improvisation in verschiedenartigen Stilistiken

Spezifische Schlüsselkompetenzen:

  • Ästhetische Urteilskompetenz
  • Individuelle Artikulationsfähigkeit und Methodenkompetenz

Inhalte:

a) Praxisfelder der Musikvermittlung 1

  • Kulturvermittlung / Kulturmanagement: Bedingungen, Funktionen und Perspektiven
  • Interdisziplinäre Erklärungsmodelle und Forschungsansätze
  • Vermittlungskonzepte von öffentlichen Bildungseinrichtungen, Theaterhäusern, Orchestern/Konzerthäusern etc.

b) Liedbegleitung/Improvisation

  • Grundlagen der Instrumentaltechnik Klavier / Gitarre (soweit erforderlich)
  • Grundlegende Prinzipien und Modelle der Liedbegleitung
  • Basis-Repertoire an alters- bzw. schulstufenspezifischen Liedern
  • Analytische Betrachtungen und Improvisationsübungen anhand verschiedener Stilistiken


M8: Musikpraxis / Musikvermittlung 2 (Aufbaumodul)
Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen:


a) Praxisfelder der Musikvermittlung 2

  • Erweiterte Kenntnis institutioneller und medialer Formen der Kultur- bzw. Musikvermittlung und Verständnis für deren gesellschaftliche Determinierung
  • Praxisbezogene Fähigkeit zur (Mit-)Initiierung, Durchführung und kritischen Begutachtung selbstorganisierter Vermittlungsprojekte

b) Musik und Bewegung/Szenisches Spiel

  • Form- und Bewegungsabläufe in der Musik durch tänzerisch-choreographische Darstellung erfahrbar machen
  • Fähigkeit, Musik mittels Bewegung, Körperhaltung, Mimik, Gestik und szenische Darstellung zu interpretieren
  • Vertrautheit mit schulrelevanten (musik-)theatralischen Ausdrucksformen

c) Liedbegleitung/Improvisation

  • Sicheres Anwenden musiktheoretischer Kenntnisse und grundlegende Fertigkeiten am Begleitinstrument
  • Beherrschung der häufigsten schulbezogenen Begleitmodelle
  • Anwendung der erworbenen sängerischen Fähigkeiten in der Liedbegleitung
  • Fähigkeit zur Improvisation in verschieden musikalischen Stilistiken

Spezifische Schlüsselkompetenzen:

  • Ästhetische Urteilskompetenz
  • Individuelle Artikulationsfähigkeit und Methodenkompetenz
  • Umgang mit Heterogenität (in musikalischen Vermittlungsprozessen)

Inhalte:

a) Praxisfelder der Musikvermittlung 2

  • Interdisziplinäre Erklärungsmodelle und Forschungsansätze der Kulturvermittlung bzw. des Kulturmanagements
  • Vermittlungskonzepte von öffentlichen Bildungseinrichtungen, Theaterhäusern, Orchestern/Konzerthäusern etc.; Kooperationsmodelle
  • Musikvermittlung in der auflerschulischen Bildungsarbeit bzw. in den Medien
  • Kultur- und Musikvermittlung im internationalen Vergleich

b) Musik und Bewegung/Szenisches Spiel

  • Wechselseitige Bedingtheit von Musik, tänzerischen Ausdruck/Bewegung und Raum erkennen und erfahren
  • Erlernen eines schulbezogenen tänzerischen bzw. schauspielerischen Ausdrucksvokabulars
  • Improvisatorische Bewegung zu Musik und Konzeption eigener bzw. alteradäquater Choreographien
  • Erarbeitung, Reflexion und Weiterentwicklung von  tanz- und theaterpädagogischen Konzeptionen

c) Liedbegleitung/Improvisation

  • Festigung der Instrumentaltechnik Klavier / Gitarre (soweit erforderlich)
  • Erweiterte Prinzipien und Modelle der Liedbegleitung
  • Aufbau-Repertoire an alters- bzw. schulstufenspezifischen Liedern
  • Analytische Betrachtungen und Improvisationsübunten anhand verschiedener Stilistiken

Die Universität der Informationsgesellschaft