Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Titelbild Fakultät für Kulturwissenschaft
Bildnachweis: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Bildinformationen anzeigen
Titelbild Fakultät für Kulturwissenschaft
Bildnachweis: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Bildinformationen anzeigen
Titelbild Fakultät für Kulturwissenschaft
Bildnachweis: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Bildinformationen anzeigen
Titelbild Fakultät für Kulturwissenschaft
Bildnachweis: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Bildinformationen anzeigen

Titelbild Fakultät für Kulturwissenschaft Bildnachweis: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Titelbild Fakultät für Kulturwissenschaft Bildnachweis: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Titelbild Fakultät für Kulturwissenschaft Bildnachweis: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Titelbild Fakultät für Kulturwissenschaft Bildnachweis: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Forschungsnachricht

| Pressemitteilung

Erzählungen von alternativen Welten auf der Spur: Forschungsstipendium für tunesischen Literaturwissenschaftler

Dr. Brahim Moussa erhält ein Georg Forster-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung. Damit wird der tunesische Wissenschaftler ab dem Sommersemester 2021 am Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn zu parahistorischen Erzählungen in der deutschsprachigen Literatur forschen. Betreuer ist Prof. Dr. Michael Hofmann. Das nach dem Schriftsteller und Weltreisenden Georg Forster benannte Stipendium richtet sich an Postdoktoranden und erfahrene Wissenschaftler aus Entwicklungs- und Schwellenländern.

Moussa studierte in Tunesien und Deutschland und arbeitet seit 2014 als Assistenzprofessor für Literaturwissenschaft und Übersetzung an der Université de Carthage nordöstlich der tunesischen Hauptstadt Tunis. Er forscht zur Literatur des Realismus, zu deren Vertretern etwa Theodor Fontane, Charles Dickens und Fjodor Dostojewski gehören, zu historischer und parahistorischer Literatur sowie zu postkolonialer Literaturwissenschaft. An der Universität Paderborn wird sich der Tunesier auf parahistorische Erzählungen konzentrieren. Die parahistorische Literatur ist eine vergleichsweise junge Gattung. Ihre Blütezeit erlebte sie nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst in den USA und Großbritannien. Der Durchbruch in Deutschland gelang erst Ende der 1980er Jahre. Parahistorische Literatur schildert alternative Welt- und Gesellschaftsstrukturen, abgewandelt aus dem realen Verlauf der Geschichte.

In den letzten Jahren wirkte Brahim Moussa an mehreren wissenschaftlichen Kooperationen zwischen deutschen und tunesischen Hochschulen mit – etwa am „Erasmus+-Programm“ der Universität Paderborn. Bereits seit 2014 kooperieren Moussa und Michael Hofmann im Rahmen einer wissenschaftlichen Partnerschaft zwischen der Universität Paderborn und nordafrikanischen Hochschulen, gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Michael Hofmann freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit am Institut: „Das Stipendium für Brahim Moussa ist eine Bestätigung für unsere jahrelange enge Kooperation mit tunesischen Universitäten. Ich bin sehr gespannt auf die Forschung meines tunesischen Kollegen, der sich an unserem Institut insbesondere mit parahistorischer Literatur beschäftigen wird.“

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing

Kontakt

Prof. Dr. Michael Hofmann

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft