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Diversität an der Universität Paderborn

An Universitäten kommen viele unterschiedliche Menschen zusammen. Hier florieren Kreativität und Innovation unter lebendigem Austausch und mutigen Diskussionen.

Nicht diskutierbar hingegen ist der Stellenwert der unteilbaren Menschenrechte, die jedem Menschen in gleicher Weise zukommen - unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, Alter, Religion, körperlicher Einschränkung, Nationalität und Hautfarbe.

Auf dieser Seite finden Sie eine Sammlung von Veranstaltungen an der Universität Paderborn, die für diese basalen wie komplexen Kategorien sensibilisieren und Strategien aufzeigen, wie sie in der Lehre und im Uni-Alltag sachbezogen vertreten werden können.

Aktuelle Veranstaltungen

Ringvorlesung Wintersemester 2021/2022 "Utopie oder Dystopie? Leben in einer diversen Gesellschaft"

Weitere Informationen.

Vergangene Veranstaltungen

Workshop "Handlungstraining gegen Alltagsrassismus"

24.06.2021 14:00-18:00 Uhr, Online via Zoom

Der Online-Workshop gibt einen Überblick über rechte und rassistische Kommunikationsstrategien und öffnet Raum, eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Im Fokus des Trainings stehen Argumentationsstrategien gegen rassistische Aussagen im persönlichen Umfeld sowie die aktive Reflexion der eigenen Position und Haltung.

Workshop: Handlungstraining gegen rechte Positionen in der Lehre

21.06.2021, von 14:00 bis 18:30 Uhr über Zoom.

Auch in der Hochschullehre werden rechte Positionen sichtbar, die die Lehr- und Lernqualität beeinträchtigen. Der Workshop gibt einen Überblick über rechte Kommunikationsstrategien und öffnet Raum, eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Anhand von Praxisbeispielen wird kollegialer Austausch geschaffen.

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Online Vortrag zum Thema „Rassismus im Netz - (a)soziale Medien als Sprachrohr der Neuen Rechten“

Simone Rafael, Amadeu Antonio Stiftung (Berlin)
20. April 2021, 18 Uhr s.t.

In der gesellschaftlichen, politischen und medialen Öffentlichkeit werden offen extremistische Positionen zunehmend präsenter. Bewusst werden dabei diskriminierende, rassistische, fremdenfeindliche, frauenverachtende, antisemitische, antipluralistische, antiökologische oder verschwörungstheoretische Äußerungen vermischt. In einem rhetorischen Spiel zwischen radikalem Tabubruch und anschließender Relativierung verschieben sich so stetig die Grenzen des Sagbaren. Die Ausprägungen dieser Diskurse sind vielfältig und finden in schriftlicher und mündlicher Form, über Gesten, Bilder oder auch Symbole statt. Somit rückt unweigerlich auch unser Forschungsgegenstand – ‚die Medien’ – in den Fokus. Als zentraler und wirkmächtiger Bestandteil der öffentlichen Sphäre sind Medien an Gesellschaftsentwicklung beteiligt: Debatten verlagern sich ins Netz, Meinungen werden geäußert, Grenzen werden – oftmals gezielt – überschritten. Dabei sind es insbesondere die inhärenten Logiken sozialer Medien, die den Strategien rechtspopulistischer Diskurse zuarbeiten. Es geht um maximale Reichweite und 'nachhaltige' Sichtbarkeit, Provokation von Reaktionen durch plakative, emotionalisierte Kommentare einerseits und den weithin unzureichenden Kontrollmechanismen andererseits. Der Vortrag untersucht die Rolle der sozialen Medien in diesem Geflecht, wirft einen Blick auf die verschiedenen Verbreitungswege von rechten Inhalten und präsentiert gleichsam Gegenstrategien für ein demokratisches Handeln im Netz.

Ringvorlesung "Rechtspopulismus, Internet & Ökonomie" 

Ringvorlesung vom Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn im Sommersemester 2020

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Die Universität der Informationsgesellschaft