Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Bücher im Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies Bildinformationen anzeigen
Jahresberichte, Aufkleber, Bücher Bildinformationen anzeigen
Jahresberichte, Tasse Bildinformationen anzeigen

Bücher im Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies

Foto: Julia Schlepphorst

Jahresberichte, Aufkleber, Bücher

Foto: Julia Schlepphorst

Jahresberichte, Tasse

Foto: Julia Schlepphorst

Struktur und Dynamik - Un/Gleichzeitigkeiten im Geschlechterdiskurs

Konferenz am 16.02.2018 an der Universität Paderborn, 09.-17.00 Uhr
Vorträge und Arbeitsgruppen

Am 16.2.2018 findet an der Universität Paderborn eine interdisziplinäre und internationale Konferenz Struktur und Dynamik. Un/Gleichzeitigkeiten im Geschlechterdiskurs statt. Mit einem speziellen Format soll die gemeinsame Arbeit an aktuellen Herausforderungen der Geschlechterforschung ermöglicht werden: Gearbeitet wird überwiegend in Arbeitsgruppen anhand von vorher verschickten Papieren, so dass Diskussion und Austausch im Zentrum stehen. Eine Keynote in der Mitte des Tages setzt einen besonderen Akzent.

Bei diesem Kongress wollen GeschlechterforscherInnen verschiedener Disziplinen, die in einer Reihe von Werkstattgesprächen an Gegenwartsdiagnosen gearbeitet haben, ihre Überlegungen mit einer breiteren Öffentlichkeit diskutieren.

Hintergrund der Diskussionen ist die Feststellung, dass die mit der Bürgerlichen Gesellschaft entstandenen Weiblichkeits- und Männlichkeitskonzeptionen derzeit überall in Bewegung geraten, dass dieser Prozess aber nicht einheitlich verläuft: Anzeichen für einen historischen Bruch mit überkommenen Weiblichkeits- und Männlichkeitskonzeptionen stehen neben Hinweisen auf (Re)Traditionalisierungstendenzen, Gegenreaktionen sind zu beobachten, die ihrerseits auf Vereindeutigungen pochen. Die Dynamik dieser Entwicklungen und ihre Folgen sind derzeit schwer einzuschätzen. Zeigt sich hier ein Brüchigwerden der heteronormativen Matrix der Geschlechterordnung, die nur noch keine neuen Formen der Selbstpositionierung hervorgebracht hat? Oder sind dies nur moderate Verschiebungen und Umverteilungen zwischen den Geschlechtern, die jedoch die Grundstruktur des Geschlechterverhältnisses nicht tangiert haben?

Die Konferenz ist öffentlich – Interessierte mögen sich bald anmelden und bekommen dann die Arbeitspapiere für die ausgewählten AGs zugeschickt.

Gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung.

Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links: 

Ansprechpartnerin: Dr. Claudia Mahs, cmahs[at]mail.upb[dot]de, Tel.: 05251/602730.

Ablauf

Uhrzeit
09.00 Get together 
09.30Einführungsvortrag von Barbara Rendtorff und Birgit Riegraf
10.00Arbeitsgruppen 1-4 parallel
12.00Mittagspause / Essen
13.00Keynote Claudia Opitz-Belakhal: Nur leere Worte? Gleichheitsproblematik und Geschlechterhierarchien in der frühneuzeitlichen „Querelle des Femmes“
14.00Arbeitsgruppen 5-8 parallel
16.00kurze Pause
16.15Podium: Fragen zum Weiterdenken
17.00Ende der Konferenz

Die Universität der Informationsgesellschaft