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Bücher im Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies

Foto: Julia Schlepphorst

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Master(teil)studiengang Geschlechterstudien/Gender Studies im 2-FachMaster „Kultur und Gesellschaft“

Interessencheck

Sie interessieren sich für gesellschaftliche Strukturen, Ordnungs- und Machtverhältnisse und möchten diese besser verstehen?

Sie möchten sich mit Geschlechterverhältnissen und -ordnungen in ihrer Gewordenheit und Bedeutung für das gesellschaftliche Zusammenleben näher auseinandersetzen?

Sie befassen sich gerne kritisch mit gesellschaftlichen Zusammenhängen und stellen Vorannahmen und Stereotype infrage?

Sie haben Freude daran, Fragestellungen theoretisch zu bearbeiten und Theorien auch kritisch zu diskutieren?

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Auf einen Blick

  • Abschluss: Master of Arts
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • ETCS: 45 bzw. 75 (abhängig davon, in welchem Fach die Masterarbeit angefertigt wird)
  • Studienstart: Winter- und Sommersemester
  • Lehrsprache: Überwiegend Deutsch
  • Zulassungsbeschränkungen: Details unter www.upb.de/master-gender

Das Studium der Geschlechterstudien/Gender Studies im 2-FachMaster „Kultur und Gesellschaft“ bietet vielfältige Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Studienfächern und eröffnet die Option zu besonderen Schwerpunktbildungen. Mögliche Fächer, die zusammen mit Geschlechterstudien/Gender Studies belegt werden können, sind:

  • Deutschsprachige Literaturen
  • Englische Sprachwissenschaft
  • Englischsprachige Literatur und Kultur
  • Erziehungswissenschaft
  • Germanistische Sprachwissenschaft
  • Geschichte
  • Kulturen der europäischen Vormoderne
  • Management
  • Medienwissenschaften
  • Philosophie
  • Romanistik/Spanisch
  • Romanistik/Französisch
  • Soziologie: Gesellschaftliche Transformationen und Kulturtechniken
  • Theologien im Dialog

Das Studium im Rahmen des Masterstudiengangs „Kultur und Gesellschaft“ soll die Studierenden zu wissenschaftlicher Arbeit, kritischer Reflexion, Einordnung und Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie zu verantwortlichem Handeln befähigen. Die Kombination zweier Studienfächer fördert ein zugleich theoriegeleitetes wie berufsfeldorientiertes kulturwissenschaftliches Profil, Interdisziplinarität und Interkulturalität. Das Studium der Geschlechterstudien/Gender Studies in Kombination mit einem der drei anderen Studienfächer ermöglicht eigene Akzentsetzungen und eine individuelle Profilbildung.

Den Informationsflyer zum Master(teil)studiengang finden Sie HIER.

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Was ist das Besondere am Master „Geschlechterstudien/Gender Studies“?

1.: Kombination interdisziplinär

Die Einbindung in den 2-Fach-Master "Kultur und Gesellschaft", ermöglicht eine Kombination mit einem von 14 anderen Master-Fächern, was spannende Bezüge und Verbindungen eröffnet. Die unter dem Label GenderPLUS vorgeschlagenen Fächerkombinationen eignen sich besonders für einen Schwerpunkt auf Geschlechterthemen. Auch ist der Teilstudiengang selbst interdisziplinär angelegt und bietet interessante Einblicke in andere Fachinhalte mit Bezug auf Geschlechterforschung.

2.: Schwerpunkt auf theoretischer Arbeit

 Im zweiten Semester wird eine eigenständige, wenn auch begleitete, Theoriearbeit zu einem selbst gewählten Thema verfasst. So können Master-Studierende frühzeitig ihre Interessen entwickeln und vertiefen.

3.: Differenzierung im Studienverlauf

Nachdem im ersten und zweiten Semester die Beschäftigung mit Geschlechtertheorien und Geschlechterverhältnissen im Zentrum stand, kann im Modul 3 differenziert werden zwischen drei verschiedenen Schwerpunktbereichen: (A) Kulturelle und symbolische Repräsentationen, (B) Sozialisation und Entwicklung sowie (C) Arbeitsteilung und Gesellschaftsstruktur. So können die eigenen Interessen weiter ausgebaut werden.

4.: Beteiligung am Innerdeutschen Studierenden Austauschprogramm PONS

Das Austauschprogramm ermöglicht den Studierenden der Universität Paderborn ein Semester an einer der anderen beteiligten Universitäten zu studieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Inhalte des Studiums

Das Studienfach Geschlechterstudien/Gender Studies befasst sich mit der Tatsache, dass die kulturellen, sozialen und politischen Dimensionen gesellschaftlichen Lebens von (historisch gewachsenen und geformten) Geschlechterordnungen durchzogen sind. Es eröffnet damit Wege zum Verständnis der Strukturen demokratischer Gesellschaften, von gesellschaftlichen Arbeits- und Machtverhältnissen, von Bewertungs- und Ausschlusspraxen oder sozialisatorischen und medialen Einflüssen auf die Individuen.

Geschlechterverhältnisse und -ordnungen gehören zu den am stärksten strukturierenden kategorialen Aspekten jeder Gesellschaft. Die Kenntnis der geschlechterbezogenen Wirkungsweisen von Normierungen, Stereotypisierungen und Vorurteilsbildungen kann als Basis zum Verständnis anderer gesellschaftlicher Normierungs- und Stereotypisierungsprozesse außerordentlich hilfreich sein.

Ziel des Studienfachs ist das Wissen um die je historischen, kulturellen und politischen Bedingungen der Entstehung von Geschlechterordnungen sowie ihre Wirkungsweisen und Tradierungswege. Die Studierenden erwerben die dafür notwendige Fähigkeit zu kritischer Analyse, eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten und wissenschaftlicher Reflexion; zudem gewinnen Sie Einsichten in die Möglichkeit der geschlechterbewussten Gestaltung gesellschaftlicher Organisationsformen und Prozesse und deren Vermittlung in öffentlichen Arbeitszusammenhängen.

Der Masterteilstudiengang ist interdisziplinär ausgerichtet: So können Sie u.a. Lehrveranstaltungen aus der Erziehungswissenschaft, der Soziologie, der Philosophie, der Anglistik und Amerikanistik, der Geschichtswissenschaft, der Germanistik und Vergleichenden Literaturwissenschaft, der Musik oder den Medienwissenschaften belegen.

Durch individuelle Profilbildungen erwerben Sie einen Schwerpunkt in einem der folgenden Bereiche: (A) Kulturelle und symbolische Repräsentationen, (B) Sozialisation und Entwicklung sowie (C) Arbeitsteilung und Gesellschaftsstruktur. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Teilnahme am Innerdeutschen Studierenden Austauschprogramm PONS, bei dem Sie ein Semester an einer anderen am Programm beteiligten Universität studieren können.

Zugangsvorraussetzungen:

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern im Fach Gender Studies, Geschlechterstudien, Geschlechterforschung oder einem vergleichbaren Fach bzw. in einem mindestens sechssemestrigen Studiengang in Verbindung mit dem Nachweis über Leistungen in Veranstaltungen zur Geschlechterthematik im Umfang von mindestens 18 LP. Diese Leistungen können darüber hinaus auch nachgewiesen werden durch das Zertifikat „Geschlechterstudien/Gender Studies“ der Universität Paderborn oder eine gleichwertige Bescheinigung einer anderen Hochschule.

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Berufsperspektiven

Im Studienfach Geschlechterstudien/Gender Studies wird auf die Tätigkeit in Berufen vorbereitet, in denen „Genderkompetenz“, also der wissens- und reflexionsbasierte Umgang mit Geschlechterfragen und gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen gefragt ist, oder auf Tätigkeiten im Feld der Forschung über Geschlechterthemen. Das Studienfach ist interdisziplinär, sofern es Elemente unterschiedlicher Disziplinen durch ein quer zu ihnen liegendes Erkenntnisinteresse verbindet. Damit regt es sowohl den innerwissenschaftlichen Austausch, die Begegnung von Wissens- und Fachkulturen wie auch die Entwicklung wissenschaftskritischer Fragestellungen an.

Als Absolvent*in arbeiten Sie u.a. in den Bereichen Kultur und Medien, außeruniversitären Bildungseinrichtungen, im öffentlichen Dienst, der Privatwirtschaft, der Politik bzw. politiknahen Berufsfeldern oder in der Wissenschaft. Die verschiedenen Schwerpunktbereiche bieten Ihnen dabei die Möglichkeit, Ihr Profil zu schärfen.

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Aufbau des Studiums

Der Master(teil)studiengang Geschlechterstudien/Gender Studies ist auf vier Semester angelegt und gliedert sich in vier Module. Modul 1: „Geschlechtertheorien und Geschlechterverhältnisse I“ vertieft die im BA (oder in anderen Studiengängen) erworbenen Grundlagen und Basiskompetenzen. Dabei liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf der Bedeutung von Geschlechtervorstellungen und -ordnungen für die Struktur von Gesellschaften und Wissenschaft sowie der historischen Gewordenheit dieser Strukturen. In Modul 2: „Geschlechtertheorien und Geschlechterverhältnisse II“ werden Fragestellungen aus Modul 1 in einer eigenen Forschungsarbeit vertieft, so dass die Studierenden zu einem erweiterten Verständnis der theoretischen Zusammenhänge gelangen. Das Modul 3 unterteilt sich in drei Teile (A, B, C), von denen jeweils zwei studiert werden müssen. Modul 3A „Kulturelle und symbolische Repräsentationen“ dient der Beschäftigung mit den Bedingungen der Formierung und Repräsentation von Geschlecht. Dazu zählen Theorien zur medialen Darstellung sowie zu historischen, kulturellen und symbolischen Repräsentationen von Geschlecht und Geschlechtlichkeit. Das Modul 3B „Sozialisation und Entwicklung“ befasst sich inhaltlich mit den geschlechtstypischen Bedingungen des Aufwachsens und den individuellen Entwicklungsprozessen von Kindern und Jugendlichen. Im Modul 3C „Arbeitsteilung und Gesellschaftsstruktur“ liegt der Schwerpunkt in der Beschäftigung mit geschlechtstypischen Bedingungen von Gesellschaftsorganisation und Arbeitsteilung. Das Profilierungsmodul dient der Abfassung der Masterarbeit, die in einem der beiden studierten Fächer geschrieben wird, sowie der Vorbereitung auf die Masterprüfung.

Zum Winter- und zum Sommersemester besteht darüber hinaus die Möglichkeit am Innerdeutschen Studierenden Austauschprogramm PONS teilzunehmen, Sie studieren dann ein Semester an einer anderen am Programm beteiligten Universität. Beteiligte Standorte sind u.a. die Ruhr-Universität Bochum, die   Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Georg-August-Universität Göttingen, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie die Universität Bielefeld.

Darüber hinaus werden im Laufe des Studiums immer wieder Forschungs- und/oder Praxisworkshops, auch mit externen Referent*innen angeboten, die sich bspw. mit einem bestimmten Themengebiet, einer Forschungsmethode oder auch mit Beschäftigungsmöglichkeiten im Anschluss des Studiums befassen. Zugleich werden durch das Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies in regelmäßigen Abständen Einzelveranstaltungen oder Tagungen zum Themenfeld der Geschlechterstudien angeboten, die Sie besuchen können.

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Prüfungsordnungen

Alle relevanten Informationen zum Studiengang finden Sie in den Prüfungsordnungen.

Die Prüfungsordnungen sind Grundlage Ihres Studiums und helfen Ihnen bei der Planung Ihres Studiums, der Stundenplanerstellung usw.

Die Prüfungsordnungen gliedern sich in zwei Bestandteile

  • In den Allgemeinen Bestimmungen, die für alle Fächer gültig sind, finden Sie Informationen über Rahmenbedingungen des Studiums zum Zwei-Fach-Bachelor, z.B. zu Modulen oder Prüfungen.

Hinweis: Achten Sie darauf, dass Sie die Allgemeinen und Fachspezifischen Bestimmungen  in der für Sie relevanten Fassung von Beginn an im Blick haben!

Beratung

Sie interessieren sich für den Masterteilstudiengang und möchten sich beraten lassen?
Sprechstunde für Interessierte:

Sprechstunden für das Wintersemester 2018/2019:

folgende Montage, jeweils ab 15 Uhr

21.01.

(bitte melden Sie sich per Mail an bei Dr. Claudia Mahs: genderzentrum(at)upb(dot)de)

Dr. Claudia Mahs
H5.206
Tel.:  05251/60-2730
E-Mail: cmahs[at]mail.upb.de

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Veranstaltungen im Master(teil)studiengang Gender im Vorlesungsverzeichnis

Die Veranstaltungen für das Sommersemester 2019 finden Sie hier. 

Übersicht

Datenbanken, Archive, Toolboxen und Online Journale

Mehr Informationen

Weiterbildungsangebote

Mehr Informationen

Initiative Klischeefrei

Mehr Informationen

Veröffentlichungen

Mehr Informationen

Innerhalb der möglichen Fächerkombinationen bietet die Universität Paderborn aufgrund von einschlägigen Spezialisierungen sowie etablierten Forschungs­einrichtungen - so z.B. des Zentrums für Geschlechterstudien / Gender Studies - interessante Möglichkeiten der Akzentsetzung und individuellen Profilbildung. Eine dieser Schwerpunktsetzungen stellt GenderPLUS dar.

Die Universität der Informationsgesellschaft