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Vor der Promotion

Wie finde ich eine*n Betreuer*in für meine Promotion?

Eine*n Betreuer*in zu finden, geht auf unterschiedlichen Wegen. Manchmal sprechen Professor*innen Sie direkt an, Sie können diese aber genauso gut kontaktieren. Die Betreuung sollte sich immer thematisch ausrichten, sodass Thema der Promotion und Forschungsschwerpunkte des/der Betreuers*in zusammenpassen.

Welche Finanzierungsvarianten gibt es?

Finanzierungsvarianten gibt es einige: Anstellungen an der Universität oder extern, Stipendien mit kombinierter Anstellung, Stipendien ohne Anstellung – lassen Sie sich bei uns beraten!

Gilt der Nachteilsausgleich, der von Studierenden beantragt werden kann, auch für eingeschriebene Promotionsstudierende?

Ja. Informieren Sie sich über die Kompensationsmöglichkeiten.

Was bedeutet es "unter Auflagen" zu promovieren?

Unter Auflagen zu promovieren, bedeutet, dass Sie eine bestimmte Anzahl an ECTS im Rahmen Ihrer Promotionszeit nachstudieren müssen. Diese weisen Sie bitte bei Ihrer/m Betreuer*in nach, der/die dann eine formlose Bestätigung, dass alle erforderlichen Leistungen erbracht sind, an den Promotionsausschuss sendet. Wahlweise nutzen Sie dieses Formular.

Was sollte ein ein- bis zweiseitiges Exposé zu Ihrem Promotionsthema enthalten?
  • eine oder mehrere zentrale Forschungsfrage(n)
  • Einordnung in eine Forschungs- oder Fachtradition durch Abriss zum Forschungsstand
  • Beitrag zum Forschungsdiskurs
  • ggf. Methoden
  • eine kurze Literaturliste

Ein 1-2 seitiges Exposé wird zur Annahme als Doktorand*in durch unseren Promotionsausschuss benötigt.

Das Kompetenzzentrum Schreiben bietet zur Erstellung von Exposés einen Workshop an. 

Promotionsstudium

Muss ich in den Promotionsstudiengang eingeschrieben sein?

Während der Disputatio müssen Sie in den Promotionsstudiengang eingeschrieben sein. Weitere Informationen entnehmen Sie der Promotionsordnung.

Was ergeben sich für Vorteile bei der Einschreibung in den Promotionsstudiengang?
  • Sie können bei einigen Krankenkassen den Studierendentarif in Anspruch nehmen und erhalten das Semesterticket.
  • Weiterhin ist es Ihnen möglich, bei vielfältigen Anlässen den Studierendentarif in Anspruch zu nehmen. Beispielsweise: in der Mensa.
  • Sie erhalten von der Bibliothek einen Ausweis, der Ihnen die gleichen Rechte einräumt wie Mitarbeitenden der UPB. Beispielsweise: längere Ausleihzeiten.
  • Außerdem können Sie über die Universität Paderborn einen studentischen Auslandsaufenthalt bei einer unserer Partneruniversitäten planen.
Wann kann ich mich in den Promotionsstudiengang einschreiben?

Die Einschreibung ist an keinerlei Fristen gebunden. Die Bearbeitungszeit der Unterlagen beträgt in der Regel zwei Wochen.

Wie kann ich mich in den Promotionsstudiengang einschreiben?

Die Einschreibung in den Promotionsstudiengang erfolgt entweder durch Abgabe der erforderlichen Unterlagen bei Herrn Langguth im Studierendensekretariat oder online über Ihren PAUL-Account.

Interne Bewerber*innen haben folgende Unterlagen einzureichen:

  • Bestätigung Promotionsausschuss
  • einfache Zeugniskopie des zur Promotion berechtigten Abschlusses
  • Antrag auf Wechsel in ein Promotionsstudium

Bei externen Bewerber*innen sind zusätzlich folgende Unterlagen einzureichen:

Weiterführende Informationen zur Einschreibung.

Gibt es eine Maximaldauer für die Anfertigung der Dissertation?

Die Promotionsordnung sieht keine Maximaldauer für die Anfertigung einer Dissertation an der Fakultät für Kulturwissenschaften vor. Sollten Sie an einer Universität angestellt sein, gibt Ihr Anstellungsverhältnis eine maximale Beschäftigungsdauer von sechs Jahren in einem befristeten Arbeitsverhältnis vor.

In welchen Fällen kann die Befristungszeit (laut WissZeitVG) verlängert werden?

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) ermöglicht die befristete Beschäftigung von wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Qualifizierung grundsätzlich für die Dauer von 12 Jahren, sechs Jahre vor und sechs Jahre nach der Promotion. Verlängerungsmöglichkeiten bestehen u.a. bei Betreuung von Kindern unter 18 Jahren und/oder Pflege eines oder einer nahen Angehörigen. Wenig bekannt ist, dass auch eine Behinderung oder chronische Erkrankung die zulässige Höchstbefristungsdauer nach dem WissZeitVG um zwei Jahre verlängert. Das Vorliegen einer Behinderung richtet sich nach den Vorgaben des Sozialgesetzbuchs und setzt die Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung voraus. Eine schwere chronische Erkrankung muss gleichfalls nachgewiesen werden, hierfür ist eine ärztliche Bescheinigung erforderlich. In der Regel orientieren sich Personalabteilungen bei der Beurteilung, ob eine schwere chronische Erkrankung vorliegt, an der so genannten „Chroniker-Richtlinie“ des gemeinsamen Bundesausschusses. Auch wenn sich die zulässige Höchstbefristungsdauer nach dem WissZeitVG wegen Behinderung oder chronischer Erkrankung verlängert, besteht kein Rechtsanspruch darauf, dass die Hochschule diese Höchstdauer komplett mit Verträgen ausnutzen muss. Ob ein weiterer Arbeitsvertrag angeboten wird, liegt in ihrem Ermessen.

Stipendium

Wie bin ich als Stipendiat*in krankenversichert?

Als Stipendiat*in sind Sie zunächst in der Pflicht, sich selbst zu versichern. Manche Krankenkassen ordnen Stipendiat*innen noch als Studierende ein, andere Krankenkassen verstehen Stipendiat*innen als Arbeitnehmer*innen.

Gilt die 6-Jahres-Regel (WissZeitVG) auch für Stipendiat*innen?

Nein! In der Regel geben Stipendiengeber*innen vor, dass Stipendiat*innen im Umfang von maximal zehn Stunden wöchentlich arbeiten dürfen. Dadurch fallen Sie nicht unter die Befristungsregelung des WissZeitVG und die Zeit während des Stipendiums und gleichzeitiger Anstellung unterhalb von 25 Prozent wird nicht auf die sechs Jahre angerechnet.

Qualifiziert man sich allerdings nach der Promotion weiterhin, dann werden die in der ersten Qualifikationsphase „eingesparten“ Jahre (die durch die oben skizzierte Anstellungsform entstanden sind) nicht zu den neuen sechs Jahren addiert.

Arbeiten während der Promotionsphase

Wie lange kann ich während der Promotionszeit (auf Basis des WissZeitVG) befristet an der Universität angestellt sein?

Das WissZeitVG sieht vor, dass Promovierende, die mit mehr als 25 Prozent an der Universität angestellt sind, nicht länger als sechs Jahre befristet angestellt sein dürfen.

Gibt es Arbeitsplätze für Promovierende an der Universität?

Für Promovierende hat die Bibliothek u.a. in Gebäude I Einzelarbeitsräume zur Verfügung gestellt. Mit diesem Formular können Sie die Nutzung der Räume beantragen.

Dissertation und Disputation

Gibt es Gestaltungsrichtlinien für Dissertationen?

Der Promotionsausschuss gibt keine Gestaltungsrichtlinien vor. Bitte orientieren Sie sich an den Richtlinien Ihrer Fächer und sprechen Sie im Zweifelsfall Ihre*n Betreuer*in an.

In welchen Sprachen können Dissertationen an der KW verfasst sein?

Die Dissertation kann ohne Antrag auch in Englisch, Französisch oder Spanisch verfasst werden. Bei auf Englisch verfassten Arbeiten müssen keine deutschsprachigen Zusammenfassungen mehr beigefügt werden.

Wie setzt sich eine Prüfungskommission zusammen?

Die Promotionskommission besteht in der Regel aus vier Mitgliedern: den beiden Gutachter*innen, dem/der Vorsitzenden und einem weiteren Mitglied. Der Promotionskommission können nur Hochschullehrer*innen gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 1 HG, außerplanmäßige Professor*innen, Privatdozent*innen, Honorarprofessor*innen, Habilitierte und höchstens ein*e promovierte*r wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in angehören. Die/der Vorsitzende darf nicht zugleich Gutachter*in sein und keine apl. Professur innehaben. Vorsitzende von Promotionskommissionen müssen Mitglieder der Fakultät für Kulturwissenschaften sein.

Ab welchem Zeitpunkt darf der Doktor*in-Titel offiziell geführt werden?

Laut § 21 der aktuellen Promotionsordnung darf der Doktor*in-Titel nach Aushändigung der Urkunde durch den/die Dekan*in geführt werden.

Voraussetzung für die Aushändigung der Urkunde ist die Vorlage eines Verlagsvertrages mit einer Mindestauflage von 150 Exemplaren oder die elektronische Veröffentlichung über die Universitätsbibliothek (siehe dazu §20 der Promotionsordnung).

In welchen Formen kann an der Fakultät für Kulturwissenschaften promoviert werden?

In der Mehrheit der Fächer wird noch immer in Form einer Monographie promoviert. In den Erziehungswissenschaften und der Psychologie ist ebenfalls eine kumulative Promotion möglich. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.

Wie setzt sich die Gesamtbewertung für die Dissertation und Disputation zusammen?

Ist die Disputation bestanden, so setzt die Promotionskommission unmittelbar nach Bewertung der Disputation die Gesamtnote der Promotion entsprechend § 16 Abs. 5 fest. In der Regel haben die Noten der Dissertation und der Disputation für die Gesamtnote ein Gewicht von 2 : 1. Die Gesamtnote mit Auszeichnung kann nur vergeben werden, wenn Dissertation und Disputation mit Auszeichnung bewertet wurden. Die*der Vorsitzende des Promotionsausschusses teilt der*dem Doktorand*in unverzüglich die Gesamtnote der Promotion mit.

Dürfen Teile aus meiner Dissertationsschrift vorab (bspw. in Sammelbänden) veröffentlicht werden?

Laut §9 (4) der Promotionsordnung gilt Folgendes: "Eine Dissertation wird als solche nicht anerkannt, wenn sie bereits als Ganzes veröffentlicht worden ist. In Ausnahmefällen kann der Promotionsausschuss auf Vorschlag der Promotionskommission bereits veröffentlichte Teile als Bestandteil der Promotionsleistung anerkennen.

Darüber hinaus gilt: Bereits veröffentlichte Inhalte Ihrer Dissertation dürfen nicht im gleichen Wortlaut in die Dissertation übernommen werden. Sollten Sie vorab Erkenntnisse, die auch für Ihre Dissertation von Belang sind, woanders publizieren, vermerken Sie in einer Fußnote innerhalb der Dissertation die weitere Publikation und innerhalb der Publikation verweisen Sie auf die entstehende Dissertation. So vermeiden Sie Selbstplagiate. Entscheidend ist die Vermeidung des gleichen Wortlauts.

Publikation der Dissertation

Wie kann ich meine Dissertation veröffentlichen?

Ihre Dissertation können Sie online über die Universitätsbibliothek und/oder bei einem wissenschaftlichen Verlag veröffentlichen.

Weitere Informationen zur Publikation Ihrer Dissertation finden sich auf dieser Seite.

Kann ich meine Dissertation erst bei der Universitätsbibliothek und im Anschluss noch über einen anderen Anbieter publizieren?

Ja, das ist möglich. Sowohl die sich anschließende Publikation in einem anderen Online-Format als auch in einem Verlag ist möglich.

Weitere Informationen zur Publikation Ihrer Dissertation finden sich auf dieser Seite.

Kontakt

Dr. Anda-Lisa Harmening

Graduiertenzentrum der Fakultät für Kulturwissenschaften

Graduiertenberatung, Geschäftsführerin des Graduiertenzentrums KW

Anda-Lisa  Harmening
Telefon:
+49 5251 60-3913
Büro:
C5.312

Sprechzeiten:

Sie erreichen mich telefonisch oder per E-Mail und können gerne individuelle Beratungstermine mit mir vereinbaren. Ich freue mich auf unsere Gespräche!

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