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Prof. Dr. Eva-Maria Seng und Studierende des Masterstudiengangs Kulturerbe vor Schloss Solitude, Stuttgart Bildinformationen anzeigen
Neues Museum, Berlin Bildinformationen anzeigen
Aufnahme von Corveyer Buchbeständen der EAB/Depositum Dechanei Höxter Bildinformationen anzeigen
Münsterplatz, Ulm, Steinmetzen bei der Arbeit, 1933 Bildinformationen anzeigen
Vortrag von Prof. Dr. Chen Chiyu (Tsinghua Universität Beijing) über Wechselbeziehungen chinesischer und westlicher Kunst im VolksbankForum Paderborn Bildinformationen anzeigen
Städel Museum, Frankfurt am Main Bildinformationen anzeigen
Ofrenda im Museum für Sepulkralkultur, Kassel Bildinformationen anzeigen

Prof. Dr. Eva-Maria Seng und Studierende des Masterstudiengangs Kulturerbe vor Schloss Solitude, Stuttgart

Foto: © Paderborner Bildarchiv

Neues Museum, Berlin

Foto: gemeinfrei

Aufnahme von Corveyer Buchbeständen der EAB/Depositum Dechanei Höxter

Foto: © Andreas Bartsch

Münsterplatz, Ulm, Steinmetzen bei der Arbeit, 1933

Foto: © Stadtarchiv Ulm

Vortrag von Prof. Dr. Chen Chiyu (Tsinghua Universität Beijing) über Wechselbeziehungen chinesischer und westlicher Kunst im VolksbankForum Paderborn

Foto: © Paderborner Bildarchiv

Städel Museum, Frankfurt am Main

Foto: © Strandgut87/Wikimedia Commons

Ofrenda im Museum für Sepulkralkultur, Kassel

Foto: © Christine Drah

Tradition im Wandel - Das Schützenwesen als Immaterielles Kulturerbe

Das Forschungsprojekt Tradition im Wandel

Das Forschungsprojekt Tradition im Wandel der Universität Paderborn setzt sich in Kooperation mit der Warsteiner Brauerei seit 2016 intensiv mit dem als Immaterielles Kulturerbe der Bundesrepublik ausgezeichneten Schützenwesen auseinander. Zielsetzung der Forschung ist es, historische Entwicklungslinien und Wandlungsprozesse aufzuzeigen, gegenwärtige, auf die Kulturform wirkende Risiken zu ermitteln sowie Zukunftsperspektiven und -konzepte in Zusammenarbeit mit den Vereinsakteuren zu erarbeiten.

Die kultur- und wirtschaftswissenschaftliche Projektperspektive nimmt an, dass die gegenwärtige kulturelle Praxis des Brauchtums durch die Prozesse der Globalisierung, Kommerzialisierung und Individualisierung einen tiefgreifenden Wandel erfährt und von diesen punktuell bedroht wird.

Gemäß der oben genannten Zielsetzung ist das Projekt in drei Phasen unterteilt:

  • Projektphase I (2016 - 2017): Pilotstudie mit fünf ausgewählten Schützenvereinen zur Ermittlung personeller und ökonomischer Risiken
  • Projektphase II (2017 - 2019): Umfrage mit mehr als 5000 Personen zur gegenwärtigen Wahrnehmung des Schützenwesens und zur Bestimmung soziokultureller Risiken
  • Projektphase III (ab 2020): Erarbeitung und Entwicklung von spezifischen Zukunftskonzepten in Zusammenarbeit mit den Vereinen und Verbänden auf Workshops

Somit kann das Forschungsprojekt auch als Unterstützungsangebot für die Träger der Kulturform verstanden werden, um das Kulturerbe Schützenwesen im Sinne der UNESCO-Konvention in besonderer Weise zu fördern, zu schützen, zu dokumentieren und zu erforschen.

TiW-Auswertungsassistent

Die in der Projektphase II durchgeführte Online-Umfrage zur Ermittlung soziokultureller Risiken hat seitens der Vereine und der interessierten Öffentlichkeit eine große Aufmerksamkeit erfahren. Aufgrund des Umfangs der Studie, an der sich insgesamt 5470 Personen beteiligt haben, ist es aber nicht möglich, im Rahmen einer Publikation oder im Kontext von Vorträgen und Workshops jede Kombination von Fragen und Merkmalen im Detail auszuwerten. Das Interesse am Thema ist jedoch vielseitig und jeder Interessent hat eine andere Herangehensweise und Intention. Aus diesem Grund wird ein Auswertungs-Assistent als Computersoftware bereitgestellt, mit dem große Teile der Studie auf einfache Weise grafisch und tabellarisch ausgewertet werden können.

Download

Hier können Sie den TiW-Auswertungsassistenten herunterladen. Das Programm ist unter Windows (64-bit) lauffähig. Bitte entpacken Sie nach dem Download das Archiv, und starten Sie mit einem Doppelklick auf das Programm "Start" die Anwendung. Neben dem Hauptfenster wird sich ein zweites, schwarzes Fenster öffnen, das im Hintergrund die Berechnungen durchführt. Dieses deswegen bitte nicht schließen.

Hinweis: Möglicherweise verhindert die Windows-Schutzfunktion für unbekannte Downloads aus dem Internet den Start des Programms ("Der Computer wurde durch Windows geschützt"). In diesem Fall klicken Sie bitte auf "Weitere Informationen" und dann "Trotzdem ausführen".

Warsteiner Schützenkonferenz

Die Warsteiner Schützenkonferenz ist eine aus dem Projekt entstandene, jährlich im November in Warstein stattfindende Veranstaltungsreihe. Auf den jeweiligen Konferenzen werden die neuesten Ergebnisse des Forschungsprojekts präsentiert und gemeinsam mit den Vereinsakteuren diskutiert und perspektiviert. Ferner bietet die Warsteiner Schützenkonferenz den Teilnehmern die Möglichkeit der Vernetzung und der Konstituierung von Arbeits- und Interessensgemeinschaften zur Förderung des Schützenwesens.

Bisherige Konferenzen

  • 1. Warsteiner Schützenkonferenz am 24. und 25. November 2018 im Besucherzentrum der Warsteiner Welt, auf der ausgewählte Ergebnisse der Online-Umfrage präsentiert und diskutiert sowie ein Leitfaden zur Entwicklung von individuellen Zukunftskonzepten vorgestellt wurden.
  • 2. Warsteiner Schützenkonferenz am 2. November 2019 im Besucherzentrum der Warsteiner Welt, auf der die Schwerpunktthemen „Digitalisierung, Medien und Vereinskommunikation“ sowie „Auflagen und Steuern als Risiken für Schützenvereine“ fokussiert und individuelle Vereinsworkshops ausgeschrieben wurden.

Sollten Sie an den Präsentationen und Informationen der Konferenzen interessiert sein, können Sie diese unter jonas.leineweber(at)wiwi.uni-paderborn(dot)de anfragen.

Individuelle Vereinsworkshops

In der Anfang 2020 einsetzenden Praxisphase sollen die in den beiden vorherigen Projektphasen herausgearbeiteten Studienergebnisse von der Theorie in die Praxis transferiert werden. Um diesen Transfer zu unterstützen, werden seitens der Projektinitiatoren individuelle Vereinsworkshops angeboten, auf denen Vereine und Verbände die Möglichkeiten haben, Neugestaltungsprozesse anzustoßen und spezifische, auf ihre Organisation zugeschnittene Zukunftskonzepte zu erarbeiten. Für 2020 wurden bereits vier Workshops terminiert, die allerdings den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der 2. Warsteiner Schützenkonferenz vorbehalten sind:

  • Samstag, den 8. Februar 2020 von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr in der Warsteiner Welt (Leitung: Jonas Leineweber)
  • Samstag, den 14. März 2020 von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr in der Warsteiner Welt (Leitung: Jonas Leineweber)
  • Samstag, den 26. September 2020 von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr in der Warsteiner Welt (Leitung: Jonas Leineweber)
  • Samstag, den 17. Oktober 2020 von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr in der Warsteiner Welt (Leitung: Jonas Leineweber)

Sollte auch Ihr Verein oder Verband an einem individuellen Vereinsworkshop interessiert sein, können Sie sich unter jonas.leineweber(at)wiwi.uni-paderborn(dot)de bewerben (bitte beachten Sie, dass aufgrund der großen Nachfrage nicht alle Bewerbungen berücksichtigt werden können).

Literatur

Einen 2017 veröffentlichten, zwischenbilanzierenden Forschungsbericht finden Sie hier: 

Becker, Peter Karl/Rustemeiner, Philipp: Schützenvereine – Vereine schützen? Eine wirtschaftswissenschaftliche Perspektive, in: Heimatpflege in Westfalen. Lebendige Tradition weitergeben. Immaterielles Kulturerbe: Begriff, Bewerbungsverfahren, Beispiele. Ausgabe 1/2017, S. 11-14, online abrufbar unter: www.whb.nrw/367-download/Heimatpflege/2017/HiW_1_2017_RZ_INet.pdf

Kontakt

Ansprechpartner Universität Paderborn

Jonas Leineweber
Fakultät für Kulturwissenschaften
Projektmitarbeiter

Mail: jonas.leineweber(at)wiwi.uni-paderborn(dot)de

Ansprechpartner Warsteiner Brauerei

Benjamin Payer
Marketing Manager
Projektbetreuer Warsteiner

Mail: bpayer(at)warsteiner(dot)com

Termine

Einen Überblick über die Termine des Forschungsprojektes finden Sie hier.

Nachrichten

Einen Überblick über die Presseberichte zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

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