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Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude Bildinformationen anzeigen
Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011) Bildinformationen anzeigen
Kupferstich von Matthäus Merian (1647) Bildinformationen anzeigen

Foto: CC BY SA Hans Weingartz/Wikicommons

Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude

Foto: Privat

Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011)

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Kupferstich von Matthäus Merian (1647)

Foto: http://www.zeno.org - Contumax GmbH & Co. KG

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Veranstaltung „StadtGemeinsamkeiten – Immaterielles Kulturerbe im urbanen Raum“ am 9. Juli 2019, Zeche Zollern, Dortmund

Die Landesstelle Immaterielles Kulturerbe NRW und die Deutsche UNESCO-Kommission führen mit Unterstützung der Beratungsstelle Immaterielles Kulturerbe Bayern am 9. Juli 2019 von zirka 13 bis 18 Uhr eine Veranstaltung auf Zeche Zollern in Dortmund durch, die sich dem Immateriellen Kulturerbe im urbanen Raum widmet.

ZUM THEMA DER VERANSTALTUNG:

Seit dem Beitritt Deutschlands zum UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes im Jahr 2013 ist das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes auf 97 Einträge angewachsen. Dies spiegelt die kulturelle Vielfalt in Deutschland und das enorme Engagement in der Zivilgesellschaft wider, durch das überliefertes Wissen und Können weitergegeben, kreativ weiterentwickelt und damit für die Zukunft gesichert wird. Und doch ist dies nur der Anfang: Zahlreiche weitere kulturelle Ausdrucksformen haben das Potential für eine Würdigung durch die Aufnahme in das Verzeichnis. Insbesondere sind bis heute Kulturformen, die eher dem urbanen als dem ländlichen Raum zuzuordnen sind, sowohl auf Landes- wie auf Bundesebene unterrepräsentiert.

Deshalb richtet diese Veranstaltung den Fokus auf den urbanen Raum, auf die Metropolregionen und städtischen Agglomerationen, die sich durch sehr spezifische soziale und kulturelle Eigenheiten auszeichnen. Dazu zählen etwa die gesellschaftlichen Organisationsformen und charakteristischen Milieus, die sich durch Urbanisierung und Industrialisierung seit dem 19. Jahrhundert, durch vermehrte Binnen- und grenzüberschreitende Migrationen, durch erhöhten kulturellen Austausch, die damit beschleunigten kulturellen Prozesse und durch eine enorme Diversität auf verschiedenen Ebenen auszeichnen.

Im Hinblick auf die weiterhin zunehmende Verstädterung, die eingebunden ist in eine ökonomische wie auch kulturelle Globalisierung, die sich durch global vernetzte Innovationsmilieus und zunehmende kulturelle Diversität auszeichnet, bekommt die Frage nach der Rolle von Immateriellem Kulturerbe für den gesellschaftlichen Zusammenhalt eine große Bedeutung.

Bisher fühlen sich kulturelle Akteure in urbanen Räumen aber kaum von der UNESCO-Konvention angesprochen. Wie kann ihr Interesse geweckt werden? Wie lassen sich lokal verankerte, häufig aber auch (inter-)national vernetzte Gruppen, die eine kulturelle Praxis pflegen, für das Immaterielle Kulturerbe und die damit verbundenen Werte begeistern?

Die Veranstaltung will die Besonderheiten von Immateriellem Kulturerbe in urbanen Räumen aufzeigen, anhand von Fallbeispielen reflektieren und auf dieser Basis die Potentiale der Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens von 2003 im urbanen Raum diskutieren. Damit sollen Zugänge zu urbanem Immateriellem Kulturerbe sichtbar gemacht und entsprechende Bewerbungen angeregt werden.

ZUSAMMENFASSUNG:

Was? „StadtGemeinsamkeiten – Immaterielles Kulturerbe im urbanen Raum“

Wann? 9. Juli 2019, zirka 13 bis 18 Uhr (Ausklang mit Imbiss)

Wo? Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund

Das detaillierte Programm können Sie hier einsehen.

Eine Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme ist bereits jetzt bei Frau Dr. Maria Harnack (Tel.: 05251 605462, E-Mail: mharnack@mail.upb.de) möglich.

 

gefördert durch:

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Die Universität der Informationsgesellschaft